Unser Ausblick auf die Fundamentaldaten

Der Deutsche Aktienindex verabschiedete sich am Freitag zwar mit einem Kursgewinn in das Wochenende, doch die Wochenbilanz lag mit einem Wert von 2,18 Prozent weiterhin im roten Bereich. Am Freitag war obendrein Monats-, Quartals- und Halbjahresende. Einige Basiswerte stiegen auch durch Umschichtungen und durch das Glattstellen von Short-Positionen.

An der Wall Street beendeten die drei US-Leitindizes den Freitag in der Gewinnzone. Die US-Aktienmärkte können ihre starke Outperformance gegenüber dem DAX nach den jüngsten Kursrücksetzern im Jahr 2018 dennoch nicht weiter halten. Zwar befindet sich der NASDAQ 100 mit 10,07 Prozent immer noch klar im Plus, doch für den marktbreiten S&P 500 reicht es nur noch für ein Plus von 1,67 Prozent. Der Dow Jones liegt auf Basis des Jahres 2018 mit 1,81 Prozent im Minus, beim Euro Stoxx 50 beträgt das Minus 3,09 Prozent und beim DAX 4,73 Prozent – Welten liegen nicht dazwischen. Der chinesische Shanghai SE Composite Index liegt allerdings mit 13,90 Prozent stark im Minus. Dies bildet die Wirkung des Handelskonflikts recht gut ab.

Der DAX beendete den Xetra-Handel am Freitag mit einem Plus von 1,06 Prozent bei 12.306,00 Punkten. Das Rekordhoch liegt bei 13.596,89 Punkten. Das Handelsvolumen betrug rund 4,476 Mrd. Euro. Der XDAX notierte um 22:15 Uhr mit 12.285,72 Punkten und der FDAX schloss an der EUREX mit 12.271,00 Punkten.

Der Dow Jones beendete den Handel mit 24.271,41 Punkten und die Rekordmarke liegt bei 26.616,71 Punkten. Der NASDAQ 100 notierte zum Handelsschluss bei 7.040,80 Punkten und der Rekordstand beträgt 7.309,99 Punkte. Der breit gefasste S&P 500 schloss mit 2.718,37 Punkten und der Rekordstand liegt bei 2.872,87 Punkten.

Der Euro notierte nach US-Börsenschluss bei 1,1684 US-Dollar. Eine Feinunze Gold war am Spotmarkt für 1.252,60 US-Dollar zu haben und Rohöl der Nordseesorte Brent kostete zum US-Handelsschluss im August-Kontrakt 79,44 US-Dollar das Fass.

Der Euro-Bund-Future schloss am Freitag an der EUREX mit 162,42 Punkten. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen liegt aktuell bei 0,30 Prozent. Der Spread zwischen zehnjährigen deutschen Bunds und zehnjährigen US-Staatsanleihen (2,86 Prozent Rendite) liegt damit bei 256 Basispunkten.

Langfristiger Flurschaden zu befürchten – Handelskonflikt ist mehr als Sommertheater

„Die offensichtlich geplante Rückabwicklung der Globalisierung wird Deutschlands Exportwirtschaft einen schweren Schlag versetzen“, so Dirk Friczewsky, Finanzanalyst für LYNX Broker. „Die stark interventionistische Wirtschaftspolitik der US-Administration wird den Welthandel ausbremsen und am Ende geringeres Wachstum für alle Beteiligten bedeuten“, erläutert Friczewsky. „Langfristig wird dies auch den USA selbst Schaden zufügen“, führt Friczewsky aus.

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