Chartanalyse DAX und Co.

DAX-Future (Kontrakt 03-19)

Wie in der vergangenen Analyse angenommen, zeigte der DAX-Future (FDAX) unterhalb von 10.700 Punkten mehrfach Schwäche und rutschte bis auf rund 10.400 Punkte ab. An diesem Bereich baute sich dann durch mehrfache Tests ein markantes Unterstützungsniveau auf, das nicht unterschritten werden konnte. Am Freitag startete der FDAX nach oben durch, durchlief diverse Widerstandsniveaus und kletterte schließlich bis auf knapp über 10.800 Punkte, um am Freitagabend einen Schlusskurs nahe der 10.750 Punkte zu finden. Die erste Handelswoche des Jahres endete somit deutlich im positiven Bereich.

Der starke Freitag könnte für den DAX  in den kommenden Handelstagen bedeuten, dass sich weitere Aufwärtskurse anschließen könnten und somit der Bereich 11.000 realistisch erreicht werden kann. Auch die Schließung des noch offenen Gaps in Richtung 11.200 wäre nicht auszuschließen. Oberhalb von 10.600 sollten Kaufszenarien gegebenenfalls interessant bleiben und leichte Kursrücksetzer könnten als Einstiegstrigger dienlich sein. Rutscht der DAX jedoch nachhaltig wieder unter 10.600 ab, wäre dies als Wiederaufnahme des grundlegenden Kerntrends zu werten. Verkaufsgedanken in Richtung 10.400 und auch 10.200 könnten gegebenenfalls Früchte tragen.

EUR.USD

Seit einer leichten Abwärtstendenz Ende Oktober 2018 tendiert der EUR/USD seitwärts – zum größten Teil weiterhin zwischen den engen Grenzen zwischen 1,1300 und 1,1400. Seit Ende Dezember des letzten Jahres verlagerte sich zwar die obere Grenze in Richtung 1,1450, eine Trendbewegung ließ dennoch auf sich warten. Auch in den ersten Tagen dieses Jahres änderte sich an dem bekannten Chartbild nur wenig. Vorerst leicht nach oben ausholend endete der EUR/USD erneut innerhalb der Seitwärtsrange.

Für defensiv agierende Händler empfiehlt sich die aktuelle charttechnische Lage nicht unbedingt für Handlungen, da es auch in den kommenden Tagen weiterhin nicht auszuschließen ist, dass die mit schnellen Richtungswechseln gesegnete Seitwärtsbewegung weiterhin Bestand hat. Breakouts durch die jeweiligen Grenzen der Seitwärtszone stehen jedoch grundsätzlich weiterhin als Handlungsszenarien im Raum. Dabei könnten auf der Oberseite die Widerstände 1,1525 und 1,1575 angenommen werden, auf der Unterseite der Bereich um die Marke von 1,1275.

Bund-Future (Kontrakt 03-19)

Der Bereich um die Marke von 163,20 war für die vergangene Handelswoche die Linie im Sand. Kurse oberhalb dieser Marke boten sich ideal für Kaufgedanken an. Gerade am Mittwoch pushte der Markt nahezu bilderbuchhaft nach oben und endete nur knapp vor der Widerstandsmarke von 165,00. Nachdem der Donnerstag ebenfalls mit verschiedenen Aufwärtsmoves punkten konnte, wendete sich zum Freitag das Blatt komplett. Der Bund-Future rutschte bis zum Handelsschluss am Freitag unter 164,00 ab.

Durch die gestiegene Volatilität sollte die Aufwärtsrichtung – trotz der scharfen Abwärtsbewegung am Freitag – vorerst eine realistische Chance behalten und somit wären weiterhin Käufe oberhalb von 163,75 durchaus denkbar. Für diese Handelsgedanken wäre das nochmalige Erreichen der Marke von 164,75 durchaus ein realistisches Ziel. Sollte der Bund jedoch nachhaltig unter 163,75 rutschen, würde sich der Vorteil für die Käuferseite relativieren und Verkaufsszenarien könnten gegebenenfalls interessant werden. Dabei sollte die Unterstützung von 163,00 vorerst bremsen.

S&P Future (Kontrakt 03-19)

Die letzten Handelstage des Jahres 2018 und die ersten drei Handelstage waren mit einer sehr hoher Volatilität im S&P Future verbunden. Grundlegend ist der Markt aktuell in einer Erholungsphase zu der Kernabwärtsbewegung aus 2018. Kurse oberhalb der Unterstützung von 2.450,00 waren somit interessant für Käufe, wobei der angenommene Zielbereich von 2.550,00 noch nicht ganz erreicht werden konnte. Das Wochentief lag kurzzeitig knapp unterhalb von 2.450,00 und das Wochenhoch oberhalb des Freitagsschlusskurses von gut 2.525,00.

Die hohe Volatilität sollte weiterhin berücksichtig werden, was zu einer entsprechenden Anpassung der Positionsgrößen und Stops führen sollte. Kurse oberhalb der Unterstützung von 2.450,00 Punkten können zu einer Fortsetzung der Erholung führen und die Marken 2.550,00 und 2.600,00 realistisch Ziele darstellen. Aus dem Bereich 2.600,00/2.625,00 wäre eine Wiederaufnahme der Kernabwärtsbewegung denkbar und somit gegebenenfalls Shortszenarien. Sollte es jedoch relativ zügig erneut in Richtung 2.450,00 gehen und diese Unterstützung durchstoßen werden, so wären ebenfalls Shortgedanken in Richtung 2.375,00 möglich.

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