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Microsoft Aktie Prognose Microsoft: Das Imperium schlägt zurück 

News: Aktuelle Analyse der Microsoft Aktie

In diesem Artikel
Microsoft
ISIN: US5949181045
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Ticker: MSFT -,-- %
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Börse: --

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Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral
Zur Microsoft Aktie

Die Aktienanalysen von Tobias Krieg basieren auf einer Kombination aus Charttechnik und Fundamentalanalyse. Dabei liegt der Fokus auf der Bewertung von Unternehmen anhand ihrer finanziellen Kennzahlen, wie z. B. KGV, Cashflow oder Eigenkapitalrendite, sowie auf der Identifikation von überdurchschnittlichen Wachstumspotenzialen zu einem attraktiven Einstiegskurs.

Microsoft investiert Milliarden in künstliche Intelligenz. Jetzt verdichten sich die Hinweise, dass sich der gewaltige Kapitaleinsatz auszahlen könnte. 

Ein digitales Imperium 

Microsoft hat sich zu einem der wichtigsten Anbieter für Unternehmenssoftware, Cloud-Infrastruktur und künstliche Intelligenz entwickelt.  

Viele Kunden nutzen die Produkte nicht nur, sie sind tief in deren Geschäftsprozesse eingebunden. Das schafft wiederkehrende Einnahmen, hohe Wechselkosten und eine enorme Nutzerbasis – im Bereich Unternehmenssoftware vermutlich die größte der Welt. 

Das Herzstück ist inzwischen das Cloudgeschäft. Mit Azure konkurriert Microsoft direkt mit Amazon Web Services und Google Cloud um die IT-Infrastruktur von Unternehmen. Wer Anwendungen, Datenbanken und zunehmend auch KI-Anwendungen in die Cloud verlagert, setzt mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen dieser drei Anbieter. 
Der weltweite Marktanteil von Azure wird auf etwa 21 % geschätzt. AWS ist mit etwa 28 % der Marktführer und auf dem dritten Platz folgt Google Cloud mit etwa 14 %. Den Rest teilen sich eine Vielzahl von deutlich kleineren Wettbewerbern, auf Platz vier dürfte Alibaba mit etwa 4 % liegen. 

Hinzu kommen Microsoft 365 mit Word, Excel, Outlook und Teams, die Entwicklerplattform GitHub, LinkedIn sowie Sicherheits- und Unternehmenssoftware. Diese Mischung macht den Konzern weniger abhängig von einzelnen Produkten. 

Der nächste große Wachstumstreiber ist künstliche Intelligenz. Microsoft integriert Copilot in seine Software und stellt über Azure die Rechenleistung für KI-Anwendungen bereit. Die strategische Beteiligung an OpenAI verschaffte dem Konzern früh einen wichtigen Zugang zu dieser Technologie. 

Werden sich die KI-Investitionen jemals auszahlen? 

Die Risiken sollte man dennoch nicht unterschätzen. Amazon, Google und zahlreiche spezialisierte Anbieter investieren ebenfalls massiv in KI. Zudem könnten günstigere Open-Source-Modelle den Wettbewerb verschärfen oder neue KI-Anwendungen etablierte Softwareprodukte verdrängen. 

Um im KI-Wettbewerb zu bestehen, hat Microsoft die Investitionen ab 2024 massiv erhöht. Damals kletterten die Investitionen von 28,1 Mrd. USD auf 44,5 Mrd. USD. Im Folgejahr waren es bereits 64,6 Mrd. USD und im Geschäftsjahr 2026 waren es 116 Mrd. USD.

Entscheidend ist nun, ob sich die enormen Investitionen in Rechenzentren und Chips in dauerhaft höhere Umsätze und Gewinne verwandeln. 
Inzwischen spricht immer mehr dafür, dass das der Fall sein könnte. 

Es hat längst begonnen 

Im letzten Quartal lag der Gewinn mit 4,74 USD je Aktie über den Erwartungen von 4,22 USD. Mit einem Umsatz von 90,0 Mrd. USD wurden die Analystenschätzungen von 87,4 Mrd. USD ebenfalls übertroffen. 
Auf Jahressicht entspricht das einem Umsatzplus von 17 % und einem Gewinnsprung um 23 %. 

Den Konsensschätzungen zufolge dürfte der Gewinn im seit Juli laufenden Geschäftsjahr um 14 % auf 19,64 USD je Aktie steigen. Microsoft kommt demnach auf eine forward P/E von 26,7. 
In den letzten fünf Geschäftsjahren lag die P/E durchschnittlich bei 33,2. Aus dieser Warte wäre also durchaus Luft vorhanden. 

Sollte die Bewertung wieder auf dieses Niveau steigen, entspräche das einem Kursziel von 652,04 USD. 
Sollten die Erwartungen übertroffen werden, ergäben sich entsprechend höhere Kursziele. 

Ob das der Fall sein wird, darauf werden wir am 28. Oktober nachbörslich erste Hinweise erhalten, sobald Microsoft die Zahlen zum ersten Quartal vorlegt. 

Die Chancen stehen nicht schlecht, dass die Erwartungen übertroffen werden, denn das war in den letzten 16 Quartalen jedes Mal der Fall. Doch es gibt auch andere Indizien. 

Der unterschätzte Hebel 

Der größte Wachstumstreiber ist nach wie vor Azure. Zuletzt legte der Umsatz in diesem Bereich um 43 % zu. Die Cloud-Sparte, zu der auch Azure zählt, verzeichnete ein Umsatzplus von 32 % auf 39,3 Mrd. USD.  

Setzt sich das Wachstum in diesem Tempo fort, könnte Microsoft im Cloud-Geschäft bald mehr Umsatz als in allen anderen Bereichen zusammen erzielen. 
Da in diesem Geschäftsbereich besonders hohe Margen erzielt werden, könnte das Konzernergebnis dadurch überproportional steigen. Das spricht dafür, dass sich die Investitionen auszahlen und dass die Dynamik anhalten könnte. 

Das wird durch die Absatzzahlen von Copilot noch weiter unterstrichen. Im Geschäftsjahr 2026, das bis Ende Juni lief, überschritt das Produkt laut Microsoft die Marke von 30 Millionen kostenpflichtigen Lizenzen. GitHub Copilot kam auf 50 Millionen Nutzer. 

Ein weiterer wichtiger Frühindikator ist der Auftragsbestand, der zum Ende des Geschäftsjahres 2026 bei 684 Mrd. USD lag. Das entspricht etwas mehr als dem Doppelten der Umsätze im letzten Geschäftsjahr. 

Jetzt kommt Maia 

Die entscheidende Frage ist, wie viel Gewinn Microsoft mit diesen Aufträgen erzielen kann – und an dieser Stelle wird es richtig spannend. 
Die Cloud-Sparte und Azure könnten in Zukunft noch profitabler werden. 

Ein wichtiger Hebel könnte Microsofts eigene Chipentwicklung werden. Mit Maia entwickelt der Konzern spezielle KI-Beschleuniger, die einen Teil der bisher von externen Anbietern bezogenen Hardware ersetzen sollen. Die zweite Generation, Maia 200, ist gezielt auf die sogenannte Inferenz ausgelegt.  

Dabei werden bereits trainierte KI-Modelle eingesetzt, um Antworten zu generieren oder Aufgaben zu erledigen. Genau dieser Prozess dürfte mit der zunehmenden Verbreitung von Copilot und anderen KI-Anwendungen immer wichtiger werden. 

Microsoft zufolge bietet Maia 200 gegenüber der neuesten bisher eingesetzten Hardware eine um mehr als 30 Prozent bessere Leistung pro Dollar. Das könnte die Kosten je erzeugtem KI-Token senken und damit die Wirtschaftlichkeit von Azure und eigenen KI-Produkten verbessern. 

Der Effekt könnte erheblich sein und daher plant Microsoft, die Maia-Systeme ab 2027 in großem Maßstab einzusetzen. 

Aus all den genannten Gründen habe ich mich in der Vergangenheit bereits mehrfach positiv zur Aktie geäußert, vor allem, wenn es antizyklische Gelegenheiten gab: 
Microsoft: Ein bekanntes Muster 

Microsoft Aktie: Chart vom 26.10.2026, Kurs: 524,51 USD – Kürzel: MSFT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX 
Microsoft Aktie: Chart vom 26.10.2026, Kurs: 524,51 USD – Kürzel: MSFT | Quelle: TWS

Gelingt jetzt ein nachhaltiger Ausbruch über den Widerstand bei 530 USD, könnte die Aktie das Allzeithoch nahe 550 USD ansteuern. 
Darüber ergeben sich extrapolierte Kursziele bei 580 – 600 USD.  

Fällt die Aktie jedoch unter 492 USD, könnte das einen Rücksetzer in Richtung 467 USD oder 434 – 450 USD auslösen. 

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Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 26.10.2026 um 15:15 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Tobias Krieg ist Chefanalyst bei LYNX Broker und Gründer von LongTerm-Value.
Er ist seit mehr als fünfzehn Jahren an der Börse aktiv, davon mehr als eine Dekade als leidenschaftlicher Vollzeit-Investor. Geprägt durch Vorbilder wie Charlie Munger, Peter Lynch und Bill Miller ist Value Investing der Grundsatz und Growth at a reasonable Price der Wahlspruch.
Denn auch gute Unternehmen können schlechte Investments sein. Ein attraktiver Einstiegskurs zum richtigen Zeitpunkt ist absolut entscheidend.

Mehr als 13.000 Investoren & Trader folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.

Stabilität in stürmischen Zeiten. Bei LYNX selbstverständlich.

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Vorherige Analysen der Microsoft Aktie

13.10.2026
08:19 Uhr

Microsoft setzt Aufwärtstrend fort – Allzeithoch rückt näher — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bullisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 13.10.2026 um 7:45 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits in meiner letzten Analyse habe ich den mittlerweile positiven Chartverlauf des bekannten Softwareunternehmens näher beleuchtet. Während zahlreiche KI- und Halbleiteraktien im Laufe der vorigen Woche deutliche Rückschläge erlitten, ging es bei Microsoft weiterhin stetig aufwärts.

Anleger scheinen verstärkt auf etablierte Softwareunternehmen zu setzen, was die aktuelle Aufwärtsbewegung der Microsoft-Aktie begünstigen könnte. Seit dem Breakout aus der Konsolidierung Ende September hat das Papier nicht mehr unterhalb der 20-Tage-Linie geschlossen. Diese begleitet die Kurse mittlerweile kontinuierlich nach oben und unterstreicht die Stärke der laufenden Aufwärtsbewegung. Eine Rückkehr zum bisherigen Allzeithoch erscheint aus charttechnischer Sicht möglich. Der Trend befindet sich derzeit in einer bullischen Phase.

Expertenmeinung: Die relative Stärke gegenüber zahlreichen anderen Technologiewerten könnte ein Hinweis darauf sein, dass institutionelle Anleger derzeit verstärkt auf Microsoft setzen. Auffällig ist, dass bislang selbst kleinere Rücksetzer von Käufern aufgefangen wurden. Die 20-Tage-Linie könnte daher weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Sollte diese Unterstützung auch bei einer möglichen Zwischenkorrektur verteidigt werden, wäre eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung in Richtung des bisherigen Allzeithochs denkbar. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Hürde könnte als weiteres positives charttechnisches Signal gewertet werden. Aktuell bleibe ich hinsichtlich der weiteren Kursentwicklung der Aktie bullisch.

Aussicht: Bullisch

Microsoft, Aktie: Chart vom 12.10.2026, Kurs: 541.15 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Microsoft, Aktie: Chart vom 12.10.2026, Kurs: 541.15 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

06.10.2026
08:16 Uhr

Microsoft erreicht neues Jahreshoch – hält die 20-Tage-Linie? — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bullisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 06.10.2026 um 7:53 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Softwareriese setzte seine Aufwärtsbewegung fort und konnte im gestrigen Handel ein neues Jahreshoch erreichen. Bereits vorige Woche gelang der Microsoft-Aktie der Breakout aus einer Konsolidierungszone, zunächst fehlten jedoch die Anschlusskäufe.

Mittlerweile folgten weitere Käufe. Mit dem neuen höheren Hoch bestätigt die Aktie den aktuell intakten Aufwärtstrend. Auffällig ist zudem, dass die Kurse seit Wochen wiederholt an der 20-Tage-Linie Unterstützung finden. Diese scheint derzeit von Marktteilnehmern besonders beachtet zu werden.

Expertenmeinung: Mit dem Anstieg auf ein neues Jahreshoch hat die Microsoft-Aktie ein weiteres positives technisches Signal geliefert. Entscheidend wäre nun, dass der Ausbruch nicht unmittelbar wieder abverkauft wird. Idealerweise könnte die Aktie das aktuelle Niveau halten und die Serie höherer Hochs und höherer Tiefs fortsetzen. Kleinere Rücksetzer wären dabei aus charttechnischer Sicht nicht ungewöhnlich. Besonders die 20-Tage-Linie dürfte weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Solange Rücksetzer in diesem Bereich aufgefangen werden, bliebe das technische Gesamtbild positiv. Ein nachhaltiger Bruch der 20-Tage-Linie könnte dagegen als erstes Warnsignal gewertet werden. Vorerst erscheint die technische Ausgangslage weiterhin positiv.

Aussicht: Bullisch

Microsoft, Aktie: Chart vom 05.10.2026, Kurs: 525.43 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Microsoft, Aktie: Chart vom 05.10.2026, Kurs: 525.43 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

22.09.2026
08:47 Uhr

Microsoft konsolidiert auf hohem Niveau – folgt ein weiterer Ausbruch? — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bullisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 22.09.2026 um 7:54 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Nach dem deutlichen Comeback Ende Juli ist es in den vergangenen Wochen wieder etwas ruhiger um den Softwarekonzern geworden. Auslöser der damaligen Rallye waren starke Quartalszahlen, die die Microsoft-Aktie innerhalb eines Handelstages um rund 30 % nach oben katapultierten.

Seitdem konsolidieren die Kurse auf hohem Niveau und befinden sich weiterhin in einer bullischen Trendphase. Eine solche Verschnaufpause war nach dem kräftigen Anstieg nicht ungewöhnlich. Zuletzt pendelte die Aktie in einer recht engen Spanne. Zum Wochenstart konnten die Käufer wieder Akzente setzen, und die Microsoft-Aktie legte am Montag zu. Für einen weiteren technischen Impuls müsste zunächst die obere Begrenzung der laufenden Konsolidierung überwunden werden.

Expertenmeinung: Aus technischer Sicht bleibt das Gesamtbild konstruktiv. Die Aktie konnte sich nach dem starken Juli-Anstieg oberhalb wichtiger gleitender Durchschnitte etablieren und befindet sich aktuell in einer Konsolidierung auf erhöhtem Niveau.

Der Bereich zwischen rund 510 und 518 USD dürfte kurzfristig eine wichtige Hürde darstellen. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte einen weiteren technischen Impuls liefern. In diesem Fall würden die Hochs der vergangenen Monate wieder stärker in den Fokus rücken. Auf der Unterseite ist insbesondere der Bereich um 480 USD von Bedeutung. Ein Bruch dieser Zone könnte die laufende Konsolidierung ausweiten und das kurzfristig bullische Chartbild eintrüben.

Aussicht: Bullisch

Microsoft, Aktie: Chart vom 21.09.2026, Kurs: 501.61 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Microsoft, Aktie: Chart vom 21.09.2026, Kurs: 501.61 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

27.08.2026
08:34 Uhr

Microsoft mit Erholung – wie könnte es weitergehen? — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 27.08.2026 um 7:43 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Nach der deutlichen Rallye, die durch die starken Quartalsergebnisse Ende Juli zusätzlich unterstützt wurde, gönnte sich das Softwareunternehmen bis Mitte August eine Verschnaufpause. Anleger nahmen Gewinne mit und die Microsoft-Aktie ging in eine Zwischenkorrektur über. Vor allem der große Abstand zur 50 und 20-Tage-Linie hatte zuvor auf eine kurzfristig überhitzte Situation hingedeutet. Mittlerweile konnte die 20-Tage-Linie wieder deutlich zu den Kursen aufschließen.

Mit der jüngsten Aufwärtsbewegung hat sich das kurzfristige Chartbild wieder aufgehellt. Für eine bullische Einstufung im 6-Monatschart fehlt allerdings noch die nachhaltige Bestätigung der neuen Aufwärtsbewegung.

Expertenmeinung: Die technische Erholung steht auch im Zusammenhang mit den starken Geschäftszahlen. Entscheidend ist nun, ob die Microsoft-Aktie die jüngste Aufwärtsbewegung bestätigen und ein neues Zwischenhoch ausbilden kann. In diesem Fall wäre eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung charttechnisch möglich.

Ein Rückfall unter die 20-Tage-Linie würde das kurzfristige Bild hingegen wieder eintrüben. Die 50-Tage-Linie bleibt darunter aber die wesentlich wichtigere Unterstützung für den mittelfristigen Trend. Vorerst zeigt das Chartbild damit eine positive kurzfristige Tendenz.

Aussicht: Bullisch

Microsoft, Aktie: Chart vom 26.08.2026, Kurs: 496.37 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Microsoft, Aktie: Chart vom 26.08.2026, Kurs: 496.37 USD, Kürzel: MSFT | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

10.08.2026
11:17 Uhr

Microsoft: Ist der Zug schon abgefahren? — Tobias Krieg

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 10.08.2026 um 11:03 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Microsoft hat geliefert und die Aktie ist deutlich gestiegen. Die eigentliche Neubewertung könnte jedoch erst noch bevorstehen.

In den letzten Monaten hatte ich mich mehrfach positiv zu Microsoft geäußert. Erst kürzlich noch zu einem Kurs von 386 USD (Microsoft: Ein bekanntes Muster).

Damals war die Ausgangslage besonders interessant: Der Gewinn stieg dynamisch, während die Aktie gleichzeitig deutlich gefallen war. Genau diese Kombination ist langfristig einer der einfachsten Wege, um attraktive Einstiegsgelegenheiten zu finden.
Es ist ein altbekanntes Muster.

Inzwischen wissen wir, dass die Rechnung aufgegangen ist. Microsoft notiert mittlerweile bei 499 USD.
Maßgeblich dazu beigetragen haben die jüngsten Quartalszahlen. Doch das ist nur ein Teil der Geschichte.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache

Microsoft hat das Geschäftsjahr 2026 mit einem starken Schlussquartal beendet. Der Gewinn lag mit 4,74 USD je Aktie weit über den Erwartungen von 4,22 USD. Mit einem Umsatz von 90,0 Mrd. USD wurden die Analystenschätzungen von 87,4 Mrd. USD ebenfalls übertroffen.
Auf Jahressicht entspricht das einem Umsatzplus von 18 % und einem Gewinnsprung um 23 %.

Azure verzeichnete im Schlussquartal ein Umsatzplus von 43 %. Die Wachstumsrate hat sich also abermals beschleunigt.
Der jährliche Umsatz von Azure überschritt erstmals die Marke von 100 Mrd. USD. Microsoft Cloud kam im Gesamtjahr auf mehr als 214 Mrd. USD Umsatz und wuchs um 27 %. Microsoft 365 Copilot erreicht inzwischen mehr als 30 Millionen zahlende Nutzer.

Noch interessanter ist der Ausblick. Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 stellt Microsoft beim Azure-Umsatz ein Wachstum von rund 45 % in Aussicht. Auch der Konzernumsatz soll weiter um 16 – 17 % wachsen.

Die Diskussion über die hohen KI-Investitionen ist damit nicht verschwunden. Aber die Zahlen liefern zunehmend die Antwort darauf, dass sich die Investitionen tatsächlich auszahlen.
Die Nachfrage scheint jedenfalls vorhanden zu sein.

Ausblick und Bewertung

Und damit sind wir wieder bei der ursprünglichen These. Seit der letzten Analyse ist nicht nur der Kur stark gestiegen, sondern auch der Gewinn – und es setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass sich die enormen Investitionen in Rechenzentren auszahlen werden.

Für Microsoft bietet das die Möglichkeit für eine Neubewertung oder zumindest einen Anstieg der Bewertung auf das langfristig übliche Niveau.
Im laufenden Geschäftsjahr (6/2027) wird ein Gewinnsprung um 13 % auf 19,55 USD je Aktie erwartet. Microsoft kommt demnach auf eine forward P/E von 25,6. Im langjährigen Durchschnitt lag die P/E bei 29,4. Aktuell würde das einem Kursziel von 574,77 USD entsprechen, also einem Kurspotenzial von etwa 15 %.

Das eigentliche Potenzial ergibt sich jedoch daraus, dass die Konsensschätzungen zu niedrig sein könnten. In den letzten drei Jahren wurden jeweils Gewinnsprünge um 16 bis 27 % erzielt, wobei das gerade abgeschlossene Geschäftsjahr das stärkste war.
Darüber hinaus hat sich die Dynamik im Jahresverlauf weiter erhöht. Das Wachstum von Azure ist im Schlussquartal weiter gestiegen.

Azure legt noch einen Gang zu

Daher ist es unwahrscheinlich, dass die Dynamik plötzlich einbrechen wird. Aus meiner Sicht ist ein anhaltend hohes Wachstum sehr viel wahrscheinlicher – und genau das signalisiert auch Microsoft selbst.

Schließlich erwartet der Windows-Konzern im ersten Quartal ein Wachstum von 16 – 17 % und bei Azure sogar einen Anstieg auf 45 %.
Für das gesamte Geschäftsjahr stellt Microsoft aktuell ein „zweistelliges Wachstum“ beim Umsatz und beim operativen Ergebnis in Aussicht. Viel mehr als eine grobe Baseline ist das nicht – der Vorstand möchte damit wohl nur kommunizieren, dass Umsatz und Gewinn deutlich steigen werden.

Derzeit orientieren sich die Prognostiker an dieser Grundlinie. Sobald der Gewinn im ersten Quartal stärker steigen wird als erwartet und die Prognose konkretisiert wird, dürfte sich das ändern.
Auch das ist ein bekanntes Muster. Wir werden sehen, ob es wieder so kommen wird.

Sollte der Gewinn im laufenden Geschäftsjahr beispielsweise um 20 % steigen, ergibt sich daraus entsprechendes Potenzial.
Eine P/E von 29,4 entspräche in diesem Szenario einem Kurs von 609,63 USD.

Microsoft Aktie: Chart vom 10.08.2026, Kurs: 499,99 USD – Kürzel: MSFT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Microsoft Aktie: Chart vom 10.08.2026, Kurs: 499,99 USD – Kürzel: MSFT | Quelle: TWS

Mit den Anstiegen über 467 und 493 USD wurden prozyklische Kaufsignale mit möglichen Kurszielen bei 530 und 550 USD ausgelöst.
Darüber ergeben sich extrapolierte Kursziele bei 580 – 600 USD.

Fällt die Aktie jedoch unter 492 USD, könnte das einen Rücksetzer in Richtung 467 USD oder 434 – 450 USD auslösen.

Über den Autor

Tobias Krieg ist Chefanalyst bei LYNX Broker und Gründer von LongTerm-Value.
Er ist seit mehr als fünfzehn Jahren an der Börse aktiv, davon mehr als eine Dekade als leidenschaftlicher Vollzeit-Investor. Geprägt durch Vorbilder wie Charlie Munger, Peter Lynch und Bill Miller ist Value Investing der Grundsatz und Growth at a reasonable Price der Wahlspruch.
Denn auch gute Unternehmen können schlechte Investments sein. Ein attraktiver Einstiegskurs zum richtigen Zeitpunkt ist absolut entscheidend.

Analysemethode

Die Aktienanalysen von Tobias Krieg basieren auf einer Kombination aus Charttechnik und Fundamentalanalyse. Dabei liegt der Fokus auf der Bewertung von Unternehmen anhand ihrer finanziellen Kennzahlen, wie z. B. KGV, Cashflow oder Eigenkapitalrendite, sowie auf der Identifikation von überdurchschnittlichen Wachstumspotenzialen zu einem attraktiven Einstiegskurs.

10.07.2026
08:21 Uhr

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07.07.2026
16:02 Uhr

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15.06.2026
08:31 Uhr

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12.05.2026
08:18 Uhr

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08:14 Uhr

Microsoft liefert gute Zahlen, Aktie reagiert verhalten — Achim Mautz

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08:24 Uhr

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19.03.2026
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