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Börse aktuell

Hier erfahren Sie, was an der Börse aktuell geschieht. Unser Börsenexperte Ronald Gehrt beobachtet täglich das aktuelle Börsengeschehen und fasst die neuesten Börsendaten und Börsenberichte wöchentlich für Sie zusammen. Mit Börse aktuell bringen wir die wichtigsten Börsennachrichten auf den Punkt und kommentieren, was momentan an der Börse los ist.

Börse: Aktuelle Nachrichten der Woche

Neues von der Börse: Unsere aktuellen Börsennachrichten informieren Sie jede Woche über die derzeitige Börsenentwicklung. Was beschäftigt die Börse? Was steht diese Woche an? Diktieren Bullen oder Bären die Märkte? Sollten Sie Ihre Investitionen erhöhen oder lieber Gewinne mitnehmen? Wir geben Ihnen die Antworten auf diese Fragen, wagen einen Ausblick auf die kommende Börsenwoche und bewerten anstehende Ereignisse, die Auswirkungen auf den Börsenverlauf haben könnten.


Börse aktuell vom 20.-26.04.2026

Einfach nach der Charttechnik traden … kann es so einfach sein?

Von

20.04.2026 | 07:00 Uhr

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Wie zu erwarten war, erleben wir seit Anfang 2025 eine „Trump-Börse“. Je nachdem, was gerade unverhofft an Aussagen aus dem Weißen Haus kommt, zeigen die Aktienmärkte massive Reaktionen nach oben oder unten, oft … und gerade nach Wochenenden … mit Kurslücken. Das steigert das Risiko und die Zahl unerfreulicher Überraschungen. Was, wenn man diese Probleme mit einem konsequent charttechnischen Ansatz lindern könnte?

Schon im Vorfeld des Iran-Krieges musste man jederzeit damit rechnen, dass Mr. Trump wieder „einen raushaut“ und die Kurse plötzlich nach oben springen oder wegbrechen. Seit Anfang März ist das aber noch deutlich öfter der Fall. Und da man nicht wissen kann, ob da etwas Positives oder Negatives kommt, wann solche Nachrichten die Kurse in Wallung bringen und wie stark und wie nachhaltig solche Reaktionen dann sind, kommt einem der alte römische Spruch in den Sinn: „Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand.“ Und am Aktienmarkt ebenso. Die Entwicklungen sind nicht vorhersehbar … also muss man entweder wegbleiben oder auf sein Glück hoffen. So scheint es zumindest, aber:

Mit rationalem Denken kommt man derzeit nicht weit. Mit sturer Konsequenz schon eher.

Ein konsequent anhand charttechnischer Regeln ausgerichtetes Vorgehen kann zwar genauso wenig vorhersehen, was wann als nächstes einen Kurssprung oder gar eine Über-Nacht-Kurslücke auslösen wird. Hellsehen ist auch mit Trendlinien, gleitenden Durchschnitten und markttechnischen Indikatoren nicht drin. Aber dafür sind diese technischen Handelsansätze auch nicht gedacht. Sie sollen einem Marktteilnehmer die übergeordnete Richtung weisen und anzeigen, wo mögliche Punkte sein könnten, deren Überkreuzen Käufe und Verkäufe sinnvoll machen könnten.

Dabei kann man nicht darauf wetten, dass diese Chartmarken gegen das Unerwartete gefeit wären. Da muss nur eine Nachricht aus dem Nichts auftauchen und eine massiv wirkende Unterstützung wird durchschnitten wie Butter oder ein Widerstand, der schon in einem weniger schwierigen Umfeld eine brettharte Hürde wäre, wird überboten, als wäre er gar nicht da. In Phasen wie diesen die Ratio beiseite zu stellen und konsequent den Kursen und ihren Trends zu folgen, bringt keine derart grandiosen Trefferquoten, dass man den Ferrari schon mal vorbestellen könnte. Aber mit diesen Hilfestellungen funktioniert es besser als aus dem Bauch heraus oder nach einem an die Vernunft gebundenen „müsste eigentlich“.

Einfach, weil man weiß, wo die Punkte sind, auf die es ankommt. Und weil diese Ankerpunkte umso besser funktionieren, je mehr Anleger sich nach ihnen richten. Und immer dann, wenn’s neblig wird in Sachen Zukunft, nimmt die Zahl bzw. Relevanz der „Techniker“ am Markt zu. Auch und gerade, weil starke Schwankungen dazu führen, dass ganz kurzfristige Trader vermehrt aktiv sind. Und die arbeiten eben nicht mit fundamentalen Daten, Prognosen von Wirtschaftsforschern und Bilanzen, sondern einfach mit den Charts. Die folgenden Beispiele sollen darlegen, was ich meine:

Weg mit der Glaskugel, her mit Steigeisen und Sicherungsseilen

Sehen wir uns zunächst den DAX als Beispiel an. Wir haben auf der einen Seite eine unberechenbare Nachrichtenlage, in der sich positive wie negative Nachrichten die Klinke in die Hand geben und niemand absehen könnte, wie sich die Rahmenbedingungen morgen oder auch nur in ein paar Stunden darstellen. Und wir haben auf der anderen Seite einen DAX, der charttechnisch fast „vorbildlich“ daherkommt. Die Rückkehr in die vorherige Handelsspanne, die auffällige Relevanz der 200-Tage-Linie, an der die Aufwärtsbewegung zunächst hängenblieb und der Index dann durchging und jetzt diese per Sonntagabend offene Ausgangslage: Schafft er den Sprung hinaus aus der fast schon durchbrochenen Widerstandszone … oder dreht er ab?

Börse aktuell: Entwicklung DAX von Juni 2025 bis April 2026 | Quelle: marketmaker pp4 | Online Broker LYNX
Entwicklung DAX von Juni 2025 bis April 2026 | Quelle: marketmaker pp4

Würde man nicht wissen, in welchem Umfeld wir uns gerade bewegen und sich nur diesen Kursverlauf ansehen, müsste man denken: Das läuft ja alles streng nach Regelwerk. Was es ja auch tut. Und das weniger trotz dieser Unwägbarkeiten im Umfeld, sondern eher wegen dieses Faktors. Denn wie vorstehend angedeutet: Je nebliger der Weg vor einem wird, desto mehr verlegen sich die Akteure darauf, einen Schritt vor den anderen zu machen, sich an direkt vor einem liegenden Wegmarken zu orientieren, wie es Chartmarken nun einmal sind und zugleich jede Hürde, die genommen wurde, konsequent zu nutzen, um ihre Stop Loss, sprich ihre Sicherungsseile, nachzuziehen. Dito beim marktbreiten US-Index S&P 500:

Börse aktuell: Entwicklung S&P 500 von August 2025 bis April 2026 | Quelle: marketmaker pp4 | Online Broker LYNX
Entwicklung S&P 500 von August 2025 bis April 2026 | Quelle: marketmaker pp4

Hier wurden zuletzt sogar neue Rekordhochs erreicht. Nüchtern betrachtet völlig absurd. Schließlich ist in Sachen Iran jederzeit eine erneute Eskalation möglich. Die Ölpreise sind noch hoch, die Versorgung durch die vielen Schäden an Produktionsanlagen vermutlich auf Monate hinaus unter dem Normalniveau. Und außerdem rollen jetzt erst die Bilanzen der großen Unternehmen an. Wer stur entlang der Charttechnik agiert, wäre indes spätestens nach dem Sprung zurück über die 200-Tage-Linie auf der Long-Seite gestanden. Kopfschüttelnd und mit ein wenig Sorge vermutlich. Aber man wäre eben mit dem Trend unterwegs statt gegen ihn und könnte dadurch auch die Stop Loss mit jedem gelungenen, weiteren Schritt nachziehen. Wer gegen den Trend agiert, hat diese Möglichkeit nicht.

Charttechnisch basierte Trades können in hochvolatilen Phasen mehr Orientierung bieten

Damit wird Trading nicht unbedingt einfacher. Absolute Konsequenz und eine strikte Trennung von auf Basis der Ratio eigentlich zu erwartenden Kursimpulsen und dem, was wirklich passiert, ist für die meisten von uns eine Herausforderung. Und Verlusttrades werden nicht ausbleiben, eben weil jederzeit ein einziges Posting aus dem Weißen Haus die Lage auf den Kopf stellen könnte. Der Knackpunkt ist, dass man mit dem rein charttechnischen Vorgehen immer imstande ist zu sehen, wo wichtige Punkte sind, die einen nächsten Schritt im Trendimpuls bedeuten oder sein Scheitern wahrscheinlich machen.

Sich an diesen Wegmarken zu orientieren hilft, die Verluste über Stop Loss einzugrenzen und Signale für den Einstieg, für Zukäufe oder Gewinnmitnahmen am Kursbild festmachen zu können. Natürlich muss man in volatilen Phasen wie diesen einen etwas größeren Puffer zu den als Orientierung für einen Stop Loss gewählten Chartmarken einbauen, muss bei Käufen und Zukäufen defensiver agieren. Aber man hat immerhin etwas, an dem man sich festhalten kann. Wer nach Gefühl tradet oder immer direkt auf eine eigentlich zu erwartende, weil logische Reaktion auf einlaufende Nachrichten setzt, hat diese Orientierung nicht.

Dabei würde ich persönlich noch den Gedanken in den Raum stellen, in Phasen wie diesen ein wenig mehr in Richtung des Index-Tradings zu gehen, denn Einzeltitel sind in der Regel volatiler, dieser Tage aufgrund der anstehenden Quartalsbilanzen ohnehin. Die großen Indizes bewegen sich tendenziell weniger sprunghaft, weil dieser Korb an Einzelwerten da in seiner geglätteten Gesamtheit daherkommt, zumal der wachsende Anteil des Kapitals, das über ETFs in Indizes investiert ist, dieses „Smoothing“ noch intensiviert.

Wunder sollte man auch mit diesem Vorgehen nicht erwarten, aber …

Schritt für Schritt, mit Steigeisen und Sicherungsseil statt mit einem „müsste eigentlich“: Die Beispielcharts deuten an, dass sich diese Vorgehensweise für all jene durchaus lohnen könnte, die bislang noch nicht so vorgehen. Wunder darf man auch da nicht erwarten … eine Trefferquote von 80 und mehr Prozent und ein Mehrfaches an prozentualem Effekt bei Gewinntrades gegenüber Verlusttrades wäre ein solches … aber man kommt einfach besser durch. Gut genug, um ein „ich bleibe weg, bis die Märkte wieder normal werden“ als die zweitbeste Lösung erscheinen zu lassen.

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Börsenwoche!

Ihr

Ronald Gehrt

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 19.04.2026 um 21:17 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

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Börse aktuell: DAX, Dow Jones und Co.

Die heutigen Top-News und Börsenmeldungen zum DAX und der Börse USA mit dem Dow Jones, dem Nasdaq und dem S&P 500 als weltweit einflussreiche Indizes bilden einen Schwerpunkt unserer aktuellen Berichterstattung von der Börse. Auch gute Aktien, die momentan sehr stark im Fokus der Anleger stehen und steigende Börsenkurse prophezeien, werden wir Ihnen hier vorstellen. So bekommen Sie einen umfassenden Börsenausblick und können Ihre eigenen Börsenprognosen verifizieren oder falsifizieren.

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Börse: Aktuelle Tipps zum Marktgeschehen

Neben Börsennews bekommen Sie auch hilfreiche Tipps, um das gegenwärtige Marktgeschehen besser zu interpretieren. Der Börsenmarkt setzt sich aus vielen verschiedenen Märkten zusammen. Jedes Land, jede Branche und jedes Finanzprodukt wird von individuellen Faktoren beeinflusst, sodass es schwierig ist, alle Märkte mit ihren jetzigen Chancen und Risiken zu verfolgen und zu analysieren. Mit Börse aktuell liefert Ihnen unser Börsenprofi die Börseninformationen, die wirklich wichtig sind, und zugleich eine kompakte Börsenvorschau der Woche.

Börse aktuell: Die letzten Nachrichten

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 02.04.2026 um 22:28 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Es ist die Zeit für den Frühjahrsputz und das große Unkrautjäten im Garten. Viele mögen es, alles mal wieder so richtig ordentlich zu haben. An den Anleger-Depots geht der Frühjahrsputz indes in der Regel vorbei. Und das, obwohl das so manchem Depot guttun würde. Denn je weniger Unkraut, desto besser die Ernte – diese Faustregel gilt auch für die Börse.

Ich habe schon so manches Anlegerdepot gesehen, in dem es ausschaut wie bei Hempels unterm Sofa. Da kommt zwar immer wieder etwas dazu, aber aufgeräumt wird nie. Abgänge? Keine. Das artet dann bisweilen in ein „Messi-Depot“ aus. Dabei gibt es keinen rationalen Grund, dauerhaft auf einem unstrukturierten Chaos nebst Depotleichen zu sitzen. Aber Ausreden, die gibt es dafür viele.

Depotleichen übersehen … je größer das Chaos, desto leichter fällt das

Auch, die stören doch nicht … das muss man jetzt auch nicht mehr verkaufen … die kommen ja vielleicht wieder: Mit solchen Statements wird gerechtfertigt, dass im Depot einige Positionen herumliegen, die nicht nur uralt, sondern auch dramatisch im Minus sind. Und ja, es stimmt ja, dass Positionen mit drastischem Minus vom Gesamtkapital sukzessiv weniger ausmachen, je tiefer sie fallen. Aber zum einen machen zu viele Positionen ein Depot fatal unübersichtlich. Zum anderen würde ein Unkrautjäten dazu führen, dass das erlöste Geld, und sei es noch so wenig, in andere Positionen angelegt werden könnte, die bessere Perspektiven haben, um eine taugliche Ernte zu bringen.

Börse aktuell: Entwicklung Delivery Hero, Redcare Pharmacy, HelloFresh und MDAX im Vergleich von 2017 bis 2026 | Quelle: marketmaker pp4 | Online Broker LYNX
Entwicklung Delivery Hero, Redcare Pharmacy, HelloFresh und MDAX im Vergleich von 2017 bis 2026 | Quelle: marketmaker pp4

Aber je größer die Zahl der Depotpositionen ist, desto leichter fällt es, die „Leichen“ einfach zu vergessen. Schließlich geht es mit dem Depot insgesamt meist trotzdem vorwärts, das gibt einem das Gefühl, dass das doch so ganz allgemein alles passt. Warum also anfangen, einzelne Positionen „auszurupfen“ … vor allem wenn man nicht weiß, was wirklich raus sollte und was womöglich nur mal eine Schwächephase durchmacht?

Und schon landen wir wieder beim Gartenvergleich. Wenn man nicht konsequent ist, wird man irgendwann vom Löwenzahn, indischem Springkraut oder anderen, vermehrungsfreudigen Gesellen überrannt. Zugleich könnte längst eine schöne Pflanze dort blühen, wo man einem eigentlich längst toten oder todgeweihtem Busch noch seine aller-allerletzte Chance geben wollte. Was den Garten angeht, sind viele da deutlich konsequenter:

Sie reißen eher zu viel als zu wenig heraus und lesen einfach mal im Internet nach, was zu tun ist, wenn man es selbst nicht aus dem Stand einschätzen kann. Bei Depots kann ich diese Konsequenz eher nicht beobachten. Woran könnte das liegen?

„Wehret den Anfängen“ statt „kaufen und liegen lassen“

Auf Basis dessen, was ich auf die Frage, warum man da nicht mal richtig aufräumt, in den vergangenen Jahren so als Antwort bekam, ließe sich das wiederum mit dem Frühjahrsputz daheim vergleichen: Es ist wie das Putzen hinter einem schweren Kleiderschrank. Den will man nicht mühsam nach vorne wuchten und dazu erst noch alles ausräumen, damit sich das Riesenvieh überhaupt bewegen lässt, wenn doch sowieso keiner dahinter schauen kann. Kann man so machen, wenn man mit „geht doch so“ zufrieden ist. Blöd nur, wenn man dadurch den Schimmel an der Wand nicht bemerkt.

Börse aktuell: Entwicklung Hermes, Richemont, LVMH und Kering im Vergleich von 2020 bis 2026 | Quelle: marketmaker pp4 | Online Broker LYNX
Entwicklung Hermes, Richemont, LVMH und Kering im Vergleich von 2020 bis 2026 | Quelle: marketmaker pp4

Es geht bei einem Durchputzen des Depotbestands ja nicht alleine um „Depotleichen“, bei denen rational betrachtet ohnehin nichts mehr zu retten ist und die, wenn verkauft, nur wenig Kapital freigeben würden. Es geht auch darum, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen. Ein regelmäßiger Kontrollgang durch das eigene Depot ist unbedingt ratsam, um sehr frühzeitig zu erkennen, ob da eine Position vom geplanten Kurs abweicht. Denn wie die diesen Beitrag begleitenden Charts sehr deutlich machen, hätte jeder große Absturz bei einer zeitgerechten Überprüfung rechtzeitig aus dem Depot entfernt werden können. Was zu der Erkenntnis führt:

Einmal im Jahr Frühjahrsputz zu machen, ist zwar besser als nie. Aber ein regelmäßiger Gang durchs Lager bzw. Depot hilft, um so zeitig zu erkennen, dass sich „Unkraut“ breitmacht, dass der Schaden erheblich begrenzt werden könnte. Wenn man denn den Wald vor lauter Bäumen noch zu erkennen vermag. Was wäre also für eine sinnvolle Depotpflege von Vorteil?

„Pflegetipps“ für das Anlegerdepot

Kaufen und liegen lassen klingt gemütlich, aber welche Chancen könnte man dann dabei verpassen! Nicht alles wird zu einer Apple oder einer Nvidia. Manches steigt perfekt, dreht dann aber ab, bricht den Trend, verliert jahrelange Gewinne und man steht Jahre später beim „Ausmisten“ verwundert vor einer Aktie im Minus, bei der man bei regelmäßigen Kontrollen eine hervorragende Ernte hätte einfahren können. Welche „Pflegetipps“ könnte man umsetzen, um Wildwuchs zu vermeiden? Letzten Endes ähnliche, wie sie für den heimischen Garten auch taugen würden:

Börse aktuell: Entwicklung CTS Eventim von 2021 bis 2026 | Quelle: marketmaker pp4 | Online Broker LYNX
Entwicklung CTS Eventim von 2021 bis 2026 | Quelle: marketmaker pp4
  1. Vermeiden Sie, dass Ihr Depot zu einem Sammelsurium an unterschiedlichsten Positionen wird, die keine in sich taugliche Struktur aufweisen und bei deren schierer Zahl man den Überblick verliert. Alles mit einem Blick erfassen und prüfen zu können, ist hilfreich. Oft werden da bis maximal zehn Positionen empfohlen, aber das ist natürlich individuell unterschiedlich. Wer breit streuen möchte, könnte sich da ggf. der Vorteile von ETFs bedienen, die ganze Länder oder Branchen breit abdecken, aber nur als eine Position im Depot liegen und so die Bestandspflege erleichtern.
  2. Machen Sie regelmäßige „Kontrollgänge“, wie Sie es in einem gepflegten Haus oder Garten auch tun würden. So sehen Sie zeitgerecht, ob irgendwo etwas aus dem Ruder läuft, sprich Trends wackeln oder gar brechen oder einzelne Positionen sukzessiv zu Unkraut werden und raus müssen.
  3. Nutzen Sie die Vorteile von Automatik-Sicherungen in Form von Stop Loss-Verkaufsorders, vor allem, wenn es um spekulative und/oder gehebelte Positionen in Form von hochvolatilen Aktien oder von Derivaten geht, die deutlich mehr Aufmerksamkeit benötigen. Man kann nicht nonstop alles im Auge behalten, wenn man nicht auf einmal beim Gegenteil von „kaufen und liegenlassen“ landen und täglich zehnmal ins Depot schauen will. Dieser „Überspannungsschutz“ will zwar ebenso regelmäßig überprüft und angepasst werden, aber wer nicht gerade kurzfristig tradet (und diese Klientel hat ihre Positionen ja eh immer im Blick), kann das problemlos im Rahmen der vorgenannten Kontrollgänge tun.

Fazit: Regelmäßiges Ausmisten kontra unübersichtliches Chaos

Ich kenne einige Leute, die eine recht drastische Nachlässigkeit in Haus und Garten mit „ich bin halt a bisserl chaotisch“ oder „auf solche Dinge lege ich keinen Wert“ erklären. Das kann man so machen … und solange sich der Besuch nicht mit der Machete zum Kaffeetisch durchkämpfen muss, ist das ja nicht problematisch. Aber wenn es ums Geld geht, kann so manches „Pflänzchen“, das unter anderen verborgen unentdeckt vor sich hin fault, unnötig Probleme bereiten, die man nicht hätte, wenn man sein Depot regelmäßig überprüft und übersichtlich hält. Warum also nicht diese Tage nutzen, um auch im Depot mal einen ordentlichen Frühjahrsputz zu veranstalten?

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Börsenwoche!

Ihr

Ronald Gehrt

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 29.03.2026 um 16:32 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Starke Kursschübe prägten das Bild der Börsen in den vergangenen Wochen. Und die kamen bislang großenteils sehr plötzlich, weil derzeit mehr denn je die Nachrichtenlage die Kurse bewegt … und sie ist momentan eben unberechenbar. Das erhöht natürlich das Risiko, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.  Trotzdem stürzen sich viele Marktteilnehmer mutig ins Getümmel. Oder ist es gar nicht der Mut, der sie treibt?

Es gibt aus meiner Sicht zwei übergeordnete Gruppen von Marktteilnehmern in Bezug auf ihre grundsätzliche Vorgehensweise: Die gelassenen, versehen mit Erfahrung, Wissen und Disziplin … und die anderen, die ohne umfassende Kenntnisse, aber mit viel Emotionen, einer festen Marktmeinung und immensen Erwartungen an die Sache herangehen. Natürlich gibt es auch die „Inbetweens“, die sich zwischen diesen beiden Ebenen bewegen. Wobei es aber meiner Erfahrung nach selten zu einem Wechsel von Disziplin zu Emotionen kommt, nicht einmal in einem Marktumfeld wie aktuell, sondern vornehmlich zu einer Verwandlung von „Emotionalen“ in „Disziplinierte“.

Was grundsätzlich positiv ist, denn Sie können sich denken, dass die Gruppe der Disziplinierten unter dem Strich weitaus besser abschneidet. Aber nicht jeder schafft es dorthin, viele scheitern und kehren zurück zur Abteilung Bauchgefühl. Und es ist diese Gruppe, um die es heute gehen soll bzw. um eine der Ängste, die man dort oft antrifft und der sich viele vermutlich nicht bewusst sind: FOMO oder, ausgeschrieben: fear of missing out“. Die Angst, nicht dabei zu sein.

Die Angst, etwas zu verpassen ist oft größer als die vor Verlusten

Dass Verluste eine unerfreuliche Sache sind, die man fürchtet, muss man niemandem erklären. Aber ich habe irgendwann realisiert, dass viele (ich eingeschlossen) unbewusst noch von einer deutlich größeren Furcht beherrscht werden: Die Angst, etwas zu verpassen. Oder zwar nicht einfach „irgendetwas“, sondern konkret in Bezug auf die Börse die „big moves“. Die Bewegungen, die richtig große Gewinne bringen. Warum ist das so?

Schon ganz grundsätzlich ist FOMO bei vielen von uns unterschwellig immer mit von der Partie. Denken wir an die Jahre der Jugend, in der viele glaubten, überall dabei sein zu müssen, weil man sonst „das Leben verpasst“. Ob das so gewesen wäre, weiß ich nicht, ich kann nur sagen, dass mein persönliches FOMO einiges an Geld gekostet hat, das ich später, als dieser Trieb, permanent dem vermeintlichen Puls des Lebens hinterherzulaufen nachließ, gut hätte für „vernünftige Dinge“ gebrauchen können.

An der Börse ist diese Problematik deswegen besonders ausgeprägt, weil wir hier lange Phasen sehen, in denen man wenig bis gar nichts verdienen kann. Phasen, in denen die Kurse vor allem seitwärts dümpeln, einen ab und an mit einer Bullen- und Bärenfalle die Laune vermiesen, man ansonsten aber darauf angewiesen ist, zu warten, bis ein starker Trend umfassendere Positionen begünstigt. Der Haken dabei ist: Dass aus einem kräftigen Ruck im Chartbild am Ende ein großer Trend wird, weiß man erst wirklich sicher, wenn er längst läuft.

Börse aktuell: Entwicklung DAX mit Seitwärtsphasen von April 2025 bis März 2026 | Quelle: marktmaker pp4 | Online Broker LYNX
Entwicklung DAX mit Seitwärtsphasen von April 2025 bis März 2026 | Quelle: marktmaker pp4

Deshalb ist es durchaus nachvollziehbar, dass man so früh wie möglich auf einen Zug aufspringen will. Der Kopf rechnet da automatisch mit, man sagt sich: 1.000 Index-Punkte mit geringerem Risiko, die vielleicht drin sein könnten … oder 1.500 mit höherem Risiko, und das ohne Warten, jetzt gleich? Es kostet reichlich Disziplin, Letzteres bleiben zu lassen. Gelingt das nicht, droht man, in eine Spirale zu geraden, denn:

Von FOMO zu „Revenge Trading“

Die Furcht, große Impulse zu verpassen, verleitet zu riskanten Aktionen. Und die enden unerfreulich oft mit Verlust. In einem hoch volatilen Markt einfach aus der Ungeduld heraus mitzumischen, ist letztlich noch weniger erfolgversprechender als am Roulette-Tisch dauernd auf „rot“ oder „schwarz“ zu setzen. Einfach, weil man hier ggf. zwar richtig auf „rot“ gesetzt hat, aber auf einmal schon wieder „schwarz“ gilt, während man sein Geld noch auf „rot“ liegen hat. Dagegen müssten aber doch Stop Loss-Absicherungen helfen?

Ja, grundsätzlich schon. Aber wenn wir uns ansehen, wie oft dieser Tage große Kurslücken zur Eröffnung auftauchen – und das in beide Richtungen – wird schnell klar: Um nicht durch solche Kurslücken weit unterhalb (bzw. bei Short-Trades oberhalb) der gesetzten Stop Loss-Levels „rasiert“ zu werden, müsste man Positionen konsequent zu jedem Ende eines Handelstages schließen. Und das passt so gar nicht zu „FOMO“. Denn es sind ja diese Kurslücken, die die großen Gewinne bringen könnten … vorausgesetzt, man stünde auf der richtigen Seite. Dass man das absolut nicht abschätzen kann, ist rational betrachtet richtig. Aber „FOMO“ und Ratio haben nun einmal keinerlei Berührungspunkte.

Börse aktuell: Entwicklung DAX mit Kurslücken im Jahr 2026 | Quelle: marktmaker pp4 | Online Broker LYNX
Entwicklung DAX mit Kurslücken im Jahr 2026 | Quelle: marktmaker pp4

Dadurch entsteht die Gefahr, dass man, je öfter man schiefliegt und einen Verlust einfährt, nur noch ungeduldiger agiert und noch höhere Risiken eingeht um – so formuliert es der kleine Mann im Ohr – „mein Geld zurückzuholen“. Das nennt sich dann „Revenge Trading“, man will sich mit scheinbar mutigen Hauruckaktionen an dem blöden Markt rächen, der einem ungerechtfertigterweise das Geld genommen hat. Dass da nicht der Markt, sondern die eigenen Emotionen schuld sind, wird so lange übersehen, bis man es geschafft hat, die Emotionen in Sachen Trading dorthin zu befördern, wo sie hingehören: In die Mülltonne.

Wenn Ungeduld zur Normalität wird: der Tickerwurm

Gelingt das nicht, kann die Sache ausarten (ich schreibe immer noch aus eigener Erfahrung) und man wird zum „Tickerwurm“, der sklavisch am Kursmonitor hängt. Früher war das Übertragungssystem telegrafisch, die Kurse „tickerten“ aus einem Telegrafen bei den Brokern, um den die „Würmer“ herumlungerten, daher diese Bezeichnung. Man wird zu jemandem, der nachts mehrmals aus Angst, im asiatischen Handel könnte sich etwas tun, das man zu verpassen droht, auf die Kurse schaut und beim Gedanken, ohne Position ins Wochenende zu gehen, Angstzustände bekommt – trotz der irgendwo schlummernden Erkenntnis, dass solche Positionen in einer Phase wie aktuell halsbrecherisch riskant sind. Aber wie gesagt: Da ist dann die Angst, einen „big move“ zu verpassen längst viel größer als die, einen dicken Verlust zu erleiden.

Eine andere Variante: Der Gerüchteknecht

„FOMO“ führt leicht auch dazu, Marktgerüchten oder noch sehr unsicheren Chancen hinterherzulaufen statt, was nun einmal vernünftiger wäre, erst einmal genau zu hinterfragen, ob das alles wirklich etwas taugen könnte. Ein typisches und recht aktuelles Beispiel wäre der immense Kurssprung bei der Qiagen-Aktie Ende Januar. Der basierte auf einer Meldung der Nachrichtenagentur „Bloomberg“, dass „mit der Angelegenheit vertraute“ Personen erklärt hätten, dass Qiagen aufgrund von neuen Interessebekundungen in Bezug auf eine Übernahme strategische Optionen prüfe, zu denen auch ein Verkauf gehören könnte. Es gab also noch keine Gespräche oder einen avisierten Übernahmepreis pro Aktie, konkret war da überhaupt nichts.

Börse aktuell: Entwicklung Qiagen von Juli 2025 bis März 2026 mit Kurssprung im Januar | Quelle: marktmaker pp4 | Online Broker LYNX
Entwicklung Qiagen von Juli 2025 bis März 2026 mit Kurssprung im Januar | Quelle: marktmaker pp4

Nachdem da aber wochenlang nichts weiter passierte, löste sich der Kurssprung in Luft auf. Wer da „oben“ eingestiegen war, dürfte es sehr schnell bereut haben. Was aber keineswegs zwingend dazu führen muss, dass man ab einem solchen Zeitpunkt umgehend hoch diszipliniert und mit der nötigen Vorsicht und Geduld an die Sache herangeht. „FOMO“ ist gar nicht so leicht loszuwerden.

Wie man „FOMO“ wieder loswerden könnte

Die simpelste Methode ist zugleich die, die am wenigsten erstrebenswert wäre: Man macht so lange weiter, bis das Geld irgendwann weg ist. Will man vorher effektiv Mitglied im Lager der Besonnenen werden, würde sich, das war meine persönliche Erfahrung, der schonungslose Blick in den Spiegel anbieten:

Was hat mir meine bisherige Art zu traden eingebracht? Vergleicht man das mit den Trendbewegungen der Märkte, dürften viele das Wort „eingebracht“ schnell gegen „eingebrockt“ tauschen. Denn hat man die Börsen insgesamt im Blick, ist für die Angst, große Trends zu verpassen und den daraus entstehenden Trieb, zu riskante „Wetten“ einzugehen, gar keine Notwendigkeit vorhanden. Irgendwo findet sich immer ein solider Trend. Was zu der Frage führt:

Warum fokussiere ich mich auf nur wenige Bereiche oder sogar nur einen Markt und mache da viele, kurzfristige und gewagte Trades? Wenn die Antwort lautet: Weil das Kapital nicht für mehrere Positionen zugleich reicht, müsste man sich als Lösung zumindest ein konkretes Handelssystem erschaffen und konsequent umsetzen. Wenn die Antwort aber lautet: Weil da am meisten los ist, dann spricht da ein Zocker aus einem, den man am besten umgehend vor die Tür setzt.

Eine einigermaßen nüchterne Nabelschau bringt in Bezug auf das „FOMO-Leiden“ wohl bei den meisten ein und dasselbe Ergebnis hervor: Man wäre im Nachhinein mit viel weniger Risiko und Hektik viel besser gefahren. Ist diese Erkenntnis erst einmal da, ist man schon mit einem Bein aus der Fallgrube heraus.

Was bleibt, ist, sich regelmäßig auf die Finger zu klopfen, wenn man dabei ist, wieder einmal „mutig“ zu sein und den Pfad der Vernunft zu verlassen. Ich kann nur für mich sprechen, aber in meinem Fall führte das damals zwar zu ein paar Rückfällen, die wurden aber immer weniger. Einfach, weil man mit „FOMO“ oft genug auf der Nase landet, um eine „Entwöhnung“ leichter zu machen. Immer vorausgesetzt, man ist sich bewusst geworden, dass Verluste in Wahrheit eben doch deutlich schlimmer sind, als ab und an tatsächlich einen großen Impuls zu verpassen.

Denn Letztere kommen von alleine immer wieder. Geld, das verloren ist, muss man indes mühsam zurückholen. Und das klappt nicht mit „Revenge Trading“, sondern nur mit genau der Disziplin, die man besser gleich von vornherein hätte walten lassen. „FOMO“? Mit mir nicht mehr.

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Börsenwoche!

Ihr

Ronald Gehrt

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.