Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Wer davon ausgeht, dass Gold in schwierigen Börsenzeiten stets als sicherer Hafen dient, wurde zum Wochenschluss eines Besseren belehrt. Sowohl die Wall Street als auch der Goldpreis gerieten deutlich unter Druck.
Dabei durchbrach der Gold-Future die psychologisch wichtige Marke von 4.000 USD und unterschritt somit eine zentrale Unterstützungszone. Dies könnte als technisches Verkaufssignal gewertet werden und weitere Folgen für die Kursentwicklung haben. Der mittelfristige Trend befindet sich bereits seit geraumer Zeit in einer bärischen Phase. Insbesondere die fallende 20-Tage-Linie erwies sich in den vergangenen Wochen als hartnäckiger Widerstand. Mit dem jüngsten Kursrückgang auf ein neues Jahrestief hat sich die bärische Tendenz erneut bestätigt.
Expertenmeinung: Der Bruch der Marke von 4.000 USD könnte die technische Gesamtlage weiter verschärfen. Besonders kritisch wäre es, wenn der Goldpreis diese wichtige Ebene in den kommenden Handelstagen nicht zurückerobern könnte. In diesem Fall könnte das jüngste Tief bei rund 3.880 USD erneut in den Fokus rücken.
Ein nachhaltiger Bruch dieser Unterstützung könnte weitere Kursverluste nach sich ziehen. Kurzfristige Gegenbewegungen wären nach den deutlichen Verlusten zwar jederzeit möglich, doch erst eine Rückeroberung der 4.000-USD-Marke und in weiterer Folge der fallenden 20-Tage-Linie könnte das Chartbild wieder etwas aufhellen.
Aussicht: Bärisch

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Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 02.11.2026 um 7:48 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
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