Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Monate intensiver Spekulation lagen hinter dem Technologiekonzern – entsprechend hoch war die Erwartungshaltung vor der Veröffentlichung der Zahlen. Nvidia präsentierte erneut Rekordwerte und überzeugte sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz deutlich.
Ein Gewinnwachstum von über 82 % sowie ein Umsatzplus von mehr als 73 % gegenüber dem Vorjahresquartal unterstreichen die anhaltende Dynamik im KI-Segment. Die Analystenschätzungen wurden damit erneut übertroffen. Ein kleiner Dämpfer könnte allerdings in der Prognose für das laufende Quartal liegen: Hier stellt der Konzern eine Gewinnspanne zwischen 1,62 und 1,76 USD je Aktie in Aussicht, während bislang rund 1,67 USD erwartet worden waren. Die Nvidia-Aktie reagierte nachbörslich mit moderaten Zugewinnen, eine deutlichere Kursreaktion blieb jedoch aus. Übergeordnet bewegt sich das Papier weiterhin in einer neutralen Phase.
Expertenmeinung: Aus charttechnischer Sicht befindet sich das Papier aktuell in einer Konsolidierungszone, die als Kraftsammelphase interpretiert werden könnte. Gelingt es den Käufern, die jüngste Seitwärtsbewegung nach oben aufzulösen, könnte dies neues Momentum freisetzen und die übergeordnete Aufwärtsstruktur wieder stärker in den Vordergrund rücken.
In den vergangenen Handelstagen waren bereits erste Versuche in diese Richtung erkennbar. Bleibt der Ausbruch hingegen aus, wäre eine Ausdehnung der Konsolidierung oder auch eine erneute Korrekturbewegung nicht auszuschließen.
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 26.02.2026 um 8:02 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Vorherige Analysen der NVIDIA Aktie
Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 18.02.2026 um 10:56 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Während Kritiker über sinkende Marktanteile diskutieren, sichert sich Nvidia Megadeals und erschließt neue Geschäftsfelder.
Nvidia unter Druck?
In den letzten Monaten wurde intensiv darüber spekuliert, ob Nvidia im Kerngeschäft mit GPUs unter Druck gerät. Große Cloud-Anbieter wie Amazon entwickeln eigene KI-Beschleuniger. Auch Microsoft und Google investieren Milliarden in proprietäre Chips. Die Sorge: Nvidia könnte Marktanteile im GPU-Geschäft verlieren, wenn Hyperscaler ihre Abhängigkeit reduzieren.
Diese Diskussion greift zu kurz und ist von Schlagzeilen getrieben. Die Sachlage ist aus meiner Sicht eine andere. Es ist richtig, dass Amazon mit den hauseigenen Trainium-Chips ein massiver Durchbruch gelungen ist und dass Microsoft und Google ebenfalls eigene KI-Chips entwickelt haben.
Inzwischen werden mit diesen Chips Milliarden umgesetzt. Amazon hat den annualisierten Umsatz der Trainium-Familie zuletzt auf mehr als 10 Mrd. USD beziffert. Dadurch entsteht bei den Hyperscalern ein neuer Geschäftsbereich. Nvidia ist dadurch aus meiner Sicht jedoch nicht in Gefahr und bildet nach wie vor das Rückgrat der KI-Revolution.
GPU-Krieg, CPU-Angriff – Wie Nvidia sein Imperium ausbaut
Es ist zwar richtig, dass die Marktanteile von Nvidia sinken dürften, doch welche Rolle spielt es, wenn der Marktanteil von 90 auf 80 % sinkt, während sich der Umsatz in der Branche gleichzeitig vervielfacht? Das ist das aktuell wahrscheinlichste Szenario.
Und während die Bären seit Jahren von der KI-Blase sprechen und Nvidia als maßlos überbewertet bezeichnen, fährt der Zug einfach weiter. Die Realität ist, dass der Gewinn von Nvidia seit 2022 von 9,75 auf 72,88 Mrd. USD explodiert ist.
Und während die Bären neuerdings die mögliche Erosion am GPU-Markt bemühen, setzt sich das Wachstum ungebremst fort. Gleichzeitig baut Nvidia die nächsten Geschäftsfelder auf. Der Konzern greift nun offensiv das CPU-Segment an – ein Markt, der jahrzehntelang von Intel und Advanced Micro Devices dominiert wurde. Und das nicht mit Ankündigungen, sondern mit konkreten Großaufträgen.
Den Markt verstehen
Um die Tragweite zu verstehen, lohnt ein kurzer Blick auf die Grundlagen. Eine CPU, die Central Processing Unit, ist das universelle Rechenzentrum eines Computers. Sie verarbeitet sequenziell unterschiedlichste Aufgaben, steuert Betriebssysteme und Anwendungen. Flexibel, vielseitig, unverzichtbar.
Eine GPU, die Graphics Processing Unit, wurde ursprünglich für Grafikberechnungen entwickelt. Ihr Aufbau erlaubt es, tausende Rechenkerne parallel einzusetzen. Genau diese Parallelität macht sie ideal für KI-Modelle, bei denen enorme Datenmengen gleichzeitig verarbeitet werden müssen. In der Welt der künstlichen Intelligenz ist die GPU daher zum Arbeitstier geworden.
Nvidia hat diese Entwicklung früh erkannt und GPUs konsequent für KI optimiert. Das Ergebnis: Der Konzern gilt heute als Goldstandard für KI-Infrastruktur. Doch Nvidia verkauft längst nicht mehr nur Chips. Das Unternehmen liefert komplette Systemarchitekturen aus Hardware, Netzwerktechnik und Software.
Diese vertikale Integration schafft Eintrittsbarrieren, die Wettbewerber nur schwer überwinden können. Das gilt umso mehr, da das Unternehmen schlichtweg die leistungsfähigsten Chips anbietet.
Facebook setzt voll auf Nvidia
Wie mächtig dieses Modell ist, zeigt nun ein neuer Megadeal mit Meta Platforms, dem Mutterkonzern von Facebook, Instagram und WhatsApp. Meta steht bereits für rund neun Prozent des Nvidia-Umsatzes. Im vergangenen Geschäftsjahr belief sich das Einkaufsvolumen auf etwa 19 Milliarden US-Dollar.
Doch das dürfte erst der Anfang sein. Bis 2028 sollen bis zu 600 Milliarden US-Dollar in den Ausbau der US-Infrastruktur fließen. Geplant sind rund 30 Rechenzentren.
Die Partnerschaft geht deutlich über bisherige Lieferbeziehungen hinaus. Meta wird Systeme auf Basis der aktuellen Blackwell-Generation einsetzen und plant bereits mit der kommenden Architektur namens Vera Rubin.
Noch entscheidender ist jedoch ein anderer Punkt: Erstmals will Meta Nvidias Grace-Prozessoren als eigenständige CPUs in großem Stil betreiben. Nicht gekoppelt an GPUs im selben Server, sondern als Herzstück kompletter Systeme.
Damit dringt Nvidia in das klassische CPU-Terrain vor. Die Grace-CPU ist speziell für Rechenzentren konzipiert und auf Energieeffizienz getrimmt.
Für Nvidia ist das mehr als ein weiterer Großauftrag. Es ist ein Beweis für die Stärke des Plattformansatzes. Der Konzern liefert GPUs, CPUs, Netzwerktechnologie und Sicherheitslösungen für KI-Funktionen. Alles aus einer Hand. Diese enge Verzahnung von Hardware und Software schafft ein Ökosystem mit enormer Kundenbindung.
Fazit: Die massiven Investitionen in KI werden sich noch Jahre fortsetzen. Gerade erst hat Amazon Investitionen in Höhe von 200 Mrd. USD angekündigt, Google nimmt etwa 180 Mrd. USD in die Hand und bei Microsoft dürften es mindestens 120 Mrd. USD werden – und das nur in diesem Jahr. Meta will bis 2028 bis zu 600 Mrd. USD in die eigene Infrastruktur investieren.
Um das einordnen zu können: Nvidia hat in den letzten 12 Monaten einen Umsatz von 165 Mrd. USD erzielt.
Ein bedeutender Teil dieser Investments wird bei Nvidia landen und das Geschäft in den kommenden Jahren befeuern. Doch das gilt nicht nur für Nvidia – im Endeffekt bedeuten diese Ankündigungen, dass weite Teile der Hardware-Branche mit einer gigantischen Nachfrage rechnen können.
Wer GPUs und CPUs kauft, benötigt auch etliche andere Teile. Arbeitsspeicher, Motherboards, Stromversorgung, Kühlsysteme, Netzwerktechnik und vieles mehr.
Wer schon länger mitließt, wird sich vielleicht noch daran erinnern. Schon vor Jahren hatte ich immer wieder darauf hingewiesen, dass es sich um keine Blase handelt und dass das Thema Substanz hat. Daran hat sich bis heute nichts geändert.
Über den Autor
Tobias Krieg ist Chefanalyst bei LYNX Broker und Gründer von LongTerm-Value.
Er ist seit mehr als fünfzehn Jahren an der Börse aktiv, davon mehr als eine Dekade als leidenschaftlicher Vollzeit-Investor. Geprägt durch Vorbilder wie Charlie Munger, Peter Lynch und Bill Miller ist Value Investing der Grundsatz und Growth at a reasonable Price der Wahlspruch.
Denn auch gute Unternehmen können schlechte Investments sein. Ein attraktiver Einstiegskurs zum richtigen Zeitpunkt ist absolut entscheidend.
Analysemethode
Die Aktienanalysen von TobiasKrieg basieren auf einer Kombination aus Charttechnik und Fundamentalanalyse. Dabei liegt der Fokus auf der Bewertung von Unternehmen anhand ihrer finanziellen Kennzahlen, wie z. B. KGV, Cashflow oder Eigenkapitalrendite, sowie auf der Identifikation von überdurchschnittlichen Wachstumspotenzialen zu einem attraktiven Einstiegskurs.
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 13.02.2026 um 7:57 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der US-amerikanische Chipkonzern kommt seit geraumer Zeit nicht mehr richtig in Schwung und bewegt sich seit mehreren Monaten weitgehend seitwärts.
Die Sorge vieler Investoren, dass einzelne KI-Titel teilweise überbewertet sein könnten, hält sich seit November 2025 hartnäckig, und die Nvidia-Aktie bleibt davon nicht verschont. Mehrfach versuchten die Bullen in den vergangenen Wochen, den Widerstandsbereich um 194 USD nachhaltig zu überwinden, doch bislang fehlte die nötige Anschlussdynamik. Auch im gestrigen Handel drehten die Kurse erneut deutlich nach unten. Damit verbleibt die Aktie vorerst in einer neutralen Trendzone, während die Marktteilnehmer gespannt auf die kommenden Quartalsergebnisse am 25. Februar blicken.
Expertenmeinung: Technisch betrachtet verdichtet sich die Lage zu einer klassischen Entscheidungsphase. Mehrfach getestete Widerstände verlieren mit der Zeit an Stabilität, doch ohne überzeugendes Volumen bleibt ein Ausbruch anfällig. Fundamental richtet sich der Fokus klar auf Umsatzwachstum, Margenentwicklung und den Ausblick im KI- und Rechenzentrumssegment. Nvidia gilt als ein bedeutender Profiteur des KI-Booms, doch hohe Erwartungen erhöhen gleichzeitig das Enttäuschungspotenzial. Die anstehenden Quartalszahlen dürften daher maßgeblich beeinflussen, ob die Aktie neuen Schwung aufnimmt oder ob die Seitwärtsphase zunächst weiter Bestand hat.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 04.02.2026 um 7:51 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Chipkonzern kann bislang nicht an das starke Momentum der vergangenen Jahre anknüpfen. Seit Jahresbeginn notiert die Nvidia-Aktie im Minus, und der gestrige Handel dämpfte die Hoffnungen auf eine zeitnahe Fortsetzung der Rallye.
Dabei präsentierte sich die technische Ausgangslage zwischenzeitlich durchaus konstruktiv. Ein Ausbruch über den eingezeichneten markanten Widerstandsbereich hätte den Übergang in eine bullische Trendphase einleiten können, doch dieser Versuch scheiterte. Stattdessen gewinnt die Verkäuferseite wieder an Einfluss und prägt das kurzfristige Kursgeschehen.
Expertenmeinung: Aus technischer Sicht bleibt das Bild damit vorerst neutral bis leicht angeschlagen. Sollte es der Verkäuferseite gelingen, den aktuellen Druck aufrechtzuerhalten, könnte sich die Konsolidierung weiter ausdehnen und sich zu einer schwächeren Phase entwickeln. Erst eine erneute Rückkehr von nachhaltigem Kaufinteresse würde das Chartbild spürbar aufhellen. Bis dahin bleibt Nvidia in einer Phase der Orientierung, in der Geduld und Zurückhaltung angebracht erscheinen. Der nächste wichtige Termin für Anleger ist der 25. Februar. Dann stehen die Ergebnisse zum abgelaufenen Quartal an.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 08.01.2026 um 7:54 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In den vergangenen Monaten hat der bekannte Chiphersteller spürbar an Glanz verloren. Die Phase nahezu ununterbrochener Kursanstiege ist vorerst Geschichte, stattdessen befindet sich die Nvidia-Aktie weiterhin in einer ausgeprägten Korrekturphase.
Dennoch zeigten sich zum Ende des Jahres erste konstruktive Signale. Ende Dezember gelang die Rückeroberung sowohl der 20- als auch der 50-Tage-Linie, was zumindest kurzfristig für Entlastung sorgte. Seither konsolidieren die Kurse oberhalb dieser gleitenden Durchschnitte. Diese fungieren aktuell als stabilisierender Faktor und liefern einen soliden technischen Support.
Expertenmeinung: Fundamental bleibt Nvidia ein wichtiger Akteur im Bereich KI, Rechenzentren und Hochleistungschips. Gleichzeitig dürfte ein Teil dieser Erwartungen bereits im Kurs berücksichtigt sein, weshalb Anleger zuletzt sensibler auf Bewertungen und Gewinnmitnahmen reagierten.
Die Rückeroberung der 20- und 50-Tage-Linie ist ein erster wichtiger Schritt, reicht für sich genommen jedoch noch nicht aus, um von einer Trendwende zu sprechen. Solange Nvidia oberhalb dieser Durchschnitte verharrt, besteht die Chance auf eine Fortsetzung der Erholung. Entscheidend wird sein, ob es der Käuferseite gelingt, aus der laufenden Konsolidierung nach oben auszubrechen und ein höheres Hoch zu etablieren.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 09.12.2025 um 7:57 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Im Vorfeld der für diese Woche erwarteten Quartalszahlen von Broadcom richtet sich die Aufmerksamkeit vieler Marktteilnehmer erneut auf den Chipsektor. Auch die Nvidia-Aktie scheint sich in Position zu bringen, nachdem sie im November eine moderate Korrekturphase durchlaufen hatte.
Aktuell deutet sich eine mögliche Stabilisierung an. Im gestrigen Handel näherte sich der Kurs der 50-Tage-Linie, konnte diese jedoch auf Schlusskursbasis noch nicht überwinden. Ein Bruch dieser gleitenden Durchschnittslinie wäre das erste klare technische Signal seit mehreren Wochen und könnte die neutrale Phase beenden. Die Marktteilnehmer blicken gespannt auf die nächsten Handelstage.
Expertenmeinung: Die 50-Tage-Linie stellt derzeit eine zentrale technische Marke dar. Sollte Nvidia diese nachhaltig überwinden, könnte dies eine neue Aufwärtsbewegung begünstigen. In diesem Fall wäre ein Anstieg in Richtung der letzten Hochs nicht auszuschließen.
Bleibt der Ausbruch jedoch aus, könnte sich die neutrale seitwärts- bis leicht abwärtsgerichtete Tendenz fortsetzen. Die Ausgangslage ist vielversprechend, doch ein klares Signal fehlt bislang. Die Einschätzung bleibt vorerst bullisch – unter dem Vorbehalt eines erfolgreichen Ausbruchs.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.