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Workday Aktie Prognose Workday: KI-Geschäft hat sich kurzerhand verdoppelt

News: Aktuelle Analyse der Workday Aktie

von | |

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Tobias Krieg ist Chefanalyst bei LYNX Broker und Gründer von LongTerm-Value.
Er ist seit mehr als fünfzehn Jahren an der Börse aktiv, davon mehr als eine Dekade als leidenschaftlicher Vollzeit-Investor. Geprägt durch Vorbilder wie Charlie Munger, Peter Lynch und Bill Miller ist Value Investing der Grundsatz und Growth at a reasonable Price der Wahlspruch.
Denn auch gute Unternehmen können schlechte Investments sein. Ein attraktiver Einstiegskurs zum richtigen Zeitpunkt ist absolut entscheidend.

Vorherige Analysen der Workday Aktie

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Quartalsweise grüßt das Murmeltier. Workday hat wieder die Erwartungen übertroffen, die Aktie bricht jedoch ein. Was ist da los?

Quartalsweise grüßt das Murmeltier

Man könnte eine Analyse zu Workday schreiben und sie alle drei Monate nach den Quartalszahlen wortgleich wieder veröffentlichen. Die einzigen Dinge, die sich ändern würden, wären die aktuellen Quartale, der Kurs und die Bewertung, die man auf den Tisch legen muss.

Abgesehen davon wären die Analysen inhaltlich identisch. Workday hatte wieder ein starkes Quartal und hat die Erwartungen übertroffen.

Der Gewinn lag mit 2,23 USD je Aktie weit über den Erwartungen von 2,00 USD. Mit einem Umsatz von 2,24 Mrd. USD hat man die Analystenschätzungen von 2,22 Mrd. USD ebenfalls übertroffen.
Auf Jahressicht entspricht das einem Umsatzplus von 13 % und einem Gewinnsprung um 28 %.

Der freie Cashflow verbesserte sich von 291 auf 421 Mio. USD, was einem Anstieg um 45 % entspricht.

Der Auftragsbestand konnte um 19 % auf 24,62 Mrd. USD gesteigert werden. Der Auftragsbestand der kommenden 12 Monate kletterte um 15,6 % auf 7,63 Mrd. USD.

Dem Vorstand zufolge hat die Einführung von Workday Go maßgeblich zu dem starken Quartal beigetragen.
Dabei handelt es sich um eine spezielle Plattform für aufstrebende und mittelgroße Unternehmen, die durch vorkonfigurierte Lösungen eine Implementierung innerhalb von 30 bis 60 Tagen ermöglicht und feste Preise garantiert.

Ausblick und Bewertung

Für das zweite Quartal stellt Workday einen Abo-Umsatz von 2,16 Mrd. USD in Aussicht, was einem Anstieg um 13,5 % entsprechen würde.
Die operative Marge (non-GAAP) soll auf 28 % steigen, vor einem Jahr lag sie bei 24,9 %.

Für das gesamte Geschäftsjahr stellt man einen Anstieg der Abo-Umsätze um 14 % auf 8,80 Mrd. USD in Aussicht und erhöht die Prognose für die operative Marge (non-GAAP) von 28,0 auf 28,5 %.

Das starke erste Quartal und der Ausblick legen nahe, dass die bisherigen Konsensschätzungen zu niedrig sein könnten.
Bisher war man davon ausgegangen, dass das Ergebnis in diesem Jahr um 18 % auf 8,60 USD je Aktie steigen wird.

Die Aktie hat als Reaktion auf die besser als erwarteten Quartalszahlen und die Erhöhung der Prognose nachbörslich um 6,90 % auf 253,30 USD nachgegeben.

Workday kommt demnach auf eine forward P/E von 29,5. Im Verhältnis zu den vorliegenden Wachstumsraten und dem Geschäftsmodell ist das problemlos vertretbar.

Darüber hinaus hat man weitere Aktienrückkäufe mit einem Volumen von 1,0 Mrd. USD beschlossen. Bisher reichen die Buybacks noch nicht aus, um zu einer rückläufigen Aktienzahl zu führen, doch sie kompensieren die aktienbasierte Vergütungen (SBC).

Das nötige Kleingeld dafür hat das Unternehmen, zuletzt besaß man Barmittelreserven (Cash, cash equivalents and marketable securities) in Höhe von 7,97 Mrd. USD.

Eine ausführliche Analyse zum Unternehmen finden Sie hier:
Workday schlägt alle Erwartungen

Workday Aktie: Chart vom 23.05.2025, Kurs: 272,07 USD - Kürzel: WDAY | Online Broker LYNX
Workday Aktie: Chart vom 23.05.2025, Kurs: 272,07 USD – Kürzel: WDAY | Quelle: TWS

Workday notiert vorbörslich 6,90 % im Minus bei 253,30 USD. Sollte der Kursrückgang im regulären Handel bestätigt werden, könnte als Nächstes die Unterstützung bei 250 USD angesteuert werden.
Wird dieser Support durchbrochen, ergibt sich daraus weiteres Abwärtspotenzial in Richtung 235 und 220 USD.

Sollte Workday jedoch nicht unter 250 USD fallen, könnte der Spuk bereits zu Ende sein.

Über den Autor

Tobias Krieg ist Chefanalyst bei LYNX Broker und Gründer von LongTerm-Value.
Er ist seit mehr als fünfzehn Jahren an der Börse aktiv, davon mehr als eine Dekade als leidenschaftlicher Vollzeit-Investor. Geprägt durch Vorbilder wie Charlie Munger, Peter Lynch und Bill Miller ist Value Investing der Grundsatz und Growth at a reasonable Price der Wahlspruch.
Denn auch gute Unternehmen können schlechte Investments sein. Ein attraktiver Einstiegskurs zum richtigen Zeitpunkt ist absolut entscheidend.

Analysemethode

Die Aktienanalysen von Tobias Krieg basieren auf einer Kombination aus Charttechnik und Fundamentalanalyse. Dabei liegt der Fokus auf der Bewertung von Unternehmen anhand ihrer finanziellen Kennzahlen, wie z. B. KGV, Cashflow oder Eigenkapitalrendite, sowie auf der Identifikation von überdurchschnittlichen Wachstumspotenzialen zu einem attraktiven Einstiegskurs.