Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der deutsche Gesundheitskonzern kann seit Monaten nicht mehr an die positive Entwicklung der internationalen Aktienmärkte anknüpfen und zählt weiterhin zu den schwächeren Titeln im europäischen Marktumfeld. Während zahlreiche Branchen neue Hochs markieren konnten, befindet sich die Bayer-Aktie nach wie vor in einer schwierigen technischen Ausgangslage. Die Bullen scheitern bislang daran, die Kurse nachhaltig oberhalb der 50-Tage-Linie zu etablieren. Jeder Erholungsversuch wurde in den vergangenen Monaten wieder abverkauft.
Besonders kritisch war der Handelsverlauf zum Ende der vorigen Woche. Die Aktie geriet erneut unter Druck und die Verluste wurden von einem erhöhten Handelsvolumen begleitet. Dies kann darauf hindeuten, dass institutionelle Anleger derzeit eher auf der Verkäuferseite zu finden sind. Inzwischen nähern sich die Kurse zügig dem Unterstützungsbereich um 35 EUR. Dort verläuft mittlerweile auch die 200-Tage-Linie, wodurch diese Zone zusätzlich an Bedeutung gewinnt. Die Gesamtlage bleibt angespannt, und der Trendverlauf zeigt weiterhin keine überzeugenden Anzeichen für eine nachhaltige Erholung.
Expertenmeinung: Die kommenden Handelstage könnten für den weiteren Verlauf der Aktie richtungsweisend werden. Der Bereich um 35 EUR stellt aktuell die wichtigste Unterstützungszone dar. Eine erfolgreiche Verteidigung dieser Marke könnte zumindest die Grundlage für eine Stabilisierung schaffen.
Fällt die Aktie jedoch unter diesen Bereich zurück, würde sich das Chartbild merklich eintrüben und die Wahrscheinlichkeit einer Fortsetzung der Korrektur erhöhen. Für eine nachhaltige Verbesserung müssten die Bullen zunächst die 50-Tage-Linie zurückerobern und dort auch wieder mehr Kaufinteresse erkennen lassen.
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 01.06.2026 um 7:45 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
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Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 12.05.2026 um 7:49 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bis Mitte Februar prägten die Bullen das Geschehen beim deutschen Gesundheitsunternehmen. Danach erfolgte das abrupte Ende des zuvor stabilen Aufwärtstrends, darüber hatte ich bereits berichtet.
Eigentlich hätte die positive Stimmung an den Börsen die Bayer-Aktie wieder zurück auf Kurs bringen sollen, doch bislang scheiterten die Bullen an der fallenden 50-Tage-Linie. Diese zieht sich wie ein roter Faden durch den Kursverlauf und bleibt vorerst die zentrale Hürde auf der Oberseite. Nach unten richtet sich der Fokus nun auf die Marke von 35 EUR, wo sich die Kurse zuletzt Anfang März stabilisieren konnten. Zudem nähert sich auch die 200-Tage-Linie zunehmend diesem Bereich an. Damit entsteht eine wichtige Schlüsselzone, die für den weiteren Verlauf der Aktie richtungsweisend werden dürfte.
Expertenmeinung: Ein nachhaltiger Sprung über die 50-Tage-Linie könnte die Grundlage für eine technische Erholung schaffen und zusätzliche Marktteilnehmer auf die Aktie aufmerksam machen. Noch fehlt jedoch die notwendige Dynamik, um die bestehende Seitwärtsphase aufzulösen.
Sollte die Unterstützungszone rund um 35 EUR dagegen unter Druck geraten, könnte sich das Chartbild wieder deutlich eintrüben und weitere Abgaben nach sich ziehen. Ein Bruch dieser Ebene würde die Aktie in eine bärische Trendphase überführen.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
09.04.2026
Bayer: Das könnte kritisch werden
— Achim Mautz
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 09.04.2026 um 7:44 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Nach der dynamischen Korrektur bis zur 38,2%-Fibonacci-Marke konnte sich die Bayer-Aktie zwischenzeitlich wieder stabilisieren und eine Gegenbewegung einleiten.
Diese Erholung geriet zuletzt jedoch ins Stocken. Im gestrigen Handel versuchten die Bullen, das Hoch aus der Mitte des Monats März zu überwinden, scheiterten jedoch deutlich. Dieser misslungene Ausbruchsversuch könnte nun nachwirken. Besonders kritisch erscheint die Nähe zur fallenden 50-Tage-Linie, die sich zunehmend als Widerstand etabliert. Genau an dieser technischen Hürde fehlte es bislang an Anschlusskäufen. Das Chartbild bleibt damit fragil und der Trend wirkt weiterhin angeschlagen.
Expertenmeinung: In den kommenden Handelstagen könnte sich zeigen, ob der gescheiterte Ausbruch zusätzliche Verkäufer anzieht. Bleibt der Druck auf der Aktie bestehen, könnte sich die kurzfristige Erholung als reine Gegenbewegung innerhalb einer übergeordnet schwachen Struktur entpuppen.
Erste Stabilisierungssignale wären aus charttechnischer Sicht eher dann erkennbar, wenn es gelingt, die Widerstandszone nachhaltig zu überwinden und neue Dynamik aufzubauen. Ohne diese Bestätigung bleibt das Risiko weiterer Rücksetzer erhöht. Ein Rückfall unter das letzte Tief bei 36,87 EUR würde das kurzfristige Bild spürbar eintrüben.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
17.03.2026
Bayer: Jetzt aussteigen? So gefährlich könnte die Lage sein
— Tobias Krieg
Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 17.03.2026 um 15:40 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Bayer könnte durch den Iran-Krieg doppelt und dreifach unter Druck kommen. Bisher spiegelt sich diese Gefahr nicht im Kurs wider.
Das spricht Bände
Es macht sehr viel mehr Spaß, eine positive Analyse zu einem Unternehmen zu verfassen, als umgekehrt. Es ist jedoch so, dass eine Warnung mitunter mehr bewegen kann. Derzeit befinden sich Bayer-Aktien mit einem Gesamtwert von etwa 30 Milliarden Euro in den Depots von Anlegern, mehrheitlich Kleinanleger.
Großaktionäre sucht man bei Bayer nahezu vergeblich. Die größten Anteilseigner sind Unternehmen wie BlackRock, die nicht selbst an Bayer beteiligt sind, sondern nur Aktien für ihre ETF-Kunden halten.
Der größte echte Aktionär ist der Staatsfonds von Singapur (Government of Singapore Investment Corporation), der immerhin knapp 4 % am Unternehmen hält. Dass sonst niemand Interesse hat, spricht Bände.
Im Endeffekt geht es mit der Aktie seit Jahren tendenziell bergab. Auch das spricht Bände. Von kurzfristigen Problemen kann keine Rede sein.
Ein Fiasko
Die Entwicklung der vergangenen Jahre lässt sich nicht auf einen einzelnen Auslöser reduzieren – vielmehr ist sie das Ergebnis mehrerer struktureller Fehlentscheidungen und externer Belastungsfaktoren, die sich gegenseitig verstärken.
Ein zentraler Wendepunkt war die Übernahme von Monsanto im Jahr 2018. Strategisch sollte damit die Marktposition im Agrargeschäft massiv gestärkt werden. Rückblickend hat sich dieser Schritt jedoch als Fiasko erwiesen.
Mit Monsanto übernahm die Bayer AG nicht nur ein profitables Saatgut- und Pestizidgeschäft, sondern auch erhebliche juristische Altlasten. Insbesondere die Klagewelle rund um das glyphosathaltige Produkt „Roundup“ entwickelte sich zu einem finanziellen Desaster. Milliardenrückstellungen, Vergleiche und anhaltende Unsicherheit belasten das Unternehmen bis heute.
Doch die Probleme gehen tiefer. Auch operativ zeigt sich seit Jahren eine gewisse Schwäche. In der Pharmasparte fehlen echte Blockbuster, die auslaufende Patente kompensieren könnten. Während Wettbewerber innovative Medikamente auf den Markt bringen, kämpft Bayer mit einer vergleichsweise dünnen Pipeline.
Das ist längst nicht das einzige Problem
Forschung ist teuer und Bayer fehlt seit der Übernahme von Monsanto das Kapital. Statt es in die Forschung stecken zu können, wurden erhebliche Mittel vor Gericht verbrannt.
Hinzu kommt die Agrarsparte, die stark von externen Faktoren abhängig ist: schwankende Rohstoffpreise, Wetterbedingungen und politische Regulierungen. Gerade in Europa werden Pflanzenschutzmittel zunehmend strenger reguliert, was das Wachstum zusätzlich bremst. Gleichzeitig steigt der Wettbewerbsdruck durch internationale Konzerne.
Ein weiterer Aspekt ist die hohe Verschuldung, die aus der Monsanto-Übernahme resultiert. Die dafür anfallenden Zinsen schränken den finanziellen Spielraum zusätzlich ein und haben das Unternehmen faktisch dazu gezwungen, Geschäftsbereiche zu verkaufen. Das drückt natürlich den Konzernumsatz und -gewinn.
Warum 40 Euro eine Gelegenheit sein könnte
All das spiegelt sich im langjährigen Kursgeschehen wider. Es handelt sich nicht um eine vorübergehende Schwächephase, sondern um eine strukturelle Krise, die bis heute anhält.
Zuletzt hat sich der Kurs dennoch erholt und genau aus diesem Grund könnte jetzt ein geeigneter Zeitpunkt sein, um von Bord zu gehen. Wer schon länger investiert ist, könnte jetzt bei 40 Euro aussteigen. Das ist wohl ohne jede Frage besser als bei 20 Euro, wo die Aktie noch vor einigen Monaten stand.
Denn realistisch betrachtet gibt es aktuell aus meiner Sicht relativ wenig Gründe für steigende Kurse. Den derzeitigen Prognosen zufolge soll in diesem Jahr ein Gewinn von 1,84 Euro je Aktie erzielt werden. Bayer kommt demnach auf ein KGVe von 21,8. Für einen kriselnden Konzern mit allerlei Altlasten ist das üppig.
Das gilt insbesondere mit Blick auf die Straße von Hormus und die Energiepreise.
Bei Risiken und Nebenwirkungen
Die Produktion in der Chemie- und Pharmabranche ist energieintensiv. Wenn Öl und Gas teurer werden, steigen auch die Herstellungskosten. Gleichzeitig verteuern sich Vorprodukte und Transporte. Margen geraten unter Druck, ohne dass sich die Preise beliebig an Kunden weitergeben lassen.
Hinzu kommt die strukturelle Schwäche des Standorts Europa. Energie ist hier schon heute teurer als in vielen anderen Regionen. Ein weiterer Preisschub würde diesen Nachteil verschärfen. Brent Oil wird aktuell beispielsweise zu 103,78 USD gehandelt, WTI jedoch zu 97,34 USD. Eine Differenz von 7 % ist nicht unerheblich und schwächt lokale Unternehmen im Wettbewerb.
Hinzu kommen mögliche Probleme bei der Rohstoffversorgung. Die Straße von Hormus ist nicht nur ein zentraler Knotenpunkt für Öl und Gas, sondern auch ein wichtiger Transportweg für Agrarrohstoffe und chemische Vorprodukte wie Naphtha und Düngemittel.
Bayer könnte daher doppelt unter Druck kommen. Bisher spiegelt sich diese Gefahr nicht im Kurs wider.
Über den Autor
Tobias Krieg ist Chefanalyst bei LYNX Broker und Gründer von LongTerm-Value.
Er ist seit mehr als fünfzehn Jahren an der Börse aktiv, davon mehr als eine Dekade als leidenschaftlicher Vollzeit-Investor. Geprägt durch Vorbilder wie Charlie Munger, Peter Lynch und Bill Miller ist Value Investing der Grundsatz und Growth at a reasonable Price der Wahlspruch.
Denn auch gute Unternehmen können schlechte Investments sein. Ein attraktiver Einstiegskurs zum richtigen Zeitpunkt ist absolut entscheidend.
Analysemethode
Die Aktienanalysen von TobiasKrieg basieren auf einer Kombination aus Charttechnik und Fundamentalanalyse. Dabei liegt der Fokus auf der Bewertung von Unternehmen anhand ihrer finanziellen Kennzahlen, wie z. B. KGV, Cashflow oder Eigenkapitalrendite, sowie auf der Identifikation von überdurchschnittlichen Wachstumspotenzialen zu einem attraktiven Einstiegskurs.
12.03.2026
Bayer kämpft um den letzten Rückhalt
— Achim Mautz
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 12.03.2026 um 8:01 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Ende Februar stand die Bayer-Aktie bereits einmal im Fokus meiner Analyse. Trotz der damals laufenden Korrektur befand sich der Kurs zu diesem Zeitpunkt an einer technisch wichtigen Stelle im Chart, der 50-Tage-Linie.
Genau hier hätte eine Stabilisierung erfolgen können. Für eine nachhaltige Gegenbewegung wäre zumindest ein höheres Tageshoch notwendig gewesen. Diese Chance ließen die Bullen jedoch ungenutzt. In der Folge rutschten die Kurse weiter ab und testeten schließlich die 38,2%-Marke der gesamten vorherigen Aufwärtsbewegung. Knapp oberhalb von 35 EUR gelang es schließlich, den Abverkauf vorerst zu stoppen. Diese Zone stellt aktuell den letzten klar erkennbaren technischen Rückhalt dar. Von hier aus setzte eine erste Gegenbewegung ein, doch diese wirkt bislang noch nicht überzeugend und lässt Raum für neue Zweifel an der Stabilität der Aktie.
Expertenmeinung: Die Zone rund um 35 EUR bleibt kurzfristig der entscheidende Bereich im Chart. Solange diese Unterstützung verteidigt werden kann, besteht weiterhin die Chance auf eine Stabilisierung und eine mögliche Erholung. Dafür müssten die Bullen jedoch schnell Stärke zeigen und wieder eine Serie von höheren Tiefs und höheren Hochs etablieren.
Bleibt der Kaufdruck aus, könnte der Markt diese Unterstützung erneut auf die Probe stellen. Spannend wird es in den kommenden Tagen, wie die Kurse mit der 20- als auch 50-Tage-Linie umgehen werden. Diese dürften als Widerstände agieren.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
26.02.2026
Bayer: Kaufen, halten oder verkaufen – wie wirkt der Chart?
— Achim Mautz
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 26.02.2026 um 8:02 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Ein Blick auf die vergangenen Monate zeigt eine deutliche Erholung beim deutschen Gesundheitskonzern. Seit November 2025 hat sich die Bayer-Aktie nahezu verdoppelt und damit gezeigt, wie dynamisch Trendbewegungen verlaufen können, wenn Momentum und Marktstimmung zusammenwirken.
Der Anstieg nahm zuletzt jedoch sehr steile Züge an – ein Umfeld, in dem Gewinnmitnahmen nicht überraschen. Genau diese setzten in der vergangenen Woche ein. In der Folge wurde die zuvor intakte Serie aus höheren Hochs und höheren Tiefs zunächst unterbrochen, womit die Aktie in eine neutralere Phase überging. Aktuell notiert das Papier im Bereich der 50-Tage-Linie, die nun als erste wichtige Orientierung dient.
Expertenmeinung: Die Reaktion im Bereich der 50-Tage-Linie dürfte entscheidend sein. Stabilisieren sich die Kurse und entsteht eine klar erkennbare Umkehrformation im Chart, könnte das als Hinweis gewertet werden, dass die Korrektur eher eine Konsolidierung innerhalb eines übergeordneten Aufwärtstrends darstellt. In diesem Szenario wäre eine Wiederaufnahme der positiven Struktur möglich.
Setzt sich der Verkaufsdruck hingegen fort, steigt das Risiko einer tiefergehenden Korrektur, wodurch sich die neutrale Phase ausdehnen könnte. Die nächsten Handelstage dürften daher für die kurzfristige Richtung wichtig sein.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
19.02.2026
Bayer: Was ist denn hier los?
— Ronald Gehrt
20.01.2026
Bayer: Wie weit könnte die Rallye noch gehen?
— Achim Mautz
15.01.2026
Bayer: Gipfelsturm in dünner Luft
— Ronald Gehrt
03.12.2025
Bayer: Hoffnung auf das Ende der ewigen Unsicherheit
— Ronald Gehrt
25.11.2025
Bayer: Da wäre die Chance … aber es ist eben nur eine Chance
— Ronald Gehrt
18.08.2025
Bayer: Die Bodenbildung geht weiter
— Ronald Gehrt
07.08.2025
Bayer: Enttäuschung bei Anlegern – Vorsicht ist angebracht
— Achim Mautz