Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Seit Mitte des vorigen Jahres befindet sich das Kryptoinvestmentunternehmen in einer anhaltenden Abwärtsbewegung. Mehrfach wurden Erholungsversuche frühzeitig abverkauft, was den übergeordneten Druck unterstreicht. Eine technische Zielzone um 100 USD wurde zuletzt nahezu erreicht, woraufhin eine Stabilisierung einsetzte.
In den vergangenen Wochen zeigte sich eine Beruhigung im Kursverlauf, allerdings ohne klar erkennbare bullische Impulse. Die Kurse bewegen sich weiterhin unterhalb relevanter Durchschnittslinien, und die Serie tieferer Hochs bleibt intakt. Der Bereich um 150 USD hat sich als markanter Widerstand etabliert und gilt derzeit als entscheidende Hürde für eine mögliche Trendwende.
Expertenmeinung: Eine nachhaltige Rückeroberung des Widerstandsbereichs bei 150 USD könnte als erstes Signal für eine strukturelle Verbesserung gewertet werden und zusätzliches Interesse auf sich ziehen. Gelingt dieser Schritt nicht, könnte sich das aktuelle Bild weiter eintrüben und die Aktie erneut in eine Phase erhöhter Volatilität übergehen.
Besonders entscheidend wird sein, ob sich in den kommenden Wochen höhere Hochs etablieren lassen. Bleibt diese Entwicklung aus, dürfte der übergeordnete Abwärtstrend weiterhin dominieren, und neue Schwächephasen wären ein mögliches Szenario. Vorerst stufe ich meine Einschätzung von bärisch auf neutral hoch.
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 25.03.2026 um 7:59 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Vorherige Analysen der Strategy Aktie
Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 06.02.2026 um 11:14 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Manche Geschäftsmodelle funktionieren nur, solange die Musik spielt – und Strategy tanzt gefährlich nah am Abgrund.
Wer nicht aus den Fehlern der Vergangenheit lernt …
Das Zitat „As long as the music is playing, you’ve got to get up and dance“ stammt von Charles „Chuck“ Prince, dem ehemaligen CEO der Citigroup, aus einem Interview mit der Financial Times vom 9. Juli 2007.
Es gilt heute als eines der berüchtigsten Symbole für die Ignoranz und den Herdentrieb an der Wall Street kurz vor dem Ausbruch der globalen Finanzkrise.
Es steht für das bewusste Weitertanzen am Abgrund, in der Hoffnung, den Ausstieg noch rechtzeitig zu finden, bevor die Musik endgültig stoppt. Dass das eine außerordentlich gefährliche Herangehensweise ist, dürfte offensichtlich sein.
Strategy ist ein gutes Beispiel dafür, wie Herdentrieb, Gier und schlechtes Risikomanagement zu einem explosiven Cocktail werden.
Ihr Erspartes steht möglicherweise auf dem Spiel
Wer mit dem Geld von anderen Menschen handelt, kann sich das vielleicht leisten. Wer jedoch sein eigenes Vermögen verwaltet, kann das keinesfalls.
Doch gelernt hat daraus scheinbar niemand etwas, denn an der Börse lässt sich immer wieder dasselbe halsbrecherische Verhalten beobachten.
In einem früheren Artikel hatte ich Strategy sogar als das dümmste Geschäftsmodell seit WeWork bezeichnet. Warum? Weil das Geschäftsmodell aus meiner Sicht strukturell fehlerhaft („structurally flawed business model“) ist.
Es funktioniert nur, solange der Bitcoin-Preis ewig steigt. Doch bisher ist der Bitcoin alle paar Jahre in einen Bärenmarkt gerutscht. Viele bezeichnen das auch als Krypto-Winter. Daher war es anzunehmen, dass das wieder geschehen wird.
Antizyklisch gewinnt
Als der Bitcoin vor einigen Monaten und bei Kursen von über 100.000 Euro Rekord-Mittelzuflüsse verzeichnete, war eigentlich schon ziemlich klar, dass vorerst das Ende der Fahnenstange erreicht war. Auch das geschieht immer wieder.
Während der Bärenmärkte lässt das mediale Interesse nach und Anleger kaufen weniger Bitcoin. So manch ein Anleger dürfte seine zuvor teuer gekauften Coins in diesen Phasen sogar abstoßen. Die große Masse der Anleger steigt immer erst dann ein, wenn der Kurs wieder erheblich gestiegen ist und das mediale Interesse größer wird.
Es ist der typische Schweinezyklus, der sich nicht nur bei Kryptos und an der Börse beobachten lässt.
Warum Strategy brandgefährlich ist
Doch kommen wir zurück zu Strategy und warum das Geschäftsmodell aus meiner Sicht so gefährlich ist:
MicroStrategy wurde 1989 von dem zweifelhaften Geschäftsmann Michael Saylor gegründet. Heute heißt das Ganze „Strategy“ und verhält sich eher wie eine Bitcoin-Holding. Das Unternehmen hat kein wirkliches Produkt, kein echtes Kerngeschäft – es handelt sich schlichtweg um eine riesige Kiste BTC und einen kostenverursachenden Finanzapparat, der Aktien, Anleihen und Preferred Shares ausspuckt.
Die Idee klingt simpel. Strategy kauft Bitcoin und Anleger können sich über die Aktie daran beteiligen. Schon hier beginnt das Problem. Denn warum sollte man diesen Umweg gehen? Wer Bitcoin will, kann Bitcoin kaufen. Wer es bequem mag, nimmt einen ETF. Beides ist günstiger.
Strategy hingegen hat hohe laufende Kosten. Ein aufgeblähter Verwaltungsapparat, Millionengehälter im Vorstand und sämtliche Nebenkosten eines börsennotierten Unternehmens. All das frisst Rendite. Während ein ETF mit minimalen Gebühren auskommt, finanziert man bei Strategy vor allem eines: das Management.
Einen Mehrwert gäbe es nur unter zwei Bedingungen. Entweder Strategy wäre außergewöhnlich gut darin, Bitcoin günstig einzukaufen. Oder man bekäme über die Aktie mehr Bitcoin pro investiertem Dollar als beim Direktkauf. Beides ist nicht der Fall.
Strategy entlarvt
Im Gegenteil. Strategy kauft erstaunlich konstant zu schlechten Zeitpunkten. Seit Beginn der Bitcoin-Käufe lag der durchschnittliche Einstiegspreis jedes Jahr über dem jeweiligen Marktdurchschnitt. Je nach Jahr zwischen drei und 44 Prozent. Das ist keine Pechsträhne, das ist aus meiner Sicht geballte Inkompetenz.
Noch absurder wird es beim Blick auf die Bewertung. Zeitweise lag der Börsenwert von Strategy 20-30 % über dem Wert der gehaltenen Bitcoins. Durch den jüngsten Kurssturz hat sich dieses Problem weitgehend aufgelöst – allerdings nur auf den ersten Blick.
Aktuell kommt Strategy auf einen Börsenwert von 35,6 Mrd. USD und hält Bitcoin im Wert von 46,2 Mrd. USD. Inklusive Schulden kommt das Unternehmen jedoch auf einen Enterprise Value von 50,0 Mrd. USD.
Selbst nach dem Kurssturz der letzten Wochen ist das Unternehmen demnach noch rund 10 % überbewertet – und das alles, wenn man die operativen Kosten und vor allem die erheblichen Zinsen ignoriert. Diese Faktoren würden einen erheblichen Abschlag auf den Wert der gehaltenen Bitcoin rechtfertigen.
Auf Pump
Strategy hat wortwörtlich ein halbes Dutzend Wandelanleihen mit einem Gesamtvolumen von 8,2 Mrd. USD und Zinssätzen von bis zu 2,25 % ausgegeben. Hinzu kommen direkte Verbindlichkeiten und vor allem Preferred Shares.
Es gibt gleich vier verschiedene Preferred Shares mit einem nominalen Gesamtwert von knapp 8 Mrd. USD und – schnallen Sie sich bitte an – Dividenden zwischen 8 und 11,25 %.
Falls Sie sich jetzt fragen, wie Strategy Zinszahlungen in Höhe von mehreren hundert Millionen Dollar pro Jahr finanziert, haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Das Unternehmen hat schließlich kein operatives Geschäft und da sich Bitcoin nicht einfach vermehren, hat Strategy nur eine Möglichkeit: Die bestehenden Schulden werden durch neue Schulden oder neue Aktien finanziert.
Wer in Bitcoin investieren möchte, kann das über den direkten Kauf oder per ETF sicherer und günstiger tun.
Der wirtschaftliche Mehrwert von Strategy liegt unter null, ebenso wie die Wertschöpfung des Unternehmens.
Fällt die Aktie jetzt nachhaltig unter 114 USD, käme es zu einem prozyklischen Verkaufssignal mit einem ersten Kursziel bei 100 USD. Darunter wären weitere Kursverluste in Richtung 72 USD möglich.
Gelingt hingegen eine schnelle Rückkehr über 114 USD, entspannt sich die Lage vorerst wieder. In diesem Szenario wäre sogar eine Erholung bis 150 USD denkbar. Klar positive Signale ergeben sich jedoch erst über 180 USD.
Über den Autor
Tobias Krieg ist Chefanalyst bei LYNX Broker und Gründer von LongTerm-Value.
Er ist seit mehr als fünfzehn Jahren an der Börse aktiv, davon mehr als eine Dekade als leidenschaftlicher Vollzeit-Investor. Geprägt durch Vorbilder wie Charlie Munger, Peter Lynch und Bill Miller ist Value Investing der Grundsatz und Growth at a reasonable Price der Wahlspruch.
Denn auch gute Unternehmen können schlechte Investments sein. Ein attraktiver Einstiegskurs zum richtigen Zeitpunkt ist absolut entscheidend.
Analysemethode
Die Aktienanalysen von TobiasKrieg basieren auf einer Kombination aus Charttechnik und Fundamentalanalyse. Dabei liegt der Fokus auf der Bewertung von Unternehmen anhand ihrer finanziellen Kennzahlen, wie z. B. KGV, Cashflow oder Eigenkapitalrendite, sowie auf der Identifikation von überdurchschnittlichen Wachstumspotenzialen zu einem attraktiven Einstiegskurs.
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bärisch
Gültigkeit der Analyse: 1 Monat
Erwartung: Bärisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 02.02.2026 um 7:53 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Im September des vorigen Jahres hatte ich meine Einschätzung für das Kryptoinvestmentunternehmen (ehemals MicroStrategy) auf bärisch herabgestuft und den Zielbereich später bis auf 180 USD angepasst. Dieses Niveau wurde im November erreicht, woraufhin sich in der Strategy-Aktie eine mehrwöchige Bodenbildungsphase entwickelte.
Die Käuferseite war jedoch nicht in der Lage, diese Seitwärtsbewegung für eine nachhaltige Trendwende zu nutzen. Spätestens mit dem Heranlaufen an die fallende 50-Tage-Linie nahm der Verkaufsdruck erneut deutlich zu und die Kurse wurden weiter nach unten gedrückt. Die übergeordnete Struktur bleibt damit weiterhin negativ und der Trend befindet sich insgesamt in einer bärischen Lage.
Expertenmeinung: Das technische Bild könnte sich erst dann aufhellen, wenn sowohl die 20- als auch die 50-Tage-Linie wieder zurückerobert werden. Solange dies ausbleibt, dürften Erholungen eher Zwischenreaktionen im bestehenden Abwärtstrend darstellen. Anleger sollten weiterhin mit erhöhter Volatilität rechnen, während der Markt tendenziell nach neuen Gleichgewichtszonen auf tieferem Niveau suchen könnte.
Eine nächste mögliche Zielzone sehe ich aus charttechnischer Sicht nahe der psychologisch wichtigen Marke bei 100 USD, wo die deutliche Rallye im Jahr 2024 eine tragfähige Basis ausbildete. Das könnte sich – je nach Marktumfeld – bereits im ersten Quartal abzeichnen.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 05.12.2025 um 13:41 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Hier bekommen Anleger Bitcoin mit Aufschlag, gehebelt, verschuldet und zusätzlichen Kosten. Strategy widerspricht jeglicher Logik.
Ein Geschäftsmodell ohne Daseinsberechtigung
Strategy (ehemals MicroStrategy) wurde 1989 von Michael Saylor gegründet und war eigentlich ein Anbieter von Business-Intelligence-Software. Heute ist man eine Bitcoin-Holding oder wie auch immer man das Geschäftsmodell bezeichnen soll.
Strategy kauft Bitcoin und bietet Anlegern die Möglichkeit, sich daran zu beteiligen. Das Geschäftsmodell ergibt für sich genommen bereits keinen Sinn, denn warum sollte man Strategy kaufen, wenn man auch direkt Bitcoins oder einen Bitcoin ETF kaufen kann? Denn Strategy hat natürlich auch operative Kosten. Diese Kosten übersteigen die eines ETFs und sind natürlich auch höher als die Kosten, die bei einem direkten Kauf von Bitcoin entstehen.
Die Vorstände von Strategy kassieren beispielsweise durchweg Millionengehälter und können es vermutlich selbst kaum glauben, dass das der Fall ist.
Das Kerngeschäft von MSTR stagniert, und die finanziellen Kennzahlen haben sich in den letzten Jahren verschlechtert. Das Unternehmen hat sich deshalb entschieden, eine „Hail Mary“-Strategie zu verfolgen, indem es in Bitcoin investiert.
Teure Manager – schlechte Käufer
Dieses Geschäftsmodell hätte für Anleger nur in zwei Situationen einen Vorteil: Wenn Strategy ein guter Bitcoin-Käufer wäre und es dem Unternehmen gelinge unter marktüblichen Preisen einzukaufen. Oder aber, wenn man durch den Kauf der Strategy-Aktie mehr Bitcoin erhält als durch den direkten Kauf von Bitcoins.
Gehen wir der Sache also auf den Grund.
Leider ist das Gegenteil der Fall. Das Unternehmen schafft es geradezu meisterhaft, jedes Jahr über den Durchschnittspreisen zu kaufen. Der durchschnittliche Kaufpreis lag, seitdem Strategy mit den BTC-Käufen begonnen hat, in jedem Jahr über den durchschnittlichen Preisen – je nach Jahr zwischen 3 und 44 %. Ein blindes Huhn hätte besser abgeschnitten.
Die bittere Rechnung
Die Sache wird aber noch kurioser. Derzeit hält Strategy 650.000 Bitcoin. Bei einem Kurs von 91.388 USD entspricht das einem Gesamtwert von 59,4 Mrd. USD.
Strategy kommt jedoch auf einen Unternehmenswert von 68,4 Mrd. USD. Wer heute Aktien von Strategy kauft, kauft also faktisch Bitcoin – mit einem Aufschlag von fast 20 %.
Die einzigen, die hier zuverlässig Geld verdienen, sind die Strippenzieher hinter diesem absurden Konstrukt. All das funktioniert, solange der Bitcoin-Kurs steigt. Fällt er zu stark, könnte das Kartenhaus in sich zusammenfallen.
Strategy macht schließlich nichts anderes, als auf Pump Bitcoin zu kaufen. Um das zu finanzieren und die unnötigen operativen Kosten zu decken, gibt das Unternehmen ständig neue Aktien aus, platziert Anleihen und wirft Preferred Shares auf den Markt – teilweise mit üppigen Zinsen. Die Zeche für den ganzen Spaß zahlen die Aktionäre von Strategy.
Funktioniert nur solange die Party läuft
In welchem Ausmaß das alles geschieht, zeigt ein einfacher Blick auf die Zahl der ausstehenden Aktien. Die hat sich seit Anfang vergangenen Jahres von 137 auf 267 Millionen Stück nahezu verdoppelt.
Hinzu kommen Anleihen mit einem Gesamtwert von 8,2 Mrd., die 2028 bis 2032 refinanziert oder in Aktien des Unternehmens umgewandelt werden müssen. Darüber hinaus 6,68 Mrd. USD an Preferred Equity, für das zum Teil horrende Zinsen von bis zu 10,50 % gezahlt werden muss.
Im Endeffekt ist Strategy eine gehebelte Wette auf Bitcoin. Was kann da schon schiefgehen?
Strategy Inc. Aktie: Chart vom 05.12.2025, Kurs: 186 USD – Kürzel: MSTR | Quelle: TWS
Fällt die Aktie jetzt unter 166 USD, muss mit weiteren Kursverlusten in Richtung 100 – 115 USD gerechnet werden.
Gelingt hingegen ein nachhaltiger Anstieg über 190 USD, könnte das eine Erholung mit möglichen Kurszielen bei 225 – 240 USD einleiten.
Über den Autor
Tobias Krieg ist Chefanalyst bei LYNX Broker und Gründer von LongTerm-Value.
Er ist seit mehr als fünfzehn Jahren an der Börse aktiv, davon mehr als eine Dekade als leidenschaftlicher Vollzeit-Investor. Geprägt durch Vorbilder wie Charlie Munger, Peter Lynch und Bill Miller ist Value Investing der Grundsatz und Growth at a reasonable Price der Wahlspruch.
Denn auch gute Unternehmen können schlechte Investments sein. Ein attraktiver Einstiegskurs zum richtigen Zeitpunkt ist absolut entscheidend.
Analysemethode
Die Aktienanalysen von TobiasKrieg basieren auf einer Kombination aus Charttechnik und Fundamentalanalyse. Dabei liegt der Fokus auf der Bewertung von Unternehmen anhand ihrer finanziellen Kennzahlen, wie z. B. KGV, Cashflow oder Eigenkapitalrendite, sowie auf der Identifikation von überdurchschnittlichen Wachstumspotenzialen zu einem attraktiven Einstiegskurs.
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bärisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bärisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 02.12.2025 um 7:57 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Das Kryptoinvestmentunternehmen geriet im November erneut deutlich unter Druck. Bereits in meiner Analyse vom 12. November hatte ich auf die Möglichkeit eines Abschlags bis in den Bereich von rund 180.00 USD hingewiesen – und genau dort ist die Aktie inzwischen angekommen.
Seit dem Zwischenhoch im Juli hat das Papier über 60 % an Wert verloren – ein Rückgang, der sowohl charttechnisch als auch fundamental Spuren hinterlässt. Inzwischen sprechen einige Analysten offen über ein mögliches Platzen der Blase, andere stellen gar infrage, ob das Konstrukt von Michael Saylor nachhaltig ist. Die größte Sorge der Anleger bleibt jedoch die Frage, wie der Konzern seine enormen Schulden in Zukunft bedienen will. Um die Liquidität aufrechtzuerhalten, werden laufend neue Aktien ausgegeben – so auch letzte Woche: 8,2 Millionen neue Anteile, um 1,4 Milliarden USD einzusammeln. Damit sollen die Zinszahlungen für die kommenden 21 Monate abgedeckt werden. Doch wie lange dieses Modell tragfähig bleibt, ist ungewiss. Der Markt zeigt sich zunehmend nervös, und derzeit behalten die Bären klar die Oberhand.
Expertenmeinung: Technisch zeigt das Chartbild ein durchgehend angeschlagenes Bild. Die Serie tieferer Hochs und tieferer Tiefs bleibt ununterbrochen bestehen, was den bärischen Charakter zusätzlich untermauert. Solange die Aktie keine nachhaltigen Stabilisierungsversuche zeigt und keine wichtigen Widerstände zurückerobert, bleibt das Risiko weiterer Abwärtsbewegungen hoch. Vorübergehend bleibe ich hier mit meinen Aussichten auf der bärischen Seite, wenngleich eine kurzfristige starke Gegenreaktion nach oben jederzeit eintreten könnte.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bärisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bärisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 12.11.2025 um 7:53 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits im September deutete sich eine klare Schwächephase beim Krypto-Investment-Unternehmen Strategy an. Das damals genannte Kursziel bei 236 USD wurde inzwischen punktgenau erreicht – doch die erwartete technische Gegenbewegung blieb bisher aus. Zwar gelang den Käufern gegen Ende der Vorwoche ein kurzer Rebound in Richtung 250 USD, doch dieser wurde schnell wieder abverkauft.
Anleger nutzen derzeit jede kleinere Erholung, um Positionen abzubauen – ein Verhalten, das häufig auf anhaltenden Verkaufsdruck hindeutet. Trotz eines insgesamt freundlichen Marktumfelds an der Wall Street zeigt sich die Strategy-Aktie weiterhin schwach und bleibt klarer Underperformer. Der übergeordnete Abwärtstrend ist intakt.
Expertenmeinung: Sollte die aktuelle Unterstützungszone nachhaltig unterschritten werden, könnte dies einen weiteren Rückgang in Richtung der nächsten Haltemarke bei rund 180 USD auslösen – dem ehemaligen Ausbruchsniveau aus dem Jahr 2024.
Um das bärische Szenario zu entschärfen, müsste die Aktie zumindest die 20-Tage-Linie zurückerobern und ein erstes höheres Tief etablieren. Aktuell gibt es dafür jedoch noch keine Anzeichen. Das Risiko weiterer Kursverluste bleibt somit bestehen.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.