Brown-Forman Company – internationaler Hersteller von Whisky, Wodka und Co.

Brown-Forman Company – Hochprozentiges fürs Depot

Das Unternehmen Brown-Forman Company zählt zu den Top Ten der größten internationalen Spirituosenhersteller. Die Produkte des Unternehmens werden in über 170 Ländern verkauft. Zu den größten Märkten nach dem Heimatland USA gehören Großbritannien, Australien, Mexiko, Deutschland, Frankreich, Polen, Russland, Brasilien und Kanada. Brown-Forman nutzt drei verschiedene Vertriebswege. Es wird selbst, mit Partnern oder direkt über den Staat vertrieben (in Kanada wird direkt an die kanadischen Provinzen verkauft). Der Grundstein für den heutigen Weltkonzern wurde mit der Gründung bereits im Jahr 1870 durch George Garvin Brown in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky gelegt. Der Konzern hat noch heute seinen Sitz in Louisville und wird seit dem 1. Januar 2019 von CEO Lawson E. Whiting geleitet.

Markenportfolio mit bekannten Spirituosenmarken – Wachstumspotenzial vorhanden

Das Markenportfolio besteht aus vielen bekannten Spirituosenmarken, die auch hierzulande konsumiert werden. Unter anderem wären hier besonders Jack Daniel´s Tennessee Whiskey, Woodford Reserve Kentucky Bourbon und Finlandia Vodka zu erwähnen. Aber auch weitere Whisky-Marken, wie zum Beispiel Canadian Mist Canadian Whisky, Glenglassaugh Singe Malt Scotch Whisky, Old Forester Kentucky Straight Bourbon Whiskey und Tequila-Marken, wie zum Beispiel Herradura Tequilas, Pepe Lopez Tequila und Antiguo Tequila gehören dazu. Neben den reinen Spirituosen werden auch sogenannte Ready-to-drink-Produkte (RTD) angeboten, die sich aus Jack Daniel´s oder El Jimador Tequila gemischt mit Limonaden zusammensetzen, so etwa Jack Daniel´s Lynchburg Lemonade. In den USA und anderen Märkten werden zudem Korbel California Champagnes und Korbel California Brandy unter Lizenz vertrieben.

Mit Blick auf den globalen Spirituosenmarkt ergab eine Analyse von Wine & Spirit Research aus dem Jahr 2017, dass die zehn weltweit größten Spirituosenkonzerne für weniger als 20 Prozent des globalen Spirituosenmarktes stehen. Auf der einen Seite ist der Wettbewerb also recht herausfordernd, doch auf der anderen Seite ergeben sich durchaus Chancen für Übernahmen oder gezielte Zukäufe von Spirituosenmarken anderer Konzerne. Die größten Wettbewerber von Brown Forman sind Bacardi, Becle, Beam Suntory, Davide Campari, Diageo, LVMH, Pernod Ricard und Remy Cointreau.

Details zur Brown-Forman Aktie

Es gibt A- und B-Aktien. Die hier genannte Aktie von Brown-Forman hat das Handelssymbol BF B (Class B-Wertpapier) und ist an der New Yorker Wertpapierbörse NYSE gelistet. Die Aktie ist in den marktbreiten US-Leitindex S&P 500 einbezogen. Insgesamt waren gemäß des Abschlussberichts des Geschäftsjahres 2018 480,3 Mio. Aktien ausstehend. Auf vollverwässerter Basis waren es 484,2 Mio. Aktien. Die größten Aktionäre sind mit 4,34 Prozent Vanguard Group Inc., mit 3,27 Prozent BlackRock Inc. und mit 2,34 Prozent State Street Corporation. Die Meldedaten stammen von Ende April 2019. In den letzten fünf Jahren konnte die Aktie um rund 38 Prozent an Wert zulegen, während zum Beispiel der S&P 500-Index im Vergleichszeitraum um rund 45 Prozent zulegen konnte. Das Wertpapier ist demnach ein Underperformer. Der Markt bewertet den Konzern zum Zeitpunkt dieser Analyse mit 15,72 Mrd. USD. Die Aktien kosteten via NYSE in den letzten 52 Wochen 57,92 USD im Hoch und 44,57 USD im Tief.

Langfristig hochprozentige Performance

Wer zum Beispiel am 30. Mai 2009 1.000,00 USD in Class-B-Wertpapiere von Brown-Forman investiert hat, hat bis zum 30. Mai 2019 eine Performance von rund 335 Prozent erzielt. Im Falle reinvestierter Dividenden läge die Performance in diesem Zeitraum bei rund 458 Prozent.

Aktuelle Analysen

Die Kursziele der Analysten lagen in den letzten drei Jahren in einem Preiskorridor von 45,00 USD bis 60 USD. Hochaktuelle Analysen sind derzeit nicht vorhanden. Die aktuellsten Daten stammen vom 11. März 2019. An diesem Tag publizierte JPMorgan ein Update und riet zur neutralen Haltung mit einem Ziel von 53,00 USD. Weitere Updates stammen vom 7. März. An diesem Tag wies die Deutsche Bank ein Kursziel von 53,00 USD aus; Morgan Stanley 51,00 USD, UBS 48,00 USD und Citi gab ein Ziel von 52,00 USD vor. Goldman Sachs stufte die Aktie am 9. Januar auf „Verkaufen“ und vergab ein Ziel von 43,00 USD. Bezieht man sich nur auf die genannten Analysen und Updates, läge das Durchschnittskursziel bei 50,00 USD. Die Aktie ging zum Zeitpunkt dieser Analyse mit einem Kurs von 51,03 USD an der NYSE aus dem Handel.

Langfristige Chartanalyse der Brown-Forman Aktie

Der Blick auf die Aktie der Brown Forman Company zeigt in den letzten zwölf Monaten ein sehr uneinheitliches Bild. In unregelmäßigen Abständen wechselten teils unsauber laufende Trendphasen schnell die Kernrichtung und etwas länger angesetzte trendfolgende Handlungen wurden folglich nicht selten direkt im Keim erstickt. Die Schwankungsamplitude umfasst etwa 10,00 USD, das Jahreshoch lag im Juli 2018 nahe der 55,00-USD-Marke und das Tief Anfang 2019 lag knapp unterhalb von 45,00 USD. Betrachtet man nur das aktuelle Jahr, kann eine leichte Aufwärtstendenz festgestellt werden, wobei diese bereits durch sehr schwache Wochen im Mai relativiert wurde. Der Schlusskurs vom vergangenen Freitag lag nahe der Marke von 50,00 USD.

In den vergangenen Monaten zeigte sich der Bereich um die Marke von 49,00 USD als nicht ganz so unwichtig und so könnte es eine Überlegung sein, diesen Bereich als Kernunterstützung anzunehmen. Folglich wäre es denkbar, dass der Test der vergangenen Handelswoche zu einem Turnaround führt und somit Kaufgedanken an Relevanz gewinnen könnten. Die Bereiche 52,50 USD und folgend auch 54,00 USD kämen als realistische Ziele in Frage. Dieser Ansatz ist jedoch als sehr aggressiv zu werten, defensiv agierende Händler wählen gegebenenfalls sauberer im Trend laufende Werte.

Fundamentaldaten 2018

Bei der Brown-Forman Company wird jeweils zum 30. April gemäß US-GAAP in US-Dollar (USD) bilanziert. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte der Konzern einen Umsatz in Höhe von 3,248 Mrd. USD. Im Geschäftsjahr 2017 lag der Gesamtumsatz noch bei 2,994 Mrd. USD. Betrachtet man die Umsatzerlöse, wurden 47 Prozent des Gesamtumsatzes des Geschäftsjahrs 2018 in den USA erzielt, weitere 27 Prozent in Europa – der Anteil Deutschlands liegt hier bei 5 Prozent – 5 Prozent in Australien und 21 Prozent im Rest der Welt. Das operative Ergebnis wurde mit 1,039 Mrd. USD, das Ergebnis vor Steuern mit 977,0 Mio. USD ausgewiesen. Der Jahresüberschuss wurde mit 717,0 Mio. USD testiert. Das Ergebnis je Aktie lag bei 1,49 USD und auf vollverwässerter Basis bei 1,48 USD je Anteilsschein. Die Gesamtdividende für 2018 betrug 1,608 USD (dies inkludiert bereits eine Sonderdividende in Höhe von 1,00 USD), was zu einer Ausschüttungssumme von 773 Mio. USD führte. Der Konzern wies für 2018 liquide Mittel in Höhe von 239,0 Mio. USD aus. Das Eigenkapital lag bei 1,316 Mrd. USD, das gezeichnete Kapital bei 72,0 Mio. USD und die Gesamtverbindlichkeiten werden mit 3,660 Mrd. USD angegeben. Die Bilanzsumme betrug 4,976 Mrd. USD. Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr 2018 rund 4.800 Mitarbeiter weltweit, davon 2.700 in den USA.

Bilanzprognose für das Geschäftsjahr 2020

An der Wall Street geht man für das Geschäftsjahr 2019 von gestiegenen Umsätzen und einem deutlich angezogenen EPS aus. Auch im Geschäftsjahr 2020 werden höhere Umsätze von 3,52 Mrd. USD erwartet. Das EBITDA könnte bei 1,24 Mrd. USD und das EBIT bei 1,17 Mrd. USD liegen. Der Gewinn je Aktie könnte sich bei 1,81 USD einpendeln, was auch für eine höhere Dividende von etwa 0,70 USD sprechen könnte. Die Nettoverschuldung könnte sich 2020 auf etwa 2,1 Mrd. USD reduzieren.

Termine

Der Konzern publiziert am 5. Juni 2019 den Quartalsbericht für das vierte Quartal 2019 und den Bericht für das Geschäftsjahr 2019. Die aktuellen Konsensschätzungen gehen von einem EPS von 0,29 USD für das vierte Quartal 2019 aus und rechnen mit einem Quartalsumsatz von 761,71 Mio. USD.

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