Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Facebook-Mutter Meta Platforms hat mit ihren jüngsten Quartalsergebnissen die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Gewinn je Aktie lag bei 7,40 USD und damit über der zuvor prognostizierten Marke von 6,52 USD.
Auch der Umsatz entwickelte sich positiv und stieg auf 64,60 Milliarden USD, was einem Zuwachs von mehr als 26 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Zusätzlich hob das Unternehmen seine Umsatzprognose für das vierte Quartal leicht an. Die Meta-Aktie reagierte nachbörslich mit einem Kursplus von mehr als 2 %.
Aus technischer Sicht bleibt die Ausgangslage jedoch angespannt. Nach dem jüngsten Fehlausbruch über die Widerstandsmarke von 750 USD bildeten sich sowohl ein tieferes Hoch als auch ein tieferes Tief. Damit wurde die zuvor positive Trendstruktur beeinträchtigt. Die nächste entscheidende Unterstützung befindet sich bei 681 USD.
Expertenmeinung: Die Quartalsergebnisse könnten der Meta-Aktie einen Impuls für eine mögliche Trendwende geben. Entscheidend dürfte zunächst sein, ob die nachbörslichen Kursgewinne im regulären Handel bestätigt werden. Gelingt es den Bullen, das Wochentief zu verteidigen, könnte sich eine Erholungsbewegung in Richtung 750 USD entwickeln.
Sollte die positive Reaktion hingegen schnell abverkauft werden, dürfte die Unterstützung bei 681 USD erneut in den Mittelpunkt rücken. Ein Bruch dieser Marke könnte die angeschlagene Trendstruktur weiter bestätigen und zusätzliche Kursverluste begünstigen. Ich bleibe daher vorerst bei einer neutralen Einschätzung.
Aussicht: Neutral
Meta Platforms, Aktie: Chart vom 21.10.2026, Kurs: 697.52 USD, Kürzel: META | Quelle: TWS
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 22.10.2026 um 7:55 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
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Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 13.10.2026 um 11:24 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Meta investiert massiv in KI: Ist das eine ungewisse Wette auf die Zukunft oder zahlt es sich längst aus? Eine Kennzahl könnte die Antwort liefern.
Meta steckt gewaltige Summen in künstliche Intelligenz, Rechenzentren und neue Hardware. An der Börse wächst deshalb die Skepsis. Dabei könnte ausgerechnet die Technologie, die den Kapitalbedarf explodieren lässt, das bestehende Werbegeschäft profitabler machen als je zuvor.
Der Markt sieht vor allem die Risiken
An der Börse kann sich die Stimmung selbst bei den größten Technologiekonzernen erstaunlich schnell drehen. Zeitweise galt Alphabet als KI-Verlierer und der Kurs kam nicht von der Stelle. Doch dann änderte sich das Narrativ und plötzlich ging die Aktie durch die Decke.
Auch Microsoft und Apple wurden zeitweise kritisch beäugt und kürzlich traf es auch Meta. Der Kurs brach in kürzester Zeit von 800 auf 520 USD ein. Auch Meta muss beweisen, dass sich die gewaltigen KI-Investitionen auszahlen.
Auf diese Frage könnte eine Kennzahl die Antwort liefern.
Gleichzeitig läuft das Kerngeschäft sehr ordentlich. Facebook, Instagram, WhatsApp und Messenger erreichen Milliarden Menschen. Im zweiten Quartal 2026 nutzten durchschnittlich 3,6 Milliarden Menschen täglich mindestens einen Dienst des Konzerns.
Darüber hinaus stieg die Zahl der ausgelieferten Werbeanzeigen um 14 Prozent, während der durchschnittliche Preis je Anzeige um 12 Prozent zulegte. Entwickeln sich beide Kennzahlen in die richtige Richtung, entsteht dadurch ein enormer operativer Hebel, der aber durch die hohen KI-Investitionen verschleiert wird – er ist für die Mehrheit der Anleger nicht sichtbar.
Hinzu kommt, dass ein positiver Netzwerkeffekt entsteht. Milliarden Nutzer erzeugen Interaktionen und Daten, die Meta dabei helfen, Inhalte und Werbung immer gezielter auszuspielen. Je besser die Anzeigen funktionieren, desto attraktiver wird die Plattform für Werbetreibende. Und je höher deren Werbeerfolg ausfällt, desto größer ist ihre Zahlungsbereitschaft. Künstliche Intelligenz könnte diesen Kreislauf erheblich verstärken.
KI macht das Kerngeschäft effizienter
Der größte Hebel liegt vorerst nicht in futuristischen KI-Assistenten, sondern im bestehenden Werbegeschäft. Meta setzt zunehmend auf leistungsfähigere Modelle, um Nutzerinteressen besser zu erkennen, Inhalte passender zu empfehlen und Werbung präziser auszuspielen. Und die neuen KI-Systeme, die Meta dafür nutzt, scheinen damit sehr erfolgreich zu sein.
Der wirtschaftliche Effekt ist unmittelbar nachvollziehbar. Führt eine Anzeige häufiger zu einem Kauf, steigt ihr Wert für den Werbekunden. Dieser kann mit demselben Budget mehr erreichen oder seine Ausgaben erhöhen, um zusätzliche Kunden zu gewinnen. Meta könnte damit gleich mehrfach profitieren: durch höhere Werbepreise, wachsende Budgets und eine bessere Auslastung seiner Plattformen.
Auch die Automatisierung verspricht erhebliche Vorteile. Mit Advantage+ übernimmt Meta bereits heute Teile der Kampagnensteuerung, Zielgruppenauswahl und Werbemitteloptimierung. KI kann diese Prozesse weiter verbessern und den Aufwand für Werbetreibende reduzieren. Besonders kleinere Unternehmen könnten dadurch professionelle Kampagnen schalten, ohne dafür große Marketingabteilungen zu benötigen.
Dadurch wird das Werbegeschäft von Meta für eine ganz neue Zielgruppe zugänglich.
WhatsApp: Der nächste Milliardenmarkt?
Zusätzlich eröffnet sich mit WhatsApp ein interessanter Wachstumsmarkt. Unternehmen nutzen den Messenger längst für Kundenservice und Vertrieb. KI-Agenten könnten daraus einen weitgehend automatisierten Verkaufskanal machen. Sie beantworten Fragen, empfehlen Produkte und begleiten Kunden im Kaufprozess.
Meta zufolge setzen bereits mehr als eine Million Unternehmen Business Agents über WhatsApp und Messenger ein. Gelingt es, diese Nutzung auszuweiten, könnte neben der Werbung eine weitere bedeutende Erlösquelle entstehen. Die Abrechnung erfolgt derzeit vor allem nutzungsabhängig über Tokens. Mit zunehmender Nutzung könnte daraus ein skalierbares Geschäft mit attraktiven Margen und einem starken Cashflow entstehen.
Wie groß das Geschäft werden kann, ist noch offen. Das Potenzial ist jedoch erheblich. Ein Blick auf die große Nutzerbasis reicht aus, um das zu erkennen. Das macht die Plattform auch für Unternehmenskunden so interessant.
Die große Wette
Deutlich schwieriger einzuschätzen sind die langfristigen Ambitionen. Meta will nicht nur seine Werbemaschine optimieren, sondern auch persönliche KI-Assistenten entwickeln und sich als Anbieter einer neuen digitalen Plattform positionieren. Auch dafür werden Rechenzentren gebaut und Milliarden investiert – gleichzeitig kostet die Entwicklung dieser Technologien Milliarden.
Für Zuckerberg sollen dabei vor allem Smart Glasses eine wichtige Rolle spielen. Sie sollen digitale Assistenz stärker in den Alltag integrieren und langfristig eine Alternative zu Smartphone und Computer eröffnen. Ob sich daraus ein Massenmarkt mit attraktiven Renditen entwickelt, ist allerdings noch längst nicht ausgemacht.
Persönlich bin ich hier sehr skeptisch. Und selbst im Erfolgsfall dürfte der Wettbewerb mit Google, Apple & Co. intensiv sein.
Die Skepsis der Börse ist deshalb nachvollziehbar. Meta hat mit dem Metaverse bereits gezeigt, dass Mark Zuckerberg bereit ist, enorme Summen in langfristige Visionen zu investieren – auch wenn sich über Jahre hinweg kein Erfolg einstellt.
Für 2026 werden inzwischen Investitionen von 130 bis 145 Milliarden USD erwartet. Das ist eine gewaltige Belastung, selbst für einen Konzern dieser Größenordnung.
Allerdings sollte man nicht alles in einen Topf werfen. Der Großteil der Investitionen dient dem Ausbau der Rechenkapazitäten und der Verbesserung bestehender Geschäftsmodelle und nicht den Visionen von Zuckerberg.
Die Rechnung geht scheinbar auf
Die operative Entwicklung zeigt das recht eindeutig. Im ersten Quartal 2026 stieg der Umsatz um 33 Prozent auf 56,31 Milliarden USD, im zweiten Quartal um weitere 28 Prozent auf 60,80 Milliarden USD. Das Kerngeschäft wächst also trotz seiner bereits enormen Größe mit beeindruckendem Tempo.
Noch wichtiger ist aber eine andere Kennzahl: Der operative Cashflow. Der operative Cashflow zeigt, wie viel Geld ein Unternehmen im laufenden Geschäft generiert.
Im ersten Halbjahr konnte der operative Cashflow von 49,59 auf 64,09 Mrd. USD gesteigert werden, ein Plus von rund 29 Prozent. Zwar verschlingen die Investitionen erhebliche Summen, der operative Cashflow zeigt jedoch, wie groß die Ertragsbasis ist.
Daher korreliert der Aktienkurs von Meta auch stark mit dem operativen Cashflow. Derzeit wird erwartet, dass der operative Cashflow in diesem Jahr um 14 % auf 51,45 USD je Aktie steigen wird. Fällt das zweite Halbjahr ähnlich stark wie das erste, könnten es aber auch 59 USD je Aktie werden.
Das entspricht einem P/OCF zwischen 12,6 und 14,4. Im langjährigen Durchschnitt lag der P/OCF bei etwa 17. Darüber hinaus wird im kommenden Jahr eine Beschleunigung der Wachstumsdynamik erwartet.
Meta Aktie: Chart vom 13.10.2026, Kurs: 737,50 USD – Kürzel: META | Quelle: TWS
Gelingt jetzt ein nachhaltiger Ausbruch über 750 USD, kommt es zu einem prozyklischen Kaufsignal mit Kursziel Allzeithoch. Darüber ergeben sich extrapolierte Kursziele bei 830 – 840 und 880USD.
Fällt die Aktie hingegen unter 708 USD, könnte das eine Korrektur in Richtung 675 oder 630 USD einleiten.
Über den Autor
Tobias Krieg ist Chefanalyst bei LYNX Broker und Gründer von LongTerm-Value.
Er ist seit mehr als fünfzehn Jahren an der Börse aktiv, davon mehr als eine Dekade als leidenschaftlicher Vollzeit-Investor. Geprägt durch Vorbilder wie Charlie Munger, Peter Lynch und Bill Miller ist Value Investing der Grundsatz und Growth at a reasonable Price der Wahlspruch.
Denn auch gute Unternehmen können schlechte Investments sein. Ein attraktiver Einstiegskurs zum richtigen Zeitpunkt ist absolut entscheidend.
Analysemethode
Die Aktienanalysen von TobiasKrieg basieren auf einer Kombination aus Charttechnik und Fundamentalanalyse. Dabei liegt der Fokus auf der Bewertung von Unternehmen anhand ihrer finanziellen Kennzahlen, wie z. B. KGV, Cashflow oder Eigenkapitalrendite, sowie auf der Identifikation von überdurchschnittlichen Wachstumspotenzialen zu einem attraktiven Einstiegskurs.
29.09.2026 08:16 Uhr
Meta: Dieser Boden rückt nun in den Fokus
— Achim Mautz
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 29.09.2026 um 7:49 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die weiter steigenden Renditen bei US-Staatsanleihen und die jüngsten Warnsignale rund um die Finanzierung neuer KI-Rechenzentren schürten im gestrigen Handel erneut die Sorgen vieler Anleger. Der Nasdaq 100 verlor 1,1 %, während auch zahlreiche KI-Aktien unter Druck gerieten. Im Mittelpunkt steht zunehmend die Frage, wie die großen Tech-Konzerne ihre umfangreichen Investitionen in die KI-Infrastruktur langfristig finanzieren und gleichzeitig attraktive Renditen erwirtschaften wollen.
Je höher die Finanzierungskosten steigen, desto stärker dürfte der Markt die geplanten Investitionen hinterfragen. Die Meta-Aktie profitierte zuletzt deutlich vom Start des neuen KI-Agenten Muse und legte im September zeitweise mehr als 30 % zu. Inzwischen haben sich deutliche Gewinnmitnahmen eingestellt und die Kurse gaben nach. Der Fokus richtet sich damit auf die nächste wichtige Unterstützung im Bereich von 690 bis 691 USD. Hier könnte sich zeigen, ob die Käufer wieder verstärkt aktiv werden.
Expertenmeinung: Der Bereich um 690 bis 691 USD könnte für die weitere Entwicklung von Bedeutung sein. Gelingt es den Käufern, diese Unterstützung zu verteidigen und hier ein höheres Tief auszubilden, könnte sich das Chartbild wieder stabilisieren. Eine stärkere Nachfrage könnte einen erneuten Test der jüngsten Hochs begünstigen. Ein nachhaltiger Bruch von 690 USD würde das Chartbild hingegen eintrüben und könnte zu einer Ausweitung der laufenden Korrektur führen.
Aussicht: Neutral
Meta, Aktie: Chart vom 28.09.2026, Kurs: 718.10 USD, Kürzel: META | Quelle: TWS
Über den Autor
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
22.09.2026 08:24 Uhr
Meta mit Kurssprung: Muse sorgt für neue KI-Fantasie
— Achim Mautz
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 22.09.2026 um 7:54 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Meta scheint mit seinem neuen KI-Agenten Muse auf großes Interesse bei den Verbrauchern zu stoßen. Die Anwendung wurde am 8. September veröffentlicht und erreichte am 18. September den ersten Platz unter den kostenlosen Apps im US-App-Store. Rund 730.000 Downloads innerhalb eines Zeitraums von etwa fünf Tagen sorgten an der Wall Street für neue Fantasie rund um Metas KI-Strategie.
Die Meta-Aktie legte am Montag um 11,34 % auf 741,25 USD zu. Gleichzeitig wechselten rund 48,25 Millionen Aktien den Besitzer, womit das Handelsvolumen deutlich über den Werten der vergangenen Wochen lag. Der zuvor wichtige Widerstandsbereich rund um 690 USD wurde mit hoher Dynamik überwunden. Damit hat sich das technische Gesamtbild deutlich verbessert. Der zuvor bärische Tenor wäre damit vorerst beendet, und der 6-Monats-Trend würde wieder in eine neutrale Phase übergehen.
Expertenmeinung: Der gestrige Kurssprung liefert ein deutliches Momentum-Signal. Charttechnisch auffällig ist dabei das Zusammenspiel aus Breakout und deutlich erhöhtem Handelsvolumen. Die Zone rund um 690 USD könnte sich nun von einem Widerstand zu einer wichtigen Unterstützung entwickeln.
Kurzfristig könnte die Marke um 750 USD in den Mittelpunkt rücken. Das gestrige Tageshoch lag bereits bei 753,00 USD. Nach einem Anstieg von mehr als 11 % innerhalb einer Sitzung wären kurzfristige Gewinnmitnahmen keine Überraschung.
Entscheidend wäre daher weniger eine sofortige Fortsetzung der Aufwärtsbewegung, sondern vielmehr, ob sich die Meta-Aktie oberhalb der Ausbruchszone stabilisieren kann. Ein erfolgreicher Rücksetzer mit anschließend erneut zunehmender Nachfrage könnte das technische Bild weiter verbessern.
Aussicht: Bullisch
Meta, Aktie: Chart vom 21.09.2026, Kurs: 741.25 USD, Kürzel: META | Quelle: TWS
Über den Autor
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
27.08.2026 08:28 Uhr
Meta nach Milliardenvergleich: Startet jetzt das Comeback?
— Achim Mautz
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bärisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bärisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 27.08.2026 um 7:43 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Meta, der Mutterkonzern von Instagram und Facebook, hat den Rechtsstreit über die mögliche Social-Media-Sucht bei Minderjährigen mit einem milliardenschweren Vergleich beendet. Das Unternehmen zahlt dabei maximal 16,68 Milliarden USD und beendet damit die Klage von 29 US-Bundesstaaten ohne weitere gerichtliche Auseinandersetzung. Zusätzlich verpflichtet sich der Konzern zu stärkeren Schutzmaßnahmen für Jugendliche. Die Meta-Aktie reagierte auf die Nachricht im gestrigen Handel freundlich und konnte sich von den jüngsten Tiefs lösen.
An der übergeordneten technischen Ausgangslage ändert dies vorerst jedoch wenig. Der Kursverlauf der vergangenen Monate bleibt von kräftigen Richtungswechseln geprägt und ähnelt einer Achterbahn. Solange den Bullen keine nachhaltige Rückeroberung wichtiger Widerstände gelingt, bleibt der Trend im 6-Monatschart bärisch.
Expertenmeinung: Die freundliche Reaktion auf den Vergleich könnte den Auftakt für eine technische Gegenbewegung bilden. Für eine nachhaltige Trendwende müssten die Käufer jedoch weiter nachlegen. Besonders interessant wäre eine Rückeroberung der 50-Tage-Linie und in weiterer Folge des Pivot-Hochs von Anfang August bei 612.43 USD. Erst oberhalb dieser Ebenen würde sich das technische Bild deutlich aufhellen. Scheitert die Erholung frühzeitig, könnten die jüngsten Tiefs erneut in den Fokus der Verkäufer rücken.
Aussicht: Bärisch
Meta Platforms, Aktie: Chart vom 26.08.2026, Kurs: 576.14 USD, Kürzel: META | Quelle: TWS
Über den Autor
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
30.07.2026 08:28 Uhr
Meta-Aktie nach Quartalszahlen unter Druck
— Achim Mautz
Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bärisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 30.07.2026 um 7:59 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.
Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die letzten Handelstage verliefen für den Social-Media-Konzern wenig erfreulich. Entsprechend groß war die Hoffnung vieler Anleger, dass die Quartalsergebnisse eine mögliche Wende einleiten könnten.
Vorerst scheint jedoch das Gegenteil der Fall zu sein. Im nachbörslichen Handel geriet die Meta-Aktie deutlich unter Druck und verlor zeitweise rund 7 Prozent. Zwar übertraf Meta mit einem Umsatz von 60,80 Milliarden USD leicht die Erwartungen, beim Gewinn je Aktie wurden mit 6,18 USD die Prognosen jedoch deutlich verfehlt. Belastet wurde das Ergebnis vor allem durch hohe Kosten für KI-Investitionen, Rechtsstreitigkeiten und Restrukturierungen. Auch der Ausblick auf das laufende Quartal wurde von den Anlegern verhalten aufgenommen.
Expertenmeinung: Der Kursrückgang nach den Zahlen könnte den jüngsten Erholungsversuch von Anfang Juli beenden. Sollte die heutige Eröffnung mit einer deutlichen Kurslücke nach unten erfolgen, könnte zunächst die Verteidigung der letzten Zwischentiefs in den Mittelpunkt rücken. Gelingt der Käuferseite keine schnelle Stabilisierung, könnte sich die bislang neutrale Trendphase wieder in Richtung einer bärischen Entwicklung verschieben.
Die nächsten Unterstützungen befinden sich im Bereich von 520 und 540 USD. Diese Ebenen könnten daher verstärkt beachtet werden.
Aussicht: Bärisch
Meta Platforms, Aktie: Chart vom 29.07.2026, Kurs: 585.61 USD, Kürzel: META | Quelle: TWS
Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.
Analysemethode
Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.
24.07.2026 08:19 Uhr
Meta: Erneuter Rückfall unter die 200-Tage-Linie
— Achim Mautz
02.07.2026 08:18 Uhr
Meta mit deutlicher Kurserholung – wie belastbar ist die Bewegung?
— Achim Mautz
30.04.2026 08:22 Uhr
Meta: Trendwende abgesagt?
— Achim Mautz
01.04.2026 08:40 Uhr
Meta: Erholung nach Abverkauf – wie weit könnte der Bounce tragen?
— Achim Mautz
20.03.2026 08:20 Uhr
Meta am Wendepunkt: Reicht die Kraft für eine Stabilisierung?
— Achim Mautz
13.03.2026 13:43 Uhr
Hat Meta das KI-Rennen bereits verloren?
— Tobias Krieg
29.01.2026 08:31 Uhr
Meta überrascht – Aktie legt deutlich zu
— Achim Mautz
07.01.2026 08:29 Uhr
Meta vor nächster Richtungsentscheidung?
— Achim Mautz
10.11.2025 16:30 Uhr
Meta: Hat die Rutschpartie gerade erst begonnen?
— Tobias Krieg
05.11.2025 08:29 Uhr
Meta im freien Fall – wie tief könnte es noch gehen?
— Achim Mautz