Mattel - internationaler Spielzeug-Konzern

Mattel – Mehr als nur Barbie-Puppen

Die  Mattel Inc. entwirft, produziert und vermarktet eine Vielzahl von Spielzeugprodukten weltweit. Der Konzern ist in die drei Segmente North America, American Girl und International untergliedert. Neben dem wohl bekanntesten Produkt, der Spielzeugpuppe Barbie, gehören auch Produkte wie Fisher-Price, Hot Wheels, Matchbox, Monster High, DC Super Hero Girls, Polly Pocket und Enchantimals zum Portfolio des Konzerns.

Mattel verkauft seine Produkte über Kataloge und die Website, über Einzelhandelsgeschäfte und große Einzelhandelsketten wie Walmart oder Target sowie über weitere Distributoren. Natürlich findet man die Mattel-Produkte auch auf Amazon.com und weiteren Online-Shops. Mattel wurde bereits im Jahr 1945 von Ruth und Elliot Handler und Harold Matson gegründet. Das wohl bekannteste Produkt des Hauses ist die Barbie, die im Jahr 1959 auf den Markt kam. Im Jahr 1968 führte Mattel die Miniaturautos Hot Wheels ein. Eine der wichtigsten Übernahmen des Unternehmens war der Zukauf von Fisher Price im Jahr 1993. Mattel wird von CEO Ynon Kreiz geleitet und hat den Konzernsitz im kalifornischen El Selgundo.

Details zur Mattel Aktie

Die Aktie von Mattel wurde erstmals im Jahr 1969 an der New Yorker Börse (NYSE) gelistet. Heute ist sie an der NASDAQ Global Select mit dem Symbol MAT handelbar. Insgesamt sind 345,15 Millionen Aktien ausstehend. Die Aktien sind unter anderem im S&P 500 einbezogen.

Der größte Aktionär ist die Primecap Management Company mit 14,70 Prozent. Auf den weiteren Plätzen finden sich unter anderen die Southeastern Asset Management mit einem Anteil von 10,73 Prozent, die Vanguard Group mit 10,44 Prozent, Dodge & Cox mit 10,32 Prozent, BlackRock mit 9,51 Prozent, Franklin Resources mit 8,71 Prozent, Templeton Global Advisors mit 6,57 Prozent, Parnassus Investments mit 6,22 Prozent, T.Rowe Price Associates mit 5,04 Prozent und State Street mit 4,20 Prozent.

In den letzten fünf Jahren verlor die Aktie rund 77 Prozent an Wert, während der S&P 500 im Vergleichszeitraum eine Performance von rund 41 Prozent aufwies. Die Wertpapiere sind somit ein deutlicher Underperformer. Der Markt bewertet den Konzern zum Zeitpunkt dieser Analyse mit 3,52 Mrd. USD. Die Aktien kosteten via NASDAQ in den letzten 52 Wochen 18,88 USD im Hoch und 10,25 USD im Tief.

Aktuelle Analysen

Seit Anfang des Jahres 2018 wurden bisher zehn Analysen zur Mattel-Aktie angefertigt, davon neun mit einer Kurszielangabe. Das höchste Kursziel stammt von BMO Capital Markets, die am 30. April 2018 ein Kursziel in Höhe von 20,00 US-Dollar auswiesen. Das niedrigste Kursziel publizierte Barclays am 14. November 2018 mit 10,00 US-Dollar. Das Durchschnittskursziel liegt bei 14,66 US-Dollar. Die Aktie ging zum Zeitpunkt dieser Analyse mit einem Schlusskurs von 10,27 US-Dollar an der NASDAQ aus dem Handel.

Langfristige Chartanalyse der Mattel Aktie

Die vergangenen fünf Handelsjahre der Aktie von Mattel waren alles andere als positiv. Vielmehr baute der Wert eine saubere Abwärtstendenz aus, welche aus dem Kursbereich von rund 40,00 kommend bis aktuell unterhalb von 10,00 USD führte. Gerade die vergangenen zwei Handelswochen musste der Wert nochmals aus dem Kursbereich von rund 14,00 USD mehr als 4,00 USD abgeben und schloss zum Handelsschluss am Freitagabend nahe der Bewegungstiefs – ein aus charttechnischer Sicht sehr schwaches Zeichen. Auch in den kommenden Handelswochen ist nicht auszuschließen, dass die aktuelle Abwärtsbewegung weiter fortgesetzt wird.

Weitere Bewegungstiefs könnten sich also möglicherweise einstellen. Gerade der Rutsch unter die wichtige Marke von 10,00 USD könnte weitere Abgaben begünstigen, wobei der nächste Unterstützungsbereich von 7,50 USD durchaus realistisch angelaufen werden könnte. Käufe sind somit aus aktueller Sicht eher nicht die erste Wahl. Sollte sich der Wert in den kommenden Handelswochen erneut über 15,00 USD bewegen, könnte die Käuferseite in Betracht gezogen werden. Zuvor sollte jedoch eine situativ neue Analyse durchgeführt werden.

Fundamentaldaten Mattel 2017

Bei der Mattel Inc. wird jeweils zum 31.12. gemäß US-GAAP in US-Dollar (USD) bilanziert. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Konzern einen Umsatz in Höhe von 4,882 Mrd. USD und fiel damit im Vergleich zu den Vorjahren kontinuierlich weiter zurück. 2016 wurde Mattel noch ein Umsatz von 5,457 Mrd. USD testiert. Zum Umsatz des Jahres 2017 steuerte der Konzernbereich Core Fisher-Price 1,150 Mrd. USD bei, der Bereich Entertainment erbrachte 978,1 Mio. USD und der Bereich Barbie 954,9 Mio. USD. Wheels ist mit 847 Mio. USD ein weiterer großer Umsatzbringer.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei einem Minus von 504,987 Mio. USD und der Jahresfehlbetrag bei 1,054 Mrd. USD. Im Vergleich zu den Vorjahren haben sich die Kerndaten, wie Umsatz, EBIT und Jahresüberschuss sukzessive verschlechtert. Der Nettoverlust je Aktie lag bei 3,07 USD auf vollverwässerter Basis. Die Dividende 2017 lag bei 0,91 USD und reduzierte sich deutlich im Vergleich zu den Vorjahren, wo sie noch bei 1,52 USD lag. Die Gesellschaft wies für 2018 liquide Mittel in Höhe von 1,079 Mrd. USD aus. Das wirtschaftliche Eigenkapital lag bei 1,257 Mrd. USD, das gezeichnete Kapital bei 441,369 Mio. USD und die Gesamtverbindlichkeiten wurden mit 4,981 Mrd. USD angegeben. Die Bilanzsumme lag bei 6,238 Mrd. USD. Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr 2018 28.000 Mitarbeiter.

Bilanzprognosen für 2019 und 2020

Im Umfeld des Handelsstreits wird abzusehen sein, ob die Konsensschätzungen für 2018, aber vor allem für das Geschäftsjahr 2019 zu halten sind. Für 2018 wird mit einem Umsatz von 4,45 Mrd. USD und für 2019 mit 4,69 Mrd. USD gerechnet. Das EBIT läge gemäß der Prognose 2018 bei einem Minus von 141,7 Mio. USD und 2019 bei einem Plus von 211,07 Mio. Rechnet man 2018 noch mit einem Verlust je Aktie von 1,15 USD, so könnte 2019 ein Gewinn je Aktie von 0,07 USD in Betracht kommen. Dies wäre für den angeschlagenen Konzern bereits ein Erfolg. Dividenden wird es prognosegemäß in den nächsten Geschäftsjahren wohl erst einmal nicht geben. Die Nettoverschuldung von Mattel könnte sich 2018 bei 2,36 Mrd. USD befinden und sich 2019 auf rund 2,24 Mrd. USD reduzieren lassen.

Termine

Die Mattel Inc. wird voraussichtlich zwischen dem 31. Januar 2019 und dem 7. Februar das Quartalsergebnis für das vierte Quartal 2018 veröffentlichen.

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