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BASF Aktie Prognose BASF: Das ist die Verteidigungslinie der Bullen

News: Aktuelle Analyse der BASF Aktie

In diesem Artikel
BASF
ISIN: DE000BASF111
|
Ticker: BAS --- %

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Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral
Zur BASF Aktie

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Hören Sie sich die Audioversion dieses Artikels an (KI-generiert).

Die Chemiebranche wandert weiter durch ein Tal der Tränen. Es gibt immer mal wieder Lichtblicke, die Aufwärtsimpulse bei Chemie-Titeln wie BASF auslösen. Derzeit wird das Chartbild der Aktie jedoch von einer Toppbildung dominiert. Noch halten die Bullen stand.

Die Nachfrage im wichtigen Markt China ist seit Jahren flau, dafür nimmt der Druck durch Importe zu. Die US-Einfuhrzölle sind auch nicht gerade hilfreich, hohe Energiepreise sind bei dieser so energieintensiven Branche hoch problematisch. Dass die Aktien aus dem deutschen Chemiesektor trotzdem gut in das Jahr 2026 starteten, lag unter anderem daran, dass man in Brüssel Umweltauflagen abmildert bzw. abmildern will. Aber ob das reicht, um Konzerne wie BASF bei dem ansonsten weiter strammen Gegenwind wieder voranzubringen?

Die Analysten erwarten, dass der Gewinn pro Aktie in diesem Jahr deutlich zulegt … zumindest prozentual. Denn auch wenn die im Schnitt erwarteten etwa 2,70 Euro Gewinn pro Aktie gegenüber den 1,82 Euro des Vorjahres wie ein großer Schritt wirken: Es ist keiner. In den vier Jahren vor Corona lag dieser Gewinn zwischen 4,42 und 9,17 Euro. Da wieder heranzukommen, wirkt wie ein weiter Weg. Und dass das so ist, deutete eine Meldung an, die am Mittwoch im „Handelsblatt“ veröffentlicht wurde:

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur BASF Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: BASF, das seit Jahren von einem Restrukturierungs- und Sparprogramm zum nächsten marschiert, will ein weiteres auflegen, mit dem man die Kosten im Kerngeschäft um bis zu 20 Prozent senken will, ein großer Teil der Einsparungen soll aus dem Bereich Personal kommen. Normalerweise nehmen die Anleger solche Ankündigungen positiv auf. Immerhin hieße das eine höhere Rentabilität und, wenn sich das Auftragsbuch wieder schneller füllt, einen Hebel beim Anstieg des Gewinns. Diesmal aber wurde verkauft.

Was daran liegen dürfte, dass man gehofft hatte, BASF sei da mittlerweile „durch“ und in einer Situation, in der man die Belebung des Umfelds relativ entspannt abwarten könnte. Hinzu kommt die Sorge, dass man womöglich vorerst nicht mit positiven Überraschungen in Bezug auf Umsatz und Gewinn rechnen darf. Die man indes nach den „Hoffnungskäufen“ im ersten Quartal schon sehen müsste, um diese zu rechtfertigen. Denn mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von derzeit knapp 19 auf Basis der 2026er-Gewinnprognose ist die Aktie normal bewertet, also nicht mehr günstig. Vor allem nicht, wenn die Erholung des Unternehmensgewinns eher schleppend verlaufen sollte … oder, im unerfreulichsten Fall, ausbleibt.

So ganz sicher ist man sich daher nicht, was man mit dieser Aktie konkret anfangen soll. Das zeigt das recht „zerklüftet“ wirkende Chartbild, das sieht man aber auch an den Meinungen und Kurszielen der Analysten. Hier haben wir zwar zehn „Kaufen“-Ratings, aber auch sechs Einstufungen mit „Halten“ und, vor allem, fünf Analysten, die zum Ausstieg raten. Entsprechend weit liegen die Kursziele auseinander: Das niedrigste findet sich bei 36, das höchste bei 65 Euro. Die Aktie liegt in etwa in der Mitte, dort, wo auch das durchschnittliche Kursziel zu finden ist. Und was jetzt?

BASF Aktie: Chart vom 21.05.2026, Kurs 51,89 Euro, Kürzel: BAS | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
BASF Aktie: Chart vom 21.05.2026, Kurs 51,89 Euro, Kürzel: BAS | Quelle: TWS

Wenn man eine Aktie handeln möchte, bei der sich nicht nur Für und Wider die Klinke in die Hand geben, sondern man das im Chartbild auch sieht, wäre, solange das so bleibt, eine rein charttechnisch orientierte Vorgehensweise sinnvoll. Und damit stünde man bei BASF nicht allein, wie der Chart zeigt, denn:

Auf die negative Reaktion auf das erneute Sparprogramm hin kam es gestern zu Gegenwehr – und das genau im Bereich der Nackenlinie einer in den letzten Wochen entstandenen Toppbildung bei 50,48 zu 50,77 Euro. Sollte diese Zone auf Schlusskursbasis brechen und das Topp damit vollendet werden, wäre die Aktie nicht automatisch ein gefundenes Fressen für die Bären, dazu lägen zu viele potenzielle Supportmarken nahe darunter. Zugleich wären die negativen Argumente derzeit nicht stark genug, um einen größeren Abverkauf zu unterstützen. Aber „Long“ wäre dann vorerst nicht mehr erste Wahl, da würde man eher neutral bleiben und auf neue, klarere Vorlagen warten, wie es mit BASF und der Chemiebranche an sich weitergeht.

Quellenangaben: Bericht des Handelsblatts zu weiteren Kostensenkungen bei BASF, 20.05.2026:
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/chemieindustrie-basf-will-kosten-im-kerngeschaeft-bis-zu-20-prozent-druecken/100226383.html
Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/BAS.DE/analyst-insights/

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 21.05.2026 um 18:23 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

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Alle Börsenblick Artikel

Vorherige Analysen der BASF Aktie

08.05.2026

BASF gerät unter Druck – könnte der Trend kippen? — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 08.05.2026 um 8:05 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die letzten beiden Handelstage haben dem deutschen Chemiekonzern deutlich zugesetzt. Die zuvor positive Tendenz wurde beendet – damit geriet auch die mittelfristige Serie von höheren Hochs und höheren Tiefs ins Wanken.

Besonders der Widerstandsbereich um 55 EUR erwies sich für die Käuferseite als zu große Hürde. Hinzu kommt, dass der jüngste Abverkauf unter erhöhtem Handelsvolumen stattfand, was auf eine verstärkte Aktivität institutioneller Anleger hindeuten kann. Die BASF-Aktie wirkt derzeit angeschlagen, und zuvor positive kurzfristige Signale wurden vorerst neutralisiert. Nun richtet sich der Fokus auf die zentrale Unterstützungszone rund um 50.50 EUR. Dort verläuft aktuell auch die 50-Tage-Linie, die für den weiteren Kursverlauf eine wichtige Rolle spielen dürfte.

Expertenmeinung: Die kommenden Handelstage dürften darüber entscheiden, ob es sich lediglich um eine normale Korrektur innerhalb der neutralen Gesamtstruktur handelt oder ob die Verkäuferseite zunehmend die Kontrolle übernimmt.

Kann die Unterstützung im Bereich der 50-Tage-Linie gehalten werden, könnte sich die Aktie erneut stabilisieren und einen neuen Anlauf nach oben versuchen. Sollte dieses Niveau jedoch nachhaltig unterschritten werden, dürfte sich das Chartbild spürbar eintrüben und das Risiko einer größeren Korrektur zunehmen.

Aussicht: Neutral

BASF Aktie: Chart vom 07.05.2026, Kurs: 50.61 EUR, Kürzel: BAS | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
BASF Aktie: Chart vom 07.05.2026, Kurs: 50.61 EUR, Kürzel: BAS | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

13.04.2026

BASF zieht an – dieser Boden sollte nun halten — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bullisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 13.04.2026 um 7:47 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die jüngste Erholung an den internationalen Aktienmärkten hat auch dem deutschen Chemiesektor neuen Auftrieb verliehen. Die BASF-Aktie konnte im Zuge dieser Bewegung ein wichtiges technisches Signal liefern.

Nach dem erfolgreichen Test des Pivot-Hochs aus dem Februar gelang der Ausbruch über diese markante Widerstandsebene, wodurch ein neues Jahreshoch markiert wurde. Der mittelfristige Verlauf zeigt mittlerweile eine saubere Struktur aus höheren Hochs und höheren Tiefs, was auf eine intakte Trendwende hindeutet.

Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

11.03.2026

Hormus-Schockwellen: Inflation, Energie, Lieferketten und BASF — Tobias Krieg

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 11.03.2026 um 10:52 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Eine mögliche Verminung der Straße von Hormus durch den Iran könnte einen der wichtigsten Handelswege der Welt lahmlegen – mit Folgen, die nicht nur den Chemieriesen BASF treffen.

Eskalation im Nadelöhr des Welthandels

Leider mehren sich die Presseberichte, wonach der Iran die Straße von Hormus vermint haben könnte.

Das wäre die maximale Eskalationsstufe vonseiten des Irans. Das würde bedeuten, dass die Straße von Hormus nun komplett geschlossen ist und auf unabsehbare Zeit geschlossen bleiben wird.

Zuvor haben chinesische und iranische Schiffe die Straße von Hormus noch durchquert, und immer wieder auch Blockadebrecher.

Die wirtschaftlichen Implikationen sind weitreichend. Der Ölpreis dürfte hoch bleiben oder weiter steigen. Das verteuert Transport, Produktion und letztlich fast jedes Konsumgut. Gleichzeitig drohen neue Engpässe bei petrochemischen Vorprodukten. Die Golfstaaten sind zentrale Lieferanten für Kunststoffe, Basischemikalien und Düngemittel. Fällt diese Versorgung teilweise aus oder wird deutlich teurer, trifft das viele Branchen hart, doch vor allem den Chemiesektor.

BASF ist omnipräsent

Und damit beispielsweise auch BASF. Das Geschäftsmodell ist an sich simpel, aber komplex in der Umsetzung. BASF kauft Rohstoffe wie Öl, Gas und Naphtha und erzeugt damit Basischemikalien.

Daraus werden weitere Zwischenprodukte und Spezialchemikalien für eine Vielzahl von Anwendungen hergestellt.
Sie sind die Basis für zahllose Produkte, die in nahezu allen Industriezweigen benötigt werden. Wer Autos baut, Häuser isoliert, Felder düngt oder Smartphones produziert, nutzt direkt oder indirekt Produkte von BASF.

Ein Beispiel:
Aus Erdgas oder Naphtha entstehen zunächst Grundstoffe wie Ethylen oder Propylen. Daraus werden Kunststoffe oder Lösungsmittel hergestellt. Diese landen später in Autoteilen, Verpackungen, Dämmstoffen oder Elektronikgehäusen.

Drei Schockwellen für den Chemiesektor

Ein geopolitischer Schock wie eine geschlossene Straße von Hormus trifft das Geschäftsmodell gleich mehrfach.

Erstens steigen die Energiepreise. Gas ist zentraler Energie- und Rohstoffinput für viele chemische Prozesse. Chemieanlagen verschlingen enorme Mengen Energie. Viele Anlagen rechnen sich nur bei moderaten Preisen.

Zweitens verteuern sich petrochemische Vorprodukte. Die Golfstaaten sind große Produzenten von Kunststoffen, Grundchemikalien und Düngemitteln. Wenn diese Lieferungen teurer werden oder ausfallen, steigen die Kosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Drittens sinkt die Nachfrage. Höhere Energiepreise verteuern nahezu alle Produkte und Dienstleistungen, was wiederum den Konsum und Investitionen dämpft.

Erstaunliche Gelassenheit

Daher ist es erstaunlich, wie gelassen die Börse bisher auf den Konflikt reagiert. Der Kurs von BASF ist kaum unter Druck gekommen.
Vielleicht stellen sich die Berichte über die angebliche Verminung der Straße von Hormus als falsch heraus – ich hoffe es.

Doch selbst wenn die Wasserstraße nicht vermint wurde, ist der Frachtverkehr dort nahezu zum Erliegen gekommen. Zieht sich der Konflikt in die Länge – und danach sieht es derzeit aus – sind die wirtschaftlichen Folgen dieselben wie im Fall einer Verminung.

BASF hat ohnehin schon seit Jahren mit Problemen zu kämpfen. Das Letzte, was das Unternehmen gebrauchen kann, sind steigende Gaspreise und teurere Vorprodukte.

Beides dürfte nahezu unausweichlich sein. Der Gaspreis in Europa ist bereits spürbar gestiegen. Bevor sich der Konflikt angebahnt hat, lag der Gaspreis im Großhandel bei etwa 30 Euro pro MWh. Aktuell sind es 47,40 Euro je MWh.

Keine gute Ausgangslage

Bisher wurde erwartet, dass der Gewinn von BASF in diesem Jahr um 9 % auf 2,45 Euro je Aktie steigen wird. Mit Blick auf die geopolitische Lage ist das äußerst optimistisch.
Daher wäre es kein Wunder, wenn BASF zeitnah mit einer Gewinnwarnung aufwartet.

Selbst wenn das nicht der Fall sein sollte, stellt sich die Frage nach dem Kurspotenzial der Aktie. BASF kommt auf ein KGVe von 18,7 und ist damit im historischen Kontext bereits jetzt hoch bewertet. Langfristig pendelt das KGV um einen Wert von 13,5.
Die hohe Bewertung war nur zu rechtfertigen, weil mit einer substanziellen Erholung der Chemiebranche gerechnet wurde – genau die steht jetzt aber zur Disposition.

BASF Aktie: Chart vom 11.03.2026, Kurs: 45,71 EUR – Kürzel: BAS | Online Broker LYNX
BASF Aktie: Chart vom 11.03.2026, Kurs: 45,71 EUR – Kürzel: BAS | Quelle: TWS

Fällt die Aktie jetzt unter 45 Euro, kommt es zu einem prozyklischen Verkaufssignal mit möglichen Kurszielen bei 41,60 und 39 Euro. Darunter würde sich das Chartbild weiter eintrüben.

Gelingt hingegen ein Anstieg über 48,15 Euro, könnte das eine Erholung in Richtung 51 – 54 Euro ermöglichen.

Über den Autor

Tobias Krieg ist Chefanalyst bei LYNX Broker und Gründer von LongTerm-Value.
Er ist seit mehr als fünfzehn Jahren an der Börse aktiv, davon mehr als eine Dekade als leidenschaftlicher Vollzeit-Investor. Geprägt durch Vorbilder wie Charlie Munger, Peter Lynch und Bill Miller ist Value Investing der Grundsatz und Growth at a reasonable Price der Wahlspruch.
Denn auch gute Unternehmen können schlechte Investments sein. Ein attraktiver Einstiegskurs zum richtigen Zeitpunkt ist absolut entscheidend.

Analysemethode

Die Aktienanalysen von Tobias Krieg basieren auf einer Kombination aus Charttechnik und Fundamentalanalyse. Dabei liegt der Fokus auf der Bewertung von Unternehmen anhand ihrer finanziellen Kennzahlen, wie z. B. KGV, Cashflow oder Eigenkapitalrendite, sowie auf der Identifikation von überdurchschnittlichen Wachstumspotenzialen zu einem attraktiven Einstiegskurs.

05.02.2026

BASF im Aufwärtstrend – kurzfristig überhitzt — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bullisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 05.02.2026 um 7:47 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktie des deutschen Chemiekonzerns setzte im gestrigen Handel ein deutliches Signal und knüpfte damit an die positiven Tendenzen der vergangenen Monate an.

Nach der Bodenbildung zwischen Oktober und November 2025 übernahmen die Bullen zunehmend die Kontrolle und etablierten eine Serie höherer Hochs und höherer Tiefs. Seit Jahresbeginn präsentiert sich die BASF-Aktie in einem insgesamt bullischen Umfeld und rückt wieder stärker in den Fokus der Anleger. Charttechnisch könnte sich der Weg in Richtung der nächsten markanten Widerstandszone um 55 EUR öffnen. Gleichzeitig fällt jedoch der inzwischen große Abstand zur 50-Tage-Linie auf, was auf eine kurzfristige Überhitzung des Kursverlaufs hindeutet.

Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

25.11.2025

BASF: Bereit für die Wende? — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 25.11.2025 um 8:01 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der deutsche Chemiekonzern geriet Anfang September deutlich unter Druck. Der Verkaufsdruck nahm spürbar zu, und die Kurse näherten sich den Tiefpunkten des Sommers. An dieser Stelle gelang jedoch eine Stabilisierung, und die BASF-Aktie konnte einen ersten Boden ausbilden.

Die Bullen unternahmen seither mehrere Versuche, eine nachhaltige Trendwende einzuleiten, scheiterten jedoch bislang an markanten Widerstandszonen. In den letzten Handelstagen zeigt sich jedoch ein spürbarer Stimmungswandel: Der jüngste Kursanstieg wurde von anziehendem Handelsvolumen begleitet – ein Hinweis darauf, dass auch größere Marktteilnehmer wieder aktiv werden. Dies könnte der Startschuss für eine mögliche Trendwende sein.

Expertenmeinung: Fundamental bleibt das Umfeld für Chemiewerte herausfordernd. Hohe Energiepreise, eine schwächelnde europäische Industrie und geringe Nachfrage aus China belasten weiterhin. Kurzfristig könnte ein Angriff auf die letzten Widerstände erfolgen. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber wäre das erste valide Kaufsignal seit Monaten.

Solange die Herbsttiefs Bestand haben, bleibt die Chance auf eine Wende gegeben – auch wenn die Bären noch nicht aufgegeben haben.

Aussicht: BULLISCH

BASF Aktie: Chart vom 24.11.2025, Kurs: 44.29 EUR Kürzel: BAS | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
BASF Aktie: Chart vom 24.11.2025, Kurs: 44.29 EUR Kürzel: BAS | Quelle: TWS

Quelle:
Quartalsbericht (Quarterly Statement) zum 3. Quartal 2025 von BAS; https://www.basf.com/global/de/media/news-releases/2025/10/p-25-211.html

Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

19.11.2025

BASF: Analyse zur aktuellen Handelsspanne — Ronald Gehrt

17.10.2025

BASF: Wie stabil ist die Unterstützung? — Achim Mautz

13.10.2025

BASF: 5 % Dividende und 5,8 Milliarden Euro frisches Kapital — Tobias Krieg

23.09.2025

BASF verliert an Dynamik — Achim Mautz

01.09.2025

BASF: Das haben die Bullen so nicht geplant — Achim Mautz

21.08.2025

BASF: Trendwende scheint gelungen — Achim Mautz

11.06.2025

BASF: Könnte dies eine Trendwende sein? — Achim Mautz