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XAUUSD Prognose Gold: In Sachen Befreiungsschlag wird langsam die Zeit knapp

News: Aktuelle Gold Analyse des London Gold Spot

In diesem Artikel
London Gold Spot
ISIN: XC0009655157
|
Ticker: XAUUSD
|
Währung: USD
|
Börse: --
Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

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Seit Ende August kam es beim Goldpreis nicht mehr zu einem nennenswerten Anstieg. Die Abwärtsbewegung erinnert zwar mehr an ein Abbröckeln als an eine entschlossene, bärische Attacke. Aber Gold nähert sich einer Supportzone, unter der sich das schnell ändern könnte.

Es gibt keine wirklich zwingenden Gründe, warum der Goldpreis steigen oder fallen müsste. Es kommt immer nur darauf an, wie die Anleger die aktuelle Lage einschätzen. Wenn viele zum einen der Ansicht sind, dass es gute Gründe gibt, um Angst um das Ersparte zu haben, und zum anderen davon ausgehen, dass Gold in dieser Hinsicht ein sicherer Hafen wäre, dann ist dem Kurs nach oben keine Grenze gesetzt. Aber was diese Annahme auslöst, ist nie klar fixierbar.

Aktuell wären die geopolitischen Spannungen, die zu hohe Teuerung, u. a. basierend auf einer Angebotsverknappung bei Rohöl, und die offene Frage, was in den USA nach den in knapp zwei Wochen stattfindenden Zwischenwahlen passiert, eigentlich taugliche Gründe dafür, dass der Goldpreis anzieht … aber noch tut er es nicht. Und je länger auf ein „müsste eigentlich“ hin nichts passiert, desto mehr Anleger werden dazu neigen, Gold aus ihrem unmittelbaren Fokus zu streichen. Aber das heißt nicht, dass diese Argumente als Zugpferd nichts taugen würden … sie werden nur aktuell nicht umgesetzt.

Genauso wenig wäre es zwingend, dass die steigenden Renditen an vielen Anleihemärkten den Goldpreis drücken. Denn richtig ist zwar grundsätzlich, dass Anleihen umso mehr zu einer Konkurrenz für Gold werden können, je höher die Renditen dort sind. Aber der Renditeanstieg basiert zwar zum einen auf einem erhöhten Angebot, so dass Kapital andernorts fehlt … wie es bei Gold derzeit der Fall zu sein scheint. Aber auf der anderen Seite bedeuten steigende Renditen fallende Kurse, also Abgabedruck. Und Kapital, das aus Anleihen abfließt, könnte allemal auch beim Gold landen. Was es aber zuletzt nicht tat. Wieso nicht?

Expertenmeinung: So lapidar es klingen mag: Weil der Trend dort, beim Goldpreis, nach unten weist. Wenn man sich das Chartbild des Edelmetalls ansieht, egal, ob man da den langfristigen Chart auf Monatsbasis oder den Tageschart wählt, kommt einem nicht gerade die spontane Idee, dass man hier genau jetzt einsteigen müsste. Zugleich sind die kurzfristigen Trader, die rein auf charttechnischer Basis agieren und sich für Argumente für oder wider Gold eher nicht interessieren, hier diejenigen, die durch ihre konsequente Trendfolge tendenziellen Dauerdruck ausüben und so bislang verhindern, dass der Goldpreis das schafft, was ihn umgehend als potenziell „sicheren Hafen“ wieder ins Blickfeld der Anleger rücken würde:

Einen Befreiungsschlag. Der ließe sich unterstellen, wenn es gelingen sollte, den zu Jahresbeginn etablierten Abwärtstrend zu überwinden, den Sie im Chart auf Monatsbasis sehen. Dazu bräuchte es Schlusskurse über etwa 4.400 US-Dollar.

Goldpreis: Chart auf Monatsbasis vom 20.10.2026, Kurs 4.123,40 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Goldpreis: Chart auf Monatsbasis vom 20.10.2026, Kurs 4.123,40 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS

Doch um überhaupt an diese Linie heranzukommen, müsste zunächst die Linie überboten werden, die den Tradern, die bei Gold derzeit auf der Short-Seite agieren, unübersehbar als Leitstrahl dient: die 20-Tage-Linie. Bereits seit Anfang September wird der Goldpreis immer wieder an dieser bei aktuell 4.170 US-Dollar verlaufenden Linie nach unten abgewiesen. Schafft Gold den Ausbruch über diese 20-Tage-Linie, kann das bereits ein erster Schritt sein, um sich aus der bärischen Dominanz zu lösen … wenngleich Sie im Tageschart auch sehen:

Goldpreis: Chart auf Tagesbasis vom 20.10.2026, Kurs 4.123,40 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Goldpreis: Chart auf Tagesbasis vom 20.10.2026, Kurs 4.123,40 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS

Der Weg nach oben ist von zahlreichen potenziellen Charthürden gekennzeichnet, der Weg nach oben könnte also steinig sein. Es sei denn, es kommt zu einem großen Ereignis, das den Kurs schlagartig und weit nach oben katapultiert. Denkbar wäre da z. B. eine kritische Situation im Zusammenhang mit den US-Zwischenwahlen. Aber was, wenn dieser Aufwärtsschwenk noch längere Zeit ausbleibt?

Da es bei Gold weder ein objektives „zu teuer“ noch ein „zu billig“ gibt, kann der Bruch der Supportzone, auf die der Goldpreis momentan zurutscht, durchaus einen größeren Abwärtsimpuls auslösen, und sei es nur durch die kurzfristige Spekulation. Sobald Gold diese Unterstützungszone zwischen 3.942 und 4.024 US-Dollar brechen sollte, wäre die Chance für einen schnellen, effektiven Befreiungsschlag noch einmal deutlich gesunken. Diese Zone sollte man also im Auge behalten!

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PRIIPs / KIDs London-Gold

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Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 20.10.2026 um 23:58 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

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Vorherige Analysen der London Gold Spot Aktie

24.09.2026
08:25 Uhr

Gold unter Spannung: Warum greift da keiner zu? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 23.09.2026 um 21:46 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Gerne wird darauf hingewiesen, dass hohe Zinsen eine ernste Konkurrenz für die Edelmetalle seien. Aber ganz so einfach ist die Sache nicht, vor allem nicht aktuell. Daher sollte man sich besser hüten, Gold abzuschreiben, auch wenn das Chartbild aktuell nicht gerade gut aussieht.

Gold bringt keine Zinsen, Anleihen schon, heißt es oft, wenn der Goldpreis wankt. Das ist zwar im Prinzip richtig, aber letzten Endes vergleicht man da Äpfel mit Birnen. Richtig ist zwar, dass die Renditen für Anleihen in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen sind, in den USA ebenso wie in Europa. Aber das ist per se ja keine positive Entwicklung.

Steigende Zinsen bedeuten für bereits umlaufende Anleihen Kursverluste. Und dass die Zinsen steigen, basiert auf einem Problem, das bislang nicht gelöst ist: Inflation. Und auf einem weiteren, das erst recht nicht ohne Weiteres vom Tisch zu bekommen ist: Vertrauensverlust.

Höhere Leitzinsen als Maßnahme gegen Inflation führen zu höheren Renditen. Aber solange man befürchten muss, dass die Aufwärtsbewegung der Leit- ebenso wie der Anleihezinsen nicht vorbei ist, muss man einkalkulieren, dass Anleihen, die man heute kauft, erst einmal im Kurs verlieren, weil die Renditen weiter steigen. Es sei denn, man bindet sein Kapital in diese Anleihen bis zum Ende ihrer Laufzeit. Das ist das eine.

Der andere Faktor ist, vor allem in Bezug auf US-Anleihen, das schwindende Vertrauen in die normalerweise als absolut eingestufte Sicherheit dieser Papiere. Die US-Staatsverschuldung steigt ungebremst weiter, die Wirtschaftspolitik der US-Regierung wirkt problematisch, die geopolitischen Spannungen sind eng mit den USA verbunden. Das reduziert die Bereitschaft, ausgerechnet US-Anleihen zu kaufen. Sie verströmen nicht mehr dieses Gefühl der Sicherheit, für das ein anderes Asset seit eh und je steht: Gold.

Expertenmeinung: Gold ist aktuell keineswegs weniger attraktiv als vor einigen Monaten, immerhin bewegen wir uns in einem Umfeld zunehmender Ungewissheit. Aber es braucht eben einen initialen Ruck, um die spekulativen Trader wieder auf den Goldpreis aufmerksam zu machen.

Natürlich ist die Nachfrage nach „körperlichem“ Gold ein Faktor, aber es ist die Spekulation, das bewegliche Geld, das schnell in einen Bereich ein- und wieder aussteigt, das für größeres Momentum sorgt. Und da ließe sich immerhin festhalten: Allzu aktiv auf der Short-Seite sind die Trader bei Gold wenigstens nicht.

Aber der Kurs könnte, so, wie die vergangenen Wochen gelaufen sind, trotzdem zumindest weiter abbröckeln. Dass es vor gut einem Monat gelungen war, die 200-Tage-Linie dynamisch zu überwinden, der Goldpreis dann aber kaum Anschlusskäufe sah und schon eine Woche später wieder unter diesem wichtigen gleitenden Durchschnitt notierte, war die Basis für dieses momentane, blutleere Abbröckeln des Edelmetalls. Das Risiko, dass der Kurs die Unterstützungen bei 4.099 und 3.942 US-Dollar testet, ist daher nicht von der Hand zu weisen, dass sie brechen, zumindest nicht auszuschließen.

Goldpreis: Chart vom 23.09.2026, Kurs 4.289,70 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Goldpreis: Chart vom 23.09.2026, Kurs 4.289,70 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS

Aber grundsätzlich haben wir derzeit ein Umfeld, das Gold entgegenkommen würde. Hohe Zinsen als Ausdruck einer problematischen Gesamtsituation, geopolitische Risiken und hohe Ölpreise: In einer Gemengelage wie dieser könnte Gold jederzeit anspringen. Nur sollte man besser abwarten, bis es tatsächlich dazu kommt, denn solange die spekulativen Trader anderweitig aktiv sind, derzeit z. B. im Bereich KI/Halbleiter, fließt deren Geld nicht oder nur in zu geringem Maß ins Gold.

Achten Sie auf den Kreuzwiderstand aus der mittelfristigen Abwärtstrendlinie und der 200-Tage-Linie, aktuell ist das der Bereich 4.540/4.560 US-Dollar. Sollte diese Hürde überwunden werden, dann sind die Trader wieder da … und mit ihnen die nötige Dynamik, um dem Goldpreis womöglich einen „goldenen Herbst“ zu bescheren.

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PRIIPs / KIDs London-Gold

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

20.08.2026
08:16 Uhr

Gold: 200-Tage-Linie erreicht – jetzt gilt es — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 19.08.2026 um 22:28 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Gold stand kurz davor, bei den Tradern in Vergessenheit zu geraten, doch dann kamen Anfang August auf einmal kräftige Käufe auf. Gold schob sich binnen weniger Tage an einen wichtigen Widerstandsbereich … und blieb dort erst einmal hängen. Jetzt läuft der Ausbruchsversuch.

Die Rahmenbedingungen, mit denen es die Anleger zu tun haben, sind nie zwingende Auslöser für Auf- oder Abwärtsimpulse. Die Motive der Akteure, die einen Kurs in Fahrt bringen, können unterschiedlichster Natur sein. Aber bei Gold, dem Edelmetall, das von Anlegern häufig mit dem Aspekt „Sicherheit“ verbunden wird (auch wenn die natürlich bei diesen stark schwankenden Kursen nur eine subjektive Empfindung sein kann), kann ein Umfeld erhöhter Unsicherheit bei einzelnen Marktteilnehmern das Interesse stärken, einen Teil ihres Kapitals in einen vermeintlich „sicheren Hafen“ umzuschichten. Und das könnte jetzt ein relevanter Faktor sein.

Der Ölpreis ist wieder auf dem aufsteigenden Ast unterwegs, befeuert von einer immer undurchsichtiger werdenden Lage in Nahost. Das Risiko, dass sich die Lage dort so verhärtet oder sogar erneut eskaliert, dass die Weltwirtschaft nicht mit einem blauen Auge davonkommt und die Aktienmärkte doch noch kippen, nimmt zu. Wenn man dann ausgerechnet Gold dynamisch steigen sieht, wäre die Neigung, da auf den Zug aufzuspringen, tendenziell natürlich größer. Und dieses Kalkül dürfte das bullische Lager dazu bewogen haben, jetzt zur Attacke zu blasen und einen mittelfristig relevanten Befreiungsschlag zu versuchen.

Goldpreis: Chart vom 19.08.2026, Kurs 4.511,10 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Goldpreis: Chart vom 19.08.2026, Kurs 4.511,10 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS

Expertenmeinung: Wir sehen im Chart, dass die Käufe zu Monatsbeginn den Goldpreis in den Bereich der markanten Widerstandszone 4.382/4.405 US-Dollar und der diese Widerstandszone in einen Kreuzwiderstand verwandelnden, übergeordneten Abwärtstrendlinie getragen haben. An diese Zone, aber tagelang nicht entscheidend darüber. Das Risiko, dass die ersten Trader aufgeben, wenn der Kurs zu lange an dieser Zone festhängt und Gold dadurch nach unten abdreht, stieg mit jedem Tag. Ein entschiedener Impuls war nötig … und der kam am Mittwoch.

Mit dem stattlichen Plus von gut vier Prozent wurde der Goldpreis nach oben aus dieser Chartzone herausgetragen. Doch in diesem Fall ist nach dem Widerstand vor dem Widerstand: Eine Hürde muss noch genommen werden, bevor man diesen Ausbruchsversuch als gelungen einstufen könnte: die 200-Tage-Linie.

Die 200-Tage-Linie ist ein gleitender Durchschnitt, der von kurzfristigen Tradern genauso als relevant wahrgenommen wird wie von langfristig agierenden Investoren. Diese gestern bei 4.510 US-Dollar verlaufende Linie wurde erreicht, aber noch nicht überboten. Sollte das gelingen, wäre das ein markant bullisches Signal, das dem Goldpreis aus rein charttechnischer Sicht Spielraum bis in die Region um knapp 4.900 US-Dollar eröffnen könnte.

Doch dieser Sprung über die 200-Tage-Linie sollte besser zeitnah gelingen, um zu vermeiden, dass zu viele Trader ungeduldig aus ihren Long-Positionen aussteigen und so den Boden dafür bereiten, dass Gold wieder in und womöglich dann auch unter diese kurzfristige Seitwärtsspanne zurückfällt, von der aus die Attacke der Bullen gestartet wurde. Sollte der Goldpreis unter 4.300 US-Dollar schließen, könnte dieser Ausbruchsversuch als Bullenfalle enden.

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PRIIPs / KIDs London-Gold

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

05.08.2026
08:20 Uhr

Gold: Warum passiert hier nichts? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 04.08.2026 um 22:13 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Monatelang war der Goldmarkt ein Bereich, in dem immer mehr Trader für ungewöhnliche Volatilität und neue Rekorde sorgten. Doch seit mehreren Wochen tut sich bei Gold ebenso wie bei Silber nahezu nichts mehr. Was steckt hinter dieser plötzlichen Lethargie?

Im Chart auf Monatsbasis wird diese plötzliche Ruhe am Goldmarkt besonders deutlich. Zwischen September vergangenen Jahres und Anfang Juni sind hier Monatskerzen mit Kursspannen entstanden, die in dieser Dimension, von der prozentualen Veränderung her, zuletzt zwischen 2007 und 2013 aufgetaucht waren. Und jetzt, auf einmal: nichts mehr los.

Goldpreis: Chart auf Monatsbasis vom 04.08.2026, Kurs 4.077,80 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Goldpreis: Chart auf Monatsbasis vom 04.08.2026, Kurs 4.077,80 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS

War es das also mit Gold als spannende Trading-Basis? Ist das Edelmetall zurück in die Mottenkiste gewandert und jetzt wieder nur für diejenigen interessant, die es langfristig als Depot-Beimischung einsammeln? Da an der Börse bekanntlich nichts unmöglich ist, kann man auch das zwar nicht einfach völlig ausschließen. Wundern würde es mich indes schon, denn:

Expertenmeinung: Diese Lethargie basiert nicht darauf, dass sich an der Attraktivität des Goldpreises oder der Edelmetalle insgesamt etwas geändert hätte. Nur sind die kurzfristigen Spekulanten hier derzeit nicht mehr aktiv. Deren Aktivität reduzierte sich bereits Anfang des zweiten Quartals auffällig. Schon da wurden die Ausschläge des Edelmetalls sukzessiv kleiner … und seit Ende Juni ist nun gar nichts mehr los.

Der Kurs schiebt sich in einer gegenüber den vorherigen Trendimpulsen winzigen Handelsspanne zwischen grob 3.940 und 4.200 US-Dollar seitwärts, wobei er um die 20-Tage-Linie mäandert, was allein schon andeutet, dass die großen Adressen unter den Tradern offenbar andernorts beschäftigt sind: bei den Halbleiter-Aktien. Sollte es aber dort so laufen, wie es bei so vielen Hypes zuvor auch lief – nicht zuletzt hier beim Gold –, indem der Super-Hausse und der bei vielen Aktien sehr heftigen Korrektur eine Beruhigung folgt, in der die Handelsspannen kleiner werden, wird sich das durch die Börsen vagabundierende spekulative Kapital neue Ziele suchen. Und es spräche nichts dagegen, dass die Edelmetalle dann schnell wieder in die engere Wahl kommen.

Goldpreis: Chart auf Tagesbasis vom 04.08.2026, Kurs 4.077,80 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Goldpreis: Chart auf Tagesbasis vom 04.08.2026, Kurs 4.077,80 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS

Wichtig ist nur, wachsam zu bleiben. Meist erkennen Anleger starke Impulse erst, wenn die Bewegungen schon relativ weit gediehen sind, einfach, weil sie unterstellen, dass da schon nichts wirklich Großes entstehen wird. Doch oft täuscht man sich da eben … wer hätte denn zu Beginn der Gold-Hausse im Vorjahr geglaubt, wohin sie den Kurs führen würde?

Wer konsequent charttechnische Signale umsetzt, würde einen größeren Impuls, den man eben nur dann als solchen erkennt, wenn er bereits eine entsprechende Dimension erreicht hat, nicht verpassen. Was am Ende daraus wird, weiß man nie vorher … aber für den Fall der Fälle wäre man eben dabei, wenn man beim Goldpreis die aktuellen Trigger-Zonen für ein bullisches oder bärisches Signal im Auge behält.

Das wäre auf der Unterseite das markante Zwischentief vom letzten Herbst bei 3.887 US-Dollar. Würde diese Linie fallen, wäre aus rein charttechnischer Sicht die nächste größere Haltestelle der Bereich um 3.500 US-Dollar.

Auf der Oberseite ist der Weg hin zu einem markant bullischen Signal länger. Zwar ginge es aktuell erst einmal um das obere Ende der aktuellen Handelsspanne bei 4.203 US-Dollar. Aber erst, wenn der die Abwärtstrendlinie und die 200-Tage-Linie einschließende Widerstandsbereich zwischen 4.382 und 4.490 US-Dollar bezwungen wäre, wäre aus charttechnischer Sicht der Weg frei. Die nächste markante Hürde würde dann um 4.900 US-Dollar warten.

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Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

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Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

11.06.2026
08:10 Uhr

Gold: (K)ein Asset wie alle anderen? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 10.06.2026 um 22:25 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Wäre Gold wirklich ein „sicherer Hafen“, müsste der Kurs eigentlich steigen, wenn es am Aktienmarkt kriselt, weil Anleger dann Geld aus Aktien abziehen und es im Gold parken. Doch die Kursbewegungen des Goldpreises gleichen zusehends denen des Aktienmarkts. Warum?

Weil Gold eben letzten Endes doch vor allem ein Asset, ein „Investment-Objekt“, wie alle anderen ist. Zwar bleibt dieser Status des Werthaltigen, des Besonderen erhalten. Aber was das Tagesgeschäft an den Börsen angeht, überwiegen kurzfristige Aktionen derer, die Gold nicht als etwas ansehen, das sie sich in den Tresor legen möchten, sondern als etwas, mit dem man genauso schnell und unkompliziert auf der Long- oder der Short-Seite traden kann wie mit Aktien, Indizes oder anderen Commodities. Also verhält sich der Kurs auch entsprechend.

Dass er dabei derzeit einen auffallenden Gleichlauf mit dem Aktienmarkt aufweist, liegt vermutlich entscheidend daran, dass diejenigen, die zuletzt mit hohen Hebeln und hohem Kapitaleinsatz, zugleich aber mit geringer Barreserve in Derivaten agiert haben, hier genauso durch fallende Kurse weiter unter Druck geraten und ihre Positionen verkleinern müssen wie es z.B. zuletzt im Bereich der Halbleiter-Aktien zu beobachten war. Es geht also weniger um die Frage, ob der Goldpreis, der gestern Abend sogar ein neues Jahres-Verlaufstief markierte, auf diesen unverhofft so weit unter dem bisherigen Rekordhoch von 5.608 US-Dollar liegenden Level gehört. Es geht um die Frage, ob, wie und wann man diese Lawine aufhalten und ins Gegenteil verkehren kann.

Expertenmeinung: Das am 23. März erreichte, bisherige Tief des Jahres bei 4.098,73 US-Dollar ist zum Handelsende des Mittwochs leicht unterboten worden. Bislang lässt sich das noch nicht als signifikanten Bruch einordnen. Aber diese Linie doch noch zu verteidigen, dürfte nicht ganz einfach werden, weil die charttechnische Gesamtsituation derzeit perfekt bärisch daherkommt:

Gold: Chart vom 10.06.2026, Kurs 4.073,75 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Gold: Chart vom 10.06.2026, Kurs 4.073,75 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS

Die Ende März begonnene und bis Mitte April andauernde Gegenbewegung nach oben wurde im Bereich der 20-Tage- und der 50-Tage-Linie gestoppt. Seither führen diese beiden gleitenden Durchschnitte den Goldpreis nah unten. Eine in diesem Verlauf etablierte Abwärtstrendlinie diente Ende Mai erneut als effektiver Widerstand, von dort aus intensivierten sich die Abgaben – parallel zu denen am Aktienmarkt. Das führte dann auch noch zum Bruch der Supportzone 4.382/4.405 US-Dollar und, besonders bedeutsam, der 200-Tage-Linie. Denn an dieser Linie hatte der Goldpreis Ende März nach oben gedreht. Dass sie als Unterstützung „versagt“ hat, könnte das bärische Lager jetzt deutlich mutiger stimmen.

Zusehends nervöser werdende Bullen auf einem ungeordnet wirkenden Rückzug, Bären, die sich auf der Überholspur wähnen und Aktienmärkte, deren Abrutschen auch auf andere Assets ausstrahlt: Das ist eine ungünstige Gemengelage für einen Gegenangriff der Bullen, der dann auch noch zu einer Aufwärtswende führen soll. Dazu müsste es gelingen, Gold über all diese Chartmarken zu heben, an denen der Kurs zuletzt nach unten drehte. Nimmt man die 50-Tage-Linie mit dazu, bräuchte es dafür Schlusskurse über 4.608 US-Dollar. Das zu schaffen ist, Stand heute, ein nicht nur weiterer, sondern auch steinigerer Weg als der an das nächste, unter dem März-Tief liegende, charttechnische Kursziel bei 3.887 US-Dollar.

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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

04.06.2026
08:22 Uhr

Gold: Charttechnisch spitzt sich die Lage zu — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 03.06.2026 um 22:00 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Dem gewaltigen Kursanstieg zwischen August 2025 und Ende Januar 2026 folgten zwei starke Korrekturschübe, an die sich wiederum ein nervöses Wassertreten anschloss. Doch jetzt ist der Goldpreis in einer charttechnischen Konstellation, die Entscheidungen einfordert.

Dass man sich unschlüssig ist, wie es mit Gold weitergehen soll, ist im Chartbild nicht zu übersehen. Nachdem der zweite Korrekturschub aus dem März bis Mitte April etwa zur Hälfte korrigiert wurde, geht es mit dem Goldpreis langsam abwärts … aber mit einer Volatilität, die nicht ansatzweise der gleicht, die in den Monaten zuvor so viele Marktteilnehmer in das Edelmetall-Trading gelockt hatte. Das Problem ist da zu suchen, wo man im Zuge der immensen Hausse einen Vorteil vorfand:

Gold ist nie „zu billig“ oder „zu teuer“, weil es keinen klar umrissenen Bewertungskriterien unterliegt, wie man diese bei Aktien vorfinden und einsetzen könnte. Gold kostet, was der Letzte, der an der Börse damit gehandelt hat, zu bezahlen bereit war. Das kann jederzeit weit mehr sein als momentan … aber auch weit weniger … ohne dass jemand mit fundierten Argumenten behaupten könnte, jetzt müsste eine Feinunze Gold x Prozent mehr oder weniger kosten. Aber woran orientiert man sich dann?

Expertenmeinung: Es sind zwei Aspekte, die hier für den Trend eine Rolle spielen. Zum einen die historische Bedeutung des Goldes als werthaltige Investition, die dazu führt, dass viele Gold in Krisenzeiten als eine Art „sicheren Hafen“ sehen. Schaut man sich die Nachrichtenlage an, würde diese damit absolut für einen Aufwärtstrend bei Gold sprechen.

Aber um den Gedanken, dass es womöglich momentan klug sein könnte, Gold zu haben oder zuzukaufen, in die Tat umzusetzen, muss der Trend passen. Ein „sicherer Hafen“ in einem intakten Abwärtstrend wird nun einmal nicht als sicher angesehen, schließlich zeigt eine Abwärtsbewegung ja an, dass man hier gerade Geld verliert, statt es zu vermehren. Die Trader, die die kurzfristige Tendenz meist entscheidend bestimmen, müssten also mitspielen. Wären sie mehrheitlich bärisch unterwegs, müsste seitens der Nachrichten einiges an neuen, kritischen Faktoren auftauchen, um die Trader zu „überstimmen“. Was direkt zum Chartbild überleitet, denn:

Derzeit ist es eben „weder noch“. Einerseits bewegt sich der Goldpreis unter der Februar-Abwärtstrendlinie und der 50-Tage-Linie, an welcher der Kurs im April und Mai nach unten abgewiesen wurde. Das ist grundsätzlich bärisch. Andererseits testet Gold seit einigen Tagen und bislang erfolgreich die 200-Tage-Linie, an der das Edelmetall Ende März beeindruckend scharf nach oben drehte. Zugleich wird dieser wichtige gleitende Durchschnitt durch das Hoch vom vergangenen Oktober und das Tief des ersten Korrekturschubs verstärkt. Aus dieser Warte heraus wäre Gold also noch bullisch.

Eigentlich könnte der Kurs noch wochenlang seitwärts vor sich hin pendeln, denn weder verschärft sich bislang die Nachrichtenlage, noch sehen die kurzfristigen Trader, die derzeit ihr Kapital im Halbleiter-Sektor „laufen lassen“, einen Grund, zu den Edelmetallen zurückzukehren. Aber dass ein Kurs einfach seitwärts aus einer Dreiecksformation herausläuft, ist eher die Ausnahme, erst recht bei einem so emotionalen Asset wie Gold. Und eine solche Dreiecksformation ergibt sich hier aus den vorgenannten Widerstands- und Supportzonen.

Goldpreis: Chart vom 03.06.2026, Kurs 4.440,55 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Goldpreis: Chart vom 03.06.2026, Kurs 4.440,55 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS

Und jetzt, da der Widerstandsbereich bei 4.570/4.630 US-Dollar angekommen ist und die Supportzone bei 4.380/4.420 US-Dollar verläuft, wird es eng in diesem Dreieck. Eine Entscheidung wäre also fällig … und sie könnte jetzt jederzeit erfolgen!

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Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

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