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Daimler Truck Holding Aktie Prognose Daimler Truck: Ein Blick auf das „Big Picture“

News: Aktuelle Analyse der Daimler Truck Holding Aktie

In diesem Artikel
Daimler Truck Holding
ISIN: DE000DTR0CK8
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Ticker: DTG --- %

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Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral
Zur Daimler Truck Holding Aktie

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

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Der Großteil der Aktien des Automobilsektors liegen am Boden. Doch Lkw-Hersteller machen da eine Ausnahme: Die Daimler Truck-Aktie bewegt sich in einem mittelfristig intakten Aufwärtstrend … und nähert sich sogar dem bisherigen Rekordhoch. Wie ordnet man das ein?

So absurd, wie die Schere zwischen den Aktien von Pkw- und Nutzfahrzeugherstellern im ersten Moment wirken könnte, ist sie nicht. Bei Konzernen wie TRATON oder Daimler Truck geht es um Fahrzeuge, die der Logistik dienen und von Unternehmen benötigt werden. Hier geht es darum, den nötigen Transportraum bereitzustellen und dafür einen Fuhrpark vorzuhalten, der dem erforderlichen Stand der Technik entspricht. Da ist man nicht von dem Problem betroffen, dass verunsicherte und teils wegen der dramatisch gestiegenen Preise auch verärgerte Verbraucher ihr Geld zusammenhalten und nötigenfalls ihre bisherigen Fahrzeuge noch für Jahre weiterfahren. Trucks sind Investitionsgüter. Aber das heißt andererseits nicht, dass hier automatisch stetiges Wachstum zu erwarten wäre.

Für Daimler Truck rechnen die Analysten zwar im Schnitt damit, dass der Umsatz im laufenden Jahr um knapp sieben Prozent zulegt. Aber die da im Konsens prognostizierten knapp 49 Milliarden Euro wären dennoch weniger als das, was der Konzern in den Jahren 2022 bis 2024 erzielt hatte. Nicht anders sieht es beim Gewinn aus:

Die durchschnittliche Analysten-Prognose für die EBIT-Gewinnmarge liegt bei 7,3 Prozent für das laufende Jahr. Besser als die 6,0 Prozent im Vorjahr, aber unter dem Schnitt der Jahre 2021 bis 2024. Damit sieht auch die Erwartung für den Gewinn pro Aktie ähnlich aus: Mit etwa 3,40 Euro würde hier mehr verdient als im schlechten Jahr 2025, aber weniger als 2023 und 2024. Trotzdem „klopft“ die Aktie an die Widerstandszone inklusive des im Frühjahr 2024 bei 47,64 Euro markierten Rekordhochs. Hätte ein Ausbruch nach oben denn unter diesen Umständen eine Chance?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Daimler Truck Holding Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Die Chance wäre da, zwingend wäre das aber in keiner Weise. Es kommt einfach darauf an, ob neue Daten die Kreise der Bullen stören. Denn da argumentiert man weniger mit dem „Ist“, sondern mit den Prognosen für die kommenden Jahre. Und die sehen relativ dynamisches und konstantes Gewinnwachstum für 2027 und 2028. Und käme es so, wäre eine derzeit auch für einen Nutzfahrzeughersteller eher teure Bewertung von über 12 beim KGV eben nicht mehr teuer. Ein Ausbruch nach oben, über diese markante Widerstandszone zwischen 44,67 und 47,64 Euro hinaus, wäre also ein Vorgriff auf kommendes Wachstum. So etwas kann funktionieren. Aber es muss nicht.

Diese offene Situation spiegelt sich auch in den Meinungen der Experten wider. Von den 17 aktuellen Einschätzungen stehen zehn bei „Kaufen“, vier sagen „Halten“, die restlichen drei aber sehen die Sache negativ. Entsprechend breit ist die Spanne der Kursziele für die Aktie, sie liegt zwischen 30 und 54 Euro. Damit wird deutlich, dass es entscheidend darauf ankommt, ob ein Analyst glaubt, dass sich das Umfeld für Nutzfahrzeughersteller in den nächsten Jahren noch positiver gestaltet … oder eben nicht.

Doch das können nicht nur die Experten nicht sicher vorhersagen, wir als Anleger auch nicht. Schließlich erfahren wir in den vergangenen Jahren noch intensiver als zuvor, dass das Unerwartete an den Börsen hinter jeder Ecke warten kann. Aber was fängt man dann mit der Aktie an? Ist man dazu verurteilt, einfach zu raten, sprich sich eine Meinung über die Zukunft zuzulegen und der dann stur zu folgen? Nein, warum auch: Wer sich an charttechnischen Trends orientiert und da als Basis das „Big Picture“, das übergeordnete Bild des Kursverlaufs, nutzt, ist auf Raten nicht angewiesen.

Daimler Truck Aktie: Chart vom 27.05.2026, Kurs 43,05 Euro, Kürzel: DTG | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Daimler Truck Aktie: Chart vom 27.05.2026, Kurs 43,05 Euro, Kürzel: DTG | Quelle: TWS

Der Chart auf Wochenbasis zeigt die Daimler Truck-Aktie seit ihrem Börsendebüt Ende 2021. Der übergeordnete Trend weist klar aufwärts. Solange die Zone, die diesen Trend führt und derzeit bei 34,60 zu 36,50 Euro verläuft, intakt bleibt, hätten Short-Positionen keine Grundlage. Dass der Kurs momentan an die Widerstandszone zwischen 44,67 und 47,64 Euro heranläuft, indiziert eine möglicherweise bald bevorstehende Entscheidung darüber, ob man sich hier bei bestehenden Positionen Zukäufe oder sogar den Neueinstieg überlegen könnte. Aber solange die Aktie den Ausbruch nicht geschafft hat, bliebe es bei „Auge drauf haben, aber nicht vorgreifen“.

Und was, wenn die Aktie ausbricht und sich dann danach herausstellt, dass es mit dem prognostizierten Gewinnwachstum doch nichts wird? Dann würde die Position etwas absichern, was man sowieso tun würde bzw. sollte: Geht der Kurs nach oben hinaus, dient, was vorher ein Widerstand war, als Unterstützung, also würde man unter diese Zone einen Stoppkurs legen … für den „Fall des Falles“.

Quellenangaben: Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/DTG.DE/analyst-insights/

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 27.05.2026 um 21:23 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

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Vorherige Analysen der Daimler Truck Holding Aktie

09.10.2025

Daimler Truck: Ist jetzt der Moment gekommen? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Mehrfach kam es bei der Daimler-Truck-Aktie zu großen Kaufwellen, obwohl man wissen konnte, dass nicht nur der Pkw-Sektor im Bereich der Automobilbranche Gegenwind verspürt. Die aktuellen Verkaufszahlen belegen das erneut. Geben die Bullen jetzt auf?

Als Daimler Truck im März 2024 verkündete, man rechne für das Jahr mit einem Ergebnis auf Höhe des Vorjahres, waren viele ebenso überrascht wie begeistert. Der Kurs schoss auf neue Rekorde … bis klar wurde: Da hatte man sich deutlich zu weit aus dem Fenster gelehnt. Die Hausse wurde abverkauft, am Ende stand die Aktie niedriger als vor den dann scheibchenweise zurückgenommenen, optimistischen Prognosen.

Doch die Bullen ließen sich nicht nachhaltig abschrecken: Von Herbst 2024 bis März 2025 lief eine erneute Kaufwelle, die nahe an das Rekordhoch kam – und fiel in sich zusammen. Man versuchte es nach dem April-Crash erneut, kaufte die Aktie ein weiteres Mal nahe an das Allzeithoch, bevor es im August dann zum dritten Mal deutlicher bergab ging. Und in diese Konstellation hinein kamen heute die Absatzzahlen zum dritten Quartal:

Daimler Truck hat im dritten Quartal auf Konzernebene 15 Prozent weniger Fahrzeuge abgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Und da, 2024, hatte der Absatz bereits um 11 Prozent unter dem des dritten Quartals 2023 gelegen. Aber während 2024 Asien und Europa schwach liefen, ist es diesmal der vor einem Jahr noch robuste Nordamerika-Bereich, der mit einem Absatz-Minus von 39 Prozent den Druck auslöste.

Wenn man sich dann ansieht, dass die Bewertung über das Kurs-/Gewinn-Verhältnis auf Basis der 2025er-Gewinnschätzungen je nach Quelle zwischen 10 und 12 liegt, was für ein Unternehmen in der Fahrzeugbranche teuer ist, muss man sich schon wundern, dass die Aktie angesichts dieser erneut trüben Zahlen in der Spitze nur 3,57 Prozent nachgab und dieses Minus dann zum Handelsende sogar auf 1,67 Prozent verkürzt wurde. Die Käufer lassen sich offenbar von nichts davon abbringen, auf den nächsten Hausse-Schub in Richtung des alten Rekordhochs zu setzen.

So, wie sich Daimler Truck am Mittwochabend im Chartbild darstellte, lautet die Antwort darauf, ob die Bullen jetzt nicht doch langsam die Flinte ins Korn werfen:

Daimler Truck Aktie: Chart vom 08.10.2025, Kurs 34,71 Euro, Kürzel: DTG | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Daimler Truck Aktie: Chart vom 08.10.2025, Kurs 34,71 Euro, Kürzel: DTG | Quelle: TWS

Expertenmeinung: Nein, tun sie nicht. Und noch halten ihnen die Analysten auch die Stange: Trotz der eher teuren Bewertung und der Prognose-Senkung im Sommer setzt man dort offenbar auf eine baldige Belebung der Geschäfte und ist mehrheitlich bullisch, das durchschnittliche Kursziel liegt um 43,50 Euro, deutlich über dem derzeitigen Kursniveau.

Am 7. November stehen die Ergebnisse des dritten Quartals an. Erst dann wird klar werden, inwieweit dieser Absatzrückgang auch die Margen weiter unter Druck gesetzt hat, wie es mit dem Auftragsbuch aussieht etc. Es wäre gut möglich, dass die Aktie bis dahin die jetzt wieder nahe gekommene, wichtige und schon seit Frühjahr 2022 relevante, langfristige Aufwärtstrendlinie hält.

Aber ob mit oder ohne neue Bilanzdaten: Sollte diese derzeit um 33,65 Euro verlaufende Linie auf Wochenschlusskursbasis brechen, wäre das ein Signal dafür, dass dem bullischen Lager die Optimisten abhandengekommen sind. Unter dieser Linie im Fall bestehender Long-Trades einen Stopp zu haben, wäre ratsam. Im Vorfeld der Quartalsbilanz diese Gemengelage als ideale Basis zu nutzen, um neu einzusteigen oder zuzukaufen, eher nicht.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

04.08.2025

Daimler Truck: Island Reversal … jetzt wird es hier ruppig — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Letzten Montag versuchten die Käufer, die Daimler Truck-Aktie über das bisherige, vor der Zollkrise markierte Jahreshoch zu heben. Am Freitag beendete die Aktie die Woche über 13 Prozent unter dem Wochen-Verlaufshoch – und mit einem bärischen Island-Reversal.

Die Ergebnisse, die der Nutzfahrzeug-Konzern Daimler Truck am Freitag vorlegte, waren nicht gut. Im ersten Halbjahr fiel der Umsatz zum Vorjahreszeitraum um sieben Prozent, der Gewinn vor Zinsen und Steuern um vier Prozent. Der Nettogewinn gab indes weit deutlicher nach, das Ergebnis pro Aktie sackte um 30 Prozent auf 1,32 Euro durch.

Das aber war es gar nicht, was die Daimler Truck-Aktie am Freitag mit minus 8,71 Prozent zum Tagesverlierer im DAX machte, denn dass es zuletzt zäh lief, wusste man. Was man aber nicht wusste, ist, dass es laut Ansicht des Unternehmens auch zäh weitergehen wird. Die Prognosesenkung für das Gesamtjahr, die die Bilanz begleitete, erwischte viele auf dem falschen Fuß.

Aufgrund des anhaltend schwachen Geschäfts in Nordamerika senkte Daimler Truck seinen Umsatzausblick von 48 bis 51 auf 44 bis 47 Milliarden Euro, zugleich sieht man die operative Gewinnmarge jetzt nicht mehr bei 8 bis 10, sondern bei 7 bis 9 Prozent. Nicht gerade erfreulich, wenn man bedenkt, dass der Umsatz 2024 noch bei 54 Milliarden und die operative Marge bei 9,7 Prozent gelegen hatte. Da war umgehend klar:

Expertenmeinung: Ein Anstieg über das bisherige Jahreshoch und ein Test des knapp darüber, 2024 bei 47,64 Euro markierten Rekordhochs wäre die eindeutig falsche Marschrichtung. Aber wie konnte die Aktie im Vorfeld der Bilanzdaten überhaupt derart weit steigen? Man wusste doch, dass die Fahrzeugbranche Probleme hat.

Das wusste man. Offensichtlich waren aber viele sicher, dass sich der Druck umgehend erledigen würde, wenn diese Sache mit den US-Zöllen in Ordnung käme. Deswegen explodierte die Aktie am 23. Juli förmlich, als gemeldet wurde, dass sich die USA mit Japan auf einen allgemeinen, auch Fahrzeuge einbeziehenden Einfuhrzoll von 15 Prozent geeinigt haben. Das sah man als Blaupause für die EU und sagte sich: 15 Prozent statt der bislang geltenden 25 Prozent, das wird äußerst positiv wirken.

Zwar hat die EU jetzt tatsächlich einen – wenngleich noch nicht besiegelten – Deal mit den USA, der diese 15 Prozent nennt. Aber das Unternehmen sieht nicht, was die Bullen glauben wollten, nämlich, dass das die Nachfrage auf einmal durch die Decke treiben könnte … immerhin sind auch 15 Prozent aus Sicht der Automobilkonzerne zu viel.

Daimler Truck Aktie: Chart vom 01.08.2025, Kurs 39,10 Euro, Kürzel: DTG | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Daimler Truck Aktie: Chart vom 01.08.2025, Kurs 39,10 Euro, Kürzel: DTG | Quelle: TWS

Damit war der Kurssprung des 23. Juli mit einem Schlag dahin … und die Aktie fiel noch deutlich unter das vorherige Kurslevel. Damit haben wir hier ein perfektes „Island Reversal“, eine „Kursinsel“, gebildet durch zunächst eine Aufwärts- und danach durch eine Abwärts-Kurslücke. Ein bärisches Signal, zusätzlich unterfüttert durch den in einem Aufwasch mit entstandenen Bruch der April-Aufwärtstrendlinie.

Nächstes Kursziel aus charttechnischer Sicht wäre die bei 38,60 Euro verlaufende 200-Tage-Linie. Aber in einer Situation, in der vorschnell vorpreschenden Bullen so heftig der Teppich unter den Füßen weggezogen wurde, sollte man sich nicht zu sicher sein, dass diese 200-Tage-Linie auf Dauer hält.

Quellenangaben: Ergebnis 2. Quartal / 1. Halbjahr 2025, 01.08.2025:
https://www.daimlertruck.com/newsroom/pressemitteilung/daimler-truck-mit-starker-performance-im-2-quartal-53153962

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.