Börsenblick

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Analyse:
Gold: Die Bullen sind noch da … geht es doch noch etwas nach oben?

Die Gold-Bullen dürften es mit Mark Twain halten, dem der Satz zugeschrieben wird: „Nachrichten über meinen Tod sind stark übertrieben“. Zwar wurde der Ausflug über 1.600 US-Dollar pro Feinunze massiv abverkauft. Aber das lag weniger daran, dass den bullischen Akteuren die Luft ausgegangen wäre. Ihnen wurde nur durch die überraschende Beruhigung im zuvor so schnell und überraschend eskalierten Nahost-Konflikt der Boden unter den Füßen weggezogen. Da dürften weniger bärische Trader am Werk gewesen sein als das bullische Lager selbst, das hektisch versuchte, die zuvor erzielten Gewinne zu sichern.

Das Jahreshoch 2019 bei 1.557 US-Dollar wurde dadurch zwar unterschritten, mehr Unterstützungen fielen indes nicht. Die Zone der Oktober/November-Hochs bei 1.516/1.520 US-Dollar hielt zu Wochenbeginn stand, ebenso die aktuell auf 1.525 US-Dollar gelaufene 20-Tage-Linie. Zugleich hat sich das Anfang des Jahres überkaufte Niveau der Markttechnik durch diese Korrektur abgebaut. Grundsätzlich könnten die Käufer jetzt also einen erneuten Anlauf wagen. Und dass es dahingehend am Mittwoch erste Versuche gab, ist bemerkenswert, denn:

Expertenmeinung: Es hätte sich wohl kaum jemand darüber gewundert, wenn der Goldpreis als Reaktion auf den endlich vollzogenen Phase I-Deal kräftig unter Druck geraten wäre. Immerhin suggeriert diese Einigung, dass das weltweit durch den US-Handelskrieg stark beeinträchtigte Wachstum jetzt ein großes Problem los ist: gut für Aktien, schlecht für einen „sicheren Hafen“ wie Gold. Aber als man erkannte, dass die Reaktion der Aktienmärkte auf die Unterzeichnung der Phase I-Vereinbarung sehr mäßig ausfiel, blieb der Druck aus. Da dürften einige mit Blick auf den Gold-Chart gedacht haben, dass die lukrativere Seite bei Gold immer noch die Oberseite sein dürfte.

Was solange so bleibt, solange die vorgenannten Unterstützungen 1.516/1.520 und 1.525 US-Dollar halten. Und sollte es gelingen, das Vorjahreshoch bei 1.557 US-Dollar in den nächsten zwei bis drei Tagen zu bezwingen, wäre nach oben wieder alles drin. Wobei es besonders bullisch wäre, wenn ein solcher Anstieg gegen einen aufgrund des morgen für Aktien und Aktienindizes anstehenden Abrechnungstermins am Terminmarkt anziehenden Aktienmarkt gelingen sollte.

Chart vom 15.01.2020, Kurs 1.555,22 US-Dollar, Kürzel XAUUSD | Online Broker LYNX Aktienempfehlungen

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