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Nach Corona notierte der Kupferpreis um die 11.000 US-Dollar pro Tonne, 2024 wurde dieses Level erneut kurz erreicht. Jetzt jedoch notiert Kupfer über 13.000 US-Dollar … und Aurubis ist ein Kupferproduzent. Kein Wunder, dass die Aktie haussiert. Aber diese Hausse läuft heiß.
Die im MDAX notierte Aurubis ist ein großer Kupfer-Produzent und Kupfer-Recycler. Wenn Kupfer im Kurs stark zulegt, darf man von einer erhöhten Nachfrage ausgehen, was wiederum für Aurubis bedeuten würde, dass mit steigenden Umsätzen und steigenden Gewinnmargen zugleich zu rechnen sein könnte – für den Gewinn pro Aktie wäre das ein doppelter Hebel.
Der Kursanstieg spiegelt diese Erwartung der Marktteilnehmer wider. Soweit passt das natürlich. Die Frage ist aber, ob das Ausmaß der Hausse das höhere Gewinnpotenzial womöglich noch gar nicht voll eingepreist hat oder, im Gegenteil, da bereits deutlich überzogen wurde. Wie lässt sich das prüfen?
Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Aurubis Aktie finden Sie hier.
Expertenmeinung: Solange Aurubis noch keine aktuellen Zahlen und vor allem keine aktualisierte Prognose für das am 1. Oktober begonnene Geschäftsjahr 2025/2026 vorlegt: gar nicht. Die Ergebnisse des ersten Quartals sollen am 5. Februar kommen, allzu lange wird man auf neue Fakten also nicht warten müssen. Aber bei einer Aktie, die wie Aurubis derart massiv zugelegt hat und zuletzt eine Fahnenstange ausgebildet hat (einen in seiner Intensität zunehmenden Kursanstieg), müsste man einkalkulieren, dass die Anleger bis dahin nicht einfach die Füße stillhalten, zumal:

Egal, was Aurubis dann für das abgelaufene Quartal berichtet und für den Rest des Geschäftsjahres anpeilt: Es ist der Kupferpreis selbst, der da den Taktstock schwingt. Und der bewegt sich äußerst hektisch. Kupfer hat zuletzt derart massiv zugelegt, dass scharfe Korrekturen jederzeit auftauchen könnten … und die würden auch die Aurubis-Aktie als eine Art Spiegel des Metalls in Aktienform mitreißen.
Vom letzten Kurs des Jahres 2025 bis zum gestern markierten, bisherigen Verlaufsrekord ist der Kurs bereits um 23,5 Prozent gestiegen. Zugleich ist er markttechnisch überkauft. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten bei 125 Euro ist weit überboten. Darüber hinaus hat die „Fahnenstange“ dazu geführt, dass selbst die 20-Tage-Linie als nächstliegender, potenzieller Support fast 20 Prozent unter dem gestrigen Hoch verläuft, so dass eine enge Absicherung auf charttechnischer Grundlage zum Problem wird.
Hier jetzt auch mal an Gewinnmitnahmen zu denken, um die Kapitalexposition zu verringern, wäre daher in dieser Konstellation allemal eine Überlegung wert.
Quellenangaben: Analysten-Kursziele: https://finance.yahoo.com/quote/NDA.DE/analyst-insights/
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