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XAUUSD Prognose Gold: Charttechnisch spitzt sich die Lage zu

News: Aktuelle Gold Analyse des London Gold Spot

In diesem Artikel
London Gold Spot
ISIN: XC0009655157
|
Ticker: XAUUSD
|
Währung: USD
Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

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Dem gewaltigen Kursanstieg zwischen August 2025 und Ende Januar 2026 folgten zwei starke Korrekturschübe, an die sich wiederum ein nervöses Wassertreten anschloss. Doch jetzt ist der Goldpreis in einer charttechnischen Konstellation, die Entscheidungen einfordert.

Dass man sich unschlüssig ist, wie es mit Gold weitergehen soll, ist im Chartbild nicht zu übersehen. Nachdem der zweite Korrekturschub aus dem März bis Mitte April etwa zur Hälfte korrigiert wurde, geht es mit dem Goldpreis langsam abwärts … aber mit einer Volatilität, die nicht ansatzweise der gleicht, die in den Monaten zuvor so viele Marktteilnehmer in das Edelmetall-Trading gelockt hatte. Das Problem ist da zu suchen, wo man im Zuge der immensen Hausse einen Vorteil vorfand:

Gold ist nie „zu billig“ oder „zu teuer“, weil es keinen klar umrissenen Bewertungskriterien unterliegt, wie man diese bei Aktien vorfinden und einsetzen könnte. Gold kostet, was der Letzte, der an der Börse damit gehandelt hat, zu bezahlen bereit war. Das kann jederzeit weit mehr sein als momentan … aber auch weit weniger … ohne dass jemand mit fundierten Argumenten behaupten könnte, jetzt müsste eine Feinunze Gold x Prozent mehr oder weniger kosten. Aber woran orientiert man sich dann?

Expertenmeinung: Es sind zwei Aspekte, die hier für den Trend eine Rolle spielen. Zum einen die historische Bedeutung des Goldes als werthaltige Investition, die dazu führt, dass viele Gold in Krisenzeiten als eine Art „sicheren Hafen“ sehen. Schaut man sich die Nachrichtenlage an, würde diese damit absolut für einen Aufwärtstrend bei Gold sprechen.

Aber um den Gedanken, dass es womöglich momentan klug sein könnte, Gold zu haben oder zuzukaufen, in die Tat umzusetzen, muss der Trend passen. Ein „sicherer Hafen“ in einem intakten Abwärtstrend wird nun einmal nicht als sicher angesehen, schließlich zeigt eine Abwärtsbewegung ja an, dass man hier gerade Geld verliert, statt es zu vermehren. Die Trader, die die kurzfristige Tendenz meist entscheidend bestimmen, müssten also mitspielen. Wären sie mehrheitlich bärisch unterwegs, müsste seitens der Nachrichten einiges an neuen, kritischen Faktoren auftauchen, um die Trader zu „überstimmen“. Was direkt zum Chartbild überleitet, denn:

Derzeit ist es eben „weder noch“. Einerseits bewegt sich der Goldpreis unter der Februar-Abwärtstrendlinie und der 50-Tage-Linie, an welcher der Kurs im April und Mai nach unten abgewiesen wurde. Das ist grundsätzlich bärisch. Andererseits testet Gold seit einigen Tagen und bislang erfolgreich die 200-Tage-Linie, an der das Edelmetall Ende März beeindruckend scharf nach oben drehte. Zugleich wird dieser wichtige gleitende Durchschnitt durch das Hoch vom vergangenen Oktober und das Tief des ersten Korrekturschubs verstärkt. Aus dieser Warte heraus wäre Gold also noch bullisch.

Eigentlich könnte der Kurs noch wochenlang seitwärts vor sich hin pendeln, denn weder verschärft sich bislang die Nachrichtenlage, noch sehen die kurzfristigen Trader, die derzeit ihr Kapital im Halbleiter-Sektor „laufen lassen“, einen Grund, zu den Edelmetallen zurückzukehren. Aber dass ein Kurs einfach seitwärts aus einer Dreiecksformation herausläuft, ist eher die Ausnahme, erst recht bei einem so emotionalen Asset wie Gold. Und eine solche Dreiecksformation ergibt sich hier aus den vorgenannten Widerstands- und Supportzonen.

Goldpreis: Chart vom 03.06.2026, Kurs 4.440,55 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Goldpreis: Chart vom 03.06.2026, Kurs 4.440,55 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS

Und jetzt, da der Widerstandsbereich bei 4.570/4.630 US-Dollar angekommen ist und die Supportzone bei 4.380/4.420 US-Dollar verläuft, wird es eng in diesem Dreieck. Eine Entscheidung wäre also fällig … und sie könnte jetzt jederzeit erfolgen!

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 03.06.2026 um 22:00 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

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Alle Börsenblick Artikel

Vorherige Analysen der London Gold Spot Aktie

12.05.2026

Gold: Der nächste Impuls könnte bevorstehen — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 11.05.2026 um 22:14 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Gold rührt sich in den letzten Wochen auffällig wenig. Das erste Quartal war von dramatischen Kursschüben in beide Richtungen geprägt und jetzt – nichts. Aber wer glaubt, dass Gold damit langweilig geworden ist, könnte schiefliegen. Es kann hier jeden Moment wieder rundgehen!

Das Kapital der kurzfristigen Trader wird von den Bereichen der Börse förmlich angesaugt, wo die größte Dynamik herrscht. Und die finden wir momentan nicht beim Goldpreis, sondern beim Ölpreis und den Halbleiter-Aktien. Spekulatives Trading-Kapital ist immer auf Wanderschaft. Aber es geht … und kommt auch wieder zurück. Dazu muss natürlich erst einmal ein Anfang gemacht werden, sprich: Gold müsste erst einmal aus seinem charttechnischen Käfig heraus, der das Edelmetall im Moment gefangen hält. Es müsste also ein besonderer Anlass her … was könnte das sein?

Eigentlich müsste man sich darüber gar nicht den Kopf zerbrechen, man würde ja nicht übersehen, wenn Gold ausbricht. Aber ausmalen ließen sich solche Auslöser durchaus.

Expertenmeinung: So könnte beispielsweise eine überraschende Einigung im Iran-Krieg nebst deutlich sinkenden Ölpreisen Geld aus dem Ölmarkt und Gold zurück in die vielen Aktien leiten, die seit Monaten dahinsiechen, weil die betreffenden Branchen durch die geopolitischen Spannungen und ihre Folgen beim Konsum unter Druck stehen.

In diesem Fall wäre es durchaus möglich, dass Gold aus der inneren Trading-Zone herausfällt, indem der Support 4.381/4.405 US-Dollar unterboten wird und dadurch der Weg an die 200-Tage-Linie bei momentan 4.310 US-Dollar und im weiteren Verlauf sogar an das bisherige Jahresverlaufstief bei 4.099 US-Dollar frei würde. Es mag abwegig wirken, dass Gold in einem Umfeld wie diesem deutlicher nachgeben könnte, aber das Edelmetall wird ja schon lange nicht mehr von Anlegern dominiert, die in Gold einen sicheren Hafen sehen. Der Anteil der Spekulation ist immens – und die agiert eben einfach in die Richtung, die charttechnisch am lukrativsten daherkommt.

Goldpreis: Chart vom 11.05.2026, Kurs 4.728,70 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Goldpreis: Chart vom 11.05.2026, Kurs 4.728,70 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS

Das Gegenteil, sprich ein Ausbruch nach oben, den man im momentanen Chartbild dann unterstellen könnte, wenn der Kurs die Widerstandszone 4.997/5.016 US-Dollar herausnimmt, wäre beispielsweise denkbar, wenn die Super-Fahnenstange der Halbleiter-Hausse bricht und dort dann durch Stop-Loss-Verkäufe massiv Kapital frei wird, das in anderen Aktienbereichen in diesem Moment keine tauglichen Ausweichlösungen findet.

Gold ist nie über- oder unterbewertet und immer spannend. Daher ist hier auch nichts unmöglich, weshalb es sich lohnt, grundsätzlich ein Auge auf den Goldpreis zu haben. Aber es braucht eben auch Geduld, denn die großen „Moves“ kommen nicht auf Bestellung, sondern meist eher überraschend. Die derzeitige Ruhe ist daher keine, die in Stein gemeißelt wäre … hier könnte es jederzeit wieder zu rasanten Kursimpulsen kommen!

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

21.04.2026

Gold: Zwischen Baum und Borke – auf welche Chartmarken kommt es jetzt an? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 20.04.2026 um 22:01 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Das Chartbild des Goldpreises auf Monatsbasis hat Ähnlichkeiten mit dem großer Aktienindizes: Einem sehr schwachen März folgten bislang im April Kursgewinne. Der Unterschied: Bei Gold fallen sie bislang viel kleiner aus. Wo klemmt es hier?

Goldpreis: Monatschart vom 20.04.2026, Kurs 4.813,50 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Online Broker LYNX
Goldpreis: Monatschart vom 20.04.2026, Kurs 4.813,50 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS

Es klemmt an der klaren Richtungsweisung, will heißen: Man ist sich unsicher, worauf Gold positiv oder negativ reagieren könnte und/oder müsste. Wäre eine Beruhigung der geopolitischen Lage ein Argument für einen fallenden Goldpreis, weil dieser dann als „sicherer Hafen“ nicht mehr benötigt würde? Oder wäre das ein Pluspunkt für das bullische Lager, weil derzeit noch zur Sicherheit in Cash an der Seitenlinie wartendes Kapital dann wieder in die Märkte an sich und damit zugleich auch in die Edelmetalle fließen würde?

Auch umgekehrt ist die Sache nicht eindeutig. Denn der untenstehende Chart auf Tagesbasis zeigt ja: Als der Angriff auf den Iran Anfang März begann, schoss Gold nicht etwa in die Höhe, weil viele Akteure hier ein sicheres Refugium für ihr Risikokapital sahen, sondern fiel und markierte am selben Tag, dem 23. März, das bisherige Tief wie die Aktienindizes in den USA oder Europa. Aber wenn diese Parallelität schon da ist, wieso läuft Gold dann nicht mit der „Hoffnungs-Rallye“ von Dow Jones, DAX & Co. mit?

Goldpreis: Tageschart vom 20.04.2026, Kurs 4.813,50 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Online Broker LYNX
Goldpreis: Tageschart vom 20.04.2026, Kurs 4.813,50 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS

Expertenmeinung: Weil man eben nicht sicher sein kann, wie lange ein solcher Gleichlauf vorhält und wie man Gold jetzt in Bezug auf positive oder negative Nachrichten der kommenden Tage und Wochen einstufen sollte. Als Asset wie jedes andere, das bei „Good News“ gekauft wird … oder als vermeintlich „sicheren Hafen“, der eine Renaissance erleben würde, sollten sich die Hoffnungen der bullischen Trader am Aktienmarkt nicht erfüllen? Also warten viele ab – und das führte beim Goldpreis seit Anfang des Monats zu einer Art Wassertreten auf eher engem Raum. Was tun?

Immer dann, wenn eine Ausgangslage völlig offen ist und man nicht abschätzen kann, wann und welche Nachrichten einen neuen Trendimpuls initiieren und ob die Akteure dann mehrheitlich logisch oder emotional reagieren, wird die Charttechnik zu einem noch lukrativeren Begleiter als ohnehin schon. Und da finden sich dann durchaus auf der Ober- ebenso wie auf der Unterseite wichtige Schlüsselzonen, bei deren Überkreuzen die Chance auf einen neuen, größeren Trendimpuls recht hoch wäre.

Auf der Oberseite ginge es dabei um zwei Widerstände. Zum einen um die 50-Tage-Linie, bis Anfang März Leitstrahl der Aufwärtsbewegung, unter der Gold derzeit seitwärts läuft. Knapp über dieser momentan bei 4.896 US-Dollar verlaufenden Linie wartet bei 4.996/5.016 US-Dollar ein horizontaler Widerstand. Gelänge es, diese Hürden zu nehmen, wäre der Weg aus rein charttechnischer Sicht erst einmal nach oben wieder frei.

Auf der Unterseite steht die 200-Tage-Linie im Fokus. Präzise auf diesem gleitenden Durchschnitt gelang es, den Abverkauf des Goldpreises am 23. März aufzufangen und die bis jetzt laufende Gegenbewegung nach oben einzuleiten. Fällt diese aktuell bei 4.219 US-Dollar laufende Linie, wäre das ein markant bärisches Signal, das dann umso schwerer wiegen würde, wenn der Kurs im Nachklapp dann auch noch das Verlaufstief dieses Tages bei 4.098,73 US-Dollar brechen sollte.

Innerhalb dieser Zone bewegt sich Gold noch zwischen Baum und Borke. Verlässt das Edelmetall diese Range zwischen 4.098 und 5.016 US-Dollar, wäre diese offene Situation einem klaren Chartsignal gewichen. Zwar ist die Spanne, in der die Sache offenbleibt, so breit, dass sie zu kurzfristigen Aktivitäten verleiten könnte. Aber dass das angesichts der offenen Frage, welchem „Herren“ Gold denn nun in nächster Zeit gehorchen wird, eine gute Idee wäre, ließe sich durchaus bezweifeln.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

27.03.2026

Gold: Derzeit nichts für schwache Nerven — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 26.03.2026 um 22:02 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Der Goldpreis konnte am Donnerstag die wichtige Unterstützungszone im Bereich 4.382 zu 4.405 US-Dollar verteidigen. Aber dass es überhaupt zu einem Test dieser Zone kam, ist ein Warnsignal, das unterstreicht, dass der Goldmarkt derzeit nichts für schwache Nerven ist.

Die Börsen hängen seit Wochen an den Lippen eines einzigen Menschen. Das ist absurd genug, zumal man nie weiß, wann der US-Präsident was sagt oder beschließt und ob, wann und inwieweit er es dann wieder zurücknimmt oder abändert. Das kostet diejenigen, die sich nicht aus dem Getümmel des hektischen Intraday-Handels zu lösen vermögen, im besten Fall Nerven, im schlechtesten Fall Geld. Dass der Goldpreis davon ebenfalls erfasst wird, mag manche überraschen. Aber auch hier wird nonstop gehandelt, auch hier tummeln sich spekulative Trader mit sehr kurzem Zeithorizont. Warum also sollte der Goldpreis nicht ebenso hoch volatil daherkommen wie die Aktienmärkte oder der Ölpreis?

Dabei kann man nicht behaupten, dass die Tendenz vom Nimbus eines „sicheren Hafens“ bestimmt wäre. Der bisherige Verlauf dieser Handelswoche zeigt Gold eher als eine Art Schatten der Aktienmärkte. Die wiederum meist sehr engmaschig am Ölpreis hängen. Steigt Letzterer, fallen die Aktienindizes meist. Und Gold fällt mit. Wie kann das angehen?

Expertenmeinung: Das liegt eben daran, dass der Anteil am Handelsvolumen, der durch extrem kurzfristiges Trading bestimmt wird, in Phasen wie diesen steigt. Und solche Daytrader agieren primär nach der charttechnischen Tendenz des Augenblicks. Darüber hinaus sind die Kapitalströme großer Adressen oft über verschiedenste Assets gekoppelt, sodass Geld nicht nur innerhalb des Aktienmarkts kursiert, sondern zeitgleich auch in andere Bereiche, wie z. B. die Edelmetalle, hineinfließt oder abgezogen wird.

Das Problem ist natürlich in dieser derzeitigen Situation: Man weiß nie, wann die Kurse wegrutschen oder nach oben schießen, der gestrige Abend bietet ein typisches Beispiel. Nachdem der US-Präsident eigentlich eine 48-Stunden-Frist für die völlige Freigabe der Straße von Hormus für den Schiffsverkehr gesetzt hatte, verlängerte er diese Frist am Montag auf einmal um fünf Tage. Gestern Abend dann packte er, angeblich auf Ersuchen des Irans, zehn Tage obendrauf und verkündete, die Verhandlungen, bezüglich derer der Iran daran festhält, dass es sie bislang gar nicht gibt, liefen sehr gut. Der Goldpreis schoss auf diese kurz nach US-Handelsende lancierte Trump-Nachricht Hand in Hand mit den Aktien nach oben. Aber ob der Kurs nach der Reaktion des Augenblicks weiter zulegt, ließe sich in keiner Weise vorhersagen, der Wochenverlauf unterstreicht das.

Delivery Hero Aktie: Wochenchart vom 26.03.2026, Kurs 15,73 Euro, Kürzel: DHER | Online Broker LYNX
Goldpreis: Chart vom 26.03.2026, Kurs 4.3850.50 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS | Online Broker LYNX

Denn wir sehen im Chart, dass Gold als Reaktion auf die erste Fristverlängerung am Montag kräftig anzog und dabei perfekt auf der 200-Tage-Linie nach oben drehte. Noch am selben Tag gelang es dadurch auch, über der Zone 4.382 zu 4.405 US-Dollar zu schließen, die zuvor schon klar gebrochen zu sein schien. Das hätte in einem normalen, ruhigeren Umfeld eine hohe Wahrscheinlichkeit für Anschlusskäufe und eine gute Chance geboten, der Endpunkt der Korrektur zu werden. Doch in diesem Fall bleiben Anschlusskäufe aus – und gestern testete der Goldpreis diese Supportzone erneut.

Fällt sie? Hält sie? Es kommt auf die Nachrichtenlage an und die ist, wir wissen es ja, unberechenbar. Für den Augenblick wurde so die Chance, sich nach oben zu lösen, gewahrt … aber das könnte heute, während Sie diesen Beitrag lesen, schon anders sein. Daher sollte, wer hier kurzfristig agiert, unbedingt die nötige Erfahrung und Trading-Disziplin mitbringen, mit überschaubarem Kapitaleinsatz agieren und niemals ohne einen Stop Loss. Für Marktteilnehmer, auf die das nicht zutrifft, gälte der Rat: Warten Sie, bis sich diese derzeit äußerst hohen Wogen wieder geglättet haben!

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

02.03.2026

Gold: Bullischer Monatsultimo – die Tür nach oben steht weiter offen — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 28.02.2026 um 10:57 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Am Freitagabend war noch offen, ob es zu militärischen Aktionen gegen den Iran kommt. Damit gingen die Gold-Trader mit offenen Fragen ins Wochenende – aber nicht mit einer offenen Ausgangslage im Chart. Zudem wurde am Samstag klar: Die Angriffe haben begonnen.

So, wie sich der Gold-Chart zum Ende des Februars präsentierte, könnte man ohnehin infrage stellen, ob es zu dieser erneuten militärischen Eskalation kommen musste, um den Kurs des Edelmetalls weiter im Aufwärtstrend zu halten. Denn wichtiger als solche Argumente für steigende Kurse, die ja letztlich immer subjektiv sind, sind klare Fakten im Chartbild. Und die sprachen per Freitagabend sehr klar für das bullische Lager.

Besonders bemerkenswert ist die Lage im langfristigen Bild auf Monatsbasis. Wenn wir uns ansehen, wie kritisch der Januar ablief, kann man jetzt vor einem eindeutigen Signal dahingehend sprechen, dass die Käuferseite bislang imstande ist, die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Sehen wir uns das mal an:

Expertenmeinung: Der Januar zeigte eine fulminante, deutlich über die normale Aktivität bei Gold hinausgehende Hausse, nur: Zum Monatsende brach die da entstandene Fahnenstange, in etwa die Hälfte der Monatsgewinne gingen per Ende Januar verloren … und im Februar fehlte anfangs nicht viel, dann wäre sogar das komplette, bisherige Plus des Jahres dahin gewesen. Aber die jetzt vollendete Monatskerze des Februars zeigt, dass die Käufer die kritische Lage tadellos zu bereinigen vermochten. Einziges, aber nicht unwichtiges Problem: Markttechnisch bleibt Gold damit auf Monatsbasis so heiß gelaufen wie womöglich noch nie, wie der extrem tief in der überkauften Zone notierende RSI-Indikator zeigt.

Goldpreis: Monats-Chart vom 27.02.2026, Kurs 5.260,10 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Goldpreis: Monats-Chart vom 27.02.2026, Kurs 5.260,10 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS

Dieser Turnaround im Februar schlägt sich natürlich auch entsprechend positiv im Chart auf Tagesbasis nieder. Hier sehen wir, dass es den Käufern gelang, den Goldpreis nach dem knappen, aber am Ende eben doch erfolgreichen Test der Kreuzunterstützung aus 50-Tage-Linie und August-Aufwärtstrendlinie zu Monatsbeginn in einen neuen, kurzfristigen Aufwärtstrend zu bugsieren. Der zwar hochvolatil abläuft, aber bislang klar aufwärts weist.

Goldpreis: Chart vom 27.02.2026, Kurs 5.260,10 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Goldpreis: Tages-Chart vom 27.02.2026, Kurs 5.260,10 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS

Bis zum Verlaufsrekord bei 5.608 US-Dollar wären es zwar noch einige Prozentpunkte, aber das Februar-Verlaufstief liegt deutlich weiter entfernt. Ein Chartbild wie dieses könnte auch ohne Argumente, die einen erneuten Zustrom von Kapital in einen angeblich „sicheren Hafen“ befeuern würden, ausreichen, um die Bullen bei der Stange zu halten. Bei derart emotionalen Kursbewegungen muss man das Wort „könnte“ zwar dick rot unterstreichen, nicht zuletzt mit einem besorgten Seitenblick auf die überhitzte Markttechnik. Aber grundsätzlich bleibt als Fazit des Februars: Die Tür nach oben steht weiter offen.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

30.01.2026

Gold: Was für ein Hexenkessel! — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 30.01.2026 um 0:40 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Dass dynamische Aufwärtstrends mit größeren Schwankungen einhergehen, ist normal. Aber einen Handelstag wie den gestrigen hat es beim Goldpreis im Rahmen dieser Hausse noch nicht einmal ansatzweise gegeben. Und er sollte als Warnung verstanden werden.

Pünktlich zu Beginn des regulären US-Aktienhandels um 15:30 Uhr kamen dort kräftige Verkäufe auf, die sich zuvor im Futures-Handel nicht angedeutet hatten. Genau eine halbe Stunde später begannen massive Verkäufe bei Gold, aber auch bei den anderen Edelmetallen. Der einzige, denkbare und zeitlich passende Auslöser könnte der US-Präsident gewesen sein, der zum einen durchblicken ließ, dass es wieder einmal eng werden dürfte, den nächsten „Shutdown“ der US-Behörden, der in der Nacht zum Samstag ausgelöst würde, zu verhindern. Und der zum anderen andeutete, dass ein militärisches Vorgehen gegen den Iran zumindest nicht auszuschließen sei.

Aber auch, wenn man angesichts solcher Meldungen am Aktienmarkt nervös werden könnte: Wieso bei den Edelmetallen, wieso bei Gold, das viele doch grundsätzlich als eine Art „sicheren Hafen“ ansehen wollen?

Expertenmeinung: Da stünde in der Tat zumindest keine zwingende Logik dahinter. Zumal die Reaktion auch angesichts von Nachrichten, die grundsätzlich problematisch sind, viel zu heftig ausfiel. Da hat Gold in den vergangenen Monaten noch ganz andere Meldungen weggesteckt, ohne eine derartig extreme Handelsspanne und vor allem ein solches Tempo bei der Abwärtsbewegung zu zeigen.

Sie sehen im Chart auf 15-Minuten-Basis nur die Kursbewegungen von Mittwoch und Donnerstag. Wir sehen da, dass der Goldpreis innerhalb von einer halben Stunde um 400 US-Dollar einbrach. Ein Teil dieses Kurseinbruchs wurde zwar im weiteren Tagesverlauf wieder aufgeholt.

Goldpreis: 15-Minuten-Chart vom 29.01.2026, Kurs 5.376,74 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Online Broker LYNX
Goldpreis: 15-Minuten-Chart vom 29.01.2026, Kurs 5.376,74 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS

Aber was im Tageschart bleibt, ist ein „Long Legged Doji“ mit zwei extrem langen Dochten und einer Tagesspanne von 512 US-Dollar. Wenn jemand nach einem Beispiel für einen Hexenkessel suchen würde: Dieser Chart wäre dafür ideal.

Goldpreis: Tageschart vom 29.01.2026, Kurs 5.376,74 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Online Broker LYNX
Goldpreis: Tageschart vom 29.01.2026, Kurs 5.376,74 US-Dollar, Kürzel: XAUUSD | Quelle: TWS

Ein solcher „Long Legged Doji“ kann nach einem vorangegangenen, starken Trendimpuls eine Trendwende einleiten. Das muss nicht so kommen, aber wenn man sich ansieht, dass Gold am Donnerstag mit 5.608 US-Dollar einen Verlaufsrekord markiert, dann in der Spitze um über neun Prozent zurückfällt und das dabei ausgebildete Tagestief gerade mal in der Spanne des Dienstags landet, wird klar:

Diese Hausse hat das normale Maß längst verloren. Und das bedeutet: Immer mehr kurzfristige Trader sind hier unterwegs … und das tun sie, erfahrungsgemäß mit Blick auf ähnliche Situationen bei anderen Assets in der Vergangenheit, immer riskanter. Das kann viel dazu beigetragen haben, dass dieser „Mini-Crash“ derart schnell und heftig ablief, denn:

Wer mit hohem Kapitaleinsatz und hohem Hebel agiert, hat eine geringe Risikotoleranz. Nicht dünner Nerven wegen, sondern weil die Margins (zu hinterlegende Sicherheitsleistungen) in z.B. Futures bei starken Kursbewegungen schnell aufgezehrt sind. Wer zu viel riskiert, hat aber zu wenig Barreserve, um Nachforderungen der Broker wegen einer unter das Limit gefallenen Margin sofort zu befriedigen. Die Folge: Man muss verzugslos die Position reduzieren … oder der Broker verkauft die Position, um nicht selbst ins Risiko zu geraten. Passiert das zu vielen gleichzeitig, kann so etwas herauskommen, wie wir es gestern gesehen haben.

Dass eine aus dem Ruder gelaufene Risikobereitschaft bei zu vielen Marktteilnehmern entscheidend für diesen extremen Handelstag gewesen sein könnte, ist denkbar genug, um hier, wenn, dann mit allergrößter Vorsicht zu agieren. Zumal der Umstand, dass die Käufe sofort nach dem Kursabsturz wieder losgingen, den Eindruck erweckt, dass dieser Tag noch nicht ausgereicht hat, um der Spekulation das Mütchen zu kühlen.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

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25.08.2025

Gold: Der Kesseldruck steigt — Ronald Gehrt

12.08.2025

Gold: Also doch kein Einfuhrzoll. Warum steigt der Kurs nicht? — Ronald Gehrt

23.07.2025

Gold: Sie sind wieder da — Ronald Gehrt