Skip to main content
Bitte wählen Sie:

Check Point Software Technologies Aktie Prognose Check Point Software: Unter der Oberfläche 

News: Aktuelle Analyse der Check Point Software Technologies Aktie

In diesem Artikel
Check Point Software Technologies
ISIN: IL0010824113
|
Ticker: CHKP -,-- %
|
Börse: --

--- USD
---% (1D)
1 W ---
1 M ---
1 J ---
Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral
Zur Check Point Software Technologies Aktie

Die Aktienanalysen von Tobias Krieg basieren auf einer Kombination aus Charttechnik und Fundamentalanalyse. Dabei liegt der Fokus auf der Bewertung von Unternehmen anhand ihrer finanziellen Kennzahlen, wie z. B. KGV, Cashflow oder Eigenkapitalrendite, sowie auf der Identifikation von überdurchschnittlichen Wachstumspotenzialen zu einem attraktiven Einstiegskurs.

Check Point Software ist derzeit so niedrig bewertet wie lange nicht mehr. Gleichzeitig wächst ausgerechnet das wichtigste Zukunftsgeschäft weiterhin zweistellig. 

Die Börse sieht nur die Delle 

Cybersecurity ist längst kein Nischenthema mehr. Mit jeder zusätzlichen Cloud-Anwendung, jedem vernetzten Gerät und jedem KI-Agenten wächst die Angriffsfläche von Unternehmen. 
Damit steigt auch der Bedarf an Cybersecurity-Lösungen. 

Check Point wurde 1993 gegründet und hat die Entwicklung moderner Firewalls maßgeblich geprägt. Über Jahrzehnte entstand daraus eine enorme installierte Basis. Heute hat das Unternehmen mehr als 100.000 Kunden. 

Die große installierte Basis gehört zu den wichtigsten Wettbewerbsvorteilen von Check Point, denn Sicherheitsinfrastruktur lässt sich nicht einfach austauschen. Die Wechselkosten sind entsprechend hoch und dementsprechend nutzt Check Point diese Kundenbeziehungen, um zusätzliche Produkte zu verkaufen. 

Aus dem ursprünglichen Anbieter von Firewalls und Sicherheitssoftware ist ein breit aufgestellter Cybersecurity-Konzern geworden. Die Produkte schützen inzwischen nicht nur Unternehmensnetzwerke, sondern auch Cloud-Infrastrukturen, Endgeräte, E-Mail, SaaS-Anwendungen und zunehmend KI-Anwendungen und -Agenten. 

Der Plattformgedanke ist entscheidend: Je mehr Sicherheitsbereiche ein Kunde über Check Point abdeckt, desto größer können die Wechselkosten und desto höher der Wert der Kundenbeziehung werden. 

Wenn aus der Firewall eine Plattform wird 

Die große Stärke von Check Point ist zugleich die Herausforderung. Das Unternehmen ist äußerst profitabel und generiert hohe freie Cashflows, wächst aber deutlich langsamer als viele jüngere Cybersecurity-Anbieter. 

Gleichzeitig läuft eine Umstellung des Geschäftsmodells auf Abo-Modelle, die die Zahlen zusätzlich verzerren. 
Check Point hat Anfang 2026 seine globale Vertriebs- und Marktstrategie umgebaut. Solche Restrukturierungen führen intern oft zu vorübergehenden Reibungsverlusten. 

Infolge dieser Umstellung gerieten die klassischen Produkterlöse (Hardware/Lizenzen) stark unter Druck. 
Hinzu kamen Verzögerungen beim Abschluss von Großaufträgen. 

Darüber hinaus war das Vorjahr mit einem Gewinnsprung von 30 % außergewöhnlich stark ausgefallen. Durch die massive Verbreitung von künstlicher Intelligenz ist die Zahl der KI-gestützten Angriffe rasant angestiegen. 
Unternehmen investierten in moderne Abwehrlösungen, wovon Check Point stark profitierte. 

Cybersecurity zum Schnäppchenpreis? 

Wie gewöhnlich folgt auf Ebbe Flut und umgekehrt. In diesem Jahr scheint sich die Sicherheitslage wieder verbessert zu haben. Die Zahl der Cyberangriffe ist erstmals seit vielen Jahren rückläufig. 

Daher dürfte das Ergebnis von Check Point Software in diesem Jahr um 12 % auf 10,45 USD je Aktie sinken, was wiederum zu einem Kurssturz geführt hat. 
Die Rallye als Reaktion auf die starken Zahlen im Vorjahr wirkte allerdings ebenso überzogen wie der darauffolgende Kurssturz. 

Das lässt sich relativ einfach an der P/E illustrieren, die während der Rallye zeitweise auf etwa 25 kletterte und damit das höchste Niveau der letzten zehn Jahre erreichte. Durch den Kurssturz brach die P/E am Tief auf etwa 10 ein, den niedrigsten Stand der letzten zehn Jahre. Unterdessen hat sich am Geschäft selbst wenig verändert. 

Blendet man das Vorjahr aus, ist Check Point Software kontinuierlich gewachsen. Das Ergebnis dürfte in diesem Jahr bei 10,45 USD je Aktie liegen, nach 9,16 USD im Geschäftsjahr 2024. 

Check Point Software kommt demnach auf eine forward P/E von 12,8. Im langjährigen Durchschnitt lag die P/E bei 18,2. Um diese Bewertungslücke zu schließen, müsste die Aktie bis Jahresende auf 190,19 USD steigen. 

Der Auslöser dafür könnte zweierlei Gestalt haben. Check Point hat die Erwartungen in den letzten Quartalen durchweg übertroffen. Es wäre daher möglich, dass die Prognostiker zu pessimistisch sind und die Schätzungen in Zukunft deutlich übertroffen werden. Ein einzelnes Quartal kann ausreichen, um an der Börse ein Umdenken einzuleiten. 

Ausblick und Bewertung 

Spätestens wenn das Unternehmen wieder Wachstum verzeichnet und die Delle in diesem Jahr hinter Sicht lässt, dürfte das passieren. Den Konsensschätzungen zufolge soll das Ergebnis im kommenden Jahr um 8 % auf 11,32 USD je Aktie steigen. 

Vielleicht könnte auch noch etwas mehr möglich sein. In den letzten drei Quartalen lag das Ergebnis jeweils zwischen 4 und 23 % über den Erwartungen. 

Dafür sprechen vor allem zwei Faktoren: Der Konzernumsatz legt durch die Umstellung auf Abo-Modelle zwar nur langsam zu, das Subskriptionsgeschäft (Security Subscriptions Revenues) wächst jedoch dynamisch und gewinnt von Quartal zu Quartal an Gewicht. 
Zuletzt konnte der Konzernumsatz nur um 1 % auf 674 Mio. USD gesteigert werden. Das Subskriptionsgeschäft verzeichnete jedoch ein Umsatzplus von 12 % auf 333 Mio. USD. Darüber hinaus konnte das Ergebnis im letzten Quartal um 8 % auf 2,55 USD je Aktie gesteigert werden.  

Hinzu kommt, dass der Auftragsbestand (Remaining Performance Obligation, RPO) um 7 % auf 2,6 Mrd. USD gestiegen ist.  

Check Point Software Aktie: Chart vom 22.09.2026, Kurs: 134,25 USD – Kürzel: CHKP | Quelle: TWS | Online Broker LYNX 
Check Point Software Aktie: Chart vom 22.09.2026, Kurs: 134,25 USD – Kürzel: CHKP | Quelle: TWS

Bei Check Point Software läuft seit einiger Zeit ein Bodenbildungsversuch. Gelingt jetzt ein Ausbruch über 140 USD, kommt es zu einem Kaufsignal mit möglichen Kurszielen bei 145 – 150 USD und 165 – 170 USD. 

Für antizyklische Anleger könnte hingegen der Bereich zwischen 120 und 130 USD interessant sein. Aus Sicht der Bullen sollte das Jahrestief und der Aufwärtstrend jedoch keinesfalls durchbrochen werden. 

Quellen: 
https://blog.checkpoint.com/research/march-2026-cyber-threat-landscape-shows-no-relief-as-ransomware-rebounds-and-genai-risks-intensify/ 

https://www.checkpoint.com/press-releases/check-point-software-reports-2026-second-quarter-financial-results

--- ---

--- (---%)
Mkt Cap
Vol
T-Hoch
T-Tief
---
---
---
---

Displaying the --- chart

Heutigen Chart anzeigen

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 22.09.2026 um 11:05 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


Nachricht schicken an Tobias Krieg
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Tobias Krieg ist Chefanalyst bei LYNX Broker und Gründer von LongTerm-Value.
Er ist seit mehr als fünfzehn Jahren an der Börse aktiv, davon mehr als eine Dekade als leidenschaftlicher Vollzeit-Investor. Geprägt durch Vorbilder wie Charlie Munger, Peter Lynch und Bill Miller ist Value Investing der Grundsatz und Growth at a reasonable Price der Wahlspruch.
Denn auch gute Unternehmen können schlechte Investments sein. Ein attraktiver Einstiegskurs zum richtigen Zeitpunkt ist absolut entscheidend.

Mehr als 13.000 Investoren & Trader folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.

Stabilität in stürmischen Zeiten. Bei LYNX selbstverständlich.

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Wie hilfreich fanden Sie den Artikel?(erforderlich)
Wenig hilfreichSehr hilfreich
Ab jetzt täglich die neuesten Börsenblick-Analysen per E-Mail erhalten
Loading ...
Alle Börsenblick Artikel

Vorherige Analysen der Check Point Software Technologies Aktie