Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Im September des vorigen Jahres hatte ich meine Einschätzung für das Kryptoinvestmentunternehmen (ehemals MicroStrategy) auf bärisch herabgestuft und den Zielbereich später bis auf 180 USD angepasst. Dieses Niveau wurde im November erreicht, woraufhin sich in der Strategy-Aktie eine mehrwöchige Bodenbildungsphase entwickelte.
Die Käuferseite war jedoch nicht in der Lage, diese Seitwärtsbewegung für eine nachhaltige Trendwende zu nutzen. Spätestens mit dem Heranlaufen an die fallende 50-Tage-Linie nahm der Verkaufsdruck erneut deutlich zu und die Kurse wurden weiter nach unten gedrückt. Die übergeordnete Struktur bleibt damit weiterhin negativ und der Trend befindet sich insgesamt in einer bärischen Lage.
Expertenmeinung: Das technische Bild könnte sich erst dann aufhellen, wenn sowohl die 20- als auch die 50-Tage-Linie wieder zurückerobert werden. Solange dies ausbleibt, dürften Erholungen eher Zwischenreaktionen im bestehenden Abwärtstrend darstellen. Anleger sollten weiterhin mit erhöhter Volatilität rechnen, während der Markt tendenziell nach neuen Gleichgewichtszonen auf tieferem Niveau suchen könnte.
Eine nächste mögliche Zielzone sehe ich aus charttechnischer Sicht nahe der psychologisch wichtigen Marke bei 100 USD, wo die deutliche Rallye im Jahr 2024 eine tragfähige Basis ausbildete. Das könnte sich – je nach Marktumfeld – bereits im ersten Quartal abzeichnen.
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 02.02.2026 um 7:53 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Vorherige Analysen der Strategy Aktie
Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 05.12.2025 um 13:41 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Hier bekommen Anleger Bitcoin mit Aufschlag, gehebelt, verschuldet und zusätzlichen Kosten. Strategy widerspricht jeglicher Logik.
Ein Geschäftsmodell ohne Daseinsberechtigung
Strategy (ehemals MicroStrategy) wurde 1989 von Michael Saylor gegründet und war eigentlich ein Anbieter von Business-Intelligence-Software. Heute ist man eine Bitcoin-Holding oder wie auch immer man das Geschäftsmodell bezeichnen soll.
Strategy kauft Bitcoin und bietet Anlegern die Möglichkeit, sich daran zu beteiligen. Das Geschäftsmodell ergibt für sich genommen bereits keinen Sinn, denn warum sollte man Strategy kaufen, wenn man auch direkt Bitcoins oder einen Bitcoin ETF kaufen kann? Denn Strategy hat natürlich auch operative Kosten. Diese Kosten übersteigen die eines ETFs und sind natürlich auch höher als die Kosten, die bei einem direkten Kauf von Bitcoin entstehen.
Die Vorstände von Strategy kassieren beispielsweise durchweg Millionengehälter und können es vermutlich selbst kaum glauben, dass das der Fall ist.
Das Kerngeschäft von MSTR stagniert, und die finanziellen Kennzahlen haben sich in den letzten Jahren verschlechtert. Das Unternehmen hat sich deshalb entschieden, eine „Hail Mary“-Strategie zu verfolgen, indem es in Bitcoin investiert.
Teure Manager – schlechte Käufer
Dieses Geschäftsmodell hätte für Anleger nur in zwei Situationen einen Vorteil: Wenn Strategy ein guter Bitcoin-Käufer wäre und es dem Unternehmen gelinge unter marktüblichen Preisen einzukaufen. Oder aber, wenn man durch den Kauf der Strategy-Aktie mehr Bitcoin erhält als durch den direkten Kauf von Bitcoins.
Gehen wir der Sache also auf den Grund.
Leider ist das Gegenteil der Fall. Das Unternehmen schafft es geradezu meisterhaft, jedes Jahr über den Durchschnittspreisen zu kaufen. Der durchschnittliche Kaufpreis lag, seitdem Strategy mit den BTC-Käufen begonnen hat, in jedem Jahr über den durchschnittlichen Preisen – je nach Jahr zwischen 3 und 44 %. Ein blindes Huhn hätte besser abgeschnitten.
Die bittere Rechnung
Die Sache wird aber noch kurioser. Derzeit hält Strategy 650.000 Bitcoin. Bei einem Kurs von 91.388 USD entspricht das einem Gesamtwert von 59,4 Mrd. USD.
Strategy kommt jedoch auf einen Unternehmenswert von 68,4 Mrd. USD. Wer heute Aktien von Strategy kauft, kauft also faktisch Bitcoin – mit einem Aufschlag von fast 20 %.
Die einzigen, die hier zuverlässig Geld verdienen, sind die Strippenzieher hinter diesem absurden Konstrukt. All das funktioniert, solange der Bitcoin-Kurs steigt. Fällt er zu stark, könnte das Kartenhaus in sich zusammenfallen.
Strategy macht schließlich nichts anderes, als auf Pump Bitcoin zu kaufen. Um das zu finanzieren und die unnötigen operativen Kosten zu decken, gibt das Unternehmen ständig neue Aktien aus, platziert Anleihen und wirft Preferred Shares auf den Markt – teilweise mit üppigen Zinsen. Die Zeche für den ganzen Spaß zahlen die Aktionäre von Strategy.
Funktioniert nur solange die Party läuft
In welchem Ausmaß das alles geschieht, zeigt ein einfacher Blick auf die Zahl der ausstehenden Aktien. Die hat sich seit Anfang vergangenen Jahres von 137 auf 267 Millionen Stück nahezu verdoppelt.
Hinzu kommen Anleihen mit einem Gesamtwert von 8,2 Mrd., die 2028 bis 2032 refinanziert oder in Aktien des Unternehmens umgewandelt werden müssen. Darüber hinaus 6,68 Mrd. USD an Preferred Equity, für das zum Teil horrende Zinsen von bis zu 10,50 % gezahlt werden muss.
Im Endeffekt ist Strategy eine gehebelte Wette auf Bitcoin. Was kann da schon schiefgehen?
Strategy Inc. Aktie: Chart vom 05.12.2025, Kurs: 186 USD – Kürzel: MSTR | Quelle: TWS
Fällt die Aktie jetzt unter 166 USD, muss mit weiteren Kursverlusten in Richtung 100 – 115 USD gerechnet werden.
Gelingt hingegen ein nachhaltiger Anstieg über 190 USD, könnte das eine Erholung mit möglichen Kurszielen bei 225 – 240 USD einleiten.
Über den Autor
Tobias Krieg ist Chefanalyst bei LYNX Broker und Gründer von LongTerm-Value.
Er ist seit mehr als fünfzehn Jahren an der Börse aktiv, davon mehr als eine Dekade als leidenschaftlicher Vollzeit-Investor. Geprägt durch Vorbilder wie Charlie Munger, Peter Lynch und Bill Miller ist Value Investing der Grundsatz und Growth at a reasonable Price der Wahlspruch.
Denn auch gute Unternehmen können schlechte Investments sein. Ein attraktiver Einstiegskurs zum richtigen Zeitpunkt ist absolut entscheidend.
Analysemethode
Die Aktienanalysen von TobiasKrieg basieren auf einer Kombination aus Charttechnik und Fundamentalanalyse. Dabei liegt der Fokus auf der Bewertung von Unternehmen anhand ihrer finanziellen Kennzahlen, wie z. B. KGV, Cashflow oder Eigenkapitalrendite, sowie auf der Identifikation von überdurchschnittlichen Wachstumspotenzialen zu einem attraktiven Einstiegskurs.
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bearish
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bearish
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 02.12.2025 um 7:57 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Das Kryptoinvestmentunternehmen geriet im November erneut deutlich unter Druck. Bereits in meiner Analyse vom 12. November hatte ich auf die Möglichkeit eines Abschlags bis in den Bereich von rund 180.00 USD hingewiesen – und genau dort ist die Aktie inzwischen angekommen.
Seit dem Zwischenhoch im Juli hat das Papier über 60 % an Wert verloren – ein Rückgang, der sowohl charttechnisch als auch fundamental Spuren hinterlässt. Inzwischen sprechen einige Analysten offen über ein mögliches Platzen der Blase, andere stellen gar infrage, ob das Konstrukt von Michael Saylor nachhaltig ist. Die größte Sorge der Anleger bleibt jedoch die Frage, wie der Konzern seine enormen Schulden in Zukunft bedienen will. Um die Liquidität aufrechtzuerhalten, werden laufend neue Aktien ausgegeben – so auch letzte Woche: 8,2 Millionen neue Anteile, um 1,4 Milliarden USD einzusammeln. Damit sollen die Zinszahlungen für die kommenden 21 Monate abgedeckt werden. Doch wie lange dieses Modell tragfähig bleibt, ist ungewiss. Der Markt zeigt sich zunehmend nervös, und derzeit behalten die Bären klar die Oberhand.
Expertenmeinung: Technisch zeigt das Chartbild ein durchgehend angeschlagenes Bild. Die Serie tieferer Hochs und tieferer Tiefs bleibt ununterbrochen bestehen, was den bärischen Charakter zusätzlich untermauert. Solange die Aktie keine nachhaltigen Stabilisierungsversuche zeigt und keine wichtigen Widerstände zurückerobert, bleibt das Risiko weiterer Abwärtsbewegungen hoch. Vorübergehend bleibe ich hier mit meinen Aussichten auf der bärischen Seite, wenngleich eine kurzfristige starke Gegenreaktion nach oben jederzeit eintreten könnte.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bearish
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bearish
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 12.11.2025 um 7:53 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits im September deutete sich eine klare Schwächephase beim Krypto-Investment-Unternehmen Strategy an. Das damals genannte Kursziel bei 236 USD wurde inzwischen punktgenau erreicht – doch die erwartete technische Gegenbewegung blieb bisher aus. Zwar gelang den Käufern gegen Ende der Vorwoche ein kurzer Rebound in Richtung 250 USD, doch dieser wurde schnell wieder abverkauft.
Anleger nutzen derzeit jede kleinere Erholung, um Positionen abzubauen – ein Verhalten, das häufig auf anhaltenden Verkaufsdruck hindeutet. Trotz eines insgesamt freundlichen Marktumfelds an der Wall Street zeigt sich die Strategy-Aktie weiterhin schwach und bleibt klarer Underperformer. Der übergeordnete Abwärtstrend ist intakt.
Expertenmeinung: Sollte die aktuelle Unterstützungszone nachhaltig unterschritten werden, könnte dies einen weiteren Rückgang in Richtung der nächsten Haltemarke bei rund 180 USD auslösen – dem ehemaligen Ausbruchsniveau aus dem Jahr 2024.
Um das bärische Szenario zu entschärfen, müsste die Aktie zumindest die 20-Tage-Linie zurückerobern und ein erstes höheres Tief etablieren. Aktuell gibt es dafür jedoch noch keine Anzeichen. Das Risiko weiterer Kursverluste bleibt somit bestehen.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bearish
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bearish
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 03.11.2025 um 7:56 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Zwar sorgte der Bitcoin-Investor zum Ende der vergangenen Woche mit seinen Quartalsergebnissen für positive Impulse, doch die charttechnische Gesamtlage bleibt angespannt. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um +10,9 %, und auch der Gewinn je Aktie in Höhe von 8,42 USD lag über den Erwartungen der Analysten. Die Aktie konnte den Freitag mit einem deutlichen Plus abschließen, doch der übergeordnete Trend zeigt weiterhin eine klare Schwäche.
Im direkten Vergleich zum Bitcoin-Kurs hinkt die Strategy-Aktie seit Monaten hinterher. Die zuletzt beobachtete Erholung ist vorerst als rein technische Gegenbewegung innerhalb eines intakten Abwärtstrends zu werten.
Expertenmeinung: Fundamental bleibt das Unternehmen stark von der Entwicklung des Bitcoin-Preises abhängig. Zwar könnte Strategy langfristig von steigenden Kryptowährungsnotierungen profitieren, doch die hohe Volatilität in diesem Segment und die zuletzt schwächere Performance digitaler Assets bremsen die Kursentwicklung.
Um kurzfristigen Druck zu entschärfen, müsste die Aktie zunächst die Marke bei 300 USD zurückerobern. Erst ein nachhaltiger Anstieg über die 20- und 50-Tage-Linien würde ein erstes technisches Signal für eine mögliche Trendwende liefern. Solange der Kurs unterhalb dieser Marken bleibt, ist das Risiko weiterer Rückschläge hoch. Das bereits von mir Ende September genannte Kursziel in Richtung 236 USD behält vorerst seine Gültigkeit.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bearish
Gültigkeit der Analyse: 1 Monat
Erwartung: Bearish
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 26.09.2025 um 7:46 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Während viele Kryptowährungen zuletzt wieder in Schlagdistanz zu ihren Allzeithochs kamen, konnte die Aktie von Strategy (ehemals MicroStrategy) dieser Entwicklung nicht folgen. Der überhitzte Titel baut weiter ab, und die Überbewertung wird Stück für Stück korrigiert.
Bereits im August gab es ein unübersehbares Warnsignal, als die Marke von rund 360 USD nach unten gebrochen wurde. Zwar versuchten die Bullen in der Folge, diese Ebene zurückzuerobern, doch die Gegenwehr verpuffte schnell. Im gestrigen Handel folgte nun der nächste Rückschlag: Unter erhöhtem Volumen fiel die Aktie erneut in Richtung Süden – ein weiteres Verkaufssignal. Damit könnte nun sogar das Tief von April wieder in den Fokus der Marktteilnehmer geraten. Der Trend bleibt vorerst bärisch.
Expertenmeinung: Die Lage bleibt vorerst angespannt und die Bären scheinen weiter im Vorteil zu sein. Mit dem wiederholten Scheitern an der Marke von 360 USD und dem erneuten Rücksetzer bleiben die bärischen Signale bestehen. Solange keine stabilisierende Gegenbewegung sichtbar wird, könnte sich die Korrektur weiter fortsetzen. Besonders das erwähnte April-Tief rückt nun ins Blickfeld. Es ist durchaus möglich, dass diese Marke noch erreicht wird. Bereits Anfang September habe ich meine Aussichten auf „bärisch“ revidiert. Meine Einschätzung für das Papier bleibt vorerst auf diesem Niveau.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.