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Deutsche Telekom Aktie Prognose Deutsche Telekom: Jetzt ist die Entscheidungszone definiert

News: Aktuelle Analyse der Deutsche Telekom Aktie

In diesem Artikel
Deutsche Telekom
ISIN: DE0005557508
|
Ticker: DTE --- %

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Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral
Zur Deutsche Telekom Aktie

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

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Die Telekom-Aktie legte zwischen Ende Januar und Ende Februar eine Rallye aufs Parkett, aktuell ist davon aber nichts mehr übrig. Ein Versuch, sich wieder nach oben zu orientieren, wurde unlängst abgewiesen. Jetzt weist das Chartbild einen markanten Kreuzwiderstand auf. Zudem liegt eine klar definierte Entscheidungszone im Chart vor. Worum es dabei geht, sehen Sie im Chart:

Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 03.06.2026, Kürzel: DTE | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 03.06.2026, Kürzel: DTE | Quelle: TWS

Ende Mai wurde die T-Aktie beim Versuch, wieder über ihre im Chart dick schwarz hervorgehobene 200-Tage-Linie zu gelangen, nach tagelangem Ringen nach unten abgewiesen. Dieses Zwischenhoch, die 200-Tage-Linie selbst und die im Februar etablierte Abwärtstrendlinie bilden zwischen 29,30 und 29,60 Euro einen markanten Kreuzwiderstand. Würde es gelingen, diese Zone zu überwinden, wäre der Weg nach oben aus rein charttechnischer Sicht bis zum nächsten Widerstandsbereich bei 31,52/32,06 Euro frei. Die Frage ist nur: Warum sollten es die Käufer gleich noch einmal versuchen, nachdem ihre Bemühungen gerade erst vor Kurzem an der 200-Tage-Linie scheiterten?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Deutsche Telekom Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Das könnte aus der gleichen Motivation passieren, aus der heraus der Kurs Mitte Mai seinen jüngsten Aufwärtsschub sah: Die Telekom-Aktie ist derzeit ungewöhnlich günstig bewertet, weist zugleich eine weit über dem DAX-Durchschnitt liegende Dividendenrendite auf und bewegt sich in einem robusten, nicht allzu konjunktursensiblen Geschäftsfeld … zumindest, wenn man das mit Branchen wie Autobauern oder Halbleiterunternehmen vergleichen wollte, kurz: Eigentlich könnte die Aktie der Deutschen Telekom auch ein gutes Stück höher notieren.

Was auch die Analysten so sehen. Sämtliche Experten, die die Aktie beobachten, stufen sie als kaufenswert ein. Das durchschnittliche Kursziel bewegt sich mit aktuell 38 Euro verblüffend weit über dem derzeitigen Kurs … und der liegt sogar weit unter dem niedrigsten aller Kursziele von 33 Euro. Warum also zieht die Aktie nicht längst davon?

Das ist eine Frage, die man sich beispielsweise bei RWE auch stellte – und das über Jahre hinweg. Auch dieser Energieversorger brachte alle vorgenannten Attribute mit, allein die Käufer wollten den Experten nicht folgen. Und das kann auch hier so laufen, sprich: Das „Erwachen“ der Aktie könnte zwar jederzeit erfolgen, muss es aber nicht. Solange die Spekulation hier als wichtiges Element einen intakten Abwärtstrend vorfindet und in Sachen Hausse die Halbleiter zumindest bis jetzt alle Augen auf sich ziehen, kann der Dornröschenschlaf der T-Aktie weitergehen, aber: Wichtig ist, dass wir hier jetzt eine „Zone X“, eine charttechnische Entscheidungszone, haben, die man im Auge behalten kann und sollte.

Einem Ausbruch über diesen Bereich 29,30/29,60 Euro vorzugreifen, wäre äußerst riskant, aber zu „verschlafen“, wenn diese Zone bezwungen wird, könnte im Gegenzug noch riskanter sein.

Quellenangaben: Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/DTE.DE/analyst-insights/

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 03.06.2026 um 21:59 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

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Vorherige Analysen der Deutsche Telekom Aktie

18.05.2026

Deutsche Telekom: Könnte diese Aktie jetzt drehen? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 15.05.2026 um 22:48 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Während Aktien aus dem Halbleitersektor momentan wie wild durch die Decke getrieben werden, dümpelt die Aktie der Deutschen Telekom gedrückt vor sich hin. Aber wenn man sich die Bewertung ansieht und das, was die Analysten sagen, könnte sich das jederzeit ändern.

Was fehlt, ist der Startschuss. Einer, der laut genug ist, um diejenigen, die derzeit nur dorthin sehen, wo die Trenddynamik hoch ist, auf einen Titel wie die T-Aktie aufmerksam zu machen. Denn oft ist das bei dahinsiechenden Aktien nicht nur ein Problem von vielen, sondern das Problem schlechthin: Wenn es nicht läuft, schaut keiner hin. Und wenn keiner hinschaut, läuft es eben auch nicht.

Nun ist es schon richtig, dass die Telekom nicht mit der Umsatz- und Gewinndynamik der aktuell stark laufenden Branchen mithalten kann. Wobei man einschränkend betonen sollte: mit der erwarteten Gewinndynamik. Denn ob Rüstung, Halbleiter oder Rechenzentren-Thematik: Bei nicht gerade wenigen Unternehmen, die man seit Wochen ungebremst kauft, ist dieses rasante Wachstum nur eine Erwartung. Die Telekom wächst langsam. Aber das wenigstens wirklich, im Hier und Jetzt.

Expertenmeinung: Die vergangene Woche vorgelegten Ergebnisse des ersten Quartals waren zwar keine Überraschung, aber grundsolide. Man hält an der Prognose fest, im Jahr 2026 pro Aktie einen Gewinn von 2,20 Euro zu erreichen. Was hieße: Auf dem derzeitigen Kursniveau, nachdem die Rallye des Februars komplett abverkauft wurde, käme man hier auf ein Kurs-/Gewinn-Verhältnis (KGV) von 12,6. Im Vergleich zu früheren Jahren liegt das am unteren Ende der Spanne. In normalen Jahren ohne verzerrende Effekte bewegte sich diese Bewertung im Bereich zwischen knapp 12 und knapp 20.

Und ein KGV bis zu 20 wäre in der momentanen Situation durchaus nicht ungebührlich teuer. Immerhin will die Telekom in diesem Jahr zehn Prozent mehr verdienen als im Vorjahr. Für das folgende Jahr trauen die Analysten das dem Konzern ebenfalls zu. Ein KGV von 20 wäre da „okay“. Und apropos Analysten:

Die sehen die Aktie eindeutig anders als diejenigen, die sie von ihrem Jahreshoch heruntergeholt und mit Blick auf den Kurs von Ende 2025 wieder zurück auf „Los“ befördert haben. Denn von den 17 die Aktie regelmäßig einstufenden Experten sehen die Aktie alle 17 derzeit als kaufenswert an. Selbst das niedrigste Kursziel liegt mit 33 Euro weit über dem aktuellen Kurs, der Schnitt findet sich momentan bei knapp 38 Euro. Alleine, es fehlt ein Startschuss.

Aber wenn man sich ansieht, dass auch die gerade so „hippen“ Chipaktien zuvor monatelang seitwärts liefen, sollte man da wachsam bleiben. Wenn die ersten erst einmal zugreifen, könnte es schnell gehen. Vor allem, wenn dann noch „Fluchtgeld“ unterwegs wäre. Also Kapital, das aus den momentan in Mode befindlichen Halbleiter-Aktien abgezogen wird, weil deren Hausse in sich zusammenfällt (was noch nicht der Fall ist, aber eine realistische Möglichkeit bleibt) und neue, weniger riskante Möglichkeiten sucht.

Noch ist das nicht zu erkennen. Und diese leichte Aufwärtstendenz der T-Aktie könnte allemal auch als bärische Flagge enden, sprich der kleine Trendkanal nach unten verlassen werden. Derzeit wäre die 200-Tage-Linie aus meiner Sicht eine taugliche Messlatte. Gelänge es, über diese im Chart dick schwarz hervorgehobene, wichtige Hürde (derzeit bei 29,43 Euro) zu kommen, wäre das ein starker Hinweis darauf, dass es jetzt die Telekom-Aktie sein könnte, die dran ist, durchzustarten.

Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 15.05.2026, Kurs 27,68 Euro, Kürzel: DTE | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 15.05.2026, Kurs 27,68 Euro, Kürzel: DTE | Quelle: TWS

Quellenangaben: Quartalsbilanz Q1/2026, 13.05.2026: https://www.telekom.com/de/medien/medieninformationen/detail/zwischenbericht-zum-ersten-quartal-2026-1104748
Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/DTE.DE/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

21.04.2026

Deutsche Telekom: Chartbild angeschlagen — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bärisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bärisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 21.04.2026 um 7:58 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Ein kurzer Hoffnungsschimmer im Februar konnte den übergeordneten Abwärtstrend nicht nachhaltig drehen. Seither hat sich die Lage wieder eingetrübt.

Die Deutsche Telekom-Aktie zeigt weiterhin eine Struktur aus tieferen Hochs und tieferen Tiefs, was den mittelfristig schwachen Verlauf unterstreicht. Mit dem Bruch der 50-Tage-Linie kam zusätzlicher Verkaufsdruck auf, wodurch die Abwärtsbewegung an Dynamik gewann. Erholungsversuche bleiben bislang verhalten und werden immer wieder abverkauft, was auf eine derzeit begrenzte Nachfrage hindeutet. Insgesamt präsentiert sich das Chartbild angeschlagen und weiter unter dem Einfluss der Verkäuferseite.

Expertenmeinung: Der Trend zeigt derzeit nach unten und die Aktie wirkt weiterhin anfällig für weitere Rückschläge. Entscheidend wird sein, ob es den Bullen gelingt, zumindest eine Stabilisierung einzuleiten und erste höhere Tiefs auszubilden. Ohne eine solche Entwicklung bleibt der Druck erhöht und die zuletzt markierten Tiefs um 26 EUR könnten erneut in den Fokus rücken.

Erst eine klare Veränderung der Trendstruktur würde das Bild wieder etwas aufhellen. Vorerst bleibt die bärische Einschätzung von Januar dieses Jahres bestehen.

Aussicht: Bärisch

Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 20.04.2026, Kurs: 29.68 EUR Kürzel: DTE | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 20.04.2026, Kurs: 29.68 EUR Kürzel: DTE | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

15.04.2026

Deutsche Telekom: Was läuft denn hier gerade schief? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 14.04.2026 um 22:23 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Die Telekom-Aktie hatte einen grandiosen Start ins Jahr 2026 hingelegt. Aber nachdem der Kurs Anfang März zusammen mit dem Gesamtmarkt abrutschte, fällt er momentan beschleunigt weiter, während sich der DAX erholt. Was stimmt mit der Aktie derzeit nicht?

Alle 18 die T-Aktie regelmäßig einstufenden Analysten plädieren auf „Kaufen“, sechs von ihnen werten die Aktie sogar als „Strong Buy“. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit momentan gut 38 Euro weit über dem jetzt so deutlich gedrückten Kurs. Und die Bewertung wäre mit einem Kurs-/Gewinn-Verhältnis um 13 bis 14 für die durchschnittliche 2026er-Gewinnschätzung sehr moderat und würde grundsätzlich Luft nach oben bieten.

Allein in den vergangenen zwei Handelstagen verlor die Aktie 7,26 Prozent und liegt vom bisherigen Jahreshoch bei 34,36 Euro bereits 16,35 Prozent im Minus. Die bisherige Jahresperformance, die am Hoch Ende Februar bei 24,2 Prozent gelegen hatte, ist auf 3,9 Prozent zusammengeschrumpft. Das passiert doch nicht „einfach so“?

Expertenmeinung: Hier wurde am 2.4. die Dividende ausgezahlt. Die betrug einen Euro und wird üblicherweise vom Kurs „abgeschlagen“, was hier auch passierte. Aber der Abstieg seit Ende Februar ist ja weitaus größer, die Dividende alleine erklärt das also nicht. Zumal es ja vor allem in den ersten beiden Tagen dieser laufenden Woche dynamisch in den Keller ging, als die Dividende längst kein Thema mehr war.

Die ganz aktuellen Verluste könnten darauf basieren, dass der für die Aktie zuständige Analyst bei JPMorgan am Montag auf Risiken im US-Geschäft hinwies. Für die Telekom bedeutsam, weil die Tochter T-Mobile US für den Konzern eine wichtige „Cash Cow“ ist. Aber bei diesen Abschlägen müssten viele Akteure rein auf solche vagen Vermutungen hin, ohne den Beleg von handfesten Zahlen der Telekom selbst, ausgestiegen sein … kann das angehen?

Alleine deswegen wohl nicht, aber das Chartbild spielte hier eben auch eine Rolle. Wir sehen, dass die Aktie Anfang April, als der Dividendenabschlag erfolgte, zwar deutlich abrutschte, dabei aber die 200-Tage-Linie verteidigte. Von dort aus ging es erst einmal wieder nach oben. Doch es fiel auf, dass die Aktie dabei unterhalb der 20-Tage-Linie gleich drei rote Kerzen nacheinander ausbildete, was bedeutet, dass der Schlusskurs unter dem Eröffnungskurs lag. Ein Indiz für Gewinnmitnahmen in steigende Kurse hinein. Das alleine dürfte einige beunruhigt haben.

Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 14.04.2026, Kurs 28,74 Euro, Kürzel: DTE | Online Broker LYNX
Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 14.04.2026, Kurs 28,74 Euro, Kürzel: DTE | Quelle: TWS

Als dann am Montag dieser skeptische Analystenkommentar folgte, dürfte das deswegen größeren Druck ausgelöst haben, der sich intensivierte, weil dadurch die Anfang April noch gehaltene 200-Tage-Linie fiel. Eine gewisse Nervosität, kombiniert mit einer ungünstigen charttechnischen Konstellation und der geringeren Hemmung auszusteigen, weil man die Dividende bereits kassiert hatte, kann daher entscheidend für die Beschleunigung des Abgabedrucks gewesen sein, aber:

Jetzt hat die T-Aktie eine Supportzone erreicht, die zwischen 28,14 und 28,90 Euro Halt bieten könnte. Das muss zwar nicht gelingen. Aber angesichts der insgesamt weiterhin bullischen Analysten, deren deutlich höheren Kursziele und der günstigen Bewertung über das KGV wäre durchaus eine gute Chance gegeben, dass es sich relativ bald in Sachen T-Aktie „ausverkauft“ haben könnte. Eine überzeugende Rückeroberung der aktuell bei 29,78 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie wäre dahingehend ein gutes Indiz – es könnte daher lohnen, die T-Aktie im Auge zu behalten.

Quellen:
Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/DTE.DE/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

02.03.2026

Deutsche Telekom: Die Käufer waren schnell wieder da — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 28.02.2026 um 10:57 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Dass die Deutsche Telekom, wie am Donnerstag mitgeteilt, ihre Ziele für das vergangene Jahr übertroffen hat und 2026 weiterwachsen will, klang gut. Die absoluten Wachstumsraten sind hier zwar eher klein. Doch das hindert die Käufer derzeit nicht, zuzugreifen. Warum?

Der Umsatz des Telekommunikationskonzerns legte 2025 um 2,9 Prozent zu, der um Sonderfaktoren bereinigte, operative Gewinn, gerechnet als EBITDA, stieg um 2,8 Prozent. Der bereinigte Gewinn pro Aktie stieg immerhin von 1,90 auf 2,00 Euro … etwas mehr als das EBITDA, aber mit knapp 5,3 Prozent Anstieg muss man dennoch konstatieren: Dynamisch ist etwas anders. Und der Ausblick für 2026?

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

18.02.2026

Deutsche Telekom: Könnte da wirklich noch Luft nach oben sein? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 17.02.2026 um 22:11 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Die Börse ist stets für Überraschungen gut. Dass die Telekom-Aktie in der Performance-Bilanz für 2026 auf Platz 3 im DAX steht, ist so eine. Dabei muss eine unerwartete Rallye nicht unberechtigt sein, die Bullen haben gute Argumente – aber wie weit kann das noch gehen?

Als ich die T-Aktie zuletzt am 3. Februar an dieser Stelle besprochen hatte, hatte ich darauf hingewiesen, dass diese Aktie eigentlich einiges zu bieten hätte: eine eher günstige Bewertung, eine überdurchschnittliche Dividendenrendite, die Erwartung langsamen, aber konstanten Wachstums für die kommenden Jahre und Analysten, die durch die Bank zum Kauf raten. Am Vorabend der Analyse hatte die Telekom-Aktie bei 28,74 Euro geschlossen, gestern beendete sie den Handel mit 33,36 Euro, um gut 16 Prozent höher. Das ging schnell.

Dabei dürften zwei Faktoren zusammengewirkt haben. Zum einen, dass es gelungen war, den Doppel-Widerstand aus mittelfristiger Abwärtstrendlinie und 200-Tage-Linie zu überwinden. Damit war das Argument, man könne doch keine Aktie in einem intakten Abwärtstrend kaufen, vom Tisch. Zum anderen, dass die Anleger derzeit auffällig intensiv bei Aktien zugreifen, die 2025 als Aschenputtel endeten, weil sie weder mit dem Thema KI noch mit den Verteidigungs- und Infrastrukturprogrammen des Bundes in Zusammenhang standen und dadurch „langweilig“ wirkten.

Jetzt, da die Überflieger des Vorjahres für den Moment ausgereizt wirken, werden solche Aktien für einige attraktiv, da sie Solidität und Robustheit verheißen, Eigenschaften, an die man sich in nervöser werdenden Märkten gerne erinnert.

Expertenmeinung: Aber ist die Party angesichts dieses so dynamischen Aufwärts-Impulses nicht langsam vorbei? Sollte man sich hier nicht eher auf Gewinnmitnahmen verlegen, statt zuzukaufen oder gar jetzt erst neu einzusteigen?

Natürlich wird die Luft mit jedem Prozent Kursanstieg dünner, vor allem, wenn eine Aktie so rasant zulegt und dadurch markttechnisch heiß gelaufen ist. Allerdings sehen wir im Chart, dass es erst in der vergangenen Woche zu einem eindrucksvollen „Arbeitsnachweis“ des bullischen Lagers kam. Nachdem die Deutsche Telekom-Aktie den Doppel-Widerstand aus Abwärtstrendlinie und 200-Tage-Linie überboten hatte, gingen dem Kursanstieg für einige Tage die Käufer aus. Als das aber zu größeren Abgaben führte, wurden diese noch am selben Tag in ein Plus verwandelt, was wiederum die Anschlusskäufe brachte, welche die T-Aktie daraufhin auch noch über den Widerstandsbereich 31,83/32,08 Euro trugen.

Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 17.02.2026, Kurs 33,36 Euro, Kürzel: DTE | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 17.02.2026, Kurs 33,36 Euro, Kürzel: DTE | Quelle: TWS

Dass die Aktie immer mal wieder zurücksetzen wird, sollte man einkalkulieren, aber möglich wäre ein Erreichen des 2025er-Jahreshochs bei 35,91 Euro grundsätzlich schon. Denn auch jetzt noch wäre die Bewertung mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis von, je nach Quelle der Schätzung, 13 bis 15 für 2026 noch nicht das obere Ende der üblichen Spanne. Und was die Kursziele der Analysten angeht: Mit dem jetzt erreichten Kurs ist es gerade erst gelungen, sich über das niedrigste aller Experten-Kursziele bei 33 Euro zu schieben. Der Schnitt liegt mit 37 Euro noch über dem Vorjahreshoch, alle Experten sind für die Aktie aktuell bullisch. Aber:

Dieser Optimismus, sei es der der Analysten, sei es der der Käufer, muss kommende Woche unterfüttert werden. Morgen in einer Woche, am 26. Februar, werden die 2025er-Ergebnisse des Unternehmens erwartet … und mit ihnen natürlich der Ausblick auf 2026. Wenn Letzterer passt, könnte die Party weitergehen, daher: Ob man hier noch neu einsteigen wollte, müsste man sich nach einer Rallye wie dieser sicherlich sehr genau überlegen. Aber mit sukzessiv nachgezogenen Stoppkursen noch an Bord dieses Zuges zu bleiben, wäre aktuell keine allzu verwegene Entscheidung.

Quellenangaben: Analysten-Einschätzungen:
https://finance.yahoo.com/quote/DTE.DE/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

03.02.2026

Deutsche Telekom: Die Aufwärtswende nimmt Form an — Ronald Gehrt

26.01.2026

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09.01.2026

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19.12.2025

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13.06.2025

Deutsche Telekom: Entzauberung eines Dauerläufers? — Ronald Gehrt