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Deutsche Telekom Aktie Prognose

News: Aktuelle Analyse der Deutsche Telekom Aktie

02.03.2026 | 08:23 Uhr
In diesem Artikel
Deutsche Telekom
ISIN: DE0005557508
|
Ticker: DTE --- %

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Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral
Zur Deutsche Telekom Aktie

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

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Dass die Deutsche Telekom, wie am Donnerstag mitgeteilt, ihre Ziele für das vergangene Jahr übertroffen hat und 2026 weiterwachsen will, klang gut. Die absoluten Wachstumsraten sind hier zwar eher klein. Doch das hindert die Käufer derzeit nicht, zuzugreifen. Warum?

Der Umsatz des Telekommunikationskonzerns legte 2025 um 2,9 Prozent zu, der um Sonderfaktoren bereinigte, operative Gewinn, gerechnet als EBITDA, stieg um 2,8 Prozent. Der bereinigte Gewinn pro Aktie stieg immerhin von 1,90 auf 2,00 Euro … etwas mehr als das EBITDA, aber mit knapp 5,3 Prozent Anstieg muss man dennoch konstatieren: Dynamisch ist etwas anders. Und der Ausblick für 2026?

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Da will man den Gewinn pro Aktie auf 2,20 Euro steigern, um zehn Prozent also, konstante Wechselkurse vorausgesetzt. Das wäre normalerweise wenig genug, um eine Enttäuschungsreaktion hervorzurufen. Vor allem wenn man sich ansieht, dass die Aktie am Vorabend der am Donnerstag vorgestellten Zahlen seit dem Jahresende 2025 ein Plus von 22 Prozent erreicht hatte. Denn wenn die Aktie schneller steigt als der Gewinn, wird die Bewertung teurer. Da ist man mit Verkäufen gemeinhin schnell bei der Hand. Doch hier kam es nicht dazu.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Deutsche Telekom Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Zwar schloss die T-Aktie am Bilanztag, d.h. am Donnerstag, um 2,3 Prozent tiefer. Aber wären die Akteure ernstlich enttäuscht gewesen, wäre der Abschlag deutlich größer ausgefallen. Beispiele der jüngsten Vergangenheit zeigen ja: Da wird dieser Tage nicht lange gefackelt, da kann ein Minus auch schnell mal prozentual zweistellig werden. Das hier waren eher Gewinnmitnahmen. Und nur einen Tag später, am Freitag, waren die Käufer schon wieder da, zogen die Aktie im Verlauf auf ein neues Jahreshoch (34,36 Euro) und glichen das Vortages-Minus mit einem Schlusskurs von 34,09 Euro mehr als aus. Woher kommt die Begeisterung für diese lange Jahre stiefmütterlich behandelte Aktie?

Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 27.02.2026, Kurs 34,09 Euro, Kürzel: DTE | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 27.02.2026, Kurs 34,09 Euro, Kürzel: DTE | Quelle: TWS

Da dürfte dasselbe dahinterstecken wie bei der Wiederentdeckung der Versorger-Aktien oder den jüngsten Käufen bei im Vorjahr deutlich gedrückten Konsumgüter-Herstellern: die Robustheit des Geschäftsfelds auf der einen und eine oft überdurchschnittliche Dividende auf der anderen Seite. Zumal die T-Aktie auf Basis der unternehmenseigenen 2026er-Gewinnprognose mit einem Kurs-/Gewinn-Verhältnis von 15,5 im Vergleich der vergangenen zehn Jahre noch nicht am oberen Ende der Bewertungsspanne angekommen wäre.

Kurstreibend kann auch die auffallend einhellige Sicht der Analysten zur Telekom-Aktie sein. Dort ist man durch die Bank bullisch. Alle 18 die Aktie regelmäßig einschätzenden Analysten sehen sie entweder als kaufenswert an oder urteilen mit „Übergewichten“. Und die am Bilanztag vergebenen Kursziele lagen mit einer Spanne zwischen 35,70 und 42,00 Euro alle oberhalb des aktuellen Kursniveaus.

Zwar hat die T-Aktie jetzt die Widerstandszone 34,44 zu 34,62 Euro vor sich, die möglicherweise nicht ganz einfach zu bezwingen wäre. Aber solange der durch die 20-Tage-Linie verstärkte Unterstützungsbereich 31,82 zu 32,07 Euro hält, bliebe der Weg nach oben grundsätzlich offen.

Quellenangaben: Geschäftsjahresbericht 2025, 26.02.2026:
https://www.telekom.com/de/medien/medieninformationen/detail/bericht-zum-geschaeftsjahr-2025-1102176
Analysten-Einschätzungen:
https://finance.yahoo.com/quote/DTE.DE/analyst-insights/

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 28.02.2026 um 10:57 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

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Vorherige Analysen der Deutsche Telekom Aktie

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 17.02.2026 um 22:11 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Die Börse ist stets für Überraschungen gut. Dass die Telekom-Aktie in der Performance-Bilanz für 2026 auf Platz 3 im DAX steht, ist so eine. Dabei muss eine unerwartete Rallye nicht unberechtigt sein, die Bullen haben gute Argumente – aber wie weit kann das noch gehen?

Als ich die T-Aktie zuletzt am 3. Februar an dieser Stelle besprochen hatte, hatte ich darauf hingewiesen, dass diese Aktie eigentlich einiges zu bieten hätte: eine eher günstige Bewertung, eine überdurchschnittliche Dividendenrendite, die Erwartung langsamen, aber konstanten Wachstums für die kommenden Jahre und Analysten, die durch die Bank zum Kauf raten. Am Vorabend der Analyse hatte die Telekom-Aktie bei 28,74 Euro geschlossen, gestern beendete sie den Handel mit 33,36 Euro, um gut 16 Prozent höher. Das ging schnell.

Dabei dürften zwei Faktoren zusammengewirkt haben. Zum einen, dass es gelungen war, den Doppel-Widerstand aus mittelfristiger Abwärtstrendlinie und 200-Tage-Linie zu überwinden. Damit war das Argument, man könne doch keine Aktie in einem intakten Abwärtstrend kaufen, vom Tisch. Zum anderen, dass die Anleger derzeit auffällig intensiv bei Aktien zugreifen, die 2025 als Aschenputtel endeten, weil sie weder mit dem Thema KI noch mit den Verteidigungs- und Infrastrukturprogrammen des Bundes in Zusammenhang standen und dadurch „langweilig“ wirkten.

Jetzt, da die Überflieger des Vorjahres für den Moment ausgereizt wirken, werden solche Aktien für einige attraktiv, da sie Solidität und Robustheit verheißen, Eigenschaften, an die man sich in nervöser werdenden Märkten gerne erinnert.

Expertenmeinung: Aber ist die Party angesichts dieses so dynamischen Aufwärts-Impulses nicht langsam vorbei? Sollte man sich hier nicht eher auf Gewinnmitnahmen verlegen, statt zuzukaufen oder gar jetzt erst neu einzusteigen?

Natürlich wird die Luft mit jedem Prozent Kursanstieg dünner, vor allem, wenn eine Aktie so rasant zulegt und dadurch markttechnisch heiß gelaufen ist. Allerdings sehen wir im Chart, dass es erst in der vergangenen Woche zu einem eindrucksvollen „Arbeitsnachweis“ des bullischen Lagers kam. Nachdem die Deutsche Telekom-Aktie den Doppel-Widerstand aus Abwärtstrendlinie und 200-Tage-Linie überboten hatte, gingen dem Kursanstieg für einige Tage die Käufer aus. Als das aber zu größeren Abgaben führte, wurden diese noch am selben Tag in ein Plus verwandelt, was wiederum die Anschlusskäufe brachte, welche die T-Aktie daraufhin auch noch über den Widerstandsbereich 31,83/32,08 Euro trugen.

Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 17.02.2026, Kurs 33,36 Euro, Kürzel: DTE | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 17.02.2026, Kurs 33,36 Euro, Kürzel: DTE | Quelle: TWS

Dass die Aktie immer mal wieder zurücksetzen wird, sollte man einkalkulieren, aber möglich wäre ein Erreichen des 2025er-Jahreshochs bei 35,91 Euro grundsätzlich schon. Denn auch jetzt noch wäre die Bewertung mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis von, je nach Quelle der Schätzung, 13 bis 15 für 2026 noch nicht das obere Ende der üblichen Spanne. Und was die Kursziele der Analysten angeht: Mit dem jetzt erreichten Kurs ist es gerade erst gelungen, sich über das niedrigste aller Experten-Kursziele bei 33 Euro zu schieben. Der Schnitt liegt mit 37 Euro noch über dem Vorjahreshoch, alle Experten sind für die Aktie aktuell bullisch. Aber:

Dieser Optimismus, sei es der der Analysten, sei es der der Käufer, muss kommende Woche unterfüttert werden. Morgen in einer Woche, am 26. Februar, werden die 2025er-Ergebnisse des Unternehmens erwartet … und mit ihnen natürlich der Ausblick auf 2026. Wenn Letzterer passt, könnte die Party weitergehen, daher: Ob man hier noch neu einsteigen wollte, müsste man sich nach einer Rallye wie dieser sicherlich sehr genau überlegen. Aber mit sukzessiv nachgezogenen Stoppkursen noch an Bord dieses Zuges zu bleiben, wäre aktuell keine allzu verwegene Entscheidung.

Quellenangaben: Analysten-Einschätzungen:
https://finance.yahoo.com/quote/DTE.DE/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 02.02.2026 um 23:30 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Seit fast einem Jahr verharrt die Deutsche Telekom in einem mittelfristigen Abwärtstrend, seit Herbst läuft sie unter der Abwärtstrendlinie seitwärts. Viel spricht für diese Aktie, eigentlich. Aber die Käufer bleiben weg. Macht das Chartbild jetzt Hoffnung?

Die Aktie der Deutschen Telekom hätte ja eigentlich viel zu bieten. Die Bewertung ist im Vergleich zu den vergangenen Jahren nach dem Abstieg des Kurses jetzt eher günstig. Die Dividendenrendite liegt solide über dem DAX-Durchschnitt. Die Experten erwarten zwar langsames, aber dafür stetiges Wachstum beim Unternehmensgewinn. Sämtliche Analysten, die die Aktie regelmäßig einschätzen, raten zum Kauf. Und das durchschnittliche Kursziel liegt mit momentan 36,90 Euro weit über dem aktuellen Kurs der Aktie.

Eine solche Ansammlung bullischer Argumente findet man nicht oft. Aber auch andere Aktien am deutschen Aktienmarkt, die vergleichbare Attribute aufweisen würden, waren im vergangenen Jahr Mauerblümchen. Nicht alle, aber verblüffend viele. Was steckt dahinter?

Expertenmeinung: Wenn man sich im Chartbild ansieht, wann der Abstieg der T-Aktie begann, kommt einem da schon ein Verdacht. Es ging Anfang März los, als das Zoll-Drama begann … aber im Gegensatz zum DAX gelang es dieser Aktie im weiteren Verlauf nicht, neue Hochs zu markieren. Denn die Zugpferde des Index waren andere Titel. Die, die von dem Plan des Bundes profitieren würden, massiv in Infrastruktur und Verteidigung zu investieren: Bauwerte, Energieversorger, Rüstungstitel und Banken.

Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 02.02.2026, Kurs 28,74 Euro, Kürzel: DTE | Online Broker LYNX
Deutsche Telekom Aktie: Chart vom 02.02.2026, Kurs 28,74 Euro, Kürzel: DTE | Quelle: TWS

Da erschien die Telekom-Aktie eben langweilig. Doch diese Hype-Aktien des Jahres 2025 sind jetzt teuer bewertet, nehmen vieles an Umsatz- und Gewinnwachstum vorweg, das so kommen kann, aber nicht muss. Ein Umschichten in „langweilig“ wirkende, aber von den Rahmendaten her attraktive Aktien wäre daher jederzeit denkbar. Aber dazu braucht es vor allem ein Argument: ein Chartbild, das den Eindruck erweckt, dass hier wieder etwas los ist, dass die Bullen zurück sind. Solange die T-Aktie in ihrem Abwärtstrend festhängt, wird es schwierig, die Aufmerksamkeit der Käufer zu erlangen. Aber da tut sich gerade etwas.

Wir sehen, dass der Kurs kräftig anzieht, seitdem es am 21. Januar gelungen war, das 2025er-Jahrestief bei 26,00 Euro präzise zu verteidigen. Aktuell ringt der Kurs mit dem Januar-Verlaufshoch bei 28,90 Euro. Würde es gelingen, diesen Widerstand herauszunehmen, wäre die nächste Widerstandszone bereits eine Schlüsselzone:

Es ginge um den Doppel-Widerstand aus mittelfristiger Abwärtstrendlinie und 200-Tage-Linie im Bereich von 29,84 bis 30,10 Euro. Auch das Oktober-Hoch, knapp darüber bei 30,41 Euro, sollte man in die Kalkulation mit einbeziehen. Würde die T-Aktie diese Zone überbieten, wäre der Abwärtstrend bezwungen und damit das Argument vom Tisch, welches manche Akteure momentan wohl noch zaudern lässt, sich hier zu engagieren. Diesen Widerstandsbereich im Auge zu behalten, könnte sich also lohnen!

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bärisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bärisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 26.01.2026 um 7:53 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der deutsche Telekommunikationsanbieter steht seit geraumer Zeit unter Druck, und der intakte Abwärtstrend setzte sich im vergangenen Halbjahr fort. Die Deutsche-Telekom-Aktie geriet dabei zunehmend unter Verkaufsdruck, ehe sich die Abwärtsbewegung zwischen November und Dezember zumindest vorübergehend beruhigte.

In dieser Phase entstand der Eindruck einer möglichen Trendwende, die zu Jahresbeginn kurzfristig sogar bestätigt wurde. Mit dem Anstieg über die Marke von 28 EUR schien die Käuferseite die Oberhand zu gewinnen. Dieses Niveau konnte jedoch nicht nachhaltig verteidigt werden. In der Folge wurden die Kurse wieder in Richtung der zuvor etablierten Tiefs gedrückt, wodurch das übergeordnete bärische Bild erneut in den Vordergrund rückte.

Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 08.01.2026 um 21:30 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

2025 lief für die Aktie der Deutschen Telekom nach dem Motto „stark anfangen und dann stark nachlassen“. Es wunderte daher nicht, dass die T-Aktie direkt zu Jahresbeginn nicht zu den Highflyern zählte. Doch gestern änderte sich das – es könnte lohnen, das im Auge zu behalten.

Es gibt eine Faustregel, nach der die ersten zehn Handelstage wegweisend für das gesamte Börsenjahr sein sollen. Ein Plus nach zehn Tagen soll eine hohe Wahrscheinlichkeit bedeuten, dass ein Index oder eine Einzelaktie am Jahresende auch im Plus endet.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 18.12.2025 um 22:19 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Die Analysten sind bullisch, aber die Anleger bleiben weg: Solche Aktien finden sich auch in Blue Chip-Indizes wie dem DAX. Lange Zeit hatte RWE diese Rolle des Aschenputtels. Die ist jetzt stark unterwegs, dafür hat jetzt die Deutsche Telekom die Rolle geerbt. Zumindest noch.

Wer hätte das gedacht: Die T-Aktie gehört kurz vor der 2025er-Ziellinie zu den schwächsten im DAX und liegt gegenüber dem letzten Kurs 2024 im Minus. Und das, obwohl es so grandios losging. Am 3. März hatte die Aktie am Jahreshoch (36,91 Euro) bereits einen 2025er-Gewinn von 27,78 Prozent erzielt. Und jetzt ist alles dahin.

Gäbe es dafür handfeste Gründe, müsste man sich über die Long-Seite vorerst keine Gedanken machen. Schließlich läuft der Kurs seit März in einem Abwärtstrend. Und ob der aktuell erkennbare Ansatz eines Doppeltiefs etwas wird, ist ja noch völlig offen. Aber wirklich gut sind die Argumente derer, die hier nicht nur wegbleiben, sondern auch gezielt auf die Aktie drücken, nicht.

Expertenmeinung: Richtig ist zwar, dass es in diesem Jahr nicht so rund läuft. Und dass die „Cash Cow“ T-Online US, die wichtige Tochter in den USA, ebenfalls nicht so dynamisch wächst, wie man das Anfang des Jahres noch unterstellt hatte. Aber wirklich schlecht dürfte 2025 nun nicht gerade werden. Im Schnitt liegt die Erwartung für den Gewinn pro Aktie für das jetzt endende Jahr seitens der Analysten im Bereich um 1,95 Euro, das wären ca. 15 Prozent weniger als 2024, bei leicht höherem Umsatz. Nicht schön, natürlich. Aber die Aktie hat das ja bereits eingepreist, mit einem Abschlag von 26 Prozent vom Jahreshoch und von gut fünf Prozent gegenüber dem Schlusskurs 2024.

Wir haben also eine Gewinnperspektive, die längstens bekannt ist und einen Kurs, der das seit Monaten abbildet. Argumente, um weiteren Druck nach unten zu sehen, wären überraschend gesenkte Prognosen für das laufende Quartal oder für 2026. Was aber, vermutlich, erst einmal nicht ansteht. Mit dem jetzigen Stand der Dinge wäre die Aktie daher eher günstig bewertet, ein Kurs-/Gewinn-Verhältnis von etwa 14 für den 2025er-Gewinn ist im Vergleich zum Schnitt der letzten zehn Jahre niedrig. Und das sehen auch die Experten so:

Dort heben alle 18 die Aktie regelmäßig überwachende Analysten den Daumen. Kein „Halten“, schon gar kein „Verkaufen“, alle sehen die T-Aktie als kaufenswert an. Dass das durchschnittliche Kursziel mit einem derart einhelligen Votum nicht nur ein wenig, sondern erheblich über dem aktuellen Kurs liegt, kann daher nicht überraschen: Im Schnitt sehen die Analysten die Telekom-Aktie bei ca. 37,50 Euro. Die Anleger nicht, wie man sieht. Zumindest noch nicht.

Dt. Telekom Aktie: Chart vom 18.12.2025, Kurs 27,34 Euro, Kürzel: DTE | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Dt. Telekom Aktie: Chart vom 18.12.2025, Kurs 27,34 Euro, Kürzel: DTE | Quelle: TWS

Wenn eine Aktie erst einmal zum Underperformer in einem Index wird, steckt sie nicht selten monatelang in dieser Rolle fest. Daher sollte man nicht auf eine niedrige Bewertung und bullische Analysten vertrauen und unmittelbar einsteigen: Das geht schließlich seit Monaten so, trotzdem hat die Aktie keine Aufwärtswende geschafft. Aber diese Aspekte verfrachten sie auf jeden Fall auf die Beobachtungsliste. Die sie in Richtung Depot verlassen könnte, wenn drei Schritte gelingen:

Die klare Vollendung des aktuell entstehenden Doppeltiefs durch Schlusskurse über 28,50 Euro. Der Ausbruch über den Kreuzwiderstand aus Abwärtstrendlinie und 200-Tage-Linie, was momentan mit 30,80 Euro gelungen wäre. Und der Anstieg über den massiven Widerstandsbereich in Form der Zwischenhochs der Monate Juni bis September im Bereich 31,83/32,07 Euro. All das kann gelingen, aber es muss nicht, daher: Diese Aktie ist es wert, beobachtet zu werden, aber vor dem Einstieg sollten aus charttechnischer Sicht die Kartoffeln aus dem Feuer geholt worden sein.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.