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Microsoft Aktie Prognose Microsoft: Ein bekanntes Muster?

News: Aktuelle Analyse der Microsoft Aktie

In diesem Artikel
Microsoft
ISIN: US5949181045
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Ticker: MSFT --- %
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Börse: --

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Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral
Zur Microsoft Aktie

Die Aktienanalysen von Tobias Krieg basieren auf einer Kombination aus Charttechnik und Fundamentalanalyse. Dabei liegt der Fokus auf der Bewertung von Unternehmen anhand ihrer finanziellen Kennzahlen, wie z. B. KGV, Cashflow oder Eigenkapitalrendite, sowie auf der Identifikation von überdurchschnittlichen Wachstumspotenzialen zu einem attraktiven Einstiegskurs.

Hören Sie sich die Audioversion dieses Artikels an (KI-generiert).

Während Anleger über KI-Kosten und hohe Investitionen diskutieren, entsteht bei Microsoft möglicherweise eine seltene Chance.

Jeder kennt das Sprichwort: „Alle Wege führen nach Rom.“ An der Börse stimmt das nicht, aber zumindest führen viele Wege nach Rom. Es gibt eine ganze Reihe von erfolgreichen Strategien.
Man fährt beispielsweise sehr gut damit, Aktien zu kaufen, die über längere Zeit den Fundamentaldaten hinterherhinken. Im Idealfall steigen die Gewinne dynamisch, während der Kurs gleichzeitig auf der Stelle tritt.

Warum Microsoft jetzt interessant sein könnte

Damit erreicht man zwei Dinge: Steigt der Gewinn dynamisch, steckt das Unternehmen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht in Schwierigkeiten. Ist der Kurs trotz steigender Gewinne seit einiger Zeit nicht gestiegen, liegt in der Regel eine relative Unterbewertung vor.
Relative Unterbewertung bedeutet, dass die Aktie in der Regel höher bewertet wird und in der jüngeren Vergangenheit wurde.

Dieses System ist alles andere als perfekt, aber ein äußerst guter Startpunkt. Microsoft könnte so ein Fall sein.

Im faktisch bereits abgeschlossenen Geschäftsjahr (6/2026) dürfte der Gewinn um 23 % auf 16,76 USD je Aktie gestiegen sein und der Kurs ist zufälligerweise um etwa 23 % gefallen (22,47 %).
Dadurch ist die Blended P/E innerhalb von zwölf Monaten von etwa 36,5 auf 23,0 gesunken.

Der Blended P/E setzt den aktuellen Aktienkurs ins Verhältnis zu dem Gewinn der letzten beiden Quartale und dem erwarteten Gewinn der nächsten beiden Quartale. Die Kennzahl dient als Momentaufnahme der aktuellen Lage.

Zufälle. Alles nur Zufälle.

Inzwischen notiert Microsoft auf dem Niveau von Anfang 2024. Interessanterweise lag die Blended P/E damals ebenfalls bei 36,5. Dasselbe gilt für die zyklischen Hochs von 2021 und 2024. In allen Fällen lag die P/E am Top zwischen 35 und 40.

Umgekehrt lässt sich ein ähnliches Phänomen erkennen. An allen relevanten Tiefs von 2020, 2022 und 2025 lag die Blended P/E von Microsoft zwischen 23 und 28. Man könnte fast auf die Idee kommen, dass die Bewertung von Aktien eine Rolle spielt und dass viele Aktien im Zeitverlauf in einem gewissen Korridor schwanken.

Während diese gewagte These im Raum steht, dreht sich das Rädchen bei Microsoft unbeeindruckt weiter. Ob die P/E nun bei 23, 30 oder 40 liegt, ändert an dem Tagesgeschäft des Großkonzerns wenig.

Im letzten Quartal (Q3) lag der Gewinn mit 4,27 USD je Aktie über den Erwartungen von 4,06 USD. Mit einem Umsatz von 82,9 Mrd. USD wurden die Analystenschätzungen von 81,2 Mrd. USD ebenfalls deutlich übertroffen.

Auf Jahressicht entspricht das einem Umsatzplus von 18 % und einem Gewinnsprung von 21 %.
Der operative Cashflow verbesserte sich um 28 % auf 46,7 Mrd. USD.

KI-Geschäft boomt

Zum Wachstum haben nahezu alle Sparten beigetragen. Der Bereich Productivity and Business Processes verzeichnete ein Umsatzplus um 17 % auf 35,0 Mrd. USD und Intelligent Cloud konnte um 30 % auf 34,7 Mrd. USD zulegen.
Die kleinste Sparte Personal Computing (v.a. Windows und Xbox) verzeichnete hingegen einen Umsatzrückgang um 1 % auf 13,2 Mrd. USD.

Schlüsselt man die einzelnen Konzernbereiche weiter auf, verstärkt sich dieses Bild. Das Wachstum findet auf breiter Front und in nahezu allen Segmenten statt.
Der größte Wachstumstreiber ist aber natürlich das KI-Geschäft. Der annualisierte Umsatz liegt inzwischen bei 37 Mrd. USD und konnte auf Jahressicht um 123 % gesteigert werden.

Microsoft hat bislang noch keinen Ausblick für das seit Anfang Juli laufende Geschäftsjahr veröffentlicht. Das dürfte voraussichtlich mit der Veröffentlichung der Zahlen zum Schlussquartal am 28. oder 29. Juli geschehen.

Den Konsensschätzungen zufolge dürfte das Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr um 16 % auf 19,42 USD je Aktie steigen. Sollte das eintreffen, würde die P/E von Microsoft dadurch auf 19,9 sinken.
Im langjährigen Durchschnitt liegt die P/E bei 29.

Natürlich ist Microsoft trotz der vergleichsweise niedrigen Bewertung kein Selbstläufer. Der Markt wird weiterhin genau beobachten, ob die hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz tatsächlich die erwarteten Renditen liefern werden. Entscheidend wird sein, ob aus den Milliardeninvestitionen in Rechenzentren, Cloud-Infrastruktur und KI-Dienste dauerhaft zusätzliches Wachstum entsteht – und vor allem auch Cashflow und Gewinn.

Microsoft Aktie: Chart vom 07.07.2026, Kurs: 386,74 USD – Kürzel: MSFT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Microsoft Aktie: Chart vom 07.07.2026, Kurs: 386,74 USD – Kürzel: MSFT | Quelle: TWS

Microsoft ist zum oberen Aufwärtstrend zurückgekommen und scheint dort auf Interesse zu stoßen. Gelingt jetzt ein nachhaltiger Ausbruch über das Widerstandsband bei 387–390 USD, kommt es zu einem Kaufsignal mit möglichen Kurszielen bei 400–410 und 425–435 USD.

Fällt die Aktie hingegen unter 375 USD, könnte das erneute Kursverluste in Richtung 357 oder 347 USD einleiten.

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 07.07.2026 um 15:50 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Tobias Krieg ist Chefanalyst bei LYNX Broker und Gründer von LongTerm-Value.
Er ist seit mehr als fünfzehn Jahren an der Börse aktiv, davon mehr als eine Dekade als leidenschaftlicher Vollzeit-Investor. Geprägt durch Vorbilder wie Charlie Munger, Peter Lynch und Bill Miller ist Value Investing der Grundsatz und Growth at a reasonable Price der Wahlspruch.
Denn auch gute Unternehmen können schlechte Investments sein. Ein attraktiver Einstiegskurs zum richtigen Zeitpunkt ist absolut entscheidend.

Mehr als 13.000 Investoren & Trader folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.

Ausgezeichnete Preise. Ausgezeichneter Service. Mein Broker ist LYNX.

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Alle Börsenblick Artikel

Vorherige Analysen der Microsoft Aktie

19.06.2026
08:26 Uhr

Microsoft: Aktuell zeigen sich Schwächen — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 19.06.2026 um 7:52 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits Anfang der vorigen Woche habe ich den jüngsten klaren Fehlausbruch des Softwarekonzerns über den Bereich um 430 USD thematisiert. Die Bullen schafften es danach nicht, die Kurse zu stabilisieren. Mittlerweile ist die Microsoft-Aktie sogar wieder unter die 50-Tage-Linie sowie unter die Tiefs von Mai gerutscht.

Damit scheint die erhoffte Trendwende vorerst vom Tisch zu sein und der Trend ist wieder in eine neutrale Verkaufsphase übergegangen. Das Chartbild wirkt angeschlagen. Besonders auffällig ist dabei, dass selbst die positiv laufenden Indizes aktuell keinen Rückenwind liefern. Wenn ein Schwergewicht in einem freundlichen Marktumfeld nicht mitziehen kann, sollten Anleger genauer hinsehen.

Expertenmeinung: Die Lage bei Microsoft hat sich zuletzt spürbar eingetrübt. Entscheidend wäre nun, dass die Aktie schnell wieder Stabilität findet und die jüngsten Kursrückgänge nicht weiter bestätigt werden. Gelingt den Bullen keine zügige Rückeroberung wichtiger gleitender Durchschnitte, könnte der Verkaufsdruck weiter anhalten. Kleinere Erholungen wären nach den jüngsten Abschlägen zwar jederzeit möglich, hätten aber vorerst nur den Charakter einer technischen Gegenbewegung. Erst wenn wieder Stärke in den Kursverlauf zurückkehrt und die Aktie höhere Tiefs ausbilden kann, würde sich das Bild verbessern.

Aussicht: Neutral

Microsoft Aktie: Chart vom 18.06.2026, Kurs: 379.40 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Microsoft Aktie: Chart vom 18.06.2026, Kurs: 379.40 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

15.06.2026
08:31 Uhr

Microsoft: Vom Star zur grauen Maus — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 12.06.2026 um 23:51 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Ende Mai war die Microsoft-Aktie mit großer Dynamik an und kurzzeitig über die 200-Tage-Linie gelaufen … und scheiterte grandios. Zwei Wochen drastischer Verkaufsdruck drückten den einstigen Star der US-Blue-Chips noch unter das Ausgangslevel des Ausbruchsversuchs.

Die Performance der Microsoft-Aktie im bisherigen Jahresverlauf ist ein Trauerspiel. Die Aktie hält in der Performance-Liste des Dow Jones Platz 28 von 30. Dabei waren 2023 und 2024 herausragende Jahre gewesen, 2025 immerhin noch ganz ordentlich … und jetzt das. Ist es die „KI-Angst“, die hier wütet? Die Sorge, dass die klassischen Software-Unternehmen durch die Fortschritte bei der Künstlichen Intelligenz an Boden verlieren werden?

Es wäre nicht so ganz logisch, denn Microsoft gehört zu den US-Konzernen, die gewaltige Summen in KI investieren. Mittlerweile liegt man da bereits im dreistelligen Milliardenbereich und kooperiert mit OpenAI als einem der großen Player in diesem Bereich. Es dürfte eher die Kehrseite der Medaille sein, die die Trader hier umtreibt:

Die Frage, was am Ende unter dem Strich stehen wird, ob sich all diese Milliarden, die in diesem „Wettrüsten“ um eine komfortable, zukünftige Positionierung im KI-Bereich aufgewendet werden, auch rechnen werden … und wenn ja, wie viele Jahre bis dahin ins Land ziehen werden. Und natürlich ist diese Frage völlig berechtigt. Der Haken ist: Hier und heute kann es darauf noch keine Antwort geben. Man tradet auf Basis von Vermutungen. Und das wiederum bedeutet:

Expertenmeinung: Die Aktie wird von einzelnen Statements stark beeinflusst, die diese Problematik berühren, ob sie nun fundiert sind oder nicht … einfach deswegen, weil man die Frage kennt, aber die Antwort nicht. Doch letzten Endes bleiben drei Faktoren entscheidend, auch wenn sie in einem solchen Umfeld wirken, als seien sie in den Hintergrund gedrängt:

Microsoft Aktie: Chart vom 12.06.2026, Kurs 390,74 US-Dollar, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Microsoft Aktie: Chart vom 12.06.2026, Kurs 390,74 US-Dollar, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS

Die reale Umsatz- und Gewinnentwicklung des Unternehmens, die Einschätzungen der Analysten und die Charttechnik. Letztere sieht derzeit natürlich alles andere als bullisch aus. Nachdem Microsoft mit Pauken und Trompeten an der 200-Tage-Linie gescheitert war, rutscht der Kurs jetzt zügig auf die Supportzone zu, die den großen Abverkauf zwischen Ende Oktober 2025 und Ende März 2026 erst einmal beenden konnte: die aus den beiden Tiefs vom Frühjahr 2025 bestehende Zone bei 345/356 US-Dollar. Die Frage ist: Könnte man sich in dieser Ausgangslage positionieren … und wenn ja, zyklisch oder womöglich gegen den kurzfristigen Trend?

Bis zu dieser Supportzone ist es nicht mehr weit. Und natürlich könnte sie brechen, Microsoft noch weiter durchgereicht werden. Aber die beiden anderen Aspekte sprechen dagegen, dass es so kommt: Im Schnitt gehen die Analysten davon aus, dass der Software-Riese im laufenden Jahr zwischen 20 und 25 Prozent mehr Gewinn pro Aktie erzielen wird. Das Kurs-/Gewinn-Verhältnis käme dann auf Basis des aktuellen Kurses auf 23 bis 24. Das ist im historischen Vergleich günstig. Und entsprechend sehen auch die Einschätzungen der Experten aus: Von den 56 die Aktie regelmäßig einstufenden Analysten werten 53 (!) mit „Kaufen“, das durchschnittliche Kursziel liegt momentan mit 561 US-Dollar sogar einen Tick über dem bisherigen Rekordhoch.  

Ob sich Microsoft am Ende mit seinen KI-Investitionen übernehmen wird oder nicht, weiß heute noch niemand sicher. Dass es angesichts des bislang anhaltenden Gewinnwachstums, der Bewertung und der Analysteneinschätzungen riskant wäre, auf diesen kurzfristigen Abverkauf noch aufzuspringen, ließe sich hingegen durchaus behaupten. Gegen den Trend zu agieren, wäre ohnehin selten klug, auch hier nicht. Sich diese Aktie in die Watchlist zu legen und im Fall einer tauglichen Bodenbildung mit anschließendem, bullischen Signal im Chartbild über den Einstieg nachzudenken, wäre hingegen allemal einen Gedanken wert!

Quellenangaben: Analysten-Kursziele: https://finance.yahoo.com/quote/MSFT/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

09.06.2026
08:23 Uhr

Microsoft: Ist die Trendwende bereits wieder vorbei? — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bullisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 09.06.2026 um 7:51 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Ausgangslage für eine nachhaltige Trendwende beim Software-Konzern war Ende Mai so gut wie schon lange nicht mehr. Die Microsoft-Aktie überschritt den wichtigen Widerstand um 433 USD und leitete damit eine dynamische Aufwärtsbewegung ein.

In weiterer Folge gelang auch die Rückeroberung der 200-Tage-Linie, was als wichtiges Signal für eine mögliche langfristige Trendverbesserung gewertet werden konnte. Die Zuversicht hielt jedoch nicht lange an. Zahlreiche Anleger nutzten die schnelle Kursrallye für Gewinnmitnahmen. Sowohl der Ausbruch über den Widerstand als auch der Sprung über die 200-Tage-Linie wurden inzwischen wieder unterschritten. Innerhalb weniger Handelstage verlor die Aktie mehr als 10 % an Wert und testet nun erneut die 50-Tage-Linie als wichtige Unterstützung. Trotz des deutlichen Rückschlags befindet sich der übergeordnete Trend derzeit noch in einer bullischen Phase.

Expertenmeinung: Die kommenden Handelstage dürften für den weiteren Trendverlauf richtungsweisend werden. Die 50-Tage-Linie steht aktuell im Mittelpunkt des Geschehens. Gelingt es der Käuferseite, diesen Bereich erfolgreich zu verteidigen, könnte sich die jüngste Schwächephase lediglich als normale Korrektur innerhalb eines intakten Aufwärtstrends erweisen. Weitere Abgaben würden hingegen das Risiko erhöhen, dass sich die Konsolidierung zeitlich und preislich ausdehnt. Entscheidend wird sein, ob die Käufer wieder ausreichend Stärke entwickeln, um die zuletzt verlorenen technischen Marken zurückzuerobern.

Aussicht: Neutral

Microsoft Aktie: Chart vom 08.06.2026, Kurs: 411.74 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Microsoft Aktie: Chart vom 08.06.2026, Kurs: 411.74 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

12.05.2026
08:18 Uhr

Microsoft in den Startlöchern für mehr? — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 12.05.2026 um 7:49 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Während an der Wall Street derzeit viel Euphorie rund um KI-Aktien herrscht, kann der Softwarekonzern davon bislang nur bedingt profitieren. Zwar wurde der bärische Tenor im April beendet, doch von echtem Momentum und neuer Dynamik war danach wenig zu sehen.

Auch die Quartalsergebnisse konnten keine weiteren positiven Impulse auslösen. Aktuell verharrt die Microsoft-Aktie in einer Konsolidierung knapp oberhalb der 50-Tage-Linie und der psychologisch wichtigen Marke um 400 USD, die bereits Ende April von den Bullen verteidigt wurde. Genau hier könnte sich der weitere Weg der Aktie in den kommenden Wochen stärker abzeichnen. Der Trend bleibt vorerst neutral.

Expertenmeinung: Aus technischer Sicht bleibt Microsoft aktuell in einer Warteschleife. Fundamental profitiert der Konzern zwar weiterhin von wichtigen Themen wie Cloud, KI und Software-Abonnements, doch diese Erwartungen scheinen bereits zu einem guten Teil eingepreist zu sein. Für neue Dynamik müssten Anleger wieder klarere Wachstumsimpulse erkennen.

Bleibt dieser Rückenwind aus, könnte die Aktie trotz solider Ausgangslage weiter seitwärts tendieren. Ein Ausbruch aus der Konsolidierung nach oben könnte als konstruktives technisches Signal gewertet werden, während ein Bruch der Unterstützung bei 400 USD die Verkäuferseite wieder stärken könnte.

Aussicht: Bullisch

Microsoft Aktie: Chart vom 11.05.2026, Kurs: 412.66 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Microsoft Aktie: Chart vom 11.05.2026, Kurs: 412.66 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

30.04.2026
08:14 Uhr

Microsoft liefert gute Zahlen, Aktie reagiert verhalten — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 30.04.2026 um 8:00 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Gestern war der Tag der Mega Caps. Zahlreiche Schwergewichte präsentierten ihre Zahlen zum abgelaufenen Quartal, darunter auch der Softwarekonzern Microsoft. Das Unternehmen erzielte im abgelaufenen Quartal einen Gewinn von 4,27 USD je Aktie bei einem Umsatz von 82,9 Milliarden USD. Analysten hatten lediglich mit einem Gewinn von 4,07 USD je Aktie und Erlösen von 81,4 Milliarden USD gerechnet. Im Jahresvergleich stiegen die Gewinne um 23 %, während der Umsatz um 18 % zulegen konnte. Trotz dieser starken Zahlen reagierte die Microsoft-Aktie im späten Handel mit leichten Abschlägen. Damit zeigt sich erneut, dass die Erwartungen an die großen Technologiekonzerne derzeit sehr hoch sind.

Positiv bleibt allerdings, dass sich die Aktie zuletzt stabilisieren konnte und der zuvor angeschlagene Trendverlauf erste konstruktive Signale liefert. Entscheidend für den gerade gestarteten Trendwechsel dürfte nun sein, ob das Hoch von Anfang März nachhaltig verteidigt werden kann.

Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

17.04.2026
08:24 Uhr

Microsoft mit deutlichem Lebenszeichen – wie könnte es weitergehen? — Achim Mautz

10.04.2026
08:14 Uhr

Microsoft: Hier könnte die Aktie wieder drehen — Achim Mautz

19.03.2026
08:23 Uhr

Microsoft: Reicht die Erholung für ein Comeback? — Achim Mautz

16.03.2026
15:36 Uhr

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18.02.2026
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29.01.2026
08:34 Uhr

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13.01.2026
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19.11.2025
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01.10.2025
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Microsoft: Nimmt die Rallye wieder an Fahrt auf? — Achim Mautz

13.08.2025
08:35 Uhr

Microsoft: Erste technische Kaufsignale seit den letzten Quartalsergebnissen — Achim Mautz