Daimler Aktie aktuell Daimler: Endet die Rallye der deutschen Automobilwerte jetzt?

News: Aktuelle Analyse der Daimler Aktie

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Daimler
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bullish
Zur Daimler Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Ende Januar, als sich die Kurse der Daimler-Aktie noch mit der Zone bei 60 EUR herumschlugen, hatten wir unser Kursziel auf 76 EUR angehoben. Diese Marke konnte mittlerweile wie nach Plan erreicht werden. Und es ist auch kein Wunder, dass hier die ersten deutlicheren Gewinnmitnahmen einsetzten. Aktuell finden sich im Chart jede Menge roter Kerzen, was den Verkaufsdruck dieser Tage doch deutlich unterstreicht. Die eingeleitete Korrektur stellt die Rallye auf die Probe und der Aufwärtstrend steht auf Messers Schneide. Die wohl wichtigste Marke ist der Bereich bei 70 EUR. Dieses Niveau darf keinesfalls gebrochen werden.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Daimler Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Ob die Rallye auf aktuellem Kursniveau endet, hängt nun ganz davon ab, ob die Support-Ebene nachhaltig gehalten werden kann. Schlusskurse darunter würden bereits andeuten, dass der Trend womöglich vorüber ist. Dies wäre gleichzeitig auch der Übergang von einer bullischen in einen neutrale Verkaufsphase. Doch noch ist es nicht soweit und darum gibt es auch keinen Grund an der bullischen Gesamteinstufung der Aktie zu rütteln. Theoretisch könnten sich auch neue Kaufsignale bilden, sofern die Korrektur nach oben verlassen werden würde.

Aussicht: BULLISCH

 

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Achim Mautz, Daytrader | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der Daimler Aktie

Im Zuge der endgültigen Ergebnisse des ersten Quartals hob Daimler die Margen-Prognose für 2021 an. Doch der Effekt blieb aus, die Daimler-Aktie konnte nicht zulegen. Da gilt es jetzt aufzupassen, denn die Aktie ringt mit einer wichtigen Unterstützungslinie.

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Dass die endgültigen Ergebnisse des ersten Quartals keine große Reaktion auslösten, war nicht überraschend, denn Daimler hatte erst eine Woche zuvor vorläufige Zahlen vorgelegt, bei denen der Gewinn bereits gemeldet wurde. Aber mit diesem endgültigen, am Freitag vorgelegten Zahlenwerk hob der Konzern seine Margen-Prognose an, zumindest für den Bereich Mercedes Benz. Hier werden für 2021 jetzt 10 bis 12 statt zuvor 8 bis 10 Prozent erreicht werden.

Das ist beträchtlich, denn damit wären bei gleichem Umsatz 20 Prozent mehr Gewinn drin. Wenn die Aktie daraufhin nicht davonzieht, sollte man genauer hinschauen. Vor allem, weil der Aktienkurs zuvor an einer wichtigen Unterstützung hing. Die Bullen hätten damit einen Matchball gehabt, die Aktie mit dem Rückenwind der angehobenen Margen-Prognose von dieser wichtigen Chartmarke zu lösen. Wenn so eine Chance liegenbleibt, heißt es: aufpassen!

Expertenmeinung: Als Reaktion auf die am 16. April veröffentlichten, vorläufigen Ergebnisse hatte die Daimler-Aktie zwar einen Sprung auf ein neues Jahreshoch vollzogen, doch schon am nächsten Tag setzten die Gewinnmitnahmen ein. Daraus entstand ein „bearish engulfing pattern“ im Candlestick-Chart, das nichts Gutes verhieß. Und seither wollte kaum jemand noch zugreifen, die Aktie bröckelte ab und setzte auf der oberen Begrenzung des im März 2020 etablierten Aufwärtstrendkanals bei aktuell 72,80 Euro auf.

Dort entstanden am Mittwoch und Donnerstag zwei Dojis, die andeuteten, dass das bullische Lager diese Linie zumindest aktiv verteidigt. Was nachvollziehbar ist, denn würde die Daimler-Aktie, die einiges an Vorschusslorbeeren abgeräumt hatte, in diesen breiten Trendkanal zurückfallen, wäre ein Test dessen unterer Begrenzung völlig normal. Und diese Linie verläuft bei 60 Euro – kein Wunder also, dass die Bullen das zu verhindern versuchen.

Doch jetzt sehen wir, dass eine Meldung wie diese oben genannte Anhebung der Margen-Prognose, die ideal gewesen wäre, die Aktie von dieser Supportlinie nach oben zu drehen, diesen Effekt schuldig bleibt. Das erhöht das Risiko deutlich, dass Daimler seine Hochs vorläufig gesehen hat und eine größere, womöglich tatsächlich bis 60 Euro reichende Korrektur beginnt. Sollte die Aktie dass Verlaufstief der vergangenen Woche bei 72,07 Euro eindeutig und auf Schlusskursbasis unterbieten, wäre das aus rein charttechnischer Sicht der Startschuss einer solchen Korrekturphase.

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Man könnte denken, Daimler würde eine „Road-Show“ für den eigenen Börsengang abhalten, so dicht gestaffelt kommen die Erfolgsmeldungen. Aber ist wirklich alles Gold, was glänzt? Die Trader sehen das so … noch?

In den letzten gut zwei Monaten kamen die Meldungen Schlag auf Schlag. Die erste war die Meldung vom 3. Februar, dass nach VW auch Daimler seine Truck-Sparte als Spinoff an die Börse bringen werde. Das sorgte dafür, dass die Aktie, die zuvor nach einer Verdreifachung des Kurses seit dem Corona Crash-Tief in eine Seitwärtsspanne eingeschwenkt war, mit Schwung nach oben ausbrach.

Auffällig war, dass ausgerechnet das nächste Ereignis kaum positive Wirkung hatte. Die Vorlage der 2020er-Bilanz und eines 2021er-Ausblicks, der optimistisch, aber zugleich vage einen Umsatz und Vorsteuergewinn „deutlich“ über dem des Jahres 2020 sah, zeigte kaum Wirkung.

Doch Anfang März brach die Aktie dann erneut aus einer kurzen Seitwärts-Konsolidierung nach oben aus. Gefüttert wurden die Bullen zuletzt am 31. März mit einer optimistischen Vorab-Meldung zu einem gut gelaufenen ersten Quartal und in der vergangenen Woche mit einem Plus von 21,8 Prozent bei den Auslieferungen des Konzerns im ersten Quartal.

Und wenn man sich erinnert, dass Daimler im Krisenjahr 2020 trotz eines niedrigeren Umsatzes netto über 50 Prozent mehr verdient hatte als 2019, was könnte die Aktie da noch bremsen? Ein genauerer Blick auf die Zahlen beispielsweise. Die Frage ist nur, ob das bullische Lager auch genau hinsehen will.

Denn der Gewinn des Jahres 2020 fiel ja nur deswegen so deutlich über dem des Vorjahres aus, weil das Jahr 2019 bei Daimler ein sehr schlechtes war. Im Jahr 2019 lag der Gewinn pro Aktie gerade einmal bei einem knappen Viertel dessen, was im letzten starken Jahr 2017 verdient wurde. Das hatte vor allem buchhalterische Gründe, aber wenn man stattdessen das operative Ergebnis hernimmt, stellt man überrascht fest, dass Daimler da im Jahr 2020 auf 7,218 Milliarden kam, 2019 aber auf 12,409 Milliarden. Auch das Bruttoergebnis lag 2020 unter dem des Vorjahres. So gesehen ist der 2020er-Gewinn eher Katzengold.

Und was genau kann man sich unter dem Ausblick eines „deutlich“ steigenden Umsatzes und Gewinns im laufenden Jahr vorstellen? Zehn, zwanzig oder dreißig Prozent? Hinzu kommt, dass das starke Plus bei den Auslieferungen des ersten Quartals 2021 auf der extrem schwachen Basis des Vorjahresquartals basierte, in dem vor allem der wichtige Markt China nahezu stillstand.

Zugleich ist der Aktienkurs längst auf Levels gestiegen, die Unternehmensgewinnen entsprächen, die so schnell wohl nicht erreichbar sind, auch, wenn es ohne diesen vergleichenden Blick auf die Bilanzen so wirkt. Sie sehen im Chart auf Wochenbasis, dass die Aktie gerade mit dem Hoch von Anfang 2018 bei 76,48 Euro ringt, als der Abstieg der Aktien der Automobilbranche begann, weil da klar wurde, dass dort vorerst kleinere Brötchen gebacken werden müssen. Rein charttechnisch betrachtet wäre der Weg Richtung 85 Euro frei, wenn der Ausbruch gelänge. Und die Analysten trommeln da teilweise kräftig mit, erst letzte Woche hoben Goldman Sachs und Barclays beide ihre Kursziele auf glatte 100 Euro an; höhere Kursziele gibt es bislang nicht.

Doch die Frage ist, was diejenigen, die Daimler-Aktienbestände halten, derzeit aber weder aktiv kaufen noch verkaufen, von der Sache halten. Diese Klientel könnte jederzeit aktiv werden, nur ist eben offen, ob dann eine Mehrheit aussteigen oder im Gegenteil zukaufen würde. Ist der Ausstieg auf diesem luftigen Niveau des Kurses wahrscheinlicher? Tendenziell zwar schon, aber wenn man sich darüber klar wird, dass diese Bereitschaft, die Zahlen im Zweifel positiv zu sehen, seit Wochen anhält, sollte man nicht ausschließen, dass die Aktie auch noch über die aktuelle Hürde bei 76,48 Euro ginge. Aber der Chart auf Tagesbasis macht deutlich, dass man sich einen Blick in die Glaskugel in Sachen Ausbruchsrichtung durchaus sparen kann, denn:

Der Kurs bewegt sich seit Wochen an der oberen Begrenzung des Anfang November etablierten, jüngsten und steilsten Aufwärtstrendkanals. Der Ausbruch nach oben gelingt bislang nicht, zugleich wird die Aktie aber immer wieder genau auf Höhe der 20-Tage-Linie eingesammelt, also:

Die Bullen kaufen an der 20-Tage-Linie – eine typische Leitlinie für bullische Trends. Am oberen Ende des Trendkanals, der durch diese 20-Tage-Linie deutlich schmaler wird, kommt indes immer wieder Material heraus. Je nachdem, welche dieser beiden Leitlinien zuerst fällt, wird sich entscheiden, ob es einen Sinn ergäbe, hier weiter auf der Long-Seite dabei zu bleiben und auf Trading-Basis im Fall eines Ausbruchs über die obere, aktuell bei 76,85 Euro verlaufende Trendbegrenzung sogar zuzukaufen. Oder aber ob es sinnvoll wäre, zügig das Geld aufs Konto zurück zu überweisen, falls die aktuell bei 73,61 Euro verlaufende 20-Tage-Linie brechen und den Weg an die untere Begrenzung des November-Aufwärtstrendkanals freigeben würde.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Unsere letzte Analyse auf den deutschen Automobilwert aus dem Monat Januar hatte eine ganz klare Blickrichtung – jene nach oben. Die Kurse der Daimler-Aktie konsolidierten zu diesem Zeitpunkt gerade unter der psychologisch wichtigen Marke bei 60 EUR und ein Ausbruch Richtung Norden erschien überaus wahrscheinlich. Der Kaufdruck wurde immer höher, was vor allem an den immer höheren Tiefs deutlich ersichtlich war. Schlussendlich kam es Anfang Februar zum Showdown (2). Die Bullen übernahmen das Ruder und der Plan ging in vollen Zügen auf. Ähnlich wie bereits beim Breakout im November (1) trug das Kaufsignal die Kurse um eine deutlichere Etage nach oben. Nach dem ersten größeren Impuls bildete sich eine erneute Seitwärtsbewegung. Auch diese konnte vor kurzem gebrochen werden (3).

Expertenmeinung: Alles in allem sehen wir hier einen bilderbuchartigen Aufwärtstrend. Die Kurse laufen von einer Konsolidierung zur anderen, um stetig nach oben auszubrechen. Im Gegensatz zu den parabolischen Bewegungen bei vielen gehypten Aktien der letzten Monate, machen es die Bullen hier wesentlich schlauer. Sie lassen es gar nicht zu, dass die Kurse einen derart parabolischen Verkauf nehmen und sorgen somit für einen gesunden und stabilen Aufwärtstrend. Das Hoch von Anfang 2018 bei rund 76 EUR, dies war auch im Januar bereits unser Kursziel, könnte noch im März erreicht werden. Dann könnte der Verlauf womöglich etwas ins Stocken geraten. Vorläufig bleibt unsere Bewertung auf der bullischen Seite.

Aussicht: BULLISCH

Die News zur Daimler Aktie vom Donnerstagmorgen für das Krisenjahr 2020 wirkten grandios. Ein Plus von 52 Prozent bei dem Gewinn vor Steuern und Zinsen gegenüber 2019, das schindet Eindruck. Aber da sollte man unbedingt genauer hinsehen. Denn dieses Gold glänzt meines Erachtens nicht wirklich.

Zunächst fällt auf, dass Daimler wie alle anderen der Branche auch sinkende Umsätze im Jahr 2020 vermelden musste. Der Umsatz fiel um 10,6 Prozent. Wie gelingt da ein Gewinnanstieg um 52 Prozent?

Zum einen hatte Daimler 2019 ein Jahr absolviert, in dem der Gewinn durch Restrukturierungen, Rückstellungen etc. immer weiter zu Boden ging, obgleich da der Umsatz noch zugelegt hatte. Daimler hatte 2019 gerade einmal 2,22 Euro Gewinn pro Aktie vorzuweisen, 2018 waren es noch 6,78 Euro und im Gewinn-Rekordjahr 2017 sogar 9,84 Euro gewesen. Der 2019er-Gewinn war also „unnatürlich“ niedrig, deswegen war er 2020 trotz der Krise so deutlich zu übertreffen. Aber das ist noch nicht alles:

Expertenmeinung: Im Zuge der Kommentare zu diesen 2020er-Zahlen wies der Finanzchef des Konzerns darauf hin, dass die Fixkosten bei Pkw & Vans 2020 um 14 Prozent gedrückt wurden, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung fielen um 11 Prozent, die Sachinvestitionen sogar um 17 Prozent. Kurz: Man fuhr herunter, was irgend herunterzufahren war. Aber was kurzfristig bei Forschung, Entwicklung und Investitionen eingespart wurde, kann ja nicht auf Dauer als Kostenfaktor wegfallen, Daimler muss ja weiterhin auf Innovation setzen. Diese Kostenblocks werden also wieder größer.

Um wieder eine für die Jahre vor 2019 normale Bewertung über das Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) zu erreichen, müsste Daimler diesen 2020er-Gewinn, der vor allem durch Kostensenkungen über dem des Vorjahres lag (der Umsatz fiel ja), verdoppeln. Denn zwischen 2013 und 2018 bewegte sich dieses KGV im Bereich zwischen 7 und 11, aktuell liegt es, auf Basis des gestern gemeldeten Gewinns, bei 19,8. Und damals war die Entwicklung des Wachstums bei Umsatz und Gewinn noch in Ordnung, während 2021 kein einfaches Jahr wird. So betrachtet bin ich, was den Spielraum des Kurses nach oben angeht, skeptischer als die Mehrheit der Analysten, deren mittleres Kursziel derzeit bei 72 Euro liegt.

Aus charttechnischer Sicht unternehmen die Akteure gerade einen zweiten Anlauf, den mittelfristigen Aufwärtstrendkanal nach oben zu durchbrechen. Auch, wenn die Reaktion auf das Zahlenwerk mit +2,22 Prozent nicht überschwänglich war, wäre das nicht auszuschließen, denn wie gesagt, ich bin bei Daimler als Skeptiker in der Minderheit.

Aber es ist nun einmal nicht selten, dass euphorische Anleger unverhofft aus allen Wolken fallen (siehe z.B. die heutige Analyse zu VARTA). Und da die Aktie von mittelfristigen Supportmarken wie der unteren Begrenzung des Trendkanals (aktuell bei 54 Euro) sehr weit entfernt ist, wäre ein enger Stoppkurs, z.B. knapp unter dem letzten kurzfristigen Zwischentief (64,10 Euro), bei aggressiven Long-Trades meiner Meinung nach unbedingt zu überlegen.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In den letzten Monaten gehörten besonders Automobilwerte der alten und neuen Generation, hierzu zählen vor allem Elektrofahrzeughersteller, zu den großen Gewinnern an den Börsen. Während in den USA gerade Titel wie Ford oder General Motors durch die Decke gingen, blickt auch die Daimler-Aktie auf eine stattliche Performance zurück. Das letzte halbe Jahr verlief absolut nach dem Geschmack der Anleger und nach wie vor sehen wir hier einen intakten Aufwärtstrend im Chart. Dieser ist geprägt durch eine Folge von höheren Hochs und höheren Tiefs, welche bislang nicht gebrochen wurde. Nach den recht starken Anstiegen im November hat sich das Momentum mittlerweile allerdings etwas verlangsamt und die Aktie konsolidiert in einer engen Spanne zwischen 55 und rund 60 EUR. Der Ausbruch aus dieser kurzfristigen Seitwärtsphase dürfte in den kommenden Wochen für eine stärkere Bewegung sorgen.

Expertenmeinung: Wenn alles nach Plan läuft, sollte die Konsolidierung eher nach oben als nach unten verlassen werden. Doch was, wenn es doch zu einem Bruch des Bodens bei 55 EUR kommen sollte? Dann wäre der Aufwärtstrend dahin und die Aktie würde Gefahr laufen, in eine stärkere Korrektur überzugehen. Daher sollte dieses mögliche Szenario unbedingt in Betracht gezogen werden. Wenn die Bullen die Rallye beibehalten wollen, wäre der Breakout nach oben erforderlich. Dies würde weiteres Momentum schaffen und die Kurse könnte sich langsam und stetig den Niveaus von Anfang 2018 nähern. Damals bildete sich ein Zwischenhoch bei rund 76 EUR. Vorläufig belassen wir unsere Aussichten auf die Daimler Aktie auf der bullischen Ebene.

Aussicht: BULLISCH