Börse aktuell

Europas Aktienmärkte aufgrund der Brexit-Verlängerung überwiegend fester – Wall Street schraubt sich den Rekordständen entgegen – Uber geht an die Börse

Die Aktienmärkte in Europa honorierten die rund sechsmonatige Brexit-Verlängerung – das mögliche neue Austrittsdatum für Großbritannien wäre der 31. Oktober 2019 – mehrheitlich mit leichten Kurszuwächsen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist die Gefahr von Neuwahlen in Großbritannien als verringert einzustufen. Dies bedeutet aber nicht, dass Theresa May am 31. Oktober noch in der Downing Street 10 wohnen wird. An ihrem Stuhl dürfte weiter gesägt werden. Dieses Spektakel wird die europäischen Börsen jedoch nur am Rande touchieren.

Die führenden US-Indizes legten zum Wochenschluss durchweg zu. Der marktbreite S&P 500 bewegte sich bereits wieder über die Marke von 2.900 und ist jetzt weniger als 40 Indexpunkte von seinem Rekordstand entfernt. Die hervorragenden Quartalszahlen der US-Großbanken JPMorgan Chase & Co und Wells Fargo katapultierten den Finanzsektor (XLF) zum Wochenschluss mit 1,99 Prozent aufwärts. Auch der Sektor Materialien (XLR) mit 1,32 Prozent und der Industriesektor (XLI) mit 1,30 Prozent Tagesgewinn konnten deutlich überzeugen. Der einzige Sektor mit einem Verlust war der Pharma- und Gesundheitssektor (XLV), der um 0,82 Prozent abgab. Der US-Arbeitsmarkt stellte unterdessen einen weiteren Rekord auf: Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen in der vergangenen Woche auf ein Fünfzigjahrestief.

Der US-Konzern Uber hat am Donnerstag offiziell seinen IPO-Wertpapierprospekt veröffentlicht. Das Handelssymbol an der NYSE wird das Kürzel „UBER“ sein. Der IPO wird mit Spannung zu erwarten sein, denn es gibt in der Historie nicht viele Unternehmen, die sich mit einem tiefroten EBITDA in Höhe von 1,85 Mrd. USD an die Börse trauen. Uber könnte dennoch eine Bewertung von rund 100 Mrd. USD erreichen. Die Konsortialbanken sind Goldman Sachs und Morgan Stanley. Gemäß einem Bericht der New York Times könnte die Aktie im Bereich der 48 bis 55 USD an den Start gehen. Dies entspräche einem tatsächlichen Börsenwert zwischen 90 und 100 Mrd. USD. Uber will rund 10 Mrd. US-Dollar an der Börse einsammeln. Die drei größten Uber-Anteilseigner sind mit 16,3 Prozent SoftBank, Benchmark Capital mit 11 Prozent und der Ex-Uber-Ceo und Co-Gründer Travis Kalanick mit 8,6 Prozent.

Die US-Berichtssaison setzt sich in der neuen Woche fort. Unter anderem publizieren die Dow Jones-Konzerne American Express, Goldman Sachs, IBM, Johnson & Johnson und United Health Group ihre aktuellen Quartalszahlen. Von der volkswirtschaftlichen Seite wird die US-Industrieproduktion für den März am Dienstag erwartet.

Vertagt ist nicht gelöst – das Brexit-Schmieren-Theater zieht sich weiter wie Kaugummi

„Alle guten Dinge sind drei – dies gilt aktuell auch für das dritte offizielle Austrittsdatum und bis dahin wirkt das makroökonomische Event namens Brexit an den Börsen als Schwarzer Schwan“, so Dirk Friczewsky, Finanzanalyst für LYNX Broker. „Bis zum neuen Brexit-Datum am 31. Oktober 2019 werden sich die Märkte nun voll und ganz dem China-USA-Handelsdeal und den Handelsdebatten der USA mit der EU zuwenden“, erläutert Friczewsky.

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