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Platin Prognose Platin: Mit einem Bein über dem charttechnischen Abgrund

News: Aktuelle Analyse des Platin Futures

von | |

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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Vorherige Analysen des Platin Futures

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 25.02.2026 um 19:28 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Der Mittwoch brachte im Bereich der Edelmetalle neuen Schwung. Nicht nur Gold und Silber stiegen, auch Platin legte kräftig zu. Die Frage ist: Was steckt hinter diesen Käufen … und ist das womöglich die Initialzündung für einen neuen Anlauf an und über das Rekordhoch?

In der Nacht zum Mittwoch hielt US-Präsident Trump die jährlich vom Präsidenten vor dem US-Kongress zu haltende „State of the Union“-Rede. Die war zwar besonders lang, barg aber eigentlich keine Überraschungen, die imstande gewesen wären, die Börsen in größerem Umfang in Wallung zu versetzen. Trotzdem wurde bei den Edelmetallen kräftig zugegriffen … und bei vielen Kryptowährungen ebenso. Dass beide Bereiche besonders gesucht waren, führt indes zu einem denkbaren Grund für den kräftigen Anstieg, u. a. bei Platin:

Es floss besonders intensiv Geld in die Assetklassen, die in den Vorwochen zunächst kräftig zugelegt hatten, dann aber drastisch abverkauft wurden. Es wirkt, als hätte die Spekulation wieder Mut gefasst, womöglich weil diese Trump-Rede ohne negative Folgen blieb. Man sieht eine Klippe als heil umschifft an und wagt wieder mehr. Aber es gäbe auch noch eine zweite Möglichkeit, insbesondere mit Blick auf Platin und die anderen Edelmetalle:

Es wäre denkbar, dass hier wieder die Rolle eines vermeintlich „sicheren“ Hafens ins Spiel kommt, weil die Zeit, in der Mr. Trump entscheiden muss, was er denn nun in Sachen Irak konkret tun will, so langsam abläuft. Er selbst sprach von einer Frist bis „Anfang März“ … was theoretisch bereits diesen Sonntag bedeuten könnte, sich aber genauso bis zum 5. oder 10. März hinziehen könnte – man weiß es nicht.

Oder ist es vielleicht gar nicht so „kompliziert“, stecken solche Gedankengänge gar nicht dahinter, sondern einfach nur die Charttechnik?

Expertenmeinung: Denkbar wäre es, weil wir im Chart sehen, dass Platin mit dem kräftigen Plus zur Wochenmitte aus einer die vergangenen knapp drei Wochen dominierenden Bodenbildung heraus nach oben ausbrach und zugleich die 20-Tage-Linie überwand. Das dürfte einiges an Stop-Loss-Käufen bei auf der Short-Seite engagierten Tradern ausgelöst haben. Und Käufe (Eindeckungen), mit denen diese ihre Short-Trades neutralisieren, ziehen den Kurs eben automatisch nach oben. Kurz: Das könnte eine kleine Short Squeeze sein, die wir hier sehen. Aber das bedeutet nicht, dass dieser Anstieg zwingend nur kurzlebig sein müsste, denn:

Diejenigen, die die Aufwärtsbewegung „angeschoben“ hatten und dadurch die Bären zu Eindeckungen zwangen, sind ja nicht, wie die „Shorties“, überrollte Pessimisten, sondern aktive Optimisten. Wenn die weiter zugreifen, könnte da nach oben noch Luft sein, denn Sie sehen im Chartbild, dass Platin jetzt dabei wäre, ein „Gap“ zu schließen, konkret die Kurslücke zwischen 2.315 und 2.489 US-Dollar, die am 30. Januar im Zuge des drastischen Selloff entstanden war.

Platin Future: Chart vom 25.02.2026, Kurs 2.337,50 US-Dollar, Kürzel: PL | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Platin Future: Chart vom 25.02.2026, Kurs 2.337,50 US-Dollar, Kürzel: PL | Quelle: TWS
Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 26.01.2026 um 21:35 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Gold und Silber stehen derzeit im Rampenlicht der Trader. Doch auch Palladium und Platin haussieren. In weniger als zwei Monaten ist Platin um 63 Prozent gestiegen und hat damit das bisherige Rekordhoch des Jahres 2008 mit Schwung überboten. Aber das Risiko steigt.

Zwischen Weihnachten und Neujahr hatte es bei Gold und Silber eine kräftige Korrektur gegeben. Bei Platin fiel diese aber ungleich drastischer aus: Der Kurs krachte in nur vier Handelstagen von 2.551 auf 2.001 US-Dollar nach unten, ein Einbruch von in der Spitze über 20 Prozent. Jetzt, vier Wochen später, notiert der Platin-Kurs 40 Prozent über dem Tief dieses Rücksetzers. Man muss sich nicht einmal den Chart ansehen, um angesichts solcher Kursspannen zu erkennen: Hier ist etwas aus dem Ruder gelaufen.

Und es ist kein plötzlich höherer Bedarf der Industrie oder des Schmuckgewerbes, es ist reine Spekulation, die die Edelmetalle derart massiv nach oben treibt. Im März 2008 ging eine ähnliche, wilde Hausse bei vielen Rohstoffen zu Ende. Damals hatte der Platin-Kurs in der Spitze 2.308 US-Dollar erreicht und fiel noch im selben Jahr dramatisch bis auf 762 US-Dollar pro Feinunze zurück. Gibt es einen guten Grund, warum diese extreme Hausse diesmal nicht in einen Kurseinbruch führen sollte?

Expertenmeinung. Nein. Und das sollte, wenn man hier aktiv dabei sein will, zu immenser Vorsicht anhalten. Damals, 2008, wirkte die Argumentation absurd: Man sagte sich … und so manche Bank war da mit im Boot … dass die sich abzeichnende Krise durch den implodierenden US-Immobilienmarkt am besten dadurch zu meistern wäre, indem man sein Geld in „reale Werte“ anlegt – und damit unter anderem in Rohstoffe. Dass diese Hausse, die damals auch den Ölpreis und nahezu alle Metalle und viele Nahrungsmittel massiv verteuerte, die Krise durch Engpässe und verteuerte Produktion noch intensivieren würde, wurde ignoriert. Und weil das wider Erwarten vieler wirklich funktionierte und die Kurse trotz vieler Warnungen immer höher stiegen, sprangen immer mehr Spieler auf den Zug auf.

Am Ende passierte indes das, was bei jeder Übertreibungsphase irgendwann passiert: Es kam zu kurzfristigen Angebotsüberhängen im Futures-Handel. Die extrem riskant investierten Trader reagierten sofort mit Verkäufen, um nicht in die Nachschusspflicht bei den hinterlegten Sicherheiten zu geraten (Margin genannt). Vor allem, weil sie so hoch investiert waren, dass sie diese Nachschüsse gar nicht hätten leisten können. Der Kurs fiel schnell und weit … und dadurch war der ganze Hausse-Zauber dahin. Aus Assets, die vorher wirkten, als könne man da binnen Wochen spielend und ohne großes Risiko reich werden, wurden Assets, die keiner mehr mit der Kneifzange anfassen wollte. Das galt für Rohöl, Kupfer und Aluminium, aber auch unter anderem für Platin. Und heute?

Es gibt aus meiner Sicht keinen entscheidenden Unterschied zu der Entwicklung damals. Heute begann die Hausse durch Anleger, die diesmal statt einer platzenden Immobilienblase der Entwicklung in den USA mit ihren Auswirkungen auf Geopolitik und Weltwirtschaft entkommen wollen. Also genauso ein „Ausweichen“ in vermeintlich sicherere Häfen. Was aber, heute wie damals, Spekulanten anzog, die umso extremer agieren, je schneller der Kurs steigt. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Sache genauso endet wie 2008, scheint daher hoch genug, um hier entweder sehr konservativ und ohne Hebel zu agieren oder ganz wegzubleiben.

Auf welchem Level und wann diese „Fahnenstange“ in sich zusammenfällt, ist unmöglich abzusehen. Genau das macht ja den Reiz einerseits und das Risiko andererseits so groß. Wir sehen ja bei Gold und Silber, dass da gerade Kurse aufgerufen werden, die absolut niemand vor einem Jahr auch nur für annähernd denkbar gehalten hätte.

Per Montagabend, 20 Uhr unserer Zeit, zeigt der Chart auf Tagesbasis nach dem zuvor gegen Mittag erreichten neuen Verlaufsrekord einen „Gravestone Doji“ – ein Warnsignal. Aber wird auch ein Verkaufssignal daraus, indem Platin nicht nur weiter fällt, sondern auch die beiden nächstliegenden Supportlinien durchbricht, die als Orientierung für Stoppkurse taugen könnten, bei 2.551 und 2.410/2.420 US-Dollar, wo heute vermutlich die 20-Tage-Linie ankommen dürfte (Montagabend bei 2.390 US-Dollar)?

Platin: Chart vom 26.01.2026, Kurs 2.779 US-Dollar, Kürzel: PL | Online Broker LYNX
Platin: Chart vom 26.01.2026, Kurs 2.779 US-Dollar, Kürzel: PL | Quelle: TWS

Es ist nicht vorhersagbar. Und da diese beiden Chartmarken nicht gerade nahe liegen, wäre eine sinnvolle Stop-Loss-Absicherung bei zu hohen Hebeln und zu großen Positionen knifflig. Daher: Wer hier in den vergangenen Wochen und Monaten etwas gewagt hat, hat unstrittig gewonnen. Aber wer jetzt zu viel wagt, könnte sein blaues Wunder erleben!

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 27.10.2025 um 7:38 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits Anfang Oktober deuteten sich neue Aufwärtschancen beim Platinpreis an – und tatsächlich wurde das technische Kursziel bei rund 1.760 USD mittlerweile nahezu punktgenau erreicht. Damit ist die zweite Aufwärtsbewegung, welche auf die Rallye im Juni und Juli folgte, aus technischer Sicht abgeschlossen.

In den vergangenen Tagen kam es in Folge von Gewinnmitnahmen zu einem Rücksetzer, der die Kurse in Richtung der 50-Tage-Linie führte. Dieser gleitende Durchschnitt verläuft derzeit knapp oberhalb der Marke von 1.500 USD und dürfte nun als zentrale Unterstützung dienen. An diesem Bereich entscheidet sich, ob eine neue Aufwärtswelle entstehen kann – oder ob das Edelmetall in eine ausgedehntere Korrekturphase übergeht.

Expertenmeinung: Solange der Platinpreis oberhalb von 1.500 USD notiert, bleibt das bullische Szenario technisch gültig. Ein Rückfall darunter würde allerdings das Risiko eines Rückgangs in Richtung 1.400 USD erhöhen.

Auf der Oberseite gilt der Bereich um 1.770 USD als nächste wichtige Hürde. Erst ein klarer Ausbruch darüber könnte weiteres Aufwärtspotenzial bis 1.900 USD oder mehr freisetzen.

Aussicht: BULLISCH

Platin Future: Chart vom 24.10.2025, Kurs: 1.601,60 USD, Kürzel: PL | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Platin Future: Chart vom 24.10.2025, Kurs: 1.601,60 USD, Kürzel: PL | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bullisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Edelmetalle zeigen sich derzeit in stabiler Verfassung – und das Trio aus Platin, Gold und Silber bewegt sich Seite an Seite weiter nach oben. Bereits Anfang des Monats war erkennbar, dass die Bullen wieder die Kontrolle übernommen haben.

Mit dem Übergang in eine klar bullische Trendphase Ende September hat sich die Dynamik weiter verstärkt. Besonders Platin steht aktuell im Fokus: Nach einer Phase gesunder Konsolidierung setzte das Edelmetall erneut zu einem Anstieg an und knüpft an die starke Performance von Juni bis Juli an. Das daraus abgeleitete technische Kursziel liegt bei rund 1.760 USD – ein Niveau, das bei anhaltendem Momentum in absehbarer Zeit erreicht werden könnte. Der Aufwärtstrend bleibt intakt, doch erste Anzeichen einer Überhitzung sind erkennbar.

Expertenmeinung: Solange die steigende 20-Tage-Linie als Unterstützung dient, behalten die Bullen die Oberhand. Ein Bruch dieser Zone wäre das erste Warnsignal für eine mögliche temporäre Korrektur.

Angesichts der starken Bewegung und des wachsenden Abstands zur 50-Tage-Linie sollten Anleger in den kommenden Tagen mit kleineren Verschnaufpausen rechnen, bevor sich ein weiterer Schub entwickeln könnte.

Aussicht: BULLISCH

Platin Future: Chart vom 13.10.2025, Kurs: 1.691,80 USD, Kürzel: PL | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Platin Future: Chart vom 13.10.2025, Kurs: 1.691,80 USD, Kürzel: PL | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bullisch
Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Bullisch
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Während Gold und Silber ihre Aufwärtsbewegungen bereits seit Monaten fortsetzen, rückt nun auch Platin verstärkt in den Fokus der Anleger. Zwischen Juni und Mitte Juli legte das Edelmetall rund 50 % an Wert zu – ein beachtlicher Anstieg.

Nach dieser starken Phase folgte eine längere Konsolidierung, in der die Überhitzung des Marktes abgebaut wurde. Zu Beginn der Vorwoche kehrten die Käufer mit Nachdruck zurück: Die im Chart eingezeichnete Konsolidierungszone wurde klar nach oben durchbrochen, woraufhin ein kräftiger Impuls in Richtung Norden einsetzte. Damit wurde der bestehende Aufwärtstrend erneut bestätigt.

Expertenmeinung: Solange das Ausbruchsniveau sowie die 20-Tage-Linie halten, dürfte sich der positive Trend fortsetzen. Ein Rückfall unter diese Marken würde das Momentum zwar bremsen, doch aktuell dominiert die Stärke der Käuferseite. Der Trend spricht für eine Fortsetzung der Rallye.

Dennoch sollte berücksichtigt werden, dass sich die Kurse bereits spürbar von der 50-Tage-Linie entfernt haben – ein Zeichen für eine gewisse technische Überhitzung. Neue Einstiege sollten daher mit erhöhter Vorsicht erfolgen.

Aussicht: BULLISCH

Platin Future: Chart vom 30.09.2025, Kurs: 1.605,70 USD, Kürzel: PL | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Platin Future: Chart vom 30.09.2025, Kurs: 1.605,70 USD, Kürzel: PL | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.