Börse aktuell

US-Arbeitsmarktdaten treiben die globalen Aktienmärkte an – Haussierende Wall Street zieht auch den DAX kräftig nach oben

Die globalen Aktienmärkte gaben sich in den ersten Handelstagen des neuen Jahres besonders volatil. Am Donnerstag verlor der Dow Jones noch rund 660 Punkte, am Freitag hingegen konnte er mit einem Plus von rund 747 Indexpunkten aus dem Handel an der Wall Street gehen. Die Umsatzwarnung von Apple, schwächere ISM-Einkaufsmanagerdaten aus den USA sowie vom Internationalen Währungsfonds (IWF) nach unten revidierte Wachstumsprognosen für die USA  trugen am Donnerstag zu herben Kursverlusten diesseits und jenseits des Atlantiks bei und hatten beispielsweise die US-Technologietitel so stark fallen lassen wie in den letzten fünf Jahren nicht mehr.

Am Freitag wurden überraschend starke US-Arbeitsmarktdaten für den Monat Dezember veröffentlicht. Die US-Wirtschaft konnte 312.000 neue Stellen schaffen und damit weitaus mehr als die zuvor erwarteten 177.000 neuen Stellen. Somit wurden im Gesamtjahr 2018 rund 2,6 Millionen neue Stellen geschaffen. Die Arbeitslosenquote zog zwar von 3,7 Prozent auf 3,9 Prozent an, jedoch war dies mit einer höheren Partizipationsrate von 63,1 Prozent als positiv zu interpretieren. Die November-Daten wurden zudem von 155.000 auf 176.000 neugeschaffene Stellen nach oben revidiert. Der durchschnittliche Stundenlohn zog auf 27,48 US-Dollar an. Auf Jahressicht kletterten die Löhne folglich im Durchschnitt um 3,2 Prozent.

Auch die Hoffnung auf einen positiven Verlauf der ausstehenden Handelsgespräche zwischen den USA und China trug zu der Hausse bei. Die Handelsgespräche werden am Montag und Dienstag in Peking stattfinden. Besonders relevant für den jüngsten Kurssprung an den Börsen könnte aber einmal mehr die US-Notenbank sein, beziehungsweise der Fed-Chef Powell. Während einer Diskussionsrunde bei der „American Economics Association“ in Atlanta, an der auch die früheren Fed-Chefs Bernanke und Yellen teilnahmen, gab sich Powell in Bezug auf die künftige Geldpolitik flexibel.

Vor allem sprach er davon, den US-Leitzins nicht um jeden Preis weiter zu erhöhen und ergänzte, dass die Fed auch Kurswechsel nicht ausschließe. Der US-Terminmarkt gibt derweil ausreichend Auskunft über die künftigen US-Leitzinserhöhungen. Bis zum Jahresende 2019 ist nicht mehr mit weiteren Erhöhungen zu rechnen, sogar eine Zinssenkung wird mit rund 23 Prozent im Dezember eingepreist. Es könnte letztlich wieder einmal die Fed gewesen sein, die den Aktienmarkt haussieren ließ.

„Shutdown“ in Washington hin oder her – die US-Jobmaschine brummt

„Der US-Arbeitsmarkt befindet sich auf dem Weg, den 100. Monat in Folge zu expandieren“, so Dirk Friczewsky, Finanzanalyst für LYNX Broker. „Der robuste Arbeitsmarkt und die anziehende Lohninflation wirken sich weiterhin positiv auf die wichtigste Säule der US-Wirtschaft aus – den Verbraucher“, erläutert Friczewsky.

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