Fraport - ein führendes Unternehmen im Airport-Business

Fraport – weltweit an insgesamt 30 Flughäfen auf vier Kontinenten aktiv

Die Fraport AG ist nach eigenen Angaben eines der führenden Unternehmen im Airport-Business. Die Unternehmensgeschichte reicht bis in das Jahr 1924 zurück, als die Südwestdeutsche Luftverkehrs AG den alten Frankfurter Flughafen betrieb. Als Airport-Dienstleister und Airport-Betreiber ist das Unternehmen heute an 30 Flughäfen auf vier Kontinenten aktiv. Die Fraport AG betreibt zum Beispiel 14 griechische Regionalflughäfen und hat Beteiligungen in Brasilien, Bulgarien, China, Deutschland, Griechenland, Indien, Peru, Russland, Slowenien, der Türkei und in den USA. Der Flughafen Frankfurt ist aber der wichtigste Bestandteil im Konzernportfolio. Im Jahr 2018 wurden allein in Frankfurt 69,5 Millionen Passagiere begrüßt und 2,21 Millionen Tonnen Luftfracht und Luftpost abgefertigt. Pro Tag finden am Frankfurter Flughafen rund 1.300 Starts und Landungen statt. Insgesamt bieten 96 Fluggesellschaften von Frankfurt aus 299 Ziele in 97 Ländern an und machen den Flughafen Frankfurt zu einem der wichtigsten Drehkreuze Europas. Die Fraport AG wird von CEO Dr. Stefan Schulte geleitet und hat den Konzernsitz in Frankfurt.

Markt der zivilen Luftfahrt wächst enorm

Der weltweite Umsatz mit Passagieren im Flugverkehr hat sich in den letzten 15 Jahren auf über 600 Mrd. US-Dollar verdoppelt und wird höchstwahrscheinlich noch weiter wachsen. In den nächsten 20 Jahren gehen Experten davon aus, dass sich die globalen Flugpassagierzahlen auf über 8 Mrd. Passagiere im Vergleich zu heute mehr als verzweifachen werden. Im Zeitraum von 2011 bis 2017 hat sich gemäß der International Air Transport Association (IATA) die Anzahl der Flüge von 35,9 Millionen auf rund 42 Millionen Flüge erhöht. Flughafenbetreiber wie Fraport werden an den hier ausgeführten Entwicklungen ihren Schnitt machen.

Auch Deutschlands Flughäfen verzeichnen deutliches Passagierwachstum

Die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen ein klares Wachstum. Von den 24 größten Flughäfen in Deutschland lag die Anzahl der Passagiere im Jahr 2018 bei 122,6 Millionen. Das ist im Vergleich zu 2017 ein Plus von 4,2 Prozent. Am Standort Frankfurt begegnet Fraport dieser Entwicklung mit dem Bau eines dritten Passagierterminals. Dort sollen ab 2023 pro Jahr rund 23 Millionen Passagiere abgefertigt werden. Die Kosten für das Terminal 3 belaufen sich insgesamt auf 3,5 bis 4 Mrd. Euro.

Details zur Fraport Aktie

Die Fraport-Aktie (ISIN: DE0005773303 – Symbol: FRA – Währung: Euro) notiert an der Frankfurter Wertpapierbörse im amtlichen Handel (Prime Standard). Das Börsenkürzel lautet FRA. Insgesamt gibt es mit dem Stichtag des 31. Dezember 2017 92.391.339 auf den Inhaber lautende Stammaktien ohne Nennbetrag. Der Börsengang fand am 11. Juni 2001 statt. Der Ausgabepreis lag bei 35,00 Euro. Das Fraport-Wertpapier ist in den MDAX einbezogen.

Die größten Aktionäre sind mit 31,31 Prozent das Land Hessen und mit 20,16 Prozent die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH. Auf den weiteren Plätzen befinden sich die Deutsche Lufthansa AG mit einem Anteil von 8,44 Prozent und Lazard Asset Management LLC mit einem Anteil von 5,02 Prozent.

In den letzten fünf Jahren gewann die Aktie rund 25 Prozent an Wert, während zum Beispiel der MDAX Performance Index im Vergleichszeitraum um rund 46 Prozent zulegen konnte. Die Wertpapiere sind somit ein klarer Underperformer. Der Markt bewertet den Konzern zum Zeitpunkt dieser Analyse mit 6,55 Mrd. EUR. Die Aktien kosteten via Xetra in den letzten 52 Wochen 87,54 EUR im Hoch und 61,12 EUR im Tief.

Aktuelle Analysen zur Fraport AG Aktie

Insgesamt finden sich auf 52-Wochen-Sicht 22 Analysen mit einer Kurszielangabe. Das höchste Kursziel stammt von Kepler Cheuvreux, die am 7. November 2018 ein Ziel von 112,00 Euro ausgaben. Das niedrigste Kursziel publizierte Barclays, die am 9. Januar 2018 ein Ziel von 67,00 Euro veröffentlichten. Das Durchschnittskursziel der 22 Analysen liegt bei 80,64 Euro. Zieht man nur die Analysen von 2019 heran, läge das Durchschnittskursziel bei 76,80 Euro. Die Aktie ging zum Zeitpunkt dieser Analyse mit einem Schlusskurs von 70,94 Euro aus dem Xetra-Handel.

Langfristige Chartanalyse der Fraport Aktie

2016 und 2017 sauber aufwärts, 2018 sauber abwärts und seit dem Start dieses Jahres wieder aufwärts – mit dieser simplen Kurzbeschreibung kann der Verlauf der vergangenen Jahre der Fraport-Aktie zusammengefasst werden. Etwas detaillierter stieg der Wert 2016 und 2017 aus dem Kursbereich von rund 47,50 Euro kommend hinauf auf knapp 100,00 Euro und sackte dann 2017 wieder bis auf 60,00 Euro ab. Der Schlusskurs der vergangenen Handelswoche lag nahe der 70,00-Euro-Marke und somit mit mehr als zehn Prozent Jahresperformance vorne. Die Verläufe aus charttechnischer Sicht können durchweg als sehr sauber beschrieben werden. Lediglich im Zeitraum April 2018 bis August 2018 stockte die laufende Abwärtsbewegung etwas.

Aus charttechnischer Sicht wäre es aktuell nicht interessant, die Aktie der Fraport AG zu kaufen, da sich erst oberhalb des 78,00-Euro-Widerstandes ein erneutes Aufwärtspotenzial erkennen lässt. Aus einem etwas kurzfristigeren Blickwinkel und nach Auswertung vergangener Kursverläufe könnte sich die aktuelle Aufwärtsphase dennoch als potenziell kaufenswert entpuppen. Gerade der Rückläufer an die 70-Euro-Unterstützung könnte gegebenenfalls interessant sein. Das Stop- und Positionsgrößenmanagement sollte jedoch an diese etwas kurzfristigeren Gedanken angepasst werden.

Fraport – Fundamentaldaten 2017

Bei der Fraport AG. wird jeweils zum 31.12. gemäß IFRS in Euro (EUR) bilanziert. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 2,935 Mrd. EUR. Das EBITDA wurde mit 1,003 Mrd. Euro, das EBIT mit 643,0 Mio. Euro und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) mit 506,1 Mio. EUR ausgewiesen. Der Konzernjahresüberschuss betrug 330,2 Mio. EUR. Das Ergebnis je Aktie lag unverwässert bei 3,57 EUR.

Je Anteilsschein wurde eine Dividende in Höhe von 1,50 Euro gezahlt. Insgesamt schüttete die Fraport AG 138,7 Mio. Euro an ihre Aktionäre aus. Der Konzern wies für 2018 liquide Mittel in Höhe von 629,4 Mio. EUR aus. Das wirtschaftliche Eigenkapital lag bei 3,868 Mrd. EUR, das gezeichnete Kapital lag bei 923,9 Mio. EUR und die Gesamtverbindlichkeiten wurden mit 6,804 Mrd. EUR angegeben. Die Bilanzsumme betrug 10,832 Mrd. EUR. Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr 2017 24.598 Mitarbeiter.

2018er-Zahlen – deutlich höheres Konzernergebnis erwartet

Die Konzernleitung hielt noch im November an der für das Geschäftsjahr 2018 prognostizierten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gemäß des Konzern-Lageberichts 2017 fest. Das EBITDA soll in einer Bandbreite von 1,080 bis 1,110 Mrd. EUR liegen, das EBIT zwischen rund 690 Mio. und 720 Mio. EUR und das Ergebnis soll mit etwa 400 bis 430 Mio. EUR ausgewiesen werden. Durch den Verkauf der Anteile an der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH wird mit einem einmaligen Sondereffekt von circa 85 Mio. EUR gerechnet.

Bilanzprognosen für 2019 und 2020

Ungeachtet aller geopolitischen Störungen wächst der Luftverkehr. Dies schlägt sich auch in den Bilanzprognosen für 2019 und 2020 nieder. Für das Jahr 2019 geht man von einem Umsatz von 3,46 Mrd. EUR und für 2020 von 3,57 Mrd. EUR aus. Das EBITDA könnte 2019 bei 1,19 Mrd. EUR und 2020 bei 1,24 Mrd. EUR liegen und das EBIT bei 755 Mio. EUR 2019, sowie 799 Mio. EUR 2020. Der Gewinn je Aktie könnte sich 2019 auf 4,64 EUR und 2020 auf 5,04 EUR je Anteilschein einpendeln. Die künftige Dividende könnte 2019 bei 1,90 EUR und 2020 bei 2,00 EUR liegen. Die Nettoverschuldung würde sich 2019 auf 3,83 Mrd. EUR und 2020 auf 4,17 Mrd. EUR belaufen.

Termine

Die Fraport AG wird am 19. März 2019 die Ganzjahreszahlen 2018 vorstellen, sowie den Geschäftsbericht 2018 veröffentlichen. Der Dividendenvorschlag für 2018 wird bei der Bilanzvorlage bekanntgegeben. Am 28. Mai 2019 findet in Frankfurt die Hauptversammlung statt.

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