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Gold Aktien 2026

Von einem Allzeithoch zum nächsten? Mit diesen Gold-Aktien könnten Anleger vom derzeitigen Goldpreis-Aufwärtstrend profitieren.
von Wendelin Probst
11.03.2026 | 15:24 Uhr

Die Aktienanalysen von Wendelin Probst basieren in erster Linie auf fundamentaler Analyse. Hierbei legt der Autor besonderen Wert auf Umsatz- und Gewinnwachstum, Innovationskraft und Marktposition eines Unternehmens. Auch allgemeine Rahmenbedingungen wie Konjunkturzyklus, Branchen- und Zukunftstrends werden in seinen Studien berücksichtigt. Neben den fundamentalen Aspekten stellt der Autor zur Einordnung der aktuellen Aktienkursentwicklung auch grundlegende markt- und charttechnische Betrachtungen an. Dies könnte beispielsweise die Börsenphase sein, in der sich der Aktienmarkt zum Betrachtungszeitpunkt befindet (z. B. Bullenmarkt, Korrektur oder Seitwärtsphase) oder der Trendverlauf der Aktie (z. B. Abwärtstrend oder Aufwärtstrend).

Gold-Aktien | Online-Broker LYNX
Die meisten Gold-Aktien lieferten im vergangenen Jahr bereits eine grandiose Performance. Doch auch das Jahr 2026 könnte für Anleger glänzende Anlagemöglichkeiten bei Goldaktien bringen: Der Goldpreis befindet sich angesichts der enormen (geo)politischen Unsicherheiten und der militärischen Eskalation im Nahen Osten weiterhin im Aufwärtstrend und nimmt nach einem scharfen Rücksetzer Ende Januar bereits wieder Kurs auf mögliche neue Hochs.

In diesem Artikel sehen wir uns für Sie an, mit welchen Gold-Aktien Sie im Jahr 2026 und darüber hinaus auf weiter steigende Goldpreise setzen könnten, und stellen Ihnen zehn aus unserer Sicht Top Ten Gold-Aktien vor. Drei der Werte Royal GoldFranco Nevada und Agnico Eagle Mines – schauen wir uns etwas genauer an.

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Inhalt

Goldpreis Entwicklung: Von einem Allzeithoch zum nächsten

Der langfristige Aufwärtstrend des Goldpreises setzt sich aktuell weiter fort. Nachdem der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) Gold schon im Jahr 2024 von einem Allzeithoch zum nächsten eilte, setzte sich der Preisanstieg des gelben Edelmetalls Anfang 2025 weiter fort. Befeuert wurde der Aufwärtstrend zuletzt durch die zunehmenden (geo)politischen Unsicherheiten, an denen auch US-Präsident Trump einen Anteil hat. Seine undiplomatische Handels- und Außenpolitik führte weltweit zu großer Verunsicherung und trieb Anleger scharenweise in den „sicheren Hafen“ Gold. Ende Januar 2026 wurde ein vorläufiges neues Allzeithoch von 5.589,38 USD erzielt. Anschließend korrigierte der Preis für das gelbe Metall und fiel wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 5.000 USD. Doch nach dem präventiven Angriff der USA und Israels auf den Iran ist der Goldpreis wieder auf Kurs und ist (Stand: 02.03.2026) nur noch ca. 3,5 Prozent vom bisherigen Rekordhoch entfernt.

Begründet wurde die starke Preisentwicklung auch damit, dass der Zyklus der Zinserhöhungen durch die US-Notenbank Fed endete. Im Jahresverlauf 2024 erfolgten erste Zinssenkungen, an die im Herbst 2025 wieder angeknüpft wurde. Zusätzlich erhöhen geopolitische Spannungen und die steigenden Staatsverschuldungen bei Anlegern die Nachfrage nach dem Edelmetall. Darüber hinaus tragen weiterhin auch Notenbankkäufe ihren Teil dazu bei, dass sich der Goldpreis phänomenal stark entwickelt.

Trotz der starken Anstiege in den letzten Wochen und Monaten sind die Aussichten für den Goldpreis weiterhin sehr positiv. Auch wenn es immer mal eine mehrmonatige Konsolidierung geben kann, scheint der langfristige Aufwärtstrend aktuell ungefährdet.

Gold-ETFs | Online Broker LYNX
Gold ETFs 2025

Welche Gold Aktien kaufen?

Für Anleger gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um von möglichen Preisanstiegen des gelben Edelmetalls zu profitieren: physisch in Form von Goldbarren und Goldmünzen oder über Gold-Zertifikate, goldbesicherte Wertpapiere wie Xetra Gold oder Euwax GoldGold-ETCs und Gold-ETFs. Eine gute Wahl könnte es sein, wenn Sie sich bei einem möglichen Investment zwei bis drei besonders starke Goldaktien ins Depot legen, denn diese könnten bei steigenden Goldnotierungen aufgrund der meist relativ stabilen Produktionskosten einen ordentlichen Gewinnhebel liefern. In der folgenden Tabelle finden Sie eine Aktien-Liste von zehn Gold-Aktien für 2026 und darüber hinaus. Drei dieser Werte mit aus unserer Sicht besonderem Potenzial stellen wir Ihnen im Anschluss kurz vor.

Gold-Aktien Liste

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Gold-Aktie Market Cap in Mrd. Kurs Währung Symbol ISIN
Barrick Mining Corp. 80,27 46,65 USD B CA06849F1080
Wheaton Precious Metals Corp. 66,24 142,33 USD WPM CA9628791027
Gold Fields Limited 48,87 51,47 USD GFI US38059T1060
Franco Nevada Corp 48,62 249,73 USD FNV CA3518581051
AngloGold Ashanti Plc. 46,19 106,17 USD AU GB00BRXH2664
Kinross Gold Corporation 41,27 33,56 USD KGC CA4969024047
Royal Gold Inc 24,15 279,05 USD RGLD US7802871084
Newmont Corp. 137,28 122,31 USD NEM US6516391066
Agnico Eagle Mines Ltd. 108,52 212,96 USD AEM CA0084741085

Aktien der Gold Branche

In folgende Gold-Aktien könnten Anleger investieren, um von einem steigenden Goldpreis zu profitieren.

Royal Gold: Geniales Geschäftsmodell

Statt selbst kostenintensiv Exploration zu betreiben, unterstützt der US-Edelmetallkonzern Royal Gold (ISIN: US7802871084 – Symbol: RGLD – Währung: USD) als „Streaming & Royalty Company“ Minenbetreiber bei der Finanzierung ihrer Projekte. Im Gegenzug partizipiert Royal Gold direkt am Erfolg der Minenbetreiber. Das Unternehmen wird entweder in einem festen Verhältnis an den Einnahmen beteiligt (sog. Royalties) oder darf das geförderte Edelmetall später zu besonders günstigen Preisen kaufen (sog. Streaming). Royal Gold erzielt nach der Übernahme von Sandstorm Gold und Horizon Copper im Jahr 2025 Einnahmen aus 81 produzierenden Goldminen und ist deshalb auch nicht vom Erfolg einer oder weniger Minen abhängig. Rund 76 % der Produktion entfallen auf Gold, der Rest auf Silber und Kupfer. Weitere 29 Minen sind in der Entwicklungsphase und 254 weitere Rohstoffprojekte befinden sich in den Stadien der Exploration und Evaluierung. Zudem werden bei dem cleveren Geschäftsmodells kaum Mitarbeiter benötigt. Bei Royal Gold kümmern sich ca. 30 hochqualifizierte Mitarbeiter in vier Büros um die Beteiligungen. Der Goldproduzent Newmont Mining beispielsweise kommt hingegen auf über 20.000 Mitarbeiter. Dadurch ist Royal Gold auch kaum von der hohen Kosteninflation betroffen, welche die Gewinne der Goldproduzenten in den letzten Jahren erheblich schmälerte.

Rücksetzer könnten für Einstiege genutzt werden

Bemerkenswert ist, dass Royal Gold die Dividende trotz der teils heftigen Preisschwankungen auf dem Rohstoffmarkt seit mittlerweile 25 Jahren in Folge (!) um durchschnittlich +15 % angehoben hat. Damit gehört Royal Gold nun zum Kreis der sogenannten Dividenden-Aristokraten, also zu denjenigen Unternehmen, die ihre Gewinnbeteiligung 25 Jahre in Folge gesteigert haben. Zuletzt wurde die Quartalsdividende von 0,45 USD auf 0,475 USD erhöht.

In den letzten 15 Jahren lag die durchschnittliche Wachstumsrate beim Umsatz bei beeindruckenden 13 %. Im Geschäftsjahr 2025 gab es einen Umsatzzuwachs von +43 % auf 1,03 Mrd. USD sowie einen +45 % höheren Gewinn von 7,33 USD je Aktie. Im Geschäftsjahr 2026 werden von Analysten bei einem Umsatz in Höhe von 2 Mrd. USD (+94 %) ca. 12,84 USD (+75 %) Gewinn je Aktie erwartet. 2027 sollen bei Umsätzen in Höhe von 2,11 Mrd. USD (+6 %) rund 14,17 USD (+10 %) je Aktie hängen bleiben.

Gold-Aktien: Kursentwicklung der Royal Gold Aktie von März 2023 bis März 2026 | Online Broker LYNX
Royal Gold Aktie: Chart vom 02.03.2026, Kurs: 298,33 USD, Kürzel: RGLD | Quelle: TWS

Die Aktie des Goldunternehmens erreichte jüngst ein neues Allzeithoch von 306,25 USD. Mit rund 25 Mrd. USD Marktkapitalisierung ist Royal Gold ein mittelgroßes, hervorragend diversifiziertes Edelmetall-Unternehmen, das jedoch mit einem hervorragenden Management und einem einzigartigen Geschäftsmodell fast jedes Jahr Gewinnsteigerungen erzielt. Dies könnte die Aktie auch für etwas konservativere Anleger interessant machen. Potenzielle Rücksetzer in den Bereich von 250 USD könnten für längerfristige Einstiege genutzt werden.

Franco Nevada: Siebzehn Dividendenerhöhungen in Folge

Der kanadische Rohstoffkonzern Franco Nevada (ISIN: CA3518581051 – Symbol: FNV – Währung: USD), der im Jahr 2007 aus einer Abspaltung von Newmont Mining entstand, hat ein ähnliches Geschäftsmodell wie Royal Gold. Als „Streaming & Royalty Company“ finanziert das Unternehmen mit Sitz in Toronto in erster Linie Goldminenbetreiber, aber auch Silber-, Öl- und Gasprojekte, was sich in Zeiten hoher Energiepreise besonders auszahlt. Franco Nevada ist in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie in Australien und Afrika mittlerweile an über 60 produzierenden Edelmetallminen, die rund 83 % des Umsatzes generieren, und an mehr als 50 Öl- und Gasproduzenten mit einem Umsatzanteil von ca. 10 % beteiligt. Der Rest wird mit anderen Bergbauerzeugnissen wie beispielsweise Eisenerz oder Platinmetallen generiert. Darüber hinaus hält Franco Nevada Beteiligungen an 38 Bergbauprojekten in fortgeschrittenem Stadium sowie an weiteren 276 (!) Rohstoffprojekten in der Explorationsphase, die für die Zukunft hohe Einnahmenpotenziale versprechen.

Minenschließung belastet Geschäftsergebnisse

Der Konzern kann durch das skalierbare Geschäftsmodell aus dem Cashflow heraus in immer neue, aussichtsreiche Bergbauprojekte in der Frühphase investieren und an der späteren Minenproduktion partizipieren. Natürlich stellt sich dabei das ein oder andere Projekt als Fehlinvestment heraus, aber das ist einkalkuliert. Die Geschäfte laufen unterm Strich so gut, dass die Dividende seit dem Börsengang im Jahr 2007 neunzehn Jahre in Folge erhöht wurde, zuletzt auf 0,44 USD pro Quartal bzw. 1,76 USD im Jahr. Die Geschäftsergebnisse wurden ab dem Jahr 2023 durch den politisch angeordneten Produktionsstopp im Kupferbergwerk Cobre Panama belastet. Dieses Projekt hatte Franco Nevada mit Darlehen in Höhe von 1,36 Mrd. USD mitfinanziert, um im Gegenzug Gold- und Silberlieferungen zu erhalten, die vom Minenbetreiber First Quantum als Nebenprodukte gefördert wurden. Ob und wann die für Franco Nevada sehr wichtige Mine wiedereröffnet wird, steht aktuell noch nicht fest, aber es gibt starke Bemühungen, eine Einigung mit der panamaischen Regierung zu finden.

Für das Jahr 2024 meldete das Unternehmen daher rückläufige Umsätze in Höhe von 1,14 Mrd. USD (-12 %) sowie ein Ergebnis von 3,21 USD je Aktie (-10 %). Für das abgelaufene Jahr 2025 wird bei Umsätzen in Höhe von 1,76 Mrd. USD (+58 %) mit einem Ergebnis in Höhe von 5,39 USD (+68 %) je Aktie gerechnet. Auch für 2026 wird zweistelliges Wachstum erwartet. Der Marktkonsens sieht aktuell Umsätze in Höhe von 2,66 Mrd. USD (+51 %) sowie ein Ergebnis je Aktie in Höhe von 8,31 USD (+54 %) vor. Damit ist die Cobre-Panama-Scharte mehr als nur ausgewetzt. Das Unternehmen hatte per Ende September ca. 860 Mio. USD an Cash auf der hohen Kante, wobei sich dieser Betrag durch den hohen Cashflow mittlerweile deutlich erhöht haben dürfte.

Gold-Aktien: Kursentwicklung der Franco Nevada Aktie von März 2023 bis März 2025 | Online Broker LYNX
Franco Nevada Aktie: Chart vom 02.03.2026, Kurs: 274,66 USD, Kürzel: FNV | Quelle: TWS

Die Franco-Nevada-Aktie die heute ein neues Allzeithoch von 285,67 USD erzielte, ist auf dem aktuellen Kursniveau mittlerweile recht fair bewertet. Auch Franco Nevada ist kaum von der Kosteninflation betroffen, unter der viele Minenbetreiber ächzen. Sobald eine Wiedereröffnung der Cobre-Panama-Mine im Raum steht, könnte dies dem Goldwert einen zusätzlichen Kursschub bescheren. Doch selbst wenn dieses Projekt vorerst auf Eis gelegt bleibt, sollte die Aktie angesichts der starken Goldpreise den langfristigen Aufwärtspfad beibehalten können. Auch bei diesem Goldwert würden wir für Neueinstiege eher eine Korrektur abwarten.

Agnico Eagle Mines: Drittgrößter Goldproduzent der Welt

Agnico Eagle Mines (ISIN: CA0084741085 – Symbol: AEM – Währung: USD) hat seinen Hauptsitz ebenfalls im kanadischen Toronto. Der Goldproduzent verfügt nach der Übernahme von Kirkland Lake Gold im Jahr 2022 weltweit über elf kostengünstig produzierende Minen und ist derzeit nach Newmont und Barrick Gold der drittgrößte Goldproduzent der Welt. Dank der Fusion wurde das Produktionsvolumen von 2,03 Mio. Unzen im Jahr 2021 auf ca. 3,45 Mio. Unzen im Jahr 2025 gesteigert. Ein steiler Aufstieg: Im Jahr 2005 wurden mit einer Mine gerade mal 240.000 Unzen produziert. Agnico Eagle kann es sich aufgrund der niedrigen Produktionskosten (im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern) erlauben, kein Gold vorab, d. h. auf Termin, zu verkaufen. Goldpreissteigerungen schlagen sich so vollständig und mit entsprechender Hebelwirkung im Gewinn nieder, denn auch die Kosteninflation traf das Unternehmen weitaus weniger als Konkurrenten wie z. B. Newmont Mining.

Goldaktie für langfristig orientierte Goldanleger

Im Jahr 2025 wurde bei einem Umsatzwachstum um +43 % auf 11,9 Mrd. USD ein starker Gewinnanstieg von +95 % auf 8,31 USD je Aktie verbucht. Agnico Eagle schüttet seit 1983 durchgehend eine Bardividende aus. Zuletzt wurde die Quartalsdividende von 0,40 USD auf 0,45 USD je Aktie erhöht, sodass die Aktie bei 1,80 USD Jahresdividende und einem aktuellen Aktienkurs von 246,50 USD auf eine relativ magere Dividendenrendite von ca. 0,7 % kommt. Neben einem Umsatz in Höhe von 16,28 Mrd. USD (+37 %) erwarten Analysten auf der Ergebnisseite für 2026 einen Gewinn von 13,79 USD (+66 %) je Aktie. Im kommenden Jahr 2027 soll bei Umsätzen in Höhe von 16,0 Mrd. USD (-1,5 %) ein Gewinn von 13,50 USD (-2 %) je Aktie erzielt werden. Die tatsächliche Entwicklung hängt jedoch stark vom Goldpreis ab.

Gold-Aktien: Kursentwicklung der Agnico Eagle Mines Aktie von März 2023 bis März 2026 | Online Broker LYNX
Agnico Eagle Mines Aktie: Chart vom 02.03.2026, Kurs: 246,50 USD, Kürzel: AEM | Quelle: TWS

Agnico Eagle Mines ist – gemessen am Börsenwert – einer der Top 3 Goldkonzerne der Welt, der noch dazu zu vergleichsweise niedrigen Kosten produziert. Von der allgemeinen Kosteninflation, unter der die meisten Goldminen-Unternehmen ächzen, ist Agnico Eagle Mines relativ gering betroffen, so dass das Unternehmen bei den aktuellen Goldpreisen profitabel arbeitet und einen immensen Cashflow erzielt. Die Aktie hat sich bereits entsprechend gut entwickelt. Deshalb würden wir investierten Anlegern dazu raten, dabeizubleiben, aber auf dem aktuellen Niveau nicht mehr unbedingt neu einzusteigen. Bei einer Konsolidierung in den Bereich von 200 bis 220 USD – beispielsweise bei einer Korrektur des Goldpreises – könnte dann wieder über ein Neuengagement nachgedacht werden.

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Gold Aktien Vergleich: Liste nach Performance

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Gold-Aktie Kurs 52 W Tief 52 W Hoch YTD 6 M 1 J 5 J
Barrick Mining 46,65 17,00 54,69 7,12 % 93,57 % 160,03 % 123,96 %
Agnico Eagle Mines 212,96 92,11 225,00 25,62 % 59,70 % 122,18 % 245,38 %
Royal Gold 279,05 142,95 306,25 25,53 % 62,76 % 90,05 % 160,24 %
AngloGold Ashanti 106,17 28,45 115,81 24,50 % 95,49 % 229,82 % 393,58 %
Newmont 122,31 41,23 134,88 22,49 % 76,42 % 162,81 % 114,62 %
Wheaton Precious Metals 142,33 66,69 160,36 21,11 % 50,87 % 110,86 % 274,26 %
Franco Nevada 249,73 137,05 273,56 20,48 % 40,80 % 80,55 % 117,99 %
Kinross Gold 33,56 10,32 39,11 19,18 % 73,62 % 197,78 % 389,93 %
Gold Fields 51,47 17,64 61,64 17,89 % 71,34 % 172,76 % 492,29 %

Goldpreis-Chart: Starker Aufwärtstrend

Werfen wir einen Blick auf den längerfristigen Gold-Chart. Nach der Finanzkrise im Jahr 2008 war der Preis einer Unze Feingold von etwas über 700 USD regelrecht auf ein Allzeithoch von 1.900 USD explodiert. Danach wurde jedoch ein guter Teil der Gewinne wieder abgegeben.

Gold-Aktien: Entwicklung des Goldpreises von März 2013 bis März 2026 | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Entwicklung des Goldpreises in USD von 2013 bis 2026 | Quelle: TWS

Anschließend bewegte sich das gelbe Edelmetall ab 2013 in einer Seitwärtsspanne zwischen 1.050 USD und 1.400 USD. Mitte 2019 brach der Goldpreis nach oben aus der Seitwärtskonsolidierung aus. Dadurch etablierte sich ein neuer Aufwärtstrend im Chart des Edelmetalls. Dieser stieß zunächst drei Jahre lang im Bereich knapp über 2.000 USD an seine Grenzen, bevor der Knoten im Jahr 2024 platzte. Mittlerweile wurde bereits die 5.000-USD-Marke überschritten. Die starke Aufwärtstendenz könnte, angesichts der unsicheren, konfliktbeladenen Zeiten, auch 2026 und darüber hinaus intakt bleiben.

Der Einfluss des Realzinses auf die Goldpreisentwicklung

Die Aussichten für das gelbe Edelmetall sind vor allem dann glänzend, wenn der Realzins negativ ist oder sich verringert. Denn wenn sich die Inflationsrate über das Zinsniveau bewegt, verlieren Festgeldanlagen, gemessen an der Kaufkraft, an Wert.

Gold hingegen rückt in einem solchen Umfeld als Sachwert und einzige Anlageklasse ohne Verzinsung verstärkt in den Anleger-Fokus. Umgekehrt erfährt der Goldmarkt vor allem dann Verkaufsdruck, wenn die Realzinsen in USD steigen und Goldbesitzern somit Opportunitätskosten in Form entgangener Zinseinnahmen entstehen. Auch wenn das Zinsniveau schneller steigt als die Inflationsrate, verliert Gold aus Investorensicht an Attraktivität. Genau das war im Jahr 2022 der Fall, weshalb der Goldpreis trotz negativer Realzinsen zwischenzeitlich unter Druck geriet und Mitte September 2022 ein Zweijahrestief erreichte. Anschließend kletterte der Goldpreis wieder nach oben und konnte 2023 leicht zulegen. Anleger, die auf Gold als Inflationsausgleich gesetzt hatten, wurden zunächst zwar enttäuscht, doch dies änderte sich ab 2024, nachdem die Fed auf einen Zinssenkungspfad einschwenkte. Der Goldpreis stieg kontinuierlich an und beschleunigte seinen Aufwärtstrend zuletzt sogar noch.

Goldpreis-Ausblick 2026: Der Aufwärtstrend sollte intakt bleiben

Trotz der zuletzt wieder etwas gedämpften Zinssenkungshoffnungen sind die Aussichten für einen weiteren (aber möglicherweise etwas gemächlicheren) Goldpreisanstieg äußerst gut. In Zeiten von weltweit zunehmenden politischen Spannungen und Konflikten (Stichwort Iran-Krieg, Ukraine, China-Taiwan, Trump‘sche Handelskriege und Importzölle) und exorbitant steigenden Staatsverschuldungen könnte Gold auch abseits der Inflations- und Zinsthematik weiterhin eine starke Nachfrage als „Sicherer Hafen“ erfahren. Auch von Seiten der internationalen Notenbanken, die ihre Bestände in den letzten Jahren erheblich ausgebaut haben.

Ebenso aus charttechnischer Sicht steht die Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Goldpreis weiter steigt, sehr gut. Denn auch wenn es immer mal wieder Korrekturbewegungen und Konsolidierungen gibt, haben starke Trends meist länger Bestand, als es die meisten Investoren erwarten. Mit den von uns vorgestellten Gold-Aktien könnten Sie sich Werte mit glänzenden Aussichten ins Depot legen, so dass Sie von einem weiteren möglichen Anstieg des Goldpreises profitieren könnten. Allerdings sollten Sie nach den starken Anstiegen der letzten Monate nicht jeden Preis zahlen, sondern gemäß dem Motto „Buy the dip“ eher Rücksetzer oder schwache Tage zum Einstieg nutzen.

Quellen:
Yahoo Finance: Analysten-Schätzungen (02.03.2026); https://finance.yahoo.com/
Royal Gold IR-Webseite (02.03.2026); https://royalgold.com/investors
Franco Nevada IR-Webseite (02.03.2026); https://www.franco-nevada.com/investors/
Agnico Eagle Mines IR-Webseite (02.03.2026); https://www.agnicoeagle.com/English/investor-relations

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 02.03.2026 um 18:42 Uhr. Wir beabsichtigen, diesen Artikel mindestens alle 6 Monate zu aktualisieren.


Wendelin Probst ist seit 1998 an der Börse aktiv und schreibt als Finanzjournalist seit mehr als 20 Jahren für verschiedene Finanzmedien. Nach dem Finanzwirtschafts-Studium und einem Praktikum bei der Börse München war er zunächst als Investor Relations Manager für mehrere deutsche Prime-Standard-Aktiengesellschaften tätig, bevor er sich 2007 als Tradingexperte und Finanzjournalist selbstständig machte. Seine Expertise liegt im Bereich Wachstums- und Technologieaktien, die er nach fundamentalen und charttechnischen Aspekten analysiert.

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