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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Euphorie rund um das gelbe Edelmetall erreichte Anfang des Jahres ihren Höhepunkt. Nach dem nahezu vertikalen Kursanstieg folgte schließlich eine Ernüchterung. Gerade derartige Übertreibungsphasen enden häufig mit deutlichen Gegenbewegungen, sobald erste größere Gewinnmitnahmen einsetzen. Zwar versuchten die Bullen wenige Wochen später nochmals eine Gegenbewegung zu starten, doch die bisherigen Allzeithochs blieben außer Reichweite.
Dies war bereits ein erstes Warnsignal für nachlassende Stärke. Im März folgte schließlich der Bruch der 50-Tage-Linie, die seitdem nicht mehr nachhaltig zurückerobert werden konnte. Seither scheinen die Verkäufer das Geschehen zu prägen. Die Abwärtsdynamik hat zuletzt nochmals zugenommen und Gold nähert sich nun zügig dem bisherigen Jahrestief bei 4.159 USD. Diese Marke dürfte nun maßgeblich für den weiteren längerfristigen Verlauf sein.
Expertenmeinung: Die charttechnische Ausgangslage wirkt derzeit weiterhin belastet. Vor allem die bislang fehlende Rückeroberung der 50-Tage-Linie spricht gegen eine nachhaltige Erholung.
Sollte das Jahrestief unterschritten werden, könnten zusätzliche technische Verkäufe einsetzen und den bestehenden Abwärtstrend weiter beschleunigen. Eine Stabilisierung oberhalb des zuletzt gebildeten Hochs um 4.800 USD könnte das Gesamtbild dagegen wieder etwas aufhellen.
Aussicht: Bärisch

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Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 28.05.2026 um 7:54 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
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