Chartanalyse DAX und Co.

DAX-Future (Kontrakt 06-19)

Zu Beginn der letzten Handelswoche zeigte der DAX-Future (FDAX) eine leichte Schwäche und unterschritt kurzzeitig die als richtungsentscheidend vermutete Unterstützungsmarke von 11.950, jedoch ohne weitere Schwäche aufzubauen. Das Wochentief lag somit nur knapp unterhalb von 11.900. Ab Mittwoch konnten sich die Käufer zunehmend durchsetzen. Ab Donnerstag konnte dies durch Käufe ideal in Gewinne gewandelt werden, da der FDAX erneut oberhalb von 11.950 rangierte. Der Wochenschlusskurs am Freitag lag nahe der Jahreshochs knapp oberhalb von 12.000 Zählern.

Aus charttechnischer Sicht könnte die kurzzeitige Schwäche der vergangenen Handelswoche eventuell als ausreichende Konsolidierung im Aufwärtstrend gewertet werden, die zu erneuter Stärke führen könnte. Neue Jahreshochs in Richtung 12.100 und auch 12.200 wären somit als realistische Ziele nicht auszuschließen. Sollte sich der FDAX erneut unter die Vorwochentiefs schieben, könnte dies erneut als Zeichen von Schwäche gewertet werden und ein Hinweis darauf sein, dass die weiterhin denkbare stärkere Konsolidierung doch Einzug hält. In diesem Fall könnten Kurse in Richtung 11.700 Chancen für Verkäufe bieten.

EUR.USD

Der EUR.USD vollzog in der letzten Handelswoche den Ausbruch aus der vorher ausgebauten engen Seitwärtsrange nach oben und erreichte das als konservativ angedachte Aufwärtsziel von 1,1285 bereits am Mittwoch. Folgend sackte das Währungspaar kurzfristig nochmals in die frühere Seitwärtsrange, um folgend in Richtung des nächsten Kernwiederstandes von 1,1300 zu steigen. Schließlich lag auch der Schlusskurs vom Freitag nahe dieser Zone und somit rund 75 Ticks höher als in der Vorwoche.

Es bleibt grundlegend weiterhin wenig volatil im EUR.USD, auch wenn sich die Tagesschwankungen der Vorwoche etwas ausdehnten. Die Ziele für Handlungen sollten nach wie vor nicht zu aggressiv gewählt werden. Bleibt der EUR.USD oberhalb der Unterstützungszone von 1,1250, wäre es aus aktueller Sicht nicht ausgeschlossen, dass sich weiterhin aufwärtstendierende Handelstage zeigen, was konservative Kaufsetups durchaus erlaubt. Das Ziel 1,1350 wäre hierbei durchaus realistisch. Sackt das Währungspaar jedoch erneut unter 1,1250 ab, wäre das ein Rücklauf in die Seitwärtszone von vor zwei Wochen, der grundsätzlich zur Zurückhaltung aufrufen sollte. Sehr aggressiv, doch möglich wären unterhalb von 1,1250 Shortgedanken in Richtung 1,1200.

Bund-Future (Kontrakt 06-19)

Der Bund-Future zeigte in der vergangenen Handelswoche zunächst leichte Chancen auf der Aufwärtsseite, wobei der als konservativ angedachte richtungsentscheidende Bereich von 166,00 nahezu punktgenau angelaufen wurde und direkt als Trendwechselpunkt genutzt wurde. Von dort ging es ab Donnerstag erneut abwärts. Am Freitag entwickelte sich etwas Momentum auf der Shortseite, das den Bund-Future mehr als 100 Ticks absacken ließ. Der Schlusskurs am Freitagabend lag nur knapp oberhalb von 164,50.

Die Zone knapp unterhalb des Vorwochentiefs sollte jetzt als Unterstützung angesehen werden, die das Abwärtsmomentum vom Freitag abbremsen könnte. Trotz dieser Unterstützung ist der Bund aus charttechnischer Sicht aber weiterhin abwärtstendierend. Unterhalb des Widerstandes von gut 166,00 könnten leichte Erholungen für erneute Abwärtschancen dienlich sein. Schafft es der Markt jedoch erneut dauerhaft über 166,00, wäre dies gegebenenfalls als Rücklauf in den übergeordneten Longmodus zu werten. In diesem Fall könnten Käufe nach situativer erneuter Analyse wieder interessant werden.

S&P Future (Kontrakt 06-19)

Bis zum Donnerstagabend zeigte sich der S&P Future eher von seiner trendlosen Seite und rangierte auf recht hohem Niveau seitwärts. Der wichtige Unterstützungsbereich von 2.875,00 wurde dabei nicht unterschritten und die Widerstandsgrenze von 2.900,00 nicht überschritten. Erst am Freitag schaffte es der US-Index, den grundlegend laufenden Aufwärtstrend mit neuen Bewegungshochs auszubauen und brach mit leichtem Momentum über die Marke von 2.900,00 aus. Der Wochenschlusskurs war gleichzeitig das neue Jahreshoch und lag knapp vor der Marke von 2.920,00.

Der richtungsentscheidende Bereich – in der Vorwoche lag er bei 2.775,00 – rutscht jetzt etwas nach oben und sollte in den kommenden Tagen an der Marke von 2.885,00 liegen. Oberhalb dieser Marke ist gegebenenfalls weiterhin die Käuferseite interessant und weitere Bewegungshochs in Richtung 2.925,00 und auch 2.930,00 sind durchaus realistisch. Rutscht der Markt jedoch dauerhaft unter 2.885,00 ab, könnte dies ein Hinweis dafür sein, dass der S&P Future etwas schärfer konsolidiert, was Verkaufsgedanken – eventuell sogar bis auf 2.825,00 – ebenfalls interessant werden lassen könnte.

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