Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktie des Informationstechnikkonzerns brach im gestrigen Handel nach einer optimistischen Prognose und der Meldung über einen Großauftrag nach oben aus. Hewlett Packard Enterprise sicherte sich vom Cloud-Anbieter Vultr einen Auftrag über 1,2 Milliarden USD. Dabei sollen die neuen AMD Helios AI-Rack-Systeme zum Einsatz kommen.
Doch in den vergangenen Wochen waren Breakouts an der Wall Street nur selten von nachhaltigem Erfolg geprägt, und auch bei der Hewlett Packard Enterprise-Aktie ließ die Dynamik zum Handelsende deutlich nach. Die Kurse erreichten zwischenzeitlich bei 67.10 USD ein neues Allzeithoch, fielen danach jedoch deutlich zurück und beendeten den Handel bei 63.89 USD nur knapp oberhalb des Tagestiefs. Deutet sich hier erneut ein Fehlausbruch an?
Expertenmeinung: Das gestrige Kursverhalten wirft trotz des weiterhin bullischen übergeordneten Trends Fragen auf. Das neue Allzeithoch konnte nicht verteidigt werden, und der Schlusskurs nahe dem Tagestief deutet darauf hin, dass Anleger das höhere Kursniveau unmittelbar für Gewinnmitnahmen nutzten. Entscheidend dürfte nun sein, ob die HPE-Aktie schnell wieder Nachfrage aufbauen und das Rekordhoch zurückerobern kann. Ein nachhaltiger Anstieg über 67.10 USD könnte den Breakout charttechnisch untermauern und auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung hindeuten. Bleiben Anschlusskäufe dagegen aus, könnte sich das Risiko eines Fehlausbruchs erhöhen. Angesichts des Kursanstiegs von mehr als 160 % seit Jahresbeginn wäre eine Konsolidierung aus technischer Sicht keine Überraschung. Das im August genannte Kursziel bei 64 USD wurde mittlerweile erreicht. Die übergeordnete charttechnische Einschätzung bleibt bullisch.
Aussicht: Bullisch

Quelle: HPE.com https://www.hpe.com/us/en/newsroom/press-release/2026/09/hpe-secures-its-first-amd-helios-order-in-12-billion-deal-with-vultr.html
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Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 01.10.2026 um 8:30 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
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