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SpaceX Aktie Prognose SpaceX: Bereits an der Startrampe gescheitert?

News: Aktuelle Analyse der SpaceX Aktie

In diesem Artikel
SpaceX
ISIN: US84615Q1031
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Ticker: SPCX --- %
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Börse: --

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Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral
Zur SpaceX Aktie

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Hören Sie sich die Audioversion dieses Artikels an (KI-generiert).

Das hätten diejenigen, die Elon Musks SpaceX-Aktie als Erstzeichner erhalten oder direkt nach dem Börsenstart am Markt gekauft hatten, wohl nicht erwartet: Die Aktie beendete ihre fünfte Woche an der Börse unterhalb des Ausgabepreises. Das ist ein Warnsignal.

Bei meinem ersten Blick auf diese Aktie am 24. Juni betrug deren „Lebenszeit“ an der Börse gerade einmal sieben Handelstage. Aber schon da wirkte es, als würde die Sache für die Käufer nicht allzu rund laufen. Die Aktie, welche diejenigen, die bei der Ausgabe zum Zuge gekommen waren, zu 135 US-Dollar erhielten, war zwar am dritten Handelstag bis auf 225,64 US-Dollar geschossen, lag da dann gut 67 Prozent über dem Ausgabepreis und wirkte wie ein perfekter „Deal“. Aber dann begann die Sache zu kippen:

SpaceX Aktie: Chart vom 17.07.2026, Kurs 123,99 US-Dollar, Kürzel: SPCX | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
SpaceX Aktie: Chart vom 17.07.2026, Kurs 123,99 US-Dollar, Kürzel: SPCX | Quelle: TWS

Dieser Rekordtag endete mit einem kritischen „Inverted Umbrella“-Doji, direkt gefolgt von einem „Bearish Engulfing Pattern“. Das indizierte, dass in dieser luftigen Höhe auf einmal deutlicher Abgabedruck aufkam. Und der endete nicht … bis heute nicht. Wir sehen im Chart, dass es danach bald zu einer Seitwärtsbewegung im Bereich um 150 US-Dollar kam. Aber kaum hatte das neue Quartal begonnen, setzte der Druck wieder ein und führte die Aktie zum Wochenschluss unter den Ausgabepreis von 135 US-Dollar. Für diejenigen, die von Anfang an dabei waren, erst recht aber für die Käufer der ersten drei Handelstage, eine herbe Enttäuschung. Und dass am Ausgabepreis keine massiven Käufe derer aufkamen, die bei der Verteilung der Aktien nicht zum Zuge kamen und hofften, an der Börse vielleicht doch „billig“ an die Aktie zu gelangen, ist bezeichnend.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur SpaceX Aktie finden Sie hier.

Banken, die einen Börsengang als Konsortialbanken begleitet haben, stützen den Kurs normalerweise eine Zeit lang, damit er nicht unter den Ausgabepreis fällt. Das scheint hier entweder nicht gewollt zu sein oder nicht zu gelingen. Es ist zudem auffällig, dass es keine Verkäufe von Großinvestoren sind, die hier drücken, denn die Sperrfrist für die Ersten, die da Aktien auf den Markt werfen könnten, läuft noch.

Ein entscheidender Faktor für diese Schwäche sind weniger skeptische Analysten, denn die meisten von ihnen haben sofort mit „Kaufen“ votiert und teilweise astronomisch hohe Kursziele vergeben, sondern eher der Umstand, dass die bullischen Analysten eigentlich gar nicht wissen können, wovon sie reden. Denn noch liegen keine aktuellen Quartalszahlen vor, nur die Rahmendaten des Jahres 2025 – und da hat SpaceX bei einem Umsatz von 18,7 Milliarden US-Dollar 4,9 Milliarden US-Dollar Verlust eingefahren.

Dass Elon Musk und die Emission begleitende US-Bank Morgan Stanley von Billionen-Umsätzen in der Zukunft reden, klingt gut. Aber wie es wirklich laufen wird, weiß niemand. Was hier und heute Fakt ist, ist ein Unternehmen, das Verluste macht, von der Bewertung her aber mit einem Schlag auf dem Level der marktbeherrschenden und massiv Geld verdienenden Mega-Techs unterwegs ist.

Das Chartbild zeigt derzeit eine klare Abwärtstendenz mit diesem „Kalte-Dusche-Faktor“ eines widerstandslosen Abrutschens unter den Ausgabepreis. Natürlich könnte diese Aktie jederzeit auch wieder aufwärts drehen. Aber dem vorzugreifen, wirkt brandgefährlich. Meine Einschätzung, mit der ich diese erste Analyse vom 24. Juni schloss, gilt weiter, jetzt aber dick rot unterstrichen: Hier dürfte Vorsicht wirklich kein Fehler sein!

Quellenangaben: Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/SPCX/analyst-insights/

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 17.07.2026 um 22:28 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

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Alle Börsenblick Artikel

Vorherige Analysen der SpaceX Aktie

06.07.2026
08:20 Uhr

SpaceX: IPO-Euphorie bereits etwas abgeklungen? — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 06.07.2026 um 7:47 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Das US-amerikanische Raumfahrt-, Telekommunikations- und KI-Unternehmen sorgte im Juni mit seinem Börsengang für Aufmerksamkeit. Wenige Tage nach dem IPO notierte die SpaceX-Aktie bereits um rund 50% höher.

Die Freude währte jedoch nicht allzu lange. Die Kurse befinden sich mittlerweile nahezu wieder auf Startniveau und nach den ersten Handelstagen haben sich bereits erste markante Unterstützungen und Widerstände gebildet. Für die kommenden Tage dürfte vor allem der Halt der eingezeichneten Unterstützungen bei 147.11 und 135.00 USD eine wichtige Rolle spielen. Darüber hat sich mit dem Hoch der vorigen Woche ein erster kleinerer Widerstand bei 172.40 USD gebildet. Diese Bandbreite dürfte von Anlegern genau beobachtet werden. Noch fehlt der Aktie eine belastbare Historie, um einen mittelfristigen Trend abzuleiten. Daher bleibt das Gesamtbild vorerst neutral.

Expertenmeinung: Technisch betrachtet befindet sich SpaceX derzeit in einer frühen Orientierungsphase. Die Aktie hat nach dem starken IPO-Impuls einen Großteil der Gewinne wieder abgegeben und sucht nun nach einem verlässlichen Boden. Fundamental bleibt die Geschichte rund um Raumfahrt, Starlink, Satellitenkommunikation und KI-Infrastruktur für viele Anleger interessant.

Gleichzeitig dürfte die hohe Bewertung die Erwartungen an künftiges Wachstum deutlich erhöhen. Genau deshalb könnten die nächsten Wochen richtungsweisend werden. Gelingt eine Stabilisierung oberhalb von 147.11 USD, könnten die Bullen erneut Vertrauen schöpfen. Ein Rückfall unter 135.00 USD würde hingegen darauf hindeuten, dass der Markt die anfängliche Euphorie weiter abbaut.

Aussicht: Neutral

SpaceX Aktie: Chart vom 02.07.2026, Kurs: 162.00 USD, Kürzel: SPCX | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
SpaceX Aktie: Chart vom 02.07.2026, Kurs: 162.00 USD, Kürzel: SPCX | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

24.06.2026
08:36 Uhr

SpaceX: Mit Vorsicht zu genießen? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 23.06.2026 um 23:53 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Am 12. Juni startete der Börsenhandel der SpaceX-Aktie. Dieser bisher größte Börsengang aller Zeiten wurde von großen Erwartungen begleitet, obwohl es da einiges gab, bei dem man eine Augenbraue hätte hochziehen können. Aktuell jedoch verblasst der Glanz bereits.

Das von Elon Musk gegründete und geführte Unternehmen heißt mit vollständigem Namen Space Exploration Technologies und besteht aus drei großen Säulen: zum einen aus dem Raumfahrtsektor, dann aus dem Kommunikationssektor mit dem Starlink-System und zuletzt aus dem KI-Bereich mit „xAI“. Wobei aber nur Starlink bislang Geld verdient, der Rest Geld kostet. Was dazu führte, dass SpaceX im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von 18,7 Milliarden US-Dollar 4,9 Milliarden US-Dollar Verlust einfuhr.

Dass SpaceX mittelfristig mit seinen drei Standbeinen einen Haufen Geld verdienen könnte, war das entscheidende Motiv, warum die Anleger diese Aktie haben wollten. Die Emission war deutlich überzeichnet … und die Nachfrage groß genug, dass man über die 555,55 Millionen Aktien, die geplant waren, die Zusatzoption für weitere ausübte (den sogenannten Greenshoe) und so weitere 83,3 Millionen Aktien ausgegeben wurden. Wobei Privatanleger nur einen eher kleinen Teil abbekamen, der im regulären Bereich knapp über 20 Prozent lag, der Greenshoe ging dann komplett an Großinvestoren.

Damit hat SpaceX 85,7 Milliarden US-Dollar eingenommen … und das, ohne dass man sich deswegen von irgendwem hineinreden lassen müsste: Elon Musk bestimmt weiter, wo es langgeht. Die ausgegebenen Aktien entsprechen nur knapp sechs Prozent aller Aktien des Unternehmens. Und von den restlichen hält Elon Musk alleine 42,5 Prozent. Wobei das zwar weniger als die Hälfte der Aktien ist, aber weit mehr als die Hälfte der Stimmrechte. Denn Mr. Musk hat in seinem Bestand „Super-Aktien“, die das zehnfache Stimmrecht einer normalen Aktie haben. Zudem hat er im Vorfeld auch dafür gesorgt, dass niemand an seinem Stuhl sägt: Auf Basis der derzeitigen Regeln könnte er sich nur selbst entlassen.

Expertenmeinung: Das alleine wäre ein Grund, die Sache ein bisschen skeptisch zu sehen, aber das Thema der noch nicht vorhandenen Gewinne kommt ja noch hinzu. Wenn Morgan Stanley verkündet, dass SpaceX im Jahr 2040 bis zu 3,4 Billionen US-Dollar Umsatz erzielen könnte, ist das erst einmal nichts anderes als eine höchst werbewirksame Behauptung einer Bank, die an diesem Börsengang mitverdient. Denn was in 14 Jahren sein wird, weiß definitiv niemand. Und für den Moment haben wir hier nur eine Aktie, für die man mangels erzieltem Gewinn kein Kurs-/Gewinn-Verhältnis ermitteln kann, dafür aber ein Kurs-/Umsatz-Verhältnis (KUV) … das bei absurden 105 liegt.

Was ebenfalls unerfreulich wirkte, war, dass SpaceX eine Woche nach dem Börsengang mitteilte, dass man gerne gleich noch einmal ein wenig Geld von den Investoren hätte, das man mit einer Anleihe über 20 Milliarden US-Dollar mit eher mäßiger Bonität (Moody’s-Rating Baa1) bei Großinvestoren einsammelt. Das Geld solle zur vollständigen Rückzahlung einer Überbrückungsfinanzierung dienen und „für allgemeine Unternehmenszwecke“.

Da dürfte so mancher Anleger die Stirn gerunzelt haben. Und auch nicht alle Analysten sind überzeugt. Zwar gibt es noch nicht viele Einstufungen zu der ja noch „jungen“ Aktie, aber dass die Kurszielspanne von 62 bis 315 US-Dollar reicht, zeigt: Man kann nicht abschätzen, was das hier am Ende wird. Bei solch breiten Kurszielspannen ist immer etwas Vorsicht geboten. Die, wie das Chartbild auf 60-Minuten-Basis ab dem ersten Börsenkurs zeigt, die Anleger offenbar nach der ersten Kaufwelle im Anschluss an den Einstieg der Aktie bei 150 US-Dollar am 12. Juni (der Emissions-Ausgabepreis für die Erstzeichner lag bei 135 US-Dollar) hier offenbar auch walten lassen.

SpaceX Aktie: Chart vom 23.06.2026, Kurs 156,11 US-Dollar, Kürzel: SPCX | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
SpaceX Aktie: Chart vom 23.06.2026, Kurs 156,11 US-Dollar, Kürzel: SPCX | Quelle: TWS

Denn nach dem am 16. Juni bei 225,64 US-Dollar markierten Verlaufsrekord nutzten einige offenkundig die Gunst der Stunde und nahmen die schnellen Gewinne mit. Dass das aber so weit ging, dass der SpaceX-Kurs am gestrigen Dienstag im Tief sogar den ersten Kurs von 150 US-Dollar touchierte, ist nicht gerade ein gutes Zeichen: Wo waren diejenigen, die in den ersten Tagen des Handels noch nahezu euphorisch zugegriffen und so ein Kursplus von bis zu 50 Prozent in nur zwei Tagen erzeugt hatten? Warum griffen die nicht auf höherem Niveau wieder zu?

Für eine taugliche charttechnische Analyse dieser Aktie ist es noch zu früh, nach bislang nur sieben Handelstagen. Aber diese immense Volatilität, der beherzte Griff nach dem Geld der Investoren durch die um den Greenshoe erweiterte Emission und die schnell folgende Anleihe sowie die Rückkehr auf „Los“ in Bezug auf den Handelsverlauf lassen nur ein vorläufiges Urteil zu: Hier dürfte Vorsicht wirklich kein Fehler sein.

Quellenangaben: Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/SPCX/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.