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Dem Markt gefiel, was die Telekom im Zuge der Ergebnisse des 2. Quartals zu bieten hatte: Die Aktie wurde gestern mit +6,31 Prozent DAX-Tagessieger. Durch das Plus wurden wichtige Charthürden bezwungen – aber eine fehlt noch, um den Weg nach oben womöglich freizugeben.
Ein Umsatzanstieg von 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal klingt zwar nicht gerade nach Wachstumsdynamik, ist aber in einem derart verteilten Markt wie dem Telekommunikationssektor durchaus respektabel. Vor allem, wenn es gelingt, den Gewinn überproportional zu steigern. Der operative Gewinn, gerechnet als Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sowie ohne Leasingkosten (EBITDA AL), stieg im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,5 Prozent, der Gewinn pro Aktie verbesserte sich von 0,51 auf 0,58 Euro.
Nicht weniger positiv wurde die Mitteilung aufgenommen, dass man zwar das Gewinnziel für 2026 beibehält, die Prognose für den Free Cashflow AL aber auf 20 Milliarden Euro anhebt und das Aktienrückkaufprogramm von drei auf fünf Milliarden Euro ausweitet, mit u. a. der Begründung, dass die Aktie derzeit ungewöhnlich günstig bewertet sei.
Und da mag manch ein Anleger daraus geschlossen haben, dass, wenn die Telekom selbst ihre Aktie schon als günstig bewertet einstuft, ein Einstieg womöglich nicht so verkehrt sein könnte. Das Ergebnis:

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Expertenmeinung: Mit dem Anstieg am Donnerstag überwand die T-Aktie das Zwischenhoch aus dem Juni bei 28,68 Euro, vor allem aber die im Chart dick schwarz hervorgehobene 200-Tage-Linie – und zwar deutlich. Dass es gelang, diesen wichtigen gleitenden Durchschnitt zu überbieten, an dem der Kurs noch im April und im Mai nach unten abgedreht hatte, ist ein wichtiges Signal dafür, dass die Skeptiker in Sachen Telekom-Aktie erheblich in die Defensive gedrängt werden, aber:
Für ein wirklich markantes, mittelfristig bullisches Signal muss eine Hürde noch genommen werden: der Widerstandsbereich 29,56/29,87 Euro. Erst ein Ausbruch über diese Zone würde der Aktie aus rein charttechnischer Sicht den Weg nach oben freigeben. Aber kann da kurzfristig noch so viel Dynamik aufkommen, jetzt, nachdem auf diese positiv aufgenommene Bilanz womöglich bereits gekauft hat, wer kaufen wollte?
Kurzfristig wäre eine Konsolidierung der in den letzten Wochen ja ansehnlichen Kursgewinne denkbar. Aber über kurz oder lang könnte die von der Deutschen Telekom selbst ja thematisierte, niedrige Bewertung über das Kurs-/Gewinn-Verhältnis sowie die durchweg bullische Beurteilung der Aktie durch die Analysten nebst deren durchschnittlichem Kursziel von derzeit über 37 Euro der T-Aktie durchaus zum Ausbruch über diese Charthürde verhelfen.
Quellenangaben:
adhoc-Mitteilung zur Ausweitung der Aktienrückkäufe, 06.08.2026: https://www.telekom.com/de/investor-relations/finanzpublikationen/ad-hoc-mitteilungen/details/ad-hoc-mitteilung-deutsche-telekom-erhoeht-aktien-rueckkauf-programm-2026-um-bis-zu-3-milliarden-euro-1106562
Ergebnis des 2. Quartals 2026, 06.08.2026: https://www.telekom.com/resource/blob/1105858/8bd474ee323e68d7f55f13a766401ff0/dt-26q2-medieninformation-data.pdf
Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/DTE.DE/analyst-insights/
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Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 06.08.2026 um 22:02 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
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