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SAP Aktie Prognose SAP: Und wenn der Spuk jetzt ein Ende hätte?

News: Aktuelle Analyse der SAP Aktie

In diesem Artikel
SAP
ISIN: DE0007164600
|
Ticker: SAP --- %
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Börse: --

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Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral
Zur SAP Aktie

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Hören Sie sich die Audioversion dieses Artikels an (KI-generiert).

Der Beginn eines neuen Quartals ist ein typischer Zeitpunkt, an dem institutionelle Investoren ihre strategische Ausrichtung überprüfen. Was zuvor favorisiert war, kann dann reduziert, was untergewichtet wurde, gekauft werden. Letzteres wäre bei SAP zumindest denkbar.

2023 und 2024 war die Aktie des Software-Konzerns SAP das ultimative Zugpferd des DAX. Anfang 2025 drehte der Wind, damals indes korrigierte die Aktie vor allem, weil man es mit der vorherigen Hausse übertrieben hatte. SAP war zu teuer bewertet, über kurz oder lang mündet so etwas eben in eine Bereinigung. Dabei hielt der Bereich um 200/210 Euro zunächst stand … aber Ende Januar dieses Jahres gab es auf einmal kein Halten mehr:

Die „KI-Angst“ ging um. Software-Aktien rund um den Globus wurden massiv verkauft, weil auf einmal kolportiert wurde, dass diese Unternehmen durch die Möglichkeiten, die KI den Kunden als Alternativen bieten werde, massiv unter Druck geraten und selbst dann Margendruck sehen würden, wenn sie, wie die meisten Softwarefirmen und auch SAP, KI-Funktionen in ihre Produkte einbinden. Eine ungewöhnliche Situation mit markanten Auswirkungen, denn:

Wie stark bzw. ob überhaupt KI an den Software-Firmen nagen wird, ist völlig offen. Die Ergebnisse des ersten Quartals bei SAP waren gut und lagen leicht über den Erwartungen. Die Bewertung der Aktie ist auf dem derzeitigen Niveau mit einem Kurs-/Gewinn-Verhältnis von 18,6 so niedrig wie seit mindestens einem Jahrzehnt nicht mehr. Und im Gegensatz zu denen, die die „KI-Angst“ als Basis für Short-Aktivitäten nutzen, sehen die Analysten bei SAP in diesem ebenso wie in den kommenden drei Geschäftsjahren steigende Unternehmensgewinne. Die Analysten stufen SAP momentan im Schnitt klar positiv ein. Nur vier von 27 Experten sehen die Aktie als Halteposition, der Rest plädiert für „Kaufen“. Entsprechend weit liegt das durchschnittliche Analysten-Kursziel (aktuell 214 Euro) über dem derzeitigen Kurs.

Doch der Trend weist bislang eben abwärts – und das ist auch für institutionelle Investoren, die den DAX entweder unmittelbar abbilden oder ihn als Benchmark nutzen, ein Problem: Sich einfach gegen den Trend zu stemmen, würde das Risiko unnötiger Performanceverluste bedeuten, die die Anleger nicht tolerieren dürften … also schwimmt man, wenngleich vermutlich kopfschüttelnd, mit dem Strom.

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Expertenmeinung: Aber solche Quartalswenden bieten immer die Chance, einen solchen Bann zu brechen, sofern genug große Adressen mitziehen. Zuletzt hatten wir das ja bei den im ersten Quartal dahin dümpelnden Halbleiter-Aktien erlebt, die pünktlich zum Start ins zweite Quartal gekauft wurden, als gäbe es kein Morgen. Sind jetzt die Software-Titel wieder lukrativ genug, um sie „aufzuwecken“? Möglich wäre es.

Dass SAP zum Start ins Sommerquartal zulegte, andere Software-Aktien ebenso, will noch nicht viel heißen. Solche Ansätze können, wenn nicht genug Akteure auf den Zug aufspringen, auch scheitern. Aber sollte es gelingen, erste, üblicherweise von den Bären verteidigte Widerstände zu überwinden, sollte es sich lohnen, den weiteren Verlauf genauer zu beobachten.

SAP Aktie: Chart vom 01.07.2026, Kurs 140,88 Euro, Kürzel: SAP | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
SAP Aktie: Chart vom 01.07.2026, Kurs 140,88 Euro, Kürzel: SAP | Quelle: TWS

Dass es am Mittwoch gelang, wieder in die vorherige, vor zwei Wochen unterbotene Handelsspanne zwischen 135,44 und 159,40 Euro zurückzugelangen, ist ein erster, kleiner Schritt. Ein Schlusskurs über 141 Euro und damit über der 200-Tage-Linie wäre ein weiteres, positives Indiz, welches der Aktie aus rein charttechnischer Sicht dann Spielraum bis 159,40 Euro liefern würde. Mittelfristig wieder bullisch wäre SAP erst, wenn der Kurs über das bisherige Jahresverlaufshoch bei 173,24 Euro und damit wieder in den breiten, übergeordneten Abwärtstrendkanal laufen würde, dessen obere Begrenzung derzeit bei 235 Euro verläuft. Aber es sind erste, kleine Schritte, die den Weg bereiten. Es sollte sich lohnen, die Aktie im Auge zu behalten.

Quellenangaben: Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/SAP.DE/analyst-insights/

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 01.07.2026 um 20:49 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

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Vorherige Analysen der SAP Aktie

19.06.2026
08:21 Uhr

SAP: Diese Sache mit dem Bottom Fishing — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 18.06.2026 um 22:04 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Falls man nach einem Beispiel für eine perfekte Bullenfalle sucht, würde man bei SAP fündig. Was Anfang des Monats mit viel Hoffnung für die Bullen begann, entpuppt sich aktuell als Waterloo. Was auch zeigt, dass optimistische Analysten allein eine Aktie nicht drehen können.

Mit 134,30 Euro erreichte die Aktie des Software-Konzerns SAP gestern ein neues Jahres-Verlaufstief. Zugleich bleiben die Analysten mehrheitlich bullisch: Von 27 die SAP-Aktie regelmäßig einstufenden Experten sind 23 bullisch, der kleine Rest sagt „Halten“. Zum Ausstieg rät niemand … aber die Aktie fällt trotzdem. Und das, obwohl das durchschnittliche Analysten-Kursziel mit knapp 215 Euro meilenweit über dem letzten Kurs liegt.

Darüber hinaus erwartet man für SAP im laufenden Jahr steigende Umsätze und Gewinne. Und auf Basis der Konsens-Gewinnschätzung pro Aktie für dieses Jahr liegt das Kurs-/Gewinn-Verhältnis bei ungewöhnlich niedrigen knapp 20. Dass da immer wieder Anleger den Eindruck bekommen, dass sich hier das „Bottom Fishing“, das Abgreifen einer Aktie auf einem günstigen Kursniveau, lohnt, wundert nicht. Nur funktioniert das bislang einfach nicht – wieso?

Expertenmeinung: Weil der Trend in der Regel stärker ist als ein „müsste eigentlich“. Das Tagesgeschäft bei einer Aktie wird vor allem durch kurzfristige Trader dominiert, die normalerweise konsequent entlang charttechnischer Vorgaben und damit trendkonform agieren. Dass eine Aktie theoretisch billig ist, irritiert sie dabei nicht, solange sich das nicht im Kurs unmittelbar auswirkt, indem der Abwärtstrend gebrochen wird.

Dass das bei SAP immer noch nicht gelungen ist, dürfte auch an der Ende Januar losgetretenen KI-Angst liegen, d.h. der Ansicht, dass der Siegeszug der KI unter anderem dazu führen wird, dass klassische Software-Unternehmen unter Druck geraten. Dass die, wie z.B. Microsoft, aber auch SAP, KI-Funktionen konsequent in ihre Systeme integrieren, stimmt dabei bislang offenbar wenige um. Auch nicht, dass die Analysten anderer Meinung zu sein scheinen. Man kann immer argumentieren, dass dieser Druck auf Margen und Gewinn schon noch kommen wird – und schon siegt der laufende Abwärtstrend … und „Bottom Fishing“ wird zu einer Hochrisiko-Strategie. Allerdings wäre man, hätte man bei dem jetzt abverkauften Ausbruchsversuch mitgezogen, auch voreilig unterwegs gewesen, denn ja, eine Hürde hatte die SAP-Aktie genommen. Aber es blieb eine weitere … und an der ist sie gescheitert.

SAP Aktie: Chart vom 18.06.2026, Kurs 134,86 Euro, Kürzel: SAP | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
SAP Aktie: Chart vom 18.06.2026, Kurs 134,86 Euro, Kürzel: SAP | Quelle: TWS

Sie sehen im Chart, dass der SAP-Kurs zwar über die markante Widerstandslinie bei knapp 160 Euro hinausgelaufen war und sich damit aus der vorherigen Handelsspanne nach oben absetzen konnte. Aber an der unteren Begrenzung des Anfang 2025 entstandenen, breiten Abwärtstrendkanals wurde der Versuch, sich mit einem Überwinden auch dieser Hürde nennenswerten charttechnischen Spielraum zu verschaffen, entschlossen und effektiv abgewehrt. Und so etwas motiviert die Short-Seller besonders, erneut aktiv zu werden – das Ergebnis sehen wir jetzt: Eine Aktie, die nicht nur in die alte Trading-Range zurückgeworfen, sondern sogar leicht aus ihr nach unten herausgedrückt wurde.

Dass sich das Blatt vielleicht wenden könnte, wenn die heutige Abrechnung an der Terminbörse genug Bären starke Gewinne einbrachte, ist zwar denkbar, aber sicher ist das nicht einmal ansatzweise. Es erneut allein auf Basis optimistischer Analysten auf der Long-Seite zu versuchen, erscheint daher als ziemlich verwegener Gedanke. Zu einem „Bottom Fishing“, das eine taugliche Chance auf Erfolg haben soll, gehören beide Komponenten, sprich Argumente für steigende Kurse seitens der Datenlage und seitens des Chartbilds. Und Letzteres hat SAP derzeit eben noch nicht zu bieten.

Quellenangaben: Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/SAP.DE/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

12.06.2026
08:21 Uhr

SAP gerät erneut unter Druck — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bärisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 12.06.2026 um 7:42 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Es hätte ein freundlicher Sommer werden können, doch die vermeintliche Trendwende beim deutschen Softwarekonzern entpuppte sich zuletzt als möglicher Fehlausbruch.

Konkret geht es um den jüngsten Ausbruchsversuch der SAP-Aktie über die Marke von rund 160 EUR. Zu Beginn des Monats gelang der Sprung über diese Widerstandsebene, doch die Käuferseite schaffte es nicht, den technischen Ausbruch nachhaltig zu bestätigen. Wenige Tage später rutschten die Kurse bereits wieder unter diese wichtige Marke und signalisierten damit frühzeitig einen Fehlausbruch. Die Folge waren erneut deutliche Abschläge und steigender Verkaufsdruck. Die Lage bleibt damit angespannt und der neutrale Trendverlauf steht wieder unter Druck.

Expertenmeinung: Der jüngste Fehlausbruch hat das Chartbild deutlich belastet. Aus technischer Sicht wäre es nun wichtig, dass die Aktie schnell wieder Stabilität findet und der Verkaufsdruck nicht weiter zunimmt. Gelingt dies nicht, könnte sich die neutrale Gesamtlage weiter verschlechtern und erneut in eine bärische Phase übergehen.

Für eine Entspannung müsste die Käuferseite den verlorenen Bereich zurückerobern und den Ausbruch diesmal auch bestätigen. Derzeit deutet das Chartbild jedoch eher nicht darauf hin. Daher sehe ich für das Papier vorerst wieder bärische Aussichten.

Aussicht: Bärisch

SAP Aktie: Chart vom 12.06.2026, Kurs: 141.82 EUR, Kürzel: SAP | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
SAP Aktie: Chart vom 12.06.2026, Kurs: 141.82 EUR, Kürzel: SAP | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

02.06.2026
08:25 Uhr

SAP: Abwärtstrend scheint beendet — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 02.06.2026 um 7:42 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In den letzten beiden Wochen deutete sich im Software-Sektor eine Trendwende an. Während bekannte Titel wie Oracle oder Microsoft kräftig zulegen konnten, kamen zunehmend weitere Aktien der Branche in Schwung. Auch die SAP-Aktie sendete bereits in der Vorwoche mit dem Sprung über die 50-Tage-Linie und der Ausbildung eines höheren Tiefs wichtige technische Signale.

Nun ist ein weiterer Schritt gelungen: Die mehrmonatige Serie aus tieferen Hochs und tieferen Tiefs scheint vorerst beendet. Mit dem Ausbruch über den markanten Widerstandsbereich um 160 EUR gelang der Aktie im gestrigen Handel ein deutliches technisches Signal. Gleichzeitig wurde die 50-Tage-Linie weiter nach oben bestätigt, und die Voraussetzungen für eine anhaltende Erholung haben sich verbessert.

Expertenmeinung: Nach dem Ausbruch liegt der Fokus nun auf der Frage, ob sich die Aufwärtsdynamik weiter ausbauen kann. Gelingt dies, könnte das Interesse institutioneller Anleger zunehmen.

Besonders hilfreich wäre es, wenn sich die Kurse oberhalb der Ebene von 160 EUR stabilisieren. Damit würde sich die technische Ausgangslage weiter aufhellen, und der Übergang in eine bullische Trendphase könnte wahrscheinlicher werden.

Aussicht: Bullisch

SAP Aktie: Chart vom 01.06.2026, Kurs: 167.90 EUR, Kürzel: SAP | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
SAP Aktie: Chart vom 01.06.2026, Kurs: 167.90 EUR, Kürzel: SAP | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

22.05.2026
08:18 Uhr

SAP: Bodenbildung in Sicht? Noch dominieren die Bären. — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bärisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 22.05.2026 um 8:01 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Während viele Technologiewerte zuletzt deutlich zulegen konnten, zeigen einzelne Softwaretitel weiterhin eine spürbare relative Schwäche gegenüber dem Gesamtmarkt. Auch die SAP-Aktie konnte sich seit Jahresbeginn nicht nachhaltig in den Vordergrund schieben.

Nach wie vor ist eine Serie tieferer Hochs und tieferer Tiefs im Chart zu erkennen. Die Bären geben weiterhin den Ton an, ein nachhaltiger Trendwechsel ist bislang noch nicht gelungen. Positiv ist allerdings, dass sich die Kurse in dieser Woche seit längerer Zeit wieder kurz über die 50-Tage-Linie bewegen konnten – das lässt zumindest vorsichtigen Spielraum für eine mögliche Bodenbildung. Dennoch bleibt die 200-Tage-Linie eine zentrale Hürde, die erst nachhaltig zurückerobert werden müsste, um das technische Gesamtbild langfristig aufzuhellen.

Expertenmeinung: Die kommenden Handelstage könnten für den weiteren Verlauf richtungsweisend sein. Gelingt es den Bullen, die Aktie oberhalb der 50-Tage-Linie zu stabilisieren, könnte sich die aktuelle Bodenbildung weiter festigen. Noch fehlen jedoch klare Bestätigungssignale; hierfür wäre zumindest ein Anstieg über 160 EUR erforderlich.

Gleichzeitig bleibt die Gefahr bestehen, dass erneuter Verkaufsdruck die laufende Stabilisierung schnell wieder beendet. Erst eine klare Aufwärtsbewegung über mehrere Widerstände hinweg würde das Chartbild merklich verbessern.

Aussicht: Neutral

SAP Aktie: Chart vom 21.05.2026, Kurs: 153.00 EUR, Kürzel: SAP | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
SAP Aktie: Chart vom 21.05.2026, Kurs: 153.00 EUR, Kürzel: SAP | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

19.05.2026
08:20 Uhr

SAP: Hier sollten sich die Bullen etwas von den Bären abgucken — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 18.05.2026 um 22:01 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Man müsste ins Jahr 2014 zurückgehen um eine längere Phase zu finden, in der die SAP-Aktie ein Kurs-Gewinn-Verhältnis unter 20 aufwies. Jetzt ist es wieder soweit. Und das, obwohl die Aktie unter dem niedrigsten aller Analysten-Kursziele notiert. Kaufen?

Den Bullen wird ja nachgesagt, dass sie wild und mutig (bzw. leichtsinnig) voranpreschen, während die Bären im Verborgenen auf ihre Gelegenheit lauern und erst zuschlagen, wenn sie erkennen, dass sie ihre Beute ohne große Gefahr erlegen können. Davon mal abgesehen, dass das Plattitüden sind und, wie so vieles an der Börse, nichts mit einem platten Spruch korrekt beschrieben ist, hätte die Eigenschaft, in aller Ruhe abzuwarten, bis der rechte Moment gekommen ist, etwas für sich. Vor allem, wenn es um die SAP-Aktie geht.

Denn hier geht es nur mit Geduld. Wer in den vergangenen Monaten sicher war, dass die Aktie jetzt nicht mehr allzu viel tiefer fallen könnte und in einem intakten Abwärtstrend antizyklisch zugriff, verbrannte sich die Finger. Richtig ist zwar, dass SAP eigentlich viel höher notieren könnte. Aber was hilft das, wenn sie es nicht tut?

Expertenmeinung: Die im Januar losgetretene „KI-Angst“, d.h. die Sorge, dass der Siegeszug der Künstlichen Intelligenz die Softwarebranche in Schwierigkeiten bringen werde, hat sich in den Ergebnissen der Softwareunternehmen im ersten Quartal zwar nicht bewahrheitet. Aber die Bären argumentieren mit einem „Totschlag-Argument“: „Noch nicht“, heißt es da. „Das kommt noch“. Eine Behauptung, die man nicht widerlegen kann.

Da hilft es eben nichts, dass SAP mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 20 ungewöhnlich günstig bewertet ist, in den Jahren zuvor hatte man bei KGVs von 40 und mehr noch kein Problem damit, immer weiter zu kaufen. Es hilft auch nichts, dass die Analysten diese „KI-Angst“ mehrheitlich nicht teilen, weshalb 23 von 27 Analysten SAP mit „Kaufen“ einstufen, das durchschnittliche Kursziel bei knapp 216 Euro liegt und der Kurs sogar deutlich unterhalb des niedrigsten aller Kursziele von 170 Euro notiert. Da hilft nur Geduld.

Geduld, bis das Chartbild dem bärischen Lager den Rückenwind nimmt, weil Hürden überwunden wurden, die normalerweise effektiv von den Short-Sellern verteidigt worden wären. Zwei Chartmarken springen da ins Auge:

SAP Aktie: Chart vom 18.05.2026, Kurs 147,86 Euro, Kürzel: SAP | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
SAP Aktie: Chart vom 18.05.2026, Kurs 147,86 Euro, Kürzel: SAP | Quelle: TWS

Zum einen die untere Begrenzung des Anfang 2025 etablierten Abwärtstrendkanals, derzeit bei knapp 171 Euro. Und darunter das Februar-Verlaufstief bei 159,60 Euro, das zurückzuerobern bislang gescheitert ist. Oberhalb dieser beiden Widerstandslinien wäre dann für das bullische Lager lohendes Aufwärtspotenzial bis an den Kreuzwiderstand aus Juli 2025-Abwärtstrendlinie und 200-Tage-Linie bei 190 Euro gegeben. Aber eben erst, wenn diese beiden im Weg liegenden Bremsmarken aus dem Weg geräumt sind. Das abzuwarten, mag Geduld erfordern. Eine Eigenschaft, die man den Bullen abspricht … aber clevere Bullen lernen eben auch vom Gegner, diese Fähigkeit sollte man sich, nicht nur in Bezug auf SAP, von den Bären abschauen.

Quellenangaben: Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/SAP.DE/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

24.04.2026
15:34 Uhr

SAP: Im freien Fall oder kurz vor dem Comeback? — Tobias Krieg

21.04.2026
08:34 Uhr

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14.04.2026
08:09 Uhr

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31.03.2026
08:27 Uhr

SAP: Technischer Bounce möglich, aber… — Achim Mautz

23.03.2026
08:16 Uhr

SAP: Die Letzten beißen die Hunde — Ronald Gehrt

04.03.2026
08:17 Uhr

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27.02.2026
08:13 Uhr

SAP: Schützenhilfe vom Nvidia-CEO — Ronald Gehrt

09.02.2026
16:15 Uhr

SAP: Enttäuschend oder nicht? Das ist die eigentliche Frage. — Tobias Krieg

04.02.2026
08:23 Uhr

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30.01.2026
08:13 Uhr

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