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TKMS Aktie Prognose Paukenschlag: F126 vom Tisch, TKMS erhält Großauftrag

News: Aktuelle Analyse der TKMS Aktie

In diesem Artikel
TKMS
ISIN: DE000TKMS001
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Ticker: TKMS --- %
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Börse: --

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Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral
Zur TKMS Aktie

Die Aktienanalysen von Tobias Krieg basieren auf einer Kombination aus Charttechnik und Fundamentalanalyse. Dabei liegt der Fokus auf der Bewertung von Unternehmen anhand ihrer finanziellen Kennzahlen, wie z. B. KGV, Cashflow oder Eigenkapitalrendite, sowie auf der Identifikation von überdurchschnittlichen Wachstumspotenzialen zu einem attraktiven Einstiegskurs.

Hören Sie sich die Audioversion dieses Artikels an (KI-generiert).

TKMS steht sinnbildlich für den neuen Rüstungszyklus in Europa. Das Unternehmen erlebt einen beispiellosen Nachfrageboom.

TKMS in der Schlüsselposition

Thyssenkrupp AG hat 49 Prozent seiner Marine- und Rüstungssparte abgespalten und die Anteile an die eigenen Bestandsaktionäre ausgeschüttet.

TKMS ist einer der weltweit führenden Anbieter von maritimen Verteidigungslösungen. Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio umfasst die Konstruktion, Entwicklung und Produktion konventioneller U-Boote, Überwasserschiffe der Marine sowie maritimer Software und Elektroniksysteme. Darüber hinaus bietet TKMS umfassende Lifecycle-Services wie Wartung, Instandsetzung und Modernisierung an.

Während viele Industrieunternehmen mit schwankender Nachfrage kämpfen, profitiert der Marinekonzern von einem strukturellen Wachstumstrend: der weltweiten Aufrüstung der Seestreitkräfte.

Das Herzstück bildet das U-Boot-Geschäft, das rund die Hälfte des Umsatzes ausmacht. Weitere 25 Prozent entfallen auf Überwasserschiffe wie Fregatten und Korvetten. Das verbleibende Viertel steuert die Elektroniksparte Atlas Elektronik bei, die Sonarsysteme, Torpedos, Marineelektronik und Kampfmanagementsoftware entwickelt und mehr als 40 Marinen weltweit beliefert.
Dadurch verkauft TKMS nicht nur Plattformen, sondern liefert zunehmend komplette Systemlösungen aus einer Hand.

Auftragsflut unter Wasser

TKMS ist Weltmarktführer bei konventionellen U-Booten und gilt als technologischer Maßstab für nicht-nukleare Diesel-Elektro-Boote sowie luftunabhängige Antriebssysteme. Diese Technologie ermöglicht lange Tauchzeiten bei gleichzeitig geringer Ortbarkeit und ist für viele Marinen attraktiver als deutlich teurere nuklearbetriebene Alternativen.

Rund 60 Prozent aller U-Boote der NATO wurden in Kiel gebaut, dem einzigen deutschen Standort für den U-Boot-Bau.

Der Eintritt in das U-Boot-Geschäft erfordert jahrzehntelanges Know-how, hochspezialisierte Ingenieurskompetenz und enge politische Beziehungen. Neue Wettbewerber haben es daher extrem schwer. Gleichzeitig wächst die Nachfrage weltweit. Die sicherheitspolitischen Spannungen in Europa, Asien und dem Indopazifik führen dazu, dass zahlreiche Staaten ihre Flotten modernisieren oder ausbauen.

Diese Entwicklung spiegelt sich bereits in den Geschäftszahlen wider. In den vergangenen vier Geschäftsjahren stieg der Umsatz von 1,70 auf 2,17 Milliarden Euro.
Noch beeindruckender entwickelte sich die Profitabilität. Das operative Ergebnis (EBIT) vervierfachte sich von 25 auf 106 Millionen Euro. Der Gewinn je Aktie legte im gleichen Zeitraum von 0,17 auf 1,65 Euro zu.

Warum TKMS zum strategischen Engpass wird

Noch wichtiger als die aktuelle Ertragslage ist jedoch der Blick auf die Auftragsbücher. Zuletzt lag der offizielle Auftragsbestand bei 20,6 Milliarden Euro und damit beim Vielfachen eines Jahresumsatzes.
Damit ist die Auslastung von TKMS auf Jahre hin gesichert.

Berücksichtigt man bekannte, aber noch nicht offiziell verbuchte Aufträge, unter anderem von der deutschen und norwegischen Marine, dürfte der sogenannte weiche Auftragsbestand bei etwa 30 Milliarden Euro liegen.

Zusätzliche Fantasie bietet Kanada. Dort läuft ein milliardenschweres Beschaffungsprogramm für bis zu zwölf neue U-Boote mit einem Volumen von rund 13 Milliarden Euro. TKMS gehört gemeinsam mit Hanwha Ocean aus Südkorea zu den verbliebenen Finalisten. Sollte der Auftrag nach Kiel gehen, würde sich die ohnehin hervorragende Auftragslage nochmals deutlich verbessern.

Es stellt sich vielmehr die Frage, wann und wie der enorme Auftragsbestand abgearbeitet werden soll.
Die größte Herausforderung wird die Erweiterung der Produktionskapazitäten sein.

Aufträge bis zum Sankt Nimmerleinstag

Die hohe Nachfrage gibt TKMS aber auch eine bessere Preissetzungs- und Verhandlungsmacht. Dieser Faktor dürfte neben der Expansion erheblich zu steigenden Gewinnen beitragen.

Derzeit wird erwartet, dass TKMS den Gewinn in diesem und den kommenden beiden Geschäftsjahren jeweils um mehr als 20 % steigern wird.

Dieses „Problem“ hat sich mit dem heutigen Tag abermals verschärft. Das Bundesverteidigungsministerium hat das von Verzögerungen geprägte F126-Fregattenprogramm gestoppt und stattdessen angekündigt, künftig acht Meko-Fregatten mit einem Wert von mehr als 12 Milliarden Euro von TKMS beschaffen zu wollen.
Bereits im März war die Anschaffung von vier Meko A-200 als Übergangslösung angekündigt worden.

Die Meko-Plattform zählt zu den erfolgreichsten Exportprodukten des Unternehmens und gilt als besonders zuverlässig.

Die F126 hat sich hingegen auf allen Ebenen als Rohrkrepierer erwiesen. Auch abseits von der Kostenexplosion und den jahrelangen Bauverzögerungen gab es immer wieder Kritik an der F126.

Das beginnt beim Grundkonzept des Schiffs. Die F126 ist mit einer Verdrängung von 10.000 Tonnen zu groß für viele Aufgaben und für einen echten Krieg zu schlecht bewaffnet.

Rohrkrepierer seit Tag 1

Dazu kommt ein unklarer Schwerpunkt im Einsatzprofil. Die F126 soll gleichzeitig U-Boote jagen, Luft- und Seeziele bekämpfen, Spezialkräfte unterstützen und weltweit lange Missionen fahren. Genau diese Vielzweckrolle wurde immer wieder kritisiert: Das Schiff könne vieles ein bisschen, aber nichts wirklich gut.

Die F126 wurde in einer Phase konzipiert, in der Stabilisierungseinsätze, lange Auslandseinsätze und geringe Intensität im Vordergrund standen. Nach der sicherheitspolitischen Wende durch den Ukraine-Krieg wird jedoch stärker auf klassische Landesverteidigung und Abschreckung im NATO-Rahmen gesetzt.
In diesem neuen Umfeld wirkt das ursprüngliche Konzept für Kritiker teilweise „aus der Zeit gefallen“.

Die Meko-Familie scheint in vielen Bereichen klar überlegen zu sein. Die Schiffe sind deutlich günstiger, kleiner, modularer und seit Jahrzehnten erprobt. Viele Komponenten sind standardisiert, was Wartung, Ersatzteilversorgung und Modernisierung vereinfacht.

Darüber hinaus ist die Meko-Architektur für klassische Seekriegsrollen ausgelegt und kann je nach Ausstattung für Luftverteidigung, U-Boot-Jagd oder Überwasserbekämpfung optimiert werden.

Als Reaktion auf diese Neuigkeiten hat die TKMS-Aktie deutlich zugelegt. Der heutige Großauftrag der deutschen Marine übersteigt schließlich den Börsenwert des Kieler Konzerns.

TKMS Aktie: Chart vom 24.06.2026, Kurs: 78,80 EUR – Kürzel: TKMS | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
TKMS Aktie: Chart vom 24.06.2026, Kurs: 78,80 EUR – Kürzel: TKMS | Quelle: TWS

Mit dem Anstieg über 77 Euro wurde ein Kaufsignal mit möglichen Kurszielen bei 80 und 82,50 Euro ausgelöst.
Ein Angriff auf den korrektiven Abwärtstrend wäre ebenfalls denkbar. Darüber würde sich das Chartbild deutlich aufhellen.

Fällt die Aktie unter 77 Euro zurück, haben die Bullen ihre Chance vorerst vertan. In diesem Szenario muss mit einem erneuten Rücksetzer in Richtung 70 Euro gerechnet werden.

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 24.06.2026 um 15:27 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Tobias Krieg ist Chefanalyst bei LYNX Broker und Gründer von LongTerm-Value.
Er ist seit mehr als fünfzehn Jahren an der Börse aktiv, davon mehr als eine Dekade als leidenschaftlicher Vollzeit-Investor. Geprägt durch Vorbilder wie Charlie Munger, Peter Lynch und Bill Miller ist Value Investing der Grundsatz und Growth at a reasonable Price der Wahlspruch.
Denn auch gute Unternehmen können schlechte Investments sein. Ein attraktiver Einstiegskurs zum richtigen Zeitpunkt ist absolut entscheidend.

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Vorherige Analysen der TKMS Aktie

17.04.2026
10:39 Uhr

TKMS: 18 Mrd. € Auftragsbestand bei 2,2 Mrd. € Umsatz — Tobias Krieg

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 17.04.2026 um 10:15 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Kaum ein Unternehmen profitiert so stark vom globalen Aufrüstungsboom wie TKMS. Die Auftragsbücher sind prall gefüllt und der Gewinn könnte erheblich steigen.

Ein verborgenes Juwel?

Thyssenkrupp AG hat 49 Prozent seiner Marine- und Rüstungssparte abgespalten und die Anteile an die eigenen Bestandsaktionäre ausgeschüttet. In welch einer erfreulichen Welt könnten die Aktionäre von Thyssen leben, wenn dasselbe mit der Aufzugssparte geschehen wäre.

TKMS ist das zweite Kronjuwel im Konzern und langfristig womöglich mehr wert, als alle anderen verbliebenen Unternehmensteile.

Das Unternehmen ist der weltweit führende Hersteller konventioneller Unterseeboote, sprich nicht-nuklearer Diesel-Elektro- und luftunabhängiger Antriebssysteme. Etwa 60 Prozent aller U-Boote der NATO wurden in Kiel gebaut, dem einzigen deutschen U-Boot-Werftstandort. Daneben baut TKMS Fregatten und Korvetten und betreibt mit Atlas Electronik eine Sparte für Sonarsysteme, Kampfmanagementsoftware, Torpedos und Marine-Elektronik, die mehr als vierzig Seestreitkräfte weltweit beliefert.

Etwa die Hälfte des Umsatzes entfällt auf U-Boote und jeweils ein Viertel auf Überwasserschiffe und Atlas Electronics.
Die geopolitische Lage und die damit verbundene Aufrüstung haben zu einem enormen Anstieg der Nachfrage geführt.

Weltmarktführer unter Wasser

In den letzten vier Geschäftsjahren konnte der Umsatz von 1,70 auf 2,17 Mrd. Euro gesteigert werden. Das EBIT hat sich in dieser Zeit von 25 auf 106 Millionen Euro mehr als vervierfacht.
Der Gewinn ist von 0,17 auf 1,65 Euro je Aktie gestiegen.

Die positive Entwicklung dürfte sich auf unabsehbare Zeit fortsetzen, denn TKMS ist mehr als nur ausgelastet.
Zuletzt lag der Auftragsbestand bei 18,7 Mrd. Euro, also mehr als dem Achtfachen des Jahresumsatzes.

Rechnet man bekannte, aber noch nicht offiziell gebuchte Aufträge – etwa von der deutschen und der norwegischen Marine – hinzu, dürfte der sogenannte weiche Auftragsbestand näher an 28 Milliarden Euro liegen. Und über allem schwebt noch ein möglicher kanadischer Auftrag über bis zu 13 Milliarden Euro für zwölf neue U-Boote, bei dem TKMS neben Hanwha Ocean aus Korea als Finalist gilt.

Dass die Aktie kein klassisches Schnäppchen ist, dürfte daher niemanden wundern. Auf den ersten Blick scheint TKMS mit einem KGV von 52 teuer zu sein, vielleicht zu teuer.

Der eigentliche Hebel

Auf der anderen Seite ist die Vorhersehbarkeit der Entwicklung sehr hoch, schließlich bieten die einmalige Stellung in der Branche und der enorme Auftragsbestand eine große Sicherheit.

Der Kernpunkt ist jedoch, dass die Marge aktuell noch sehr niedrig ist. In der Vergangenheit konnte TKMS die gewünschten Preise nicht durchsetzen, denn der Investitionswille der meisten NATO-Staaten war gering.
Heute ist das Gegenteil der Fall.

Zuletzt lag die EBIT-Marge bei etwa 6 %. Den Konsensschätzungen zufolge soll sie aber bis 2028 auf etwa 8 % steigen.
Ohne jegliches Wachstum würde das bereits für einen Anstieg des Konzerngewinns um etwa ein Drittel ausreichen.

Doch das dürfte kaum das Ende der Fahnenstange sein. Der Wettbewerber NVL, halb so groß und kürzlich von Rheinmetall übernommen, erwirtschaftet heute bereits 10 % und peilt bis 2030 über 15 % an. Fincantieri wiederum hat in seinem U-Boot-Segment 20 Prozent EBITDA-Marge als Ziel ausgegeben.

Das ändert sich grundlegend

Bei TKMS wäre eine ähnliche Entwicklung möglich. Tatsächlich hat das Unternehmen in der Vergangenheit bereits eine EBIT-Marge von 11 – 14 % erreicht.
Als TKMS an die Börse ging, war das Unternehmen also nicht künstlich „aufgehübscht“ – ganz im Gegenteil. Die Margen waren zu diesem Zeitpunkt im historischen Vergleich eher niedrig.

Dazu trägt ein weiterer Effekt bei: Ältere, schlechter bezahlte Aufträge aus dem Bestand werden sukzessive abgearbeitet und durch neue, margenstarke Kontrakte ersetzt. Das aktuelle Marktumfeld begünstigt das: Werften sind ausgelastet, Kapazität ist knapp, die Nachfrage steigt. Wer Schiffe bauen will, muss zahlen, was verlangt wird.

Der strukturelle Rückenwind ist dabei keine Vermutung, sondern politisch beschlossen. Im vergangenen Juni einigten sich die NATO-Mitglieder auf ein neues Rüstungsziel von 5 Prozent des BIP bis 2035 – mehr als doppelt so hoch wie die bisherige Zwei-Prozent-Marke.
Die europäischen Verteidigungsbudgets sind bereits stark gestiegen und werden in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter klettern.

Ausblick und Bewertung

Nach mehr als dreißig Jahren Abbaupolitik nach dem Kalten Krieg hat die Friedensdividende ihr Ende gefunden, und Länder von Deutschland bis Indien stocken ihre Flotten auf.
Die Flottenstärke der europäischen Marine hat sich seit 1990 halbiert, dieser Trend scheint sich jetzt umzukehren.

Neben den zu erwartenden Margensteigerungen arbeitet TKMS auch aktiv am Ausbau der Kapazitäten, insbesondere am Standort Wismar. Dort sollen zusätzliche Fertigungsmöglichkeiten entstehen, vor allem für U-Boote und größere Marineschiffe.

Gleichzeitig setzt TKMS zunehmend auf internationale Zusammenarbeit. Aktuell wird zum Beispiel eine Kooperation mit dem spanischen Schiffbauer Navantia geprüft.

In Summe dürften all diese Maßnahmen dazu beitragen, dass TKMS den Gewinn im laufenden und den kommenden Jahren jeweils um 20 % und mehr steigern könnte.

Den Konsensschätzungen zufolge soll das Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr (9/2026) um 26 % auf 2,08 Euro je Aktie steigen. TKMS kommt somit auf ein KGVe von 41,8.
Sollte das Ergebnis im bald beginnenden Geschäftsjahr wie erwartet um 24 % auf 2,56 Euro je Aktie klettern, würde das KGV dadurch auf 34,0 sinken. Plötzlich erscheint die Bewertung in einem anderen Licht.

Eine andere Sichtweise unterstreicht diese These. Für eine Marktkapitalisierung von 5,4 Milliarden Euro bekommt man den Weltmarktführer für konventionelle U-Boote mit einem Auftragsbestand von 18,7 Milliarden Euro. Obendrein ist TKMS mit einer Netto-Cash-Position von 1,0 Mrd. Euro faktisch schuldenfrei.

TKMS Aktie: Chart vom 17.04.2026, Kurs: 86,30 EUR – Kürzel: TKMS | Online Broker LYNX
TKMS Aktie: Chart vom 17.04.2026, Kurs: 86,30 EUR – Kürzel: TKMS | Quelle: TWS

Gelingt jetzt ein Ausbruch über 90 Euro, könnte das einen Anstieg bis zum korrektiven Abwärtstrend auslösen. Darüber wären Kursziele zwischen 97,50 und 102,50 Euro denkbar.
Kann das bisherige Allzeithoch überwunden werden, ergeben sich extrapolierte Kursziele bei 110 bis 112,50 Euro.

Fällt die Aktie jedoch unter 82,50 Euro, wäre ein erneuter Rücksetzer bis 72,50 Euro denkbar.

Über den Autor

Tobias Krieg ist Chefanalyst bei LYNX Broker und Gründer von LongTerm-Value.
Er ist seit mehr als fünfzehn Jahren an der Börse aktiv, davon mehr als eine Dekade als leidenschaftlicher Vollzeit-Investor. Geprägt durch Vorbilder wie Charlie Munger, Peter Lynch und Bill Miller ist Value Investing der Grundsatz und Growth at a reasonable Price der Wahlspruch.
Denn auch gute Unternehmen können schlechte Investments sein. Ein attraktiver Einstiegskurs zum richtigen Zeitpunkt ist absolut entscheidend.

Analysemethode

Die Aktienanalysen von Tobias Krieg basieren auf einer Kombination aus Charttechnik und Fundamentalanalyse. Dabei liegt der Fokus auf der Bewertung von Unternehmen anhand ihrer finanziellen Kennzahlen, wie z. B. KGV, Cashflow oder Eigenkapitalrendite, sowie auf der Identifikation von überdurchschnittlichen Wachstumspotenzialen zu einem attraktiven Einstiegskurs.