Börse aktuell

DAX, NASDAQ100 und S&P500 mit neuen Jahreshochs – Boeing Aktie verliert deutlich – Fed-Zinsentscheid, dritte Brexit-Abstimmung und EU-Gipfel voraus

Der DAX markierte am Freitag mit 11.725,66 Punkten rund um den großen Verfallstag an der Terminbörse EUREX ein neues Jahreshoch. Mit einem Handelsvolumen von rund 8,69 Mrd. Euro dürfte vor allem der Hexensabbat für das überwiegend positive Börsenumfeld am Freitag verantwortlich gewesen sein, denn die Verschiebung der wohl derzeit größten Makro-Events wird  möglicherweise nicht gerade zur Kauflaune an den Börsen beigetragen haben. Das britische Parlament stimmte mit einer hohen Mehrheit von 412 zu 202 Stimmen dafür, eine Fristverlängerung für den Brexit zu beantragen, der ja bis dato am 29. März – also in weniger als zwei Wochen – im Raum steht. Der neue Termin wäre der 30. Juni. Auf dem EU-Gipfel am kommenden Donnerstag könnten die 27 EU-Länder der gewünschten Fristverlängerung zustimmen. Geschieht dies nicht, kommt es unweigerlich zum Hard Brexit – ohne Deal. Auch im China-USA-Handelsdeal stehen die Zeichen auf Verschiebung. Mittlerweile wird von Ende April gesprochen. Offenbar gibt es doch Schwierigkeiten, denn sonst würden Trump und Xi schneller vor unterschriftsreifen Papieren sitzen.

An der Wall Street erklommen die US-Leitindizes NASDAQ 100 und S&P 500 neue Jahreshochs, nur der Dow Jones hinkt seinem Jahreshoch hinterher. Die Suche nach den schwächsten US-Blue-Chips des Dow Jones dauerte nicht lange. Mit einem aktuellen Wochenminus von 10,31 Prozent nimmt die Aktie von Boeing diesen Platz ein. Die 737-MAX-8-Vorfälle setzten der Aktie stark zu. Die Bullen der Boeing-Aktie strichen überwiegend die Segel. Der Anteilsschein rauschte an der NYSE seit dem Top vom 1. März um bis zu 82,68 US-Dollar nach unten – das sind immerhin rund 19 Prozent Kursabschlag insgesamt. Die ersten Schnäppchenjäger lauerten bereits.

In der neuen Börsenwoche richtet sich der Fokus neben den Zinsentscheiden am Donnerstag in Zürich und London vor allem auf den Fed-Zinsentscheid am Mittwoch um 19:00 Uhr und die im Anschluss stattfindende Fed-Pressekonferenz um 19:30 Uhr. Mit einer Zinsanhebung ist nicht zu rechnen. Vor allem der Zinsausblick und die Ausführungen zum weiteren geldpolitischen Kurs der Fed werden von immensem Marktinteresse sein. Der US-Terminmarkt preist nämlich bis zum Januar 2020 mit einer insgesamt rund 30-prozentigen Wahrscheinlichkeit eine Zinssenkung ein.

Die Marktungewissheit bleibt – Washington, Peking und auch London brauchen mehr Zeit

„Der USA-China-Deal und der Brexit werden nach hinten geschoben, dies hat aber keine aufschiebende Wirkung in Bezug auf ein nahendes Desaster an den Börsen“, so Dirk Friczewsky, Finanzanalyst für LYNX Broker. „Ein Scheitern beider makroökonomischer Events ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht auszuschließen“, erläutert Friczewsky.

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