Chartanalyse DAX und Co.

DAX-Future (Kontrakt 06-19)

In sehr behäbigen Schritten kämpfte sich der DAX-Future (FDAX) in den letzten Handelstagen wieder langsam nach oben und die angedachten Shortüberlegungen unterhalb von 11.500 konnten lediglich mit einem leichten Gewinn abgeschlossen werden. Viel interessanter zeigte sich die Stärke am Freitag: Der Markt rutschte über die richtungsentscheidende Marke von 11.500 und bot mit antizipierten Longtrades zwei ideale Chancen für Käufe. Der Schlusskurs am Freitagabend lag nahe der 11.550 und somit rund 170 Punkte höher als der Vorwochenschluss. Alles in allem eine zähe Aufwärtswoche mit wenig sauberen Trendbewegungen.

Der Unterstützungsbereich 11.400/11.420 sollte in der kommenden Handelswoche richtungsentscheidend sein. Oberhalb dieser Zone ist es denkbar, dass sich die aktuell laufende Aufwärtsbewegung weiter fortsetzt und die Ziele 11.600 und auch 11.680 realistisch erreicht werden. Es sollte jedoch weiterhin damit gerechnet werden, dass wie in der vergangenen Handelswoche nur bedingt Momentum in Aufwärtsrichtung eintritt. Die Einstiege sollten entsprechend angepasst werden. Rutscht der Markt jedoch dauerhaft unter 11.400, wäre eine erneute Aufnahme des Abwärtsdrucks der vorletzten Handelswoche denkbar und Ziele wie 11.300, 11.180 und auch 11.100 könnten angelaufen werden.

EUR.USD

Eine Punktlandung vollführte die Analyse des EUR.USD in der Vorwoche. Die Annahme, das Währungspaar unterhalb von 1,1325 abwärts in Richtung 1,1225 zu betrachten, stimmte fast 1:1 mit den ausgebauten Wochenhoch und -tiefs überein. Verkaufsgedanken brachten somit ein interessantes Ergebnis – trotz weiterhin geringer Volatilität. Der Schlusskurs lag zum Freitagabend im Bereich 1,1217 und somit nur minimal oberhalb der Wochentiefs. Bis auf eine leichte Erholung am Montag schloss der Markt jeden Tag leicht rot.

Theoretisch steht 1,1150 jetzt als nächster wichtiger Unterstützungsbereich im Raum und mit Blick auf die aktuelle recht saubere Abwärtsbewegung könnte dieses Ziel auch realistisch angelaufen werden. Hinter diesen trendfolgenden Gedanken sollte jedoch ein großes „aber“ gesetzt werden, denn der EUR.USD ist und bleibt nach wie vor choppy. Dies ließ in der Vergangenheit die Wahrscheinlichkeit für charttechnisch klare Bilder gering ausfallen. Unterhalb von 1,1260 wäre es somit denkbar, dass die angedachte Abwärtsbewegung einsetzen könnte und somit Shortsetups von Erfolg gekrönt werden könnten. Steigt der Markt jedoch erneut über 1,1260, wäre ein weiterer Anstieg ebenfalls denkbar und Käufe in Richtung 1,1300/1,1320 eine weitere Handelsoption.

Bund-Future (Kontrakt 06-19)

Der Bund-Future entschied sich in der letzten Handelswoche – trotz bereits starken Momentums in der vorangegangenen Woche – auf der Aufwärtsseite zu pushen und bot nahezu ideale Einstiegstrigger wie etwa den Test des wichtigen Unterstützungsbereichs bei 165,50. Die Kernaufwärtsbewegung setzte am Mittwoch ein. Dabei ging es aus dem 165,75-Punkte-Bereichs nahezu in einem Zug bis auf 166,75 und auch der Freitagsschlusskurs stand relativ stark nahe der 166,30.

Ähnlich wie in der letzten Woche sollte die Linie im Sand nicht allzu tief gesetzt werden, da gerade nach einer weiteren starken Handelswoche die Möglichkeit einer Konsolidierung definitiv vorhanden ist. Charttechnisch gesehen wäre selbst eine Konsolidierungsbewegung in Richtung 165,00 beziehungsweise 164,75 noch sauber im Aufwärtstrend. Aus diesem Grund ist es vorerst denkbar, dass sich oberhalb von rund 165,90 die Aufwärtsseite weiter zeigt und die Vorwochenhochs und weiterführend die 167,25 angelaufen werden könnten. Rutscht der Bund-Future jedoch dauerhaft unter 165,90 ab, könnte dies eventuell zu der besagten Konsolidierung führen und trotz des generellen Aufwärtstrends könnten Abwärtsgedanken in Richtung 164,90 eventuell ebenfalls interessante Chancen bereithalten.

S&P Future (Kontrakt 06-19)

Wie angenommen spielte im S&P der Unterstützungsbereich in den vergangenen Handelstagen die tragende Rolle. Der Markt hielt sich mehrheitlich oberhalb dieser Marke auf. Kaufgedanken konnten somit mehrfach umgesetzt werden und endeten auch positiv, richtiger Schwung konnte dennoch nicht aufgebaut werden. Schließlich baute der S&P Future ein Wochentief nahe der 2.790,00 aus und ein Wochenhoch nahe der 2.840,00, was im Vergleich zu Donnerstag und Freitag der vorletzten Handelswoche einen deutlichen Volatilitätsrückgang bedeutet. Der Schlusskurs am Freitagabend lag ebenfalls nahe der 2.840,00 und somit rund 30 Punkte höher als in der Vorwoche.

In den letzten zwei Handelswochen pendelte der S&P Future mehr oder weniger seitwärts, wobei die Aufwärtsseite eine leicht wichtigere Rolle spielte. Somit sollte es auch weiterhin für Käufe interessant bleiben, solange der Markt nicht nennenswert unter das Unterstützungsniveau von 2.815,00 rutscht. Die Hochs der Vorwoche nahe 2.860,00 und neue Bewegungshochs in Richtung 2.875,00 wären durchaus realistisch. Rutscht der Index jedoch erneut unter 2.815,00, sollten die Alarmglocken ertönen, denn die Zone 2.750,00 könnte durchaus einen erneuten Anlauf erwarten, was Shortsetups erlauben sollte.

 

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