Unser Ausblick auf die Fundamentaldaten

EZB beflügelt den DAX – Hexensabbat bremst DAX aus – US-Indizes gehen trotz neuer Strafzölle gegen China nur mit leichten Kursverlusten in Wochenende

Die letzten Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) schoben die europäischen Aktienmärkte am Donnerstag an und verliehen auch dem DAX Flügel. Der Leitzins, der Ausleihesatz und die Einlagefaszilität sowie das Anleihekaufvolumen in Höhe von 30 Mrd. Euro monatlich blieben unverändert, jedoch wurden eine Verringerung des Anleihekaufprogramms auf 15 Mrd. Euro pro Monat ab Oktober und das Auslaufen des Programms zum Jahresende angekündigt. Die Zinsen sollen bis mindestens Sommer 2019 ihr jetziges Niveau behalten. Allein damit schickte die EZB den DAX nach oben. Für Ernüchterung nach dieser Kursparty beim DAX sorgte am Freitag der vierfache Verfallstag an der Terminbörse Eurex. Es verfielen Futures und Optionen auf den DAX, sowie Futures und Optionen auf Einzelaktien. Nach einem sensationellen Handelsvolumen von über 11 Milliarden Euro überwogen am Ende der Xetra-Session die Kursverluste. An der Wall Street hingegen konnten selbst die neu lancierten Strafzölle gegen China die drei US-Leitindizes Dow Jones, NASDAQ 100 und S&P 500 kaum bremsen. Der NASDAQ 100 markierte bereits am Donnerstag ein neues Rekordhoch und hielt sich auch zum Wochenschluss mit recht überschaubaren Abgaben recht gut. De r Dow Jones und der S&P 500 gingen lediglich mit leichten Verlusten in den Wochenschluss.

Der DAX beendete den Xetra-Handel am Freitag mit einem Minus von 0,74 Prozent bei 13.010,55 Punkten. Das Rekordhoch liegt bei 13.596,89 Punkten. Der XDAX notierte um 22:15 Uhr mit 13.069,55 Punkten und der FDAX im neuen September-Kontrakt schloss an der EUREX mit 13.051,50 Punkten.

Der Dow Jones beendete den Handel mit 25.090,48 Punkten und die Rekordmarke liegt bei 26.616,71 Punkten. Der NASDAQ 100 notierte zum Handelsschluss bei 7.255,76 Punkten und der neue Rekordstand vom Donnerstag beträgt 7.291,31 Punkte. Der breit gefasste S&P 500 schloss mit 2.779,66 Punkten und der Rekordstand liegt bei 2.872,87 Punkten.

Der Euro notierte nach US-Börsenschluss bei 1,1610 US-Dollar. Eine Feinunze Gold war am Spotmarkt für 1.278,94 US-Dollar zu haben und Rohöl der Nordseesorte Brent kostete zum US-Handelsschluss im August-Kontrakt 73,03 US-Dollar das Fass.

Der Euro-Bund-Future schloss am Freitag an der EUREX mit 161,00 Punkten. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen liegt aktuell bei 0,40 Prozent. Der Spread zwischen zehnjährigen deutschen Bunds und zehnjährigen US-Staatsanleihen (2,92 Prozent Rendite) liegt derzeit bei 252 Basispunkten.

Der Handelskonflikt erklimmt eine neue Eskalationsstufe – US-Strafzölle gegen China

„Das bis Mitte 2019 gesicherte billige Geld der EZB wird die exportstarken DAX-Unternehmen nicht vor den Auswirkungen der US-Strafzollmisere retten“, erklärt Dirk Friczewsky, Finanzanalyst für LYNX Broker. „Chinesische Retorsionszölle an die Adresse der USA werden den Handelskonflikt weiter anfachen und eine USA-China-Strafzollspirale wird letztlich auch der deutschen Exportwirtschaft einen schweren Bugschuss verpassen“, so Friczewsky.

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