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Infineon Aktie Prognose Infineon: Nach „rauf“ kommt „runter“ … aber wann?

News: Aktuelle Analyse der Infineon Aktie

In diesem Artikel
Infineon
ISIN: DE0006231004
|
Ticker: IFX --- %

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Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral
Zur Infineon Aktie

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Als das erste Quartal endete, notierte die Infineon-Aktie bei 38 Euro. Gestern, anderthalb Monate später, schloss sie 80 Prozent höher. Und das auf Basis eines Arguments, das keineswegs neu ist. Das sollte vorsichtig stimmen.

Zu behaupten, die Infineon-Aktie wäre recht flott unterwegs, wäre eine Untertreibung. Andererseits: Welche Aktie eines Chipherstellers wäre das derzeit nicht? Sogar wenn ein Unternehmen nur indirekt mit der Erwartung eines dramatischen Nachfrageanstiegs durch die Flut der wegen KI gebauten neuen Rechenzentren zu tun hat, wird derzeit gekauft, als würde es morgen verboten.

Verboten wird es nicht. Aber es könnte einen teuer zu stehen kommen, wenn man bei dieser Hausse, die in Tempo und Reichweite auffällig stark an die Endphase der Internet-Blase 2000 erinnert, zu spät einsteigt oder es verpasst, die Party zeitgerecht zu verlassen. Steht dieser Zeitpunkt hier unmittelbar bevor?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Infineon Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Gute Frage. Das Problem ist, dass man in solchen Hausse-Phasen nie abschätzen kann, wann eine Aktie wirklich „oben“ ist, so dass man gerade in Fällen wie diesem, in dem Infineon bereits über 20 Prozent über der nächstliegenden Supportlinie in Form der 20-Tage-Linie notiert, so seine liebe Not hat, enge Stopps zu setzen. Aber das bleiben zu lassen in dem Glauben, dass, was steigt, auch weiter steigen wird, ist nicht ratsam.

Hier ist bemerkenswert, dass zwar Quartalszahlen auf den Tisch kamen, aber nicht in dieser Woche, sondern in der vergangenen, am 6. Mai. Und die waren eher gemischt, so dass die Aktie an diesem Tag hochvolatil war und unter dem Strich leicht nachgab. Zwar wurde im Zuge der Quartalszahlen die Margenprognose angehoben und dazu auf eine starke KI-bezogene Nachfrage verwiesen. Aber da ging man nur von „im oberen Zehner-Prozentbereich“ auf „rund 20 Prozent“ nach oben. Das stellte die Perspektive nun wirklich nicht auf den Kopf.

Infineon Aktie: Chart vom 14.05.2026, Kurs 68,07 Euro, Kürzel: IFX | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Infineon Aktie: Chart vom 14.05.2026, Kurs 68,07 Euro, Kürzel: IFX | Quelle: TWS

Seither ist die Infineon-Aktie um 14,3 Prozent gestiegen – ohne neue Nachrichten vom Unternehmen. Viele Analysten hatten zwar als Reaktion auf die Bilanzdaten ihre Kursziele nach oben korrigiert. Aber das durchschnittliche Kursziel liegt trotzdem mit derzeit 64,31 Euro ein gutes Stück unter dem letzten Kurs.

Mit dieser Kaufwelle preist diese Aktie eine Menge an höchst positiven Entwicklungen ein, die sich in der Realität erst einmal bestätigen müssten, zumal: Dass die Chip-Nachfrage wegen KI steigen werde, wusste man ja nicht erst, als die Infineon-Aktie Anfang April plötzlich aus dem Stand davonzog. Dass man das scheinbar plötzlich „entdeckt“ haben will, ist unglaubwürdig, daher deutet diese drastische Kaufwelle eher an, dass auf einmal viel mehr „Zocker“ in der Aktie unterwegs sind als sonst. Das steigert die Wahrscheinlichkeit, dass „runter“ nicht mehr allzu fern sein könnte.

Aber was tut man, wenn man hier bereits dabei ist, einerseits begeistert ob der schnellen Gewinne, andererseits besorgt darüber, dass sie von jetzt auf gleich wieder weg sein könnten? In Ermangelung einer Glaskugel, die imstande wäre, emotional getriebene Kursbewegungen vorherzusagen, bleibt nur eines: Fallschirm umschnallen und weiter geht’s mit der wilden Jagd … nur eben im Gegensatz zu vielen mit Absicherung.

Und für einen Stop-Loss ist diese 20-Tage-Linie trotz ihrer großen Distanz zum letzten Kurs durchaus zu gebrauchen. Denn erstens bietet sich darüber nichts Taugliches an, zweitens steigt dieser gleitende Durchschnitt rasant an, so dass man den Stop-Loss hier täglich ein gutes Stück nach oben anpassen könnte. Man sollte indes angesichts der hohen Volatilität auf einen gewissen „Rangierabstand“ zwischen 20-Tage-Linie und dem eingegebenen Stop-Loss-Level achten; drei, vier Prozent könnte man da schon zugeben.

Quellenangaben:
Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/IFX.DE/analyst-insights/

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 14.05.2026 um 22:25 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

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Vorherige Analysen der Infineon Aktie

22.04.2026

Infineon mit Kursanstieg – Bullen wieder aktiver — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bullisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 22.04.2026 um 7:58 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Getragen von der starken Entwicklung im Halbleitersektor konnte die Infineon-Aktie in den vergangenen Wochen deutlich zulegen und neue Hochs markieren. Die Dynamik beschleunigte sich insbesondere seit Anfang April, als ein Aufwärtsgap entstand, das bis dato nicht geschlossen wurde und damit auf die zugrunde liegende Stärke hindeutet.

Das Chartbild hat sich nach der Korrektur im März wieder deutlich aufgehellt. Parallel dazu hat sich der Abstand zu den gleitenden Durchschnitten spürbar ausgeweitet, was kurzfristig auf eine überhitzte Phase hindeuten könnte.

Expertenmeinung: Halbleiteraktien sind derzeit an der Wall Street stark gefragt und diese positive Stimmung zeigt sich derzeit auch in Europa. Die übergeordnete Trendstruktur bei Infineon spricht weiterhin für eine mögliche Fortsetzung der Aufwärtsbewegung.

Kurzfristige Rücksetzer könnten auftreten, ohne das Gesamtbild unmittelbar zu verändern, sofern sich neue höhere Tiefs etablieren. Das offene Gap fungiert dabei als wichtige Orientierung, da ein Schließen dieser Kurslücke das Momentum spürbar dämpfen könnte.

Aussicht: Bullisch

Infineon Aktie: Chart vom 21.04.2026, Kurs: 48.30 EUR Kürzel: IFX | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Infineon Aktie: Chart vom 21.04.2026, Kurs: 48.30 EUR Kürzel: IFX | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

16.02.2026

Infineon mit Belastungstest – Unterstützung im Fokus — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 16.02.2026 um 7:56 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Das deutsche Halbleiterunternehmen zeigte zuletzt eine deutlich erhöhte Volatilität. Anleger erlebten ein Wechselbad der Gefühle.

Ende Januar wurde noch ein neues Hoch markiert, ehe die Infineon-Aktie spürbar unter Abgabedruck geriet. Die Zahl der Distributionstage hat in den vergangenen Wochen zugenommen, was auf verstärkte Verkäufe institutioneller Investoren hindeuten kann. Dennoch zeigt sich das Papier bislang vergleichsweise stabil. Die Anfang Februar gestartete Korrektur hat das Gesamtbild noch nicht nachhaltig beschädigt. Die Bullen sind weiterhin bemüht, die Kontrolle zurückzugewinnen. Entscheidende Bedeutung kommt nun dem Unterstützungsbereich zwischen 39,62 und 39,25 EUR zu.

Expertenmeinung: Fundamental bleibt der Halbleitersektor stark von globalen Konjunktur- und Investitionstrends abhängig. Infineon profitiert strukturell von Themen wie Elektromobilität und Industrieautomatisierung. Technisch steht die Aktie nun an einem Prüfstein. Eine Verteidigung der Unterstützungszone könnte neues Vertrauen schaffen, während ein Bruch den Verkaufsdruck weiter verstärken könnte. Ob die Aufwärtsbewegung tatsächlich fortgesetzt werden kann, hängt auch davon ab, ob die Bullen ein weiteres höheres Hoch etablieren können.

Aussicht: Neutral

Infineon Aktie: Chart vom 13.02.2026, Kurs: 43.355 EUR, Kürzel: IFX | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Infineon Aktie: Chart vom 13.02.2026, Kurs: 43.355 EUR, Kürzel: IFX | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

19.12.2025

Infineon: Im Seitwärtstrend gefangen? — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 19.12.2025 um 7:55 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Seit dem Jahr 2023 bewegt sich das deutsche Halbleiterunternehmen in einer recht klar abgesteckten Tradingrange. Und auch in den zurückliegenden Monaten gelang der Infineon-Aktie kein nachhaltiger Ausbruch aus dieser Spanne.

Nach oben drängen sich zahlreiche Widerstände unterhalb der Zone um 40 EUR in den Vordergrund, während auf der Unterseite der Bereich rund um 31 EUR mittelfristig als wichtige Unterstützung dient. Weder Käufer- noch Verkäuferseite konnte bislang überzeugende Signale liefern, weshalb das Chartbild derzeit eher wenig berechenbar wirkt: Auf kurzfristige Aufwärtsbewegungen folgen regelmäßig scharfe Korrekturen. Ein klarer, sauberer Trendverlauf lässt sich aktuell kaum erkennen.

Expertenmeinung: Solange Infineon zwischen 31 und 40 EUR seitwärts verläuft, bleibt die Aktie in einem neutralen Muster gefangen. Ein Ausbruch über die 40-EUR-Zone würde voraussichtlich neues Momentum freisetzen und könnte den Beginn einer größeren Trendbewegung signalisieren.

Auf der Unterseite wäre ein Bruch der 31-EUR-Marke ein Warnsignal, das eine deutlichere Korrektur begünstigen könnte. Bis es zu einer der beiden Richtungsentscheidungen kommt, bleibt der Titel eher ein Kandidat für kurzfristige Swingbewegungen, nicht aber für eine klare Trendfolge. Ich bleibe hier vorläufig bei einer neutralen Bewertung.

Aussicht: NEUTRAL

Infineon Aktie: Chart vom 18.12.2025, Kurs: 35.265 EUR Kürzel: IFX | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Infineon Aktie: Chart vom 18.12.2025, Kurs: 35.265 EUR Kürzel: IFX | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

21.10.2025

Infineon erholt sich – kommt jetzt die Trendwende? — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Während viele US-Halbleiterwerte in den vergangenen Monaten mit deutlichen Kursgewinnen auf sich aufmerksam machten, blieb die Infineon-Aktie bislang deutlich zurück. Über Wochen hinweg dominierte eine klare Abwärtstendenz das Chartbild – begleitet von schwächerer Nachfrage.

Doch zuletzt zeichnet sich eine mögliche Wende ab. In der vergangenen Woche bildete sich ein erstes höheres Tief – ein technisches Signal, das auf zunehmendes Kaufinteresse hindeuten könnte. Diese Bewegung setzte sich am gestrigen Handelstag fort: Die Aktie legte spürbar zu und durchbrach dabei eine kurzfristige Abwärtstrendlinie – ein erster Hoffnungsschimmer aus Sicht der Bullen.

Expertenmeinung: Ob sich die jüngste Aufwärtsbewegung zu einem tragfähigen Trend entwickelt, hängt maßgeblich vom weiteren Verlauf rund um den nächsten technischen Widerstand ab. Dieser liegt bei 34,87 EUR – einem Niveau, das Anfang Oktober schon getestet wurde.

Erst ein klarer Ausbruch darüber könnte das technische Bild nachhaltig verbessern und eine neue Aufwärtswelle einleiten. Die Ausgangslage wirkt konstruktiv, dennoch ist es für eine bullische Einschätzung noch zu früh. Abwarten bleibt daher die Devise.

Aussicht: NEUTRAL

Infineon Aktie: Chart vom 20.10.2025, Kurs: 34.115 EUR, Kürzel: IFX | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Infineon Aktie: Chart vom 20.10.2025, Kurs: 34.115 EUR, Kürzel: IFX | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

03.09.2025

Infineon: Könnte eine schärfere Korrektur bevorstehen? — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Für das deutsche Halbleiterunternehmen verliefen die letzten Handelstage wenig erfreulich. Bereits in der Vorwoche wurden sowohl die 20- als auch die 50-Tage-Linie deutlich nach unten durchbrochen – ein erstes Warnsignal.

Nun legten die Bären nach: Die Infineon-Aktie rutschte unter eine wichtige Unterstützung, die in den vergangenen drei Monaten mühsam aufgebaut worden war. Damit liegt ein technisches Verkaufssignal vor. Im übergeordneten Chartbild hat die Aktie zudem eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation nach unten aufgelöst – ein Muster, das häufig mit weiteren Kursverlusten einhergeht. Der Trend befindet sich aktuell in einer neutralen Verkaufsphase.

Expertenmeinung: Ob sich die Abwärtsdynamik verstärkt, hängt nun stark davon ab, ob die Bullen zeitnah eine Stabilisierung herbeiführen können. Gelingt dies nicht und sollte das gestrige Verkaufssignal durch einen weiteren schwachen Handelstag bestätigt werden, könnte der Bruch der Formation eine tiefere Korrektur zur Folge haben.

Ein Rücklauf an die gebrochene Unterstützung wäre hingegen eine Gelegenheit, das angeschlagene technische Bild etwas zu verbessern. Anleger sollten die kommenden Tage daher besonders aufmerksam beobachten, denn Infineon befindet sich charttechnisch an einem kritischen Punkt. Vorerst stufe ich meine Aussichten von „bullisch“ auf „neutral“ zurück.

Infineon Aktie: Chart vom 02.09.2025, Kurs: 33.47 EUR, Kürzel: IFX | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Infineon Aktie: Chart vom 02.09.2025, Kurs: 33.47 EUR, Kürzel: IFX | Quelle: TWS

Aussicht: NEUTRAL

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Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

16.07.2025

Infineon: Wie weit reicht die „Mauer der Angst“? — Ronald Gehrt

10.06.2025

Infineon: Unterwegs in Richtung Jahreshoch? — Achim Mautz