Bed Bath & Beyond – trotz immenser Konkurrenz von Baumarktketten über IKEA bis zu amazon profitabel

Fundamentalbetrachtung Bed Bath & Beyond Incorporated

Das Unternehmen Bed Bath & Beyond ist ein Einzelhandelsunternehmen und betreibt insgesamt 1.552 Filialen. Davon gehören 1.017 Filialen direkt zu Bed Bath & Beyond, sie befinden sich in 50 US-Bundesstaaten, Puerto Rico und Kanada. Ferner gehören insgesamt 276 Filialen der Marken World Market, Cost Plus World Market, Cost Plus sowie 119 Filialen der Marke buybuy BABY Stores, 83 Filialen mit den Namen Christmas Tree Shops oder Christmas Tree Shops and That und 57 weitere Shops mit den Bezeichnungen Harmon, Harmon Face Values und Face Values dazu.

Die jeweiligen Filialen sind überwiegend in Einkaufszentren (Malls) zu finden . Der Konzern betreibt somit nur wenige Filialen in Innenstädten . In den letzten Jahren hat sich die Anzahl der Filialen mit 50 neuen Standorten nur leicht erhöht. Der Konzern vertreibt Einrichtungsgegenstände und Haushaltswaren, dazu gehören unter anderem Bad-, Haushalts- und Küchenartikel, Accessoires für Bäder-, Küchen-, Schlaf- und Wohnzimmer sowie Möbel.

Neben Privatkunden bietet der Konzern das Gros seines Produktportfolios auch Unternehmenskunden, wie Hotelketten, Kreuzfahrtgesellschaften, Kliniken und anderen Industriekunden an. Obendrein werden nahezu alle denkbaren Produktlinien unter den jeweiligen Namen der Ketten auch online vertrieben, teilweise sogar in Deutschland. Die Bed Bath & Beyond Incorporated wurde 1971 gegründet, wird von CEO Steven H. Temares geleitet und hat ihren Sitz in Union im US-Bundesstaat New Jersey.

Details zur Bed Bath & Beyond Aktie

Die Wertpapiere von Bed Bath & Beyond können mit dem Symbol BBBY an der Heimatbörse NASDAQ gehandelt werden. Das Unternehmen feierte am 12. Juni 1992 seinen Börsengang. Mit dem Stichtag des 3. März 2018 sind 139,739 Mio. Aktien auf vollverwässerter Basis ausstehend. Die Wertpapiere gehören unter anderem dem NASDAQ Composite an.

Die Top-Five-Anteilseigner sind mit 10,72 Prozent Fidelity Management and Research Company, mit 8,19 Prozent die Vanguard Group, mit 6,06 Prozent Hotchkis & Wiley Capital Management, mit 5,30 Prozent Dimensional Fund Advisors und mit 5,18 Prozent BlackRock. Zudem wird die BlackRock Institutional Trust Company mit 3,68 Prozent geführt.

In den letzten fünf Jahren verlor das Wertpapier rund 71 Prozent an Wert, während der NASDAQ Composite um satte 131 Prozent hinzugewinnen konnte. Die Aktien von Bed Bath & Beyond sind also ein deutlicher Underperformer. Der Markt bewertet den Konzern zum Zeitpunkt dieser Analyse mit 2,83 Mrd. USD. Die Aktien kosteten in den letzten 52 Wochen 34,48 USD im Hoch und 16,52 USD im Tief.

Langfristig respektable Performance

Wer rund um den IPO-Termin 1.000 USD investiert hat, bekam im Juni 1992 61 Aktien. Durch Aktiensplits und neue Aktien befänden sich heute 980 Aktien im Depot, die einen Wert von 20.010 USD aufweisen würden. Runde 1.900 Prozent Return – eine Wahnsinnsrendite. Die Berechnung bezieht sich auf einen Aktienkurs von 20,41 USD.

Aktuelle Analysen

Die Analysten von Bank of America Merrill Lynch, Robert W. Baird, Barclays, BTIG, Citigroup, Credit Suisse, Deutsche Bank, Guggenheim, KeyCorp, Jefferies, JPMorgan Chase, Loop Capital, Morgan Stanley, Raymond James, Telsey Advisory Group, UBS, Wedbush und Wells Fargo haben seit Jahresbeginn Analysen zur Aktie von BBBY angefertigt. Von den 18 Analysen finden sich in 14 Analysen Kurszielangaben. Das höchste Kursziel lag bei 23,00 USD (Loop Capital vom 11. April 2018) und das niedrigste Kursziel bei 16,00 USD (unter anderem von Wells Fargo vom 24. April 2018). Das Durchschnittskursziel der 14 Analysen liegt bei 18,50 USD. Die Aktie ging zum Zeitpunkt dieser Analyse mit einem Schlusskurs von 20,12 USD aus dem Handel an der NASDAQ.

Fundamentaldaten 2017

Bei Bed Bath & Beyond wird jeweils zum 28.Februar gemäß US-GAAP in US-Dollar (USD) bilanziert. Der Umsatz für das Geschäftsjahr 2017 lag bei 12,349 Mrd. USD, der Bruttoertrag bei 4,443 Mrd. USD und das Betriebsergebnis bei 761,321 Mio. USD. Der Jahresüberschuss wurde mit 424,858 Mio. USD testiert. Das Ergebnis je Aktie lag auf vollverwässerter Basis bei 3,04 USD. Der Konzern schüttete eine Dividende in Höhe von 0,60 USD aus. Somit lag die Ausschüttungssumme bei 86,0 Mio. USD. Die Gesellschaft wies für 2017 liquide Mittel in Höhe von 346,14 Mio. USD aus. Die Verbindlichkeiten wurden mit 4,152 Mrd. USD angegeben. Die Eigenkapitalquote wurde mit 41,0 Prozent ausgewiesen. Das wirtschaftliche Eigenkapital lag bei 2,889 Mrd. USD und das gezeichnete Kapital bei 3,42 Mrd. USD. Die Bilanzsumme betrug 7,041 Mrd. USD. Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr 2017 65.000 Mitarbeiter.

Bilanzprognosen für 2018 und 2019

Die Umsätze könnten 2018 12,23 Mrd. USD und 2019 12,20 Mrd. USD betragen. Das EBITDA könnte 2018 bei 799,10 Mio. USD und 2019 bei 737,26 Mio. USD liegen. Das EBIT wird für 2018 mit 481,20 Mio. USD und für 2019 mit 416,40 Mio. USD prognostiziert. Der Gewinn je Aktie käme gemäß der Schätzung 2018 auf 2,29 USD und 2019 auf 2,00 USD. Die Dividende könnte sich 2018 bei 0,64 USD und 2019 bei 0,67 USD befinden. Für das Jahr 2018 könnte ein Cashflow je Aktie von 5,48 USD und 2019 von 5,78 USD testiert werden. Das Nettovermögen je Aktie könnte 2018 bei 21,96 USD und 2019 bei 23,14 USD liegen. Die Nettoverschuldung von 964,50 Mio. USD 2018 könnte sich 2019 auf 941,50 Mio. USD leicht reduzieren.

Termine

Die Bed Bath & Beyond Inc. präsentiert am 27. Juni 2018 die Quartalszahlen für das erste Quartal.

Langfristige Chartanalyse der Bed Bath & Beyond Aktie

Die Aktie von Bed Bath & Beyond zeigte in den vergangenen fünf Jahren einen sauberen Abwärtstrend. Lediglich von Mitte 2014 bis Anfang 2015 konnte sich der Wert aus dem Kursbereich von 55,00 USD bis auf rund 80,00 USD entwickeln. Von dort setzte jedoch eine Abwärtsbewegung ein, die kürzlich ihren Tiefpunkt im Kursbereich von 16,00 USD fand – eine Abwärtsreise um rund 80 Prozent. Der Schlusskurs zum vergangenen Freitag konnte im Kursbereich von rund 20,00 USD abgelesen werden – eine leichte Erholung, jedoch lediglich an die letzten Bewegungstiefs heran.

Käufe dieser Aktie sind aus aktueller charttechnischer Sicht keine Option. Zu stark ist der Trendvorteil auf der Abwärtsseite, zu sauber die Trendbewegung. Neue Bewegungstiefs sind nicht auszuschließen und diese könnten sich durchaus mit dem Test der letzten Bewegungstiefs im Bereich 20,00 USD relativ schnell entwickeln. Sollte sich der Wert jedoch langsam weiter aufwärts bewegen können und den nachhaltigen Sprung über den 27,00-28,00-USD-Bereich schaffen, könnte dies gegebenenfalls für eine Trendwende sprechen und die Aufwärtsseite könnte eventuell erneut eine Rolle spielen. Eine situativ neue Analyse wäre jedoch anzuraten.

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