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Intel Aktie Prognose Intel: Ob man diese Aktie wirklich abhaken sollte?

News: Aktuelle Analyse der Intel Aktie

In diesem Artikel
Intel
ISIN: US4581401001
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Ticker: INTC -,-- %
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Börse: --

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Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral
Zur Intel Aktie

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Der US-Chipriese Intel meldete am Donnerstag nach US-Handelsende Umsätze und Gewinne für das 3. Quartal, die solide über den Erwartungen lagen. Am Folgetag brach die Aktie um spektakuläre 28,78 Prozent ein. Was indes nicht am Ergebnis, sondern am Ausblick lag.

Die gute Nachricht war: Im 3. Quartal traf Intel mit 16,51 Milliarden US-Dollar die Konsens-Prognose beim Umsatz und lag damit um 21 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Der um Sonderfaktoren bereinigte Gewinn pro Aktie kam auf 0,52 US-Dollar, die Analysten hatten im Schnitt 0,41 US-Dollar erwartet.

Die schlechte Nachricht war der Ausblick auf das laufende, vierte Quartal. Da avisiert Intel einen Umsatz zwischen 15 und 16 Milliarden. Es würde also gegenüber dem gerade absolvierten Quartal nicht vorangehen mit dem Umsatz, die Analysten hatten genau das aber erwartet, die Schätzungen lagen bei gut 17 Milliarden US-Dollar. Noch schlimmer las sich der erwartete Gewinn: Nur 0,25 US-Dollar pro Aktie sieht Intel da, die Experten hatten zuvor im Schnitt 0,43 US-Dollar vorhergesagt.

Das war es, was die Aktie zu Boden schickte und dazu führte, dass die Analysten ihre Kursziele reihenweise senkten. Goldman Sachs, bis dahin mit 150 US-Dollar mit einem der höchsten Ziele dabei, senkte das Kursziel sogar um ein Drittel auf 100 US-Dollar. Insgesamt lagen die neu vergebenen Ziele in einer Range zwischen 75 und 100 US-Dollar. Die Aktie machte indes auch am unteren Ende dieser Spanne nicht halt. Aber bei knapp 30 Prozent Kurseinbruch könnte man sich durchaus die Frage stellen: War dieser Crash nicht ziemlich übertrieben?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Intel Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Die konkreten Gründe, weshalb Intel für dieses 4. Quartal mit mageren Prognosen aufwarten muss, lassen solche Gedanken auf jeden Fall zu.

Ein Problem ist die sogenannte „Speicherkrise“ des PC-Markts. Dadurch, dass eine immense Produktionskapazität durch den KI-Boom gebunden wird, werden Speicher knapp und dadurch immens teuer. Das wiederum führt dazu, dass PCs wenig gekauft werden. Das ist problematisch, aber kein Problem für die Ewigkeit.

Das andere Problem ist, dass Intel eine erhebliche Nachfrage nach KI- bzw. rechenzentrumsbezogenen Chips hat, die Produktionskapazität aber nicht ausreicht, um diese Nachfrage voll bedienen zu können. Auch das ist eine Herausforderung, die zwar nicht sofort, aber mittelfristig lösbar ist.

Die Aktie jedoch wurde so massiv auf den Markt geworfen, dass man glauben könnte, Intel sei in eine dauerhafte Krise geraten. Zwar ist nicht absehbar, wann sich die Lage wieder einpendelt, immerhin rechnet Intel selbst in Bezug auf den PC-Markt bis in die zweite Jahreshälfte 2027 mit Druck auf den Absatz. Aber wollte man hier ebenso weit in die Zukunft blicken, wie man das im Zuge des KI-Booms nur zu bereitwillig und auf Basis noch deutlich gewagterer Annahmen tat, könnte man in Bezug auf Intel behaupten: Die kommen wieder in Fahrt. Aber Vorsicht:

Richtig mag sein, dass das Minus von fast 30 Prozent eine Übertreibung war und zur Dimension des Absturzes auch eine Lawine von sukzessiv tiefer liegenden Stop-Loss-Verkäufen verantwortlich war. Aber wenn wir uns ansehen, wo diese Aktie noch zu Jahresbeginn notierte, wäre man gewarnt. Selbst von den etwa 40 US-Dollar, die für Intel bezahlt wurden, als Ende März auf einmal der Halbleiter-Hype einsetzte, ist der Kurs noch weit entfernt … und die Bewertung ist keineswegs jetzt bereits „billig“. Auf Basis der neuen Prognose für dieses Quartal käme man für den geschätzten 2026er-Gewinn auf ein Kurs-/Gewinn-Verhältnis von 46. Nur, wenn Intel 2027 sehr deutlich mehr verdienen würde, wäre diese Bewertung und damit auch das jetzt viel niedrigere Kursniveau zu rechtfertigen, was hieße:

Intel ist aus Sicht der Bewertung von „sehr teuer“ auf „teuer“ abgerutscht. Diese Aktie ist spannend genug, um sie nach diesem Crash nicht einfach abzuhaken, es könnte sich lohnen, sie im Auge zu behalten. Aber erst, wenn die Zuversicht der Anleger zurückkehrt, die am Freitag so schlagartig verpufft ist, wäre sie mehr als eine Aktie, die man nur beobachten sollte. Und dazu sollte das Chartbild Belege liefern.

Die mittelfristige Aufwärtstrendlinie hält noch, wie wir im Chart auf Wochenbasis sehen, aber das alleine hat noch nichts zu sagen. Ein Rebound über die Nackenlinie des am Freitag vollendeten Topps, die bei 81,79 US-Dollar liegt, wäre das Minimum, das man sehen müsste, wollte man hier über den Einstieg nachdenken.

Intel Aktie: Chart vom 30.10.2026, Kurs 65,76 US-Dollar, Kürzel: INTC | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Intel Aktie: Chart vom 30.10.2026, Kurs 65,76 US-Dollar, Kürzel: INTC | Quelle: TWS

Quellenangaben:
Ergebnis des 3. Quartals, 29.10.2026: https://www.intc.com/news-events/press-releases/detail/1786/intel-reports-third-quarter-2026-financial-results
Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/INTC/analyst-insights/

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Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 31.10.2026 um 15:35 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Top Flop Aktien – Übersicht der Gewinner und Verlierer

Welche Aktien in den wichtigen Indizes sind in letzter Zeit am meisten gestiegen oder gefallen? Was sind die Top-Aktien 2026? Welche Aktien haben die beste Performance über die letzten 5 Jahre und welche Aktien sind stark gefallen? Hier finden Sie es heraus: DAX Top Flop – MDAX Top Flop – Euro Stoxx Top Flop – Dow Jones Top Flop – Nasdaq 100 Top Flop

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Vorherige Analysen der Intel Aktie

19.10.2026
08:08 Uhr

Intel: Deutlicher Kursrückgang – 27 % Verlust in wenigen Tagen — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 19.10.2026 um 7:49 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Halbleitereuphorie an der Wall Street hat einen deutlichen Dämpfer erhalten. In den vergangenen beiden Wochen gehörte die Branche zu den größten Verlierern, und auch die Intel-Aktie wurde von einer starken Verkaufswelle erfasst. Innerhalb von nur zehn Handelstagen büßte der Titel mehr als 27 % seines Wertes ein.

Dies zeigt, wie schnell hohe Erwartungen und eine optimistische Marktstimmung ins Gegenteil umschlagen können. Gerade bei stark gestiegenen Aktien verdeutlicht eine solche Entwicklung die Bedeutung einer konsequenten Absicherung bestehender Gewinne. Mittlerweile hat die Aktie des Halbleiterkonzerns auch die 20- und 50-Tage-Linie deutlich unterschritten. Mit einem Schlusskurs von 89.85 USD nähert sich die Aktie nun der 200-Tage-Linie bei rund 84.56 USD. Hier könnte die nächste wichtige Bewährungsprobe bevorstehen. Der bisherige Aufwärtstrend ist vorerst einer neutralen Korrekturphase gewichen.

Expertenmeinung: Nach dem deutlichen Kursrückgang könnte sich der Fokus der Marktteilnehmer zunehmend auf die 200-Tage-Linie richten. Diese könnte eine erste technische Stabilisierung ermöglichen. Angesichts der mittlerweile stark überverkauften Situation wäre eine kurzfristige Gegenbewegung durchaus denkbar. Für eine nachhaltige Verbesserung des Chartbildes müsste die Intel-Aktie jedoch zunächst wieder die Marke von 100 USD und anschließend die 50-Tage-Linie bei rund 103 USD überwinden. Die nächsten Quartalsergebnisse werden am 29. Oktober veröffentlicht.

Aussicht: Neutral

Intel, Aktie: Chart vom 16.10.2026, Kurs: 89.85 USD, Kürzel: INTC | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Intel, Aktie: Chart vom 16.10.2026, Kurs: 89.85 USD, Kürzel: INTC | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

18.09.2026
08:32 Uhr

Intel mit Ausbruch – Aktie verlässt bärische Trendphase — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 18.09.2026 um 7:41 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Im gestrigen Handel gab es einige positive Impulse, wobei sich vor allem Chipaktien deutlich erholten. Relative Stärke zeigte dabei auch die Intel-Aktie, die das Hoch der letzten beiden Monate nach oben durchbrechen konnte. Auch das Handelsvolumen zog deutlich an. Dies könnte auf die Beteiligung institutioneller Investoren hindeuten.

Mit dem Ausbruch ist auch die bislang bärische Trendphase vorerst beendet und die Aktie geht in eine neutrale Phase über. Auch der Sprung über die wichtige 50-Tage-Linie deutet auf eine Verbesserung des technischen Bildes hin. Nun gilt es, den Ausbruch in den kommenden Handelstagen zu bestätigen.

Expertenmeinung: Der Ausbruch über das Hoch der letzten beiden Monate könnte der Intel-Aktie neuen Schwung verleihen. Aus technischer Sicht wäre nun von Bedeutung, dass die Kurse oberhalb der Ausbruchszone bleiben und nicht unmittelbar wieder darunter zurückfallen.

Eine kurze Konsolidierung auf hohem Niveau könnte das Chartbild stabilisieren. Danach könnte sich bei einem weiteren Bewegungshoch eine weitere Aufwärtsbewegung entwickeln.Die zurückeroberte 50-Tage-Linie sollte dabei möglichst nicht nachhaltig unterschritten werden. In diesem Fall würde sich das technische Bild wieder deutlich eintrüben.

Aussicht: Bullisch

Intel, Aktie: Chart vom 17.09.2026, Kurs: 108.80 USD, Kürzel: INTC | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Intel, Aktie: Chart vom 17.09.2026, Kurs: 108.80 USD, Kürzel: INTC | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

14.08.2026
08:20 Uhr

Intel: Bullen scheinen zurück im Spiel — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 14.08.2026 um 7:46 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Halbleiterkonzern drehte im April deutlich auf und konnte im Umfeld der allgemeinen Branchenstärke kräftig zulegen. Nachdem sich die Intel-Aktie innerhalb weniger Wochen verdreifachen konnte, begann die Rallye allmählich ins Stocken zu geraten. Zwar gelang im Juni nochmals der Sprung auf ein neues Zwischenhoch, doch der Breakout konnte nicht gehalten werden.

Für die Bären bot dies eine Gelegenheit. Die folgende Korrektur führte die Aktie zwischenzeitlich sogar in einen bärischen Trend. Mit dem jüngsten Kurssprung hat sich das Bild jedoch wieder aufgehellt. Das letzte Zwischenhoch wurde nach oben gebrochen und damit ein relevantes technisches Signal geliefert. Der Trend bewegt sich somit zumindest wieder in Richtung einer neutralen Phase.

Expertenmeinung: Für Gesprächsstoff sorgte zuletzt die jüngste Kapitalerhöhung. Intel nahm durch die Ausgabe neuer Aktien rund 20 Milliarden USD ein. Dies führt zu einer Verwässerung für bestehende Aktionäre, verschafft dem Konzern jedoch zugleich zusätzlichen finanziellen Spielraum für den kostspieligen Ausbau des Foundry-Geschäfts.

Der jüngste Breakout bringt die Bullen wieder stärker ins Spiel. Entscheidend wäre nun, dass die Intel-Aktie auch die 50-Tage-Linie überwindet. Dies könnte das technische Bild weiter aufhellen. Ein Rückfall unter das Tief der letzten Tage wäre hingegen weniger konstruktiv.

Aussicht: Bullisch

Intel, Aktie: Chart vom 13.08.2026, Kurs: 104.56 USD, Kürzel: INTC | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Intel, Aktie: Chart vom 13.08.2026, Kurs: 104.56 USD, Kürzel: INTC | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

24.07.2026
08:31 Uhr

Intel meldet stärkstes Umsatzwachstum seit mehr als 15 Jahren — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 24.07.2026 um 7:48 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der US-amerikanische Chiphersteller profitiert weiterhin von der hohen Nachfrage nach Rechenleistung im KI-Umfeld. Die am 23. Juli nach Börsenschluss veröffentlichten Quartalsergebnisse lagen über den Analystenerwartungen. Intel erzielte einen bereinigten Gewinn von 42 Cent je Aktie, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Verlust von 10 Cent je Aktie angefallen war. Der Umsatz stieg um 25% und verzeichnete damit nach Unternehmensangaben das stärkste Wachstum seit mehr als 15 Jahren.

Auch der Ausblick für das dritte Quartal lag über den bisherigen Analystenerwartungen. Statt der bislang erwarteten 27 Cent je Aktie prognostiziert der Konzern nun einen bereinigten Gewinn von rund 38 Cent. Auch die Umsatzprognose wurde angehoben. Die Intel-Aktie legte im nachbörslichen Handel zunächst um mehr als 4% zu. Damit rückt ein möglicher Test der 50-Tage-Linie in den Fokus.

Expertenmeinung: Bei Intel treffen derzeit ein deutlicher Chartimpuls und verbesserte fundamentale Kennzahlen zusammen. Die Rückkehr zu einem positiven bereinigten Ergebnis je Aktie, der Umsatzanstieg sowie die angehobene Prognose für das dritte Quartal bilden dabei die zentralen fundamentalen Faktoren.

Aus technischer Sicht bleibt die 50-Tage-Linie ein wichtiger Widerstand. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte das Chartbild verbessern und eine Fortsetzung der Erholung begünstigen. Vorerst passe ich die Einschätzung von bärisch auf neutral an.

Aussicht: Neutral

Intel, Aktie: Chart vom 23.07.2026, Kurs: 100.23 USD, Kürzel: INTC | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Intel, Aktie: Chart vom 23.07.2026, Kurs: 100.23 USD, Kürzel: INTC | Quelle: TWS

Quelle:
Earningswhispers.com https://earningswhispers.com/epsdetails/INTC

Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

17.07.2026
08:49 Uhr

Intel: Deutlicher Kursrückgang – wie hoch sind die weiteren Risiken? — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bärisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 17.07.2026 um 7:58 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Chipaktien und Chipausrüster zählten in den vergangenen Monaten zu den stärkeren Segmenten an der Wall Street. Einige Aktien aus diesen Bereichen verzeichneten deutliche Kurszuwächse, darunter auch die Intel-Aktie.

Auf steile Anstiege können jedoch ausgeprägte Korrekturphasen folgen. In den letzten Handelstagen wurden Gewinnmitnahmen zunehmend sichtbar. Mittlerweile hat das Papier mehrere charttechnisch relevante Niveaus unterschritten. Zunächst fiel die Aktie unter die 20-Tage-Linie, anschließend auch unter die 50-Tage-Linie. Im gestrigen Handel ging zudem die viel beachtete Marke bei 100 USD verloren. Der 6-Monats-Trend ist damit nach dieser Betrachtung von einer bullischen in eine neutrale Phase übergegangen. Aktuell befindet sich die Intel-Aktie in einer deutlichen Korrektur.

Expertenmeinung: Der Bruch der 50-Tage-Linie und der Marke bei 100 USD deutet darauf hin, dass derzeit die Verkäuferseite überwiegt. Eine schnelle Rückeroberung beider Ebenen könnte den Verkaufsdruck reduzieren und eine Gegenbewegung begünstigen. Bleibt die Aktie hingegen unter diesen Marken, könnten weitere Kursrückgänge folgen.

Für ein konstruktiveres charttechnisches Bild müsste sich zunächst ein belastbares höheres Tief bilden. Ein Rückgang in Richtung des Gaps von Ende April erscheint aus aktueller Sicht möglich.

Aussicht: Bärisch

Intel, Aktie: Chart vom 16.07.2026, Kurs: 96.98 USD, Kürzel: INTC | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Intel, Aktie: Chart vom 16.07.2026, Kurs: 96.98 USD, Kürzel: INTC | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

22.06.2026
08:17 Uhr

Intel: Ausbruch aus der Trading-Range … aber die Uhr tickt — Ronald Gehrt

17.06.2026
08:33 Uhr

Intel: Fehlausbruch belastet das Chartbild — Achim Mautz

21.05.2026
08:29 Uhr

Intel nach Pullback mit dem nächsten Breakout — Achim Mautz

11.05.2026
08:29 Uhr

Intel mit kräftiger Rallye – droht nun ein größerer Rücksetzer? — Achim Mautz

24.04.2026
08:25 Uhr

Intel überrascht – rund +20% nach Zahlen — Achim Mautz

16.04.2026
08:21 Uhr

Intel: Kaufen, halten oder doch verkaufen? — Achim Mautz

08.04.2026
08:13 Uhr

Intel vor dem Angriff auf das Jahreshoch — Achim Mautz

23.01.2026
08:31 Uhr

Intel: Positive Zahlen, verhaltener Ausblick — Achim Mautz

03.12.2025
08:21 Uhr

Intel mit Kursschub — Achim Mautz

26.11.2025
08:25 Uhr

Intel sammelt Kraft – wie könnte der Befreiungsschlag aussehen? — Achim Mautz