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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Zuletzt habe ich beim gelben Edelmetall die markante Ebene um 4.400 USD je Feinunze besprochen. Der ehemalige Supportbereich wurde nach dem Bruch im Juni zu einer auffälligen Widerstandsmarke.
Zwar versuchten die Bullen, den Goldpreis wieder über diese Barriere zu bringen, doch genau dieser Fehlversuch leitete die letzte Verkaufswelle ein. Nach wie vor ist hier ein intakter Abwärtstrend zu erkennen, geprägt durch tiefere Tiefs und tiefere Hochs. Aktuell hat sich zudem die 20-Tage-Linie als Widerstand in den Kursverlauf eingebracht. Somit hat sich neben der 50-Tage-Linie und dem erwähnten Widerstandsbereich eine weitere Hürde aufgebaut. Die Bullen müssten nun Stärke zeigen, um den Verkaufsdruck zumindest kurzfristig zu entschärfen.
Gold, Future vom 08.07.2026, Kurs: 4.082,40 USD, Kürzel: GC | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Expertenmeinung: Der Goldpreis bleibt aus technischer Sicht angeschlagen. Solange die Serie tieferer Hochs und tieferer Tiefs intakt bleibt, dürften Erholungen vorerst eher als Gegenbewegungen innerhalb eines Abwärtstrends einzustufen sein. Erst eine nachhaltige Rückeroberung der 20-Tage-Linie würde das kurzfristige Bild etwas entspannen.
Deutlich konstruktiver könnte die Lage jedoch erst werden, wenn auch die 50-Tage-Linie sowie der Widerstandsbereich um 4.400 USD zurückerobert werden könnten. Bis dahin scheinen die Bären vorerst im Vorteil zu bleiben.
Aussicht: Bärisch

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 09.07.2026 um 7:55 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
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