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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Das gelbe Edelmetall erwachte im August und sorgte auf Seiten der Bullen vorübergehend für Zuversicht. Doch diese Entwicklung hielt nicht allzu lange an. Erste Gewinnmitnahmen stellten sich Ende August ein, aus denen sich in weiterer Folge eine tiefgreifende Korrektur entwickelte.
Die Hoffnung war groß, dass die 50-Tage-Linie als Unterstützung dienen könnte. Vorübergehend sah es danach aus, doch der Goldpreis rutschte vorige Woche zunehmend darunter. Im gestrigen Handel wurde schließlich auch der wichtige Boden bei 4.200 USD je Feinunze deutlich unterschritten. In der Spitze fiel Gold sogar bis auf rund 4.113 USD. Damit wurde der Ausbruch von August vollständig negiert und der Trend ist mittlerweile in eine bärische Phase übergegangen.
Expertenmeinung: Neben dem schwachen Chartbild belasten derzeit vor allem die stark gestiegenen US-Anleiherenditen und die Aussicht auf weitere Zinserhöhungen der Fed. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen erreichte zuletzt den höchsten Stand seit 2007. Gleichzeitig sorgten steigende Ölpreise für neue Inflationssorgen. Höhere Renditen erhöhen die Opportunitätskosten des zinslosen Goldes.
Mit dem Bruch der Unterstützung bei 4.200 USD hat sich das technische Chartbild weiter eingetrübt. Entscheidend wäre nun, ob die Bullen diesen Bereich schnell zurückerobern könnten. Bleibt Gold darunter, könnte der Verkaufsdruck anhalten. Eine erste Stabilisierung wäre nach dem kräftigen Kursrückgang zwar jederzeit möglich, für eine nachhaltige Trendwende wäre jedoch die Rückeroberung der besagten Marke erforderlich.
Aussicht: Neutral

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Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 29.09.2026 um 7:49 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
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