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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die jüngsten Inflationsdaten aus den USA zeigen wieder spürbar nach oben. Darauf reagierten zum Ende der vorigen Woche auch die US-Staatsanleihen am langen Ende mit deutlich steigenden Renditen.
Für Anleger könnte dies ein Hinweis sein, dass mögliche Zinssenkungen der US-Notenbank in den kommenden Monaten tendenziell weiter nach hinten rücken. Genau dieses Umfeld ist für Edelmetalle häufig weniger günstig, denn Gold wirft bekanntlich keine laufenden Zinsen ab. Entsprechend geriet das gelbe Edelmetall unter Druck und testet derzeit die wichtige Unterstützung um 4.500 USD je Feinunze. Sollte diese Marke fallen, würde sich der Blick schnell auf den nächsten Support im Bereich von 4.380 USD richten. Noch wirkt die Lage nicht dramatisch, aus charttechnischer Sicht wäre nun jedoch eine Stabilisierung hilfreich.
Expertenmeinung: Aus technischer Sicht bleibt die Zone um 4.500 USD kurzfristig richtungsweisend. Gelingt hier eine Stabilisierung, könnte Gold vorerst in der Seitwärtsphase neue Kraft sammeln. Ein Bruch dieser Ebene würde hingegen den Verkaufsdruck erhöhen und den Bereich um 4.380 USD in den Fokus rücken. Kritisch würde es vor allem dann werden, wenn auch diese Unterstützung nicht verteidigt werden kann. In diesem Fall könnte sich die neutrale Trendphase zunehmend eintrüben und eine tiefere Korrektur wäre nicht mehr auszuschließen.
Aussicht: Neutral

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 19.05.2026 um 7:28 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
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