Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Wynn Resorts: Traders Dream – Brutale Volatilität

Wynn Resorts entwickelt, besitzt und betreibt sogenannte „destination casino resorts“, die dem zahlungskräftigen Privat- und Geschäftskunden neben der bloßen Beherbergung eine breite Palette von Annehmlichkeiten bieten, wie z.B. Edelrestaurants, Premium-Einzelhandesgeschäfte und Entertainment.

Die Flaggschiffe der Gruppe sind das Wynn Macau und Wynn Palace in der Sonderverwaltungszone Macau. Die beiden Casinos gehören zu den weltweit beliebtesten Adressen für Highroller, also Spiele mit besonders hohem Einsatz.

Es ist der Wahnsinn

Wynn Resorts konnte den Umsatz in den zurückliegenden zehn Jahren von 2,99 auf 6,31 Mrd. USD steigern.
Der Gewinn kletterte im selben Zeitraum von 2,51 auf 5,46 USD je Aktie.

Beide Kennzahlen unterliegen allerdings einer hohen Volatilität und ein Großteil des Fortschritts wurde in den letzten beiden Geschäftsjahren erzielt, denn man hat in Macau ein zweites Casino eröffnet.

In dieser Zeit explodierte der Umsatz regelrecht und legte um mehr als 50% zu. Beim Gewinn liegt das Plus bei 59%.

Dementsprechend ist die Aktie hochvolatil. Rallyes von mehreren Hundert Prozent und ebenso scharfe Einbrüche sind die Normalität.
Steigt man zum richtigen Zeitpunkt ein, ist die Rendite mitunter atemberaubend.

Darauf kommt es an

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte der Umsatz von 4,45 auf 5,03 Mrd. USD gesteigert werden.
Der Gewinn kletterte von 4,06 auf 5,49 USD je Aktie.

Dennoch hat die Aktie massiv korrigiert. Wie eine schwarze Wolke überschattet der Handelskrieg die positiven Entwicklungen. Es stellt sich jedoch die Frage, wie sinnvoll der Abverkauf ist.
Eine Abkühlung der chinesischen Wirtschaft wäre natürlich nicht zuträglich für das Geschäft. Doch welche Auswirkungen hat das Gebaren von Donald Trump? Wird das auch nur einen chinesischen Zocker vom Glückspiel abhalten?

Ja oder Nein. Am Ende sind beide Sichtweisen subjektiv, wirklich wichtig sind die Zahlen und Bewertung. Die Zahlen sind wie zuvor beschrieben sehr erfreulich, kommen wir zum zweiten Punkt:

Fundamentale Bewertung

In den letzten 15 Jahren hat die Aktie von Wynn zwei markante Tiefs ausgebildet, und zwar 2008 und 2015.
In diesen beiden Fällen lag die P/E bei 10 und 12 und die Kursstürze wurden jeweils von einem Gewinneinbruch verursacht. Anschließend konnten Anleger mehrere Hundert Prozent mitnehmen.

Durch den Kurssturz der letzten Monate ist die P/E von über 30 auf 13,4 gesunken. Doch von einem Gewinneinbruch findet man keine Spur. Ganz im Gegenteil, das Ergebnis ist in den ersten drei Quartalen um 35% gestiegen und das entspricht auch der Erwartung für das Gesamtjahr.

Das Abwärtspotenzial scheint also eher begrenzt und die Aktie attraktiv bewertet zu sein.

Charttechnik

Man sollte dennoch vorsichtig sein, die Volatilität ist extrem und das muss noch nicht das Tief sein. Daher bietet sich ein schrittweiser Einstieg an.

Mögliche Kaufmarken liegen bei 100 und 87 USD sowie im Unterstützungsband zwischen 70 und 75 USD.

Die ersten Kursziele auf der Oberseite reihen sich in Zehnerschritten bei 120 sowie 130 und 140 USD auf.

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