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Siemens Energy Aktie Prognose Siemens Energy: Wer A sagt, muss auch B sagen … oder nicht?

News: Aktuelle Analyse der Siemens Energy Aktie

In diesem Artikel
Siemens Energy
ISIN: DE000ENER6Y0
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Ticker: ENR -,-- %
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Börse: --

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Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral
Zur Siemens Energy Aktie

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

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Die Spekulation bei KI-nahen Unternehmen, Halbleitertiteln sowie deren Ausrüstern ist zwar noch nicht wieder voll entbrannt, doch viele dieser Aktien tendierten in den letzten Wochen aufwärts. Doch Siemens Energy tut sich auffallend schwer. Müsste das nicht anders sein?

Überall auf der Welt schießen aufgrund der Expansion im KI-Bereich neue Rechenzentren aus dem Boden. Die Aktien von Bau- und Energiekonzernen waren dadurch im Kielwasser des KI-Booms gesucht. Und Siemens Energy ist ein Energietechnik-Unternehmen, produziert, was man für Energieerzeugung und Energietransfer braucht. Wer bei KI und Halbleitern zugreift, müsste also eigentlich auch bei Siemens Energy dabei sein … oder nicht?

Das Chartbild deutet an, dass dieser gedankliche Automatismus aktuell nicht greift. Zwar gelang es Mitte September, die markante, auf das März-Tief zurückgehende Unterstützungslinie bei 130,90 Euro zu verteidigen. Aber nach einem ersten Anstieg als Reaktion darauf trat die Aktie bald auf der Stelle – unterhalb der 200-Tage-Linie und unterhalb der im Mai etablierten Abwärtstrendlinie. Diesen Kreuzwiderstand zwischen aktuell 151,50 und 153,50 Euro müsste der Kurs überwinden, um ein bullisches Signal zu erzeugen.

Siemens Energy Aktie: Chart vom 02.10.2026, Kurs 145,42 Euro, Kürzel: ENR | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Siemens Energy Aktie: Chart vom 02.10.2026, Kurs 145,42 Euro, Kürzel: ENR | Quelle: TWS

Allzu weit weg davon notiert die Aktie aktuell nicht, trotzdem zeigt sich, zumindest bislang, noch kein Wille, diese Chance auf einen Befreiungsschlag zu nutzen. Was könnte es sein, das die Käufer zurückhaltend stimmt?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Siemens Energy Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Es könnte daran liegen, dass das Wachstumstempo bei Siemens Energy bislang nicht so dynamisch daherkommt, wie sich das manche im Zuge der Super-Hausse zwischen Herbst 2024 und Frühjahr 2026 womöglich vorgestellt hatten. Dass der Konzern vom KI-Thema profitiert, ist zwar unstrittig. Zugleich läuft auch die Windkraft-Tochter Siemens Gamesa wieder besser. Aber deswegen muss der Gewinn pro Aktie nicht zwingend so rasant steigen wie bei so manchem Halbleiter-Hersteller.

Für das am 30.9. beendete Geschäftsjahr 2025/2026 läge die Bewertung über das Kurs-/Gewinn-Verhältnis auf Basis der durchschnittlichen Gewinnschätzung der Analysten bei etwa 32. Das wäre angemessen, wenn Siemens Energy im jetzt begonnenen Geschäftsjahr die aktuelle Erwartung eines um 40 Prozent steigenden Gewinns pro Aktie erfüllt. Für 2027/2028 sieht man dann noch einmal einen Gewinnanstieg um 30 Prozent. Aber angemessen ist nicht das Gleiche wie billig.

Und im Zuge der Ergebnisse zum dritten Quartal, das am 30. Juni endete, meldete das Unternehmen zwar einen Rekord-Auftragseingang. Aber trotzdem legte dieser im Vergleich zum Vorjahr nur um 8,5 Prozent zu. Beim Umsatz lag die Steigerung bei 18,5 Prozent. Das löst keine „Goldgräberstimmung“ aus. Zumal der Auftragsbestand gewaltig ist, was in Sachen Gewinndynamik nicht zwingend positiv sein muss. Die Neuaufträge in diesem Quartal von April bis Juni lagen bei 17,9 Milliarden, der Auftragsbestand bei 162 Milliarden Euro. Das deutet an, dass da einiges an älteren Aufträgen dabei ist, das erst einmal zu womöglich niedrigeren Gewinnmargen abgearbeitet werden muss.

Die derzeitige Zurückhaltung könnte also darauf beruhen, dass viele der Ansicht sind, dass eine gewisse Bindung an das KI-Thema nicht automatisch untypisch teure Bewertungen rechtfertigt. Da werden die Ergebnisse dieses gerade beendeten Quartals womöglich richtungsweisend, nur muss man auf diese noch bis zum 11. November warten, sofern Siemens Energy nicht mit Vorab-Ergebnissen aufwartet. Ob es gelingt, sich schon im Vorfeld dieser Bilanzzahlen nach oben abzusetzen, muss sich zeigen … einem solchen Ausbruch über die Abwärtstrendlinie und die 200-Tage-Linie im Vertrauen auf starke Ergebnisse vorzugreifen, wäre jedenfalls ein höchst gewagter Gedanke.

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Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 02.10.2026 um 23:11 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

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Vorherige Analysen der Siemens Energy Aktie

17.09.2026
08:18 Uhr

Siemens Energy: Noch liegt das Kind nicht im Brunnen — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Bärisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 16.09.2026 um 21:59 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Durch den kräftigen Abwärtsimpuls zu Wochenbeginn findet sich das bärische Lager bei Siemens Energy jetzt in einer idealen Position wieder: Der Bereich, dessen Unterschreiten eine Toppbildung vollenden würde, wurde erreicht, aber: Er wurde noch nicht unterboten!

Dass der Versuch, die Aktie von Siemens Energy zurück über die 200-Tage-Linie zu heben, misslang, basierte auf mehreren negativen Faktoren: steigende Zinsen, gestiegene Energiepreise und zuletzt, am Wochenende, die Warnungen vor einem zu hohen Entwicklungstempo bei der KI. All das unterminierte die Erwartungen an in den kommenden Jahren weiter zügig steigende Unternehmensgewinne. Denn Investitionen werden dadurch teurer, tendenziell weniger rentabel und, würde die Forderung, bei der KI erst einmal mehr Zeit für das Thema Sicherheit bereitzustellen, umgesetzt, in die Länge gezogen.

Doch auch wenn der Kurs des Energietechnik-Unternehmens durch letztere Aussagen zum Thema KI am Wochenende mit einem kräftigen Abschlag in die Woche startete und dadurch bis auf die untere Begrenzung der für eine Toppbildung zu brechenden Supportzone 130,90 zu 133,30 Euro lief: Durchbrochen wurde diese Zone bislang nicht, der Verkaufsdruck riss bereits am Dienstag ab. Der Haken aus Sicht derer, die hoffen, dass diese Unterstützungszone zum Sprungbrett eines Befreiungsschlags wird, statt wie eine Falltür zu wirken, ist: Von einem dynamischen Schwenk nach oben sieht man bislang auch noch nichts.

Siemens Energy Aktie: Chart vom 16.09.2026, Kurs 137,12 Euro, Kürzel: ENR | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Siemens Energy Aktie: Chart vom 16.09.2026, Kurs 137,12 Euro, Kürzel: ENR | Quelle: TWS

Damit ist diese Situation weiter offen und wird mit jedem Tag, der vergeht, ohne dass erkennbar würde, wie sich das kurzfristige Patt auflöst, spannender. Denn damit steigt der Druck im Kessel, sprich, die Nerven der Trader werden dünner. Was erfahrungsgemäß eher über kurz als über lang zu einem kräftigen Impuls führt. Was würde für die bullische, was für die bärische Seite sprechen?

Expertenmeinung: Auf dem derzeitigen Kursniveau sind Argumente, die einen weiterführenden, größeren Abwärtsimpuls unterfüttern würden, dünn gesät. Zwar spricht das Chartbild eine andere Sprache. Aber angenommen, die Energiepreise blieben hoch, würden tendenziell andere Bereiche der Energietechnik mehr Fahrt aufnehmen, das müsste Siemens Energy nicht ausbremsen. Und höhere Zinsen und die Warnung vor einem zu hohen Tempo in Bezug auf die KI-Entwicklung würden zwar dem aktuell noch unterstellten Wachstumstempo den Schwung nehmen. Aber ist das wirklich ein Problem?

Das wäre eines, wenn die Aktie noch im Bereich ihres bisherigen Rekordhochs bei 191,66 Euro notieren würde, denn dann wäre ein schnelles, rasantes Wachstum zwingend, um die an diesem Hoch auf ein Kurs-/Gewinn-Verhältnis von 43 gestiegene Bewertung zu rechtfertigen. So aber liegt die Bewertung derzeit für das am 30. September endende Geschäftsjahr 2025/2026 bei 30. Da könnte das derzeit von den Analysten avisierte Gewinnwachstum, das im Schnitt für die kommenden zwei Geschäftsjahre bei 35 Prozent liegt, auch kleiner ausfallen. Trotzdem wäre die Bewertung nicht so hoch, dass der Kurs deswegen absturzgefährdet wäre.

Entsprechend positiv ist die Stimmung unter den Analysten. 19 der 25 Experten, die Siemens Energy aktuell einstufen, sagen „Kaufen“. Das durchschnittliche Kursziel liegt derzeit mit gut 196 Euro sogar über dem bisherigen Verlaufshoch der Aktie. Zwar mag es sein, dass einige Analysten ihre Kursziele im Licht von teurem Öl, höheren Zinsen und der offenen Diskussion um das Wachstumstempo der KI nach unten korrigieren. Aber auf den Kopf stellen dürfte dies das positive Bild, das von diesen Einschätzungen insgesamt ausgeht, vermutlich nicht.

Was indes fehlt, ist ein Befreiungsschlag, der die Aktie aus der jetzt im Feuer stehenden, charttechnischen Schlüsselzone wegholt. Ein ganz entscheidender Schritt zugunsten der aktuell mit dem Rücken zur Wand stehenden Bullen wäre es, die Linie zu überwinden, an der der Kurs letzte Woche nach tagelangem „Anklopfen“ nach unten abgedreht war, sprich: Siemens Energy müsste über der aktuell bei 151,90 Euro laufenden 200-Tage-Linie schließen. Dann, aber eben erst dann, wäre hier erst einmal die Kuh vom Eis.

Quellenangaben:
Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/ENR.DE/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

11.09.2026
08:01 Uhr

Siemens Energy: Auf diese Chartmarken kommt es jetzt an — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 10.09.2026 um 22:06 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Noch bewegt sich die Siemens-Energy-Aktie in einer mittelfristigen Schiebezone und hat damit die Option, in beide Richtungen auszubrechen. Aber zuletzt hat sich das Chartbild auffallend zugunsten eines Ausbruchs nach unten verändert. Welche Chartmarken sind jetzt wichtig?

Zyklische Unternehmen, deren Umsätze und Gewinnmargen stark vom wirtschaftlichen Umfeld abhängig sind, reagieren auf größere Veränderungen der Energiepreise oder des Zinsumfelds naturgemäß besonders sensibel. Und wenn sich beide Bereiche problematischer gestalten, wie es aktuell der Fall ist, erst recht. Dementsprechend überrascht es nicht, dass Siemens Energy als Energietechnik-Unternehmen am Donnerstag als Folge des „Doppelschlags“ aus steigenden Leitzinsen und einem haussierenden Ölpreis zu den größten Verlierern im DAX gehörte.

Der Ausbau der Energieversorgung, sei es die Netzinfrastruktur, neue Kraftwerke oder Rechenzentren, ist vornehmlich über Kredite finanziert. Da sich im Kielwasser steigender Energiepreise die Risiken erhöhen, dass solche Kredite relativ schnell deutlich teurer werden könnten, kann sich das auch stark auf den Auftragseingang des Unternehmens auswirken. Was man zwar eigentlich erst einmal abwarten müsste, aber an der Börse wird nun einmal die Zukunft gehandelt … die entweder von Hoffnungen oder Befürchtungen dominiert wird.

Expertenmeinung: Derzeit ist es Letzteres, das den Taktstock schwingt. Aber wie lange das der Fall ist und ob das ausreicht, um die umfassende Korrektur der Aktie in eine mittelfristige Abwärtswende zu verwandeln, ist noch offen. Und es wäre müßig, dahingehend eine Wette einzugehen. Denn die relevanten Faktoren, ob Ölpreis, Zinsen oder auch die Gemütslage der Akteure am Aktienmarkt, sind nicht vorhersehbar … und auf das Ergebnis einer Gleichung mit lauter Unbekannten wetten zu wollen, ist nie sinnvoll.

Besser wäre es, die für einen Befreiungsschlag bzw. für die mittelfristige Abwärtswende entscheidenden Chartzonen im Auge zu behalten. Denn oft wiegen charttechnische Fakten schwerer als die Rahmenbedingungen, sodass man hier derzeit am besten fahren würde, wenn man sich, ergebnisoffen, in die Beobachterrolle begibt und abwartet, ob es zu einem solchen, mittelfristig entscheidenden Chartsignal käme. Welche Zonen sind dafür von Bedeutung?

Auf der Oberseite wäre eine Aufwärtswende dann als gelungen anzusehen, wenn die Aktie die Widerstandszone 159 bis 166 Euro und mit ihr die aktuell in diesem Bereich verlaufende Abwärtstrendlinie überwinden würde. Was indes aus aktueller Sicht der steinigere Weg wäre.

Denn dadurch, dass Siemens Energy zuletzt unter die 200-Tage-Linie fiel und ein Versuch, diese zurückzuerobern, genau an dieser Linie und der sie aktuell nach unten kreuzenden 20-Tage-Linie abgewiesen wurde, zeigt sich das bärische Lager derzeit dominant. Dort hätte man die mittelfristige Abwärtswende geschafft, sobald die Aktie mit Schlusskursen unter 130,90 Euro unter die markanten Zwischentiefs dieses Jahres rutschen würde. Was zwar, wie gesagt, nicht gelingen muss, in diesem aktuellen Umfeld aber eine ausreichende Wahrscheinlichkeit aufweist, um diese Linie im Auge zu behalten.

Siemens Energy Aktie: Chart vom 10.09.2026, Kurs 140,82 Euro, Kürzel: ENR | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Siemens Energy Aktie: Chart vom 10.09.2026, Kurs 140,82 Euro, Kürzel: ENR | Quelle: TWS

Quellenangaben:
Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/ENR.DE/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

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Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

06.08.2026
08:45 Uhr

Siemens Energy: Das war kein gutes Omen — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 05.08.2026 um 22:37 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Am Mittwoch, den 05. August, legte Siemens Energy die Zahlen zum Ende Juni beendeten Quartal vor. Die Aktie schloss gegenüber dem Vortag unverändert … was nicht weiter problematisch gewesen wäre, wenn sie nicht am Tageshoch deutlich in der Gewinnzone notiert hätte.

Die Siemens Energy-Aktie hatte als Reaktion auf das am Morgen vorgelegte Ergebnis des 3. Geschäftsjahresquartals (Geschäftsjahresende ist hier immer der 30.9.) mit einer großen Aufwärts-Kurslücke eröffnet und lag direkt danach am Tageshoch um 5,7 Prozent im Plus. Am Ende des Tages landete sie genau auf dem Vortages-Closing … und hatte zeitweise sogar leicht im Minus notiert.

Das ist aus zwei Gründen bemerkenswert. Erstens, weil die Ergebnisse allesamt über den Prognosen lagen. Zweitens, weil dieser Abverkauf anfänglicher Gewinne keineswegs im charttechnischen Nirgendwo begann.

Der Umsatz legte gegenüber dem Vorjahresquartal um 18,5 Prozent zu, der Auftragseingang immerhin um 8,5 Prozent. Der um Sonderfaktoren bereinigte Gewinn stieg von knapp 0,5 auf 1,62 Milliarden Euro, deutlich mehr als im Vorfeld von den Analysten geschätzt, basierend auf einer sehr stark von 5,1 auf 14,2 Prozent gesteigerten Gewinnmarge.

Zu diesen positiven Nachrichten gesellte sich die Mitteilung, dass das „Problemkind“ wieder profitabel arbeitet: Die spanische Windkraft-Tochter Siemens Gamesa.

Siemens Energy Aktie: Chart vom 05.08.2026, Kurs 150,86 Euro, Kürzel: ENR | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Siemens Energy Aktie: Chart vom 05.08.2026, Kurs 150,86 Euro, Kürzel: ENR | Quelle: TWS

Expertenmeinung: Ein wenig unbefriedigend mag für manche gewesen sein, dass Siemens Energy die bisherige Prognose für das komplette, am 30.9. endende Geschäftsjahr insgesamt beibehielt und nur in Bezug auf die Gewinnmarge die Tendenz zum oberen Ende der kommunizierten Bandbreite avisierte. Aber wenn man sich ansieht, dass die Aktie seit dem Frühjahr korrigiert, könnte man denken, dass da genug an überzogenen Erwartungen aus dem Kurs heraus sei, um einen initialen Kurssprung angesichts solcher Zahlen auch durchzuhalten.

Dass das nicht gelang, deutet zum einen an, dass da eben doch einige noch mehr erwartet hatten, sprich die „Whisper Numbers“, die über den offiziellen Prognosen zu liegen pflegen, nur erreicht oder sogar verfehlt wurden. Zum anderen zeigt dieses Chartbild, dass mit den Bären hier offenbar noch zu rechnen ist.

Immerhin drehte der Kurs am Tageshoch präzise auf Höhe der steileren der beiden aktuellen Abwärtstrendlinien und am unteren Ende der Widerstandszone 159,40/163,78 Euro ab. Das zeigt, dass die Leerverkäufer an neuralgischen Zonen im Chartbild aktiv Gegenwehr leisten und die Käuferseite im Gegenzug nicht imstande ist, den daraus erwachsenden Abgabedruck aufzufangen.

Damit bleibt Siemens Energy, gute Zahlen hin oder her, auf der Watchlist. Erst, wenn diese beiden Abwärtstrendlinien mit Schlusskursen über 168 Euro bezwungen wären, könnte man hier wieder über die Long-Seite nachdenken.

Quellenangaben:
Ergebnis des 3. Geschäftsjahresquartals 2025/2026, 05.08.2026: https://assets.siemens-energy.com/dam/f86b8ac4-58dd-47e8-9a76-b49d004cdfee/2026-08-05-Earnings_Release_Q3_FY26_DE-pdf_Original%20file.pdf

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

11.06.2026
08:18 Uhr

Siemens Energy: Dieser Schlüssel-Support kann halten … muss es aber nicht — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 10.06.2026 um 22:25 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Die Siemens Energy Aktie rutscht in rasantem Tempo auf die 200-Tage-Linie zu. Eine Linie, die hier das letzte Mal im April 2025 getestet wurde – da hielt sie mit Bravour. Jetzt wird diese Linie noch durch einen zweiten Support verstärkt. Das kann helfen … muss aber nicht.

Bei der vorherigen Analyse des Energieversorger-Ausrüsters am 3. Juni war der mittelfristige Aufwärtstrend noch ein potenzielles Kursziel der Korrektur. Jetzt ist diese zwischen 148 und 152 Euro gelegene Trendzone durchbrochen worden und fungiert damit als Widerstand. Eine Entwicklung, die staunen lässt, schließlich gehörte diese Aktie zu den ganz großen Favoriten im DAX. Und das bei fast durchweg nach oben weisenden Daumen der Analysten.

Die hatten ihre Kursziele in den vergangenen Monaten mehrheitlich deutlich angehoben. Immerhin verheißt der schnelle Ausbau der Energie-Infrastruktur deutlich steigende Unternehmensgewinne. Und die jüngsten Quartalszahlen bestätigten: Es läuft bei der Siemens-Tochter.

Das durchschnittliche Kursziel stieg in den letzten sechs Monaten von etwa 110 auf jetzt 195 Euro. 19 von 25 die Aktie regelmäßig bewertenden Experten plädieren für „Kaufen“ … und die Aktie? Die fällt wie ein Stein. Alleine in den letzten zwei Handelstagen verlor der Kurs 12,2 Prozent. Was geht da vor sich?

Siemens Energy Aktie: Chart vom 10.06.2026, Kurs 138,68 Euro, Kürzel: ENR | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Siemens Energy Aktie: Chart vom 10.06.2026, Kurs 138,68 Euro, Kürzel: ENR | Quelle: TWS

Expertenmeinung: Vermutlich erleben wir hier gerade das „Fight-or-flight“-Phänomen. In einem von Verunsicherung geprägten Umfeld reagieren die meisten Menschen, also auch Anleger, eher instinktiv bzw. emotional: Entweder, man stemmt sich gegen die Gefahr oder man zieht sich aus der Gefahrenzone zurück. Ersteres hatten wir erlebt, als die erste, negative Phase als Reaktion auf den Iran-Krieg und die massiv gestiegenen Ölpreise vorüber war: Die Käufer versuchten, die Verunsicherung „wegzukaufen“. Die meisten US-Indizes erreichten neue Rekorde, Siemens Energy ebenfalls.

Doch dann zeigte sich, dass diese Aufwärtsbewegung nicht in Stein gemeißelt war. Nicht zuletzt, weil die Basis der Unruhe in Form der militärischen Auseinandersetzung im Nahen Osten weiterhin nicht vom Tisch kommt. Erste Akteure begannen, ihre in der „Fight-Phase“ aufgelaufenen Gewinne mitzunehmen, die Siemens Energy-Aktie begann daraufhin Ende April eine Seitwärtsbewegung. Und als der Versuch, sich am 27. Mai nach oben abzusetzen, in einem „bearish engulfing pattern“ endete, sprich schief ging, gingen die ersten in den „Flight-Modus“ über, man begann zu verkaufen, solange die Gewinne noch groß sind.

Dass es dabei ausgerechnet diese Aktie relativ heftig traf, liegt eher nicht an der Aktie selbst. Immerhin sind die Umsatz- und Gewinnperspektiven gut, die Analysten bullisch und die Bewertung spätestens jetzt nicht mehr untypisch teuer. Aber wenn man nervös ist und seine Exposition am Aktienmarkt deswegen reduzieren will, neigen die meisten dazu, dort zu verkaufen, wo man einen Gewinn erzielen kann. Das ist zwar nicht vernünftig, weil schief liegende Positionen weit mehr Aufmerksamkeit in Sachen Ausstieg verdienen … aber man fühlt sich eben besser, wenn man einen Gewinn mitnimmt, statt einen Verlust zu realisieren.

Siemens Energy hätte die Aufwärtstrend-Zone also durchaus halten können, aber wenn die Nerven dünner werden, sind charttechnische Ankerpunkte schnell mal zweitrangig. Und das bedeutet auch, dass die jetzt in Reichweite gelangte Kreuzunterstützung aus dem bisherigen Jahres-Verlaufstief von Ende März bei 130,90 Euro und der 200-Tage-Linie bei momentan 133,88 Euro halten kann … aber nicht muss. Aber:

Wenn wir an den April 2025 denken, als die Aktie diese 200 Tage-Linie letztmalig testete: Das war der Höhepunkt der Panik nach Donald Trumps „Zoll-Schock“ – und trotzdem hatten genug Trader die Ruhe weg, um genau da entschlossen zuzugreifen, wo es darauf ankam. Das muss diesmal nicht erneut so kommen. Aber es ist möglich genug, um sich zu hüten, Siemens Energy im Vorfeld eines Bruchs dieses markanten Supports als potenzielle Basis für Short-Trades sehen zu wollen. Andererseits:

Bevor diese Aktie nicht die in den letzten Tagen gefallenen Supportlinien und die diesen Bereich nach oben abschließende 20-Tage-Linie, gestern bei 165,80 Euro, zurückerobert hätte, ist sie nicht bullisch … einen Support zu verteidigen, alleine würde dafür noch nicht ausreichen. Aktuell würde man also an der Seitenlinie gut aufgehoben sein … ohne indes diese Aktie aus den Augen zu lassen!

Quellenangaben: Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/ENR.DE/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

03.06.2026
08:19 Uhr

Siemens Energy: Könnte man hier „Mut zur Lücke“ zeigen? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 02.06.2026 um 21:51 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Siemens Energy, eine Aktie, die bis vor wenigen Monaten zu denen gehörte, die man angeblich unbedingt haben musste, vollzieht gerade eine Korrektur. Und wie so oft scheinen die Anleger ausgerechnet jetzt zu zögern. Sollte man da nicht „Mut zur Lücke“ zeigen?

Es ist seit ewigen Zeiten dasselbe Spiel: Solange ein Trend dynamisch aufwärts weist, kann die Bewertung einer Aktie ins Absurde steigen und die Kursziele der Experten können meilenweit überboten sein, die Käufer bleiben trotzdem unbeirrt am Ball. Aber sobald das Momentum der Hausse dahin ist, wird auf einmal über das gesprochen, was zuvor kaum jemanden interessierte:

Von den Analystenmeinungen, der Bewertung, den Perspektiven für den Unternehmensgewinn und davon, ob man da lieber nicht noch etwas warten sollte mit dem Einstieg. Das spielt sich dann gerne mal 20 oder mehr Prozent unter dem vorherigen Hoch ab und man fragt sich: Wieso traut sich ein Trader, der wenig früher viel teurer long ging, jetzt nicht mehr an die Aktie heran?

Expertenmeinung: Das dürfte vor allem daran liegen, dass zwar viele Marktteilnehmer – was grundsätzlich ja Sinn ergibt – trendfolgend agieren, dabei aber relativ konstant steigende Kurse als Bestätigung brauchen, um nicht in ihrer Überzeugung wankend zu werden. Dabei sind gerade Tests von trenddefinierenden Unterstützungen die beste Gelegenheit, mit dadurch eng platzierbaren Stoppkursen einzusteigen oder zuzukaufen … nur entsteht da dann die Sorge, dass eben diese entscheidenden Unterstützungen ja auch brechen könnten. Wie sieht es da in Bezug auf Siemens Energy aus?

Billig bewertet ist die Aktie auch jetzt, knapp 19 Prozent unter dem im April bei 195 Euro erreichten Verlaufsrekord, noch nicht. Das Kurs-/Gewinn-Verhältnis kommt aktuell auf Basis der durchschnittlichen Gewinnschätzung für das Geschäftsjahr 2025/2026 auf 38. Erst wenn die für 2028 im Schnitt prognostizierten Gewinne wirklich erreicht würden, läge das KGV wieder auf einem relativ normalen Level von etwa 21. Ein ziemlich weiter Vorgriff auf die Zukunft, aber:

Als Energie-Ausrüster hat die Siemens-Tochter derzeit randvolle Auftragsbücher und profitiert von mehreren Wachstumsmärkten zugleich, sodass es in zwei Jahren mit einem dynamischen Wachstum keineswegs vorbei sein müsste. „Absurd teuer“ ist die Aktie jetzt also nicht … und das sehen auch die Analysten so, immerhin ist die Aktie jetzt ein gutes Stück unter deren durchschnittliches Kursziel bei momentan 195 Euro gefallen.

Siemens Energy Aktie: Chart vom 02.06.2026, Kürzel: ENR | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Siemens Energy Aktie: Chart vom 02.06.2026, Kürzel: ENR | Quelle: TWS

Die Chance, dass die mittelfristig relevante Supportzone, bestehend aus dem mittelfristigen Aufwärtstrend, der 200-Tage-Linie und dem bisherigen Jahres-Verlaufstief von Ende März zwischen 131 und 150 Euro hält, wäre also grundsätzlich gut. Damit hätte man die Wahl, ob man es wagen möchte, bereits bei einem Touchieren dieser Zone aktiv zu werden, oder aber abzuwarten, bis Siemens Energy diese Zone nicht nur testet, sondern, wie es auch Ende März gelang, aus diesem Bereich wieder nach oben hinauszulaufen.

Die erste Variante ist natürlich riskanter, da wäre ein Stoppkurs, den man knapp unter diese trendrelevante Unterstützungszone legen würde, aber näher am Einstieg als bei der zweiten, vorsichtigeren Variante. Die hätte den Vorteil, dass das Risiko, dass diese Zone nicht doch wider Erwarten einfach durchschlagen wird, geringer wäre, sobald die Aktie erst einmal wieder nach oben gedreht hat. Egal, wie man die Sache angehen wollte: Eine Chance, da aktiv zu werden, rückt angesichts dieser Korrekturphase näher.

Quellenangaben:
Analysten-Einschätzungen; https://finance.yahoo.com/quote/ENR.DE/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

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