Chartanalyse DAX und Co.

DAX-Future (Kontrakt 06-19)

Der DAX-Future (FDAX) konnte in der vergangenen Handelswoche auf der Aufwärts- ebenso wie auf der Abwärtsseite interessante Setups ausbauen. Der angenommene richtungsentscheidende Bereich von rund 11.600 war als Linie im Sand nahezu ideal. Auch das Aufwärtsziel von gut 11.800 wurde nahezu punktgenau getroffen, ebenso wie die 11.350 auf der Abwärtsseite. Auch der Wochenschlusskurs lag am Freitagabend nur knapp oberhalb von 11.350. Alles in allem eine sehr interessante Handelswoche mit gegen Ende starkem Momentum auf der Abwärtsseite.

Jetzt erscheint der FDAX doch recht stark angeschlagen, was für die kommenden Handelstage erneute Abwärtstendenzen zur Folge haben könnte. Schaut man jedoch auf eine Abwärtsbewegung Mitte Februar 2019 mit ähnlichem Ausmaß, zeigte sich folgend erneut die Aufwärtsseite. Es sollte also vor allem auf die Widerstandszone von 11.500 geschaut werden. Unterhalb dieses Bereichs wären weitere Shortgedanken durchaus möglich, wobei 11.200 und auch 11.100 als mögliche Ziele angelaufen werden könnten. Schafft es der Markt jedoch, sich wieder dauerhaft über 11.500 zu etablieren, könnte der Trendvorteil wieder auf Long wechseln. Damit erscheinen Kaufsetups in Richtung 11.675 und folgend 11.750 ebenfalls realistisch.

EUR.USD

Ein sauberes Auf und Ab fand in der vergangenen Handelswoche im EUR.USD statt – aufgrund des seit Monaten stark seitwärts tendierenden Marktes keine Überraschung. Dennoch hat es perfekt funktioniert, den defensiv angesetzten Aufwärtsgedanken oberhalb von 1,1275 in Richtung 1,1380 zu handeln. Das Währungspaar erreichte sogar ein Wochenhoch knapp unterhalb von 1,1450. Von diesem kurzfristigen Long-Ausflug ging es dann jedoch in großen Zügen wieder zurück in Richtung des Vorwochenschlusskurses. Am Freitagabend konnte der Schlusskursknapp oberhalb des richtungsentscheidenden Unterstützungsniveaus von 1,1275 abgelesen werden.

Unterhalb des Widerstandes von 1,1325 ist es jetzt nicht auszuschließen, dass die Abwärtsbewegung von Donnerstag und Freitag fortgesetzt wird und sich somit eventuelle Verkaufsgedanken in Richtung 1,1225 als lohnenswert erweisen könnten. Dreht der Markt jedoch erneut in Aufwärtsrichtung und schafft es, 1,1325 dauerhaft zu überschreiten, wäre die Aufwärtsseite in Richtung 1,1400 ebenfalls eine denkbare Option. Nach wie vor bleibt der EUR/USD jedoch sehr choppy und – mit Blick auf die durchschnittlichen Tagesschwankungen – unvolatil.

Bund-Future (Kontrakt 06-19)

Zu Beginn der vergangenen Handelswoche rutschte der Bund-Future kurzzeitig unter die Vorwochentiefs ab, blieb jedoch oberhalb der wichtigen Unterstützung von 163,50, was den grundlegenden Aufwärtsvorteil weiterhin aufrechterhielt. Ab Mittwoch wanderte der Markt dann in sehr sauberen Zügen in die angenommene Longrichtung, überschritt die aktuellen Jahreshochs und erreichte am Freitag mit Leichtigkeit die Ziele von 165,00 und 165,50 – es wurde sogar ein vorläufiges Hoch knapp oberhalb von 165,75 ausgebaut. Auch der Schlusskurs am Freitagabend lag verhältnismäßig hoch nahe der 165,75.

Dies bedeutet aus aktueller charttechnischer Sicht, dass die Aufwärtsseite weiter Bestand haben und Käufe auch in den kommenden Handelstagen interessant sein sollten. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt allerdings, dass der Bund nach vergleichbar starken Anstiegen jeweils erst konsolidierte, bevor weitere saubere Aufwärtsbewegungen einsetzten. Aus diesem Grund sollte der vorläufig richtungsentscheidende Bereich für die kommenden Handelstage die Unterstützung von 165,50 darstellen. Kurse darüber wären weiterhin klar aufwärtstendierend und neue Bewegungshochs durchaus realistisch. Charttechnisch ideal wäre es jedoch, wenn sich der Markt eine kleine Pause gönnt und zurück in Richtung 164,75 konsolidiert. Von dort wäre ein erneutes Aufwärtspotenzial realistisch.

S&P Future (Kontrakt 06-19)

Sehr schleppend zog sich der S&P in den vergangenen Handelstagen weiter in Aufwärtsrichtung, und entwickelte insbesondere am Donnerstag etwas mehr Druck in Aufwärtsrichtung. Wie angenommen führte dies zu neuen Bewegungshochs, welche durch geplante Kaufgedanken wunderbar in Performance umgewandelt werden konnten. Am Freitag setzten dann leichte Gewinnmitnahmen ein und der S&P rutschte unter die für die Woche recht wichtige Unterstützung von 2.825,00, konnte sich mit dem Freitagsschlusskurs aber noch knapp oberhalb von 2.800,00 halten.

Es bleibt jetzt spannend, wie sich der S&P in den kommenden Handelstagen entscheidet. Oberhalb von 2.800,00 ist aus charttechnischer Sicht die Aufwärtsseite weiterhin aktiv und Kaufgedanken könnten erneut zu interessanten Trades führen. Neue Bewegungshochs sind weiterhin nicht ausgeschlossen. Rutscht der Markt jedoch nachhaltig unter 2.800,00, könnte sich eine etwas ausgedehntere Konsolidierung einstellen – gegebenenfalls auch mit etwas stärkeren Abwärtsmoves. 2.750,00 und auch 2.725,00 könnten als Ziele in Frage kommen.

 

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