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Fibonacci

Die Fibonacci-Folge ist eine Zahlenreihe, die im 13. Jahrhundert vom italienischen Mathematiker Leonardo Fibonacci beschrieben wurde und unter anderem auch im Trading Anwendung findet.

Dabei handelt es sich um eine unendliche Folge natürlicher Zahlen, bei der sich jede Zahl aus der Summe der beiden vorhergehenden ergibt: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144 usw. Aus diesen Zahlen lassen sich bestimmte Verhältnisse ableiten, die in der Chartanalyse genutzt werden. Zu den gängigen Methoden zählen Fibonacci-Retracements, Fibonacci-Extensions sowie Fibonacci-Fächer.

Zu den häufig verwendeten Fibonacci-Verhältnissen gehören 23,6 %, 38,2 %, 50 %, 61,8 % und 100 %. In der technischen Analyse werden diese genutzt, um Kursverläufe eines Wertpapiers wie einer Aktie oder eines Index in Abschnitte zu unterteilen. Daraus ergeben sich verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Die sogenannten Fibonacci Retracements werden genutzt, um Unterstützungen und Widerstände im Chart zu identifizieren. Fibonacci Extensions oder Erweiterungen wiederum basieren auf Relationen über 100 %, üblicherweise: 161,8 %, 200 %, 261,8 % und 423,6 %. Diese sogenannten Preisextensions werden zum Beispiel verwendet, um Prognosen für mögliche Kursziele abzuleiten.

Fibonacci im Trading

Das Fibonacci Trading ist als Trading-Strategie umstritten, da sich ihr Nutzen wissenschaftlich nicht plausibel erklären lässt. Dennoch ist das Fibonacci Trading unter Chartanalysten weit verbreitet.

Für die Anwendung werden in der Regel markante Punkte im Chart ausgewählt, etwa Hoch- und Tiefpunkte einer Kursbewegung. Auf dieser Basis lassen sich die entsprechenden Fibonacci-Level grafisch darstellen. Viele Handelsplattformen bieten entsprechende Funktionen zur Visualisierung dieser Bereiche.

Fibonacci verstehen und anwenden

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