Unser Ausblick auf die Fundamentaldaten

Falkenhafte EZB drückt den DAX und beflügelt den Euro – US-Leitindizes erzielen neue Rekorde

Der Deutsche Aktienindex DAX konnte in der abgelaufenen Woche von den zahlreichen positiven volkswirtschaftlichen Daten aus Deutschland und der Eurozone nicht profitieren. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs 2017 um 2,2 Prozent, die Industrieproduktion in der Eurozone überraschte ebenfalls positiv. In der Gesamtbetrachtung konnte der DAX seit dem Zwischenhoch vom Dienstag bei 13.425,02 Punkten nicht mehr weiter überzeugen.

Das Sitzungsprotokoll der Europäischen Zentralbank (EZB) könnte den Anlass für diesen Rückschlag gegeben haben. Demnach könnte die EZB ihre Guidance noch im Frühjahr 2018 ändern. Möglicherweise ist die Zeit gekommen, um die expansive Geldpolitik weiter zurückzufahren. Auch am Devisenmarkt zeigten diese Nachrichten Wirkung. Der Euro wertete gegenüber dem US-Dollar stark auf und schob sich sogar bis auf die Marke von 1,22. Das kommt den exportstarken DAX-30-Unternehmen äußerst ungelegen.

Die US-Leitindizes erreichten unterdessen mit dem Beginn der Berichtssaison erneut neue Rekorde. Am Freitag publizierten BlackRock, JPMorgan und Wells Fargo ihre aktuellen Quartalsergebnisse.

Der Deutsche Aktienindex tritt überwiegend weiter auf der Stelle und beendete den Xetra-Handel am Freitag mit einem Plus von 0,32 Prozent bei 13.245,03 Punkten. Das Rekordhoch liegt bei 13.525,56 Punkten. Das Handelsvolumen betrug 3,796 Mrd. Euro. Der XDAX notierte um 22:15 Uhr mit 13.240,24 Punkten und der FDAX schloss an der EUREX mit 13.232,00 Punkten.

Der Dow Jones beendete den Handel mit 25.803,19 Punkten und die neue Rekordmarke liegt jetzt bei 25.810,43 Punkten. Der NASDAQ 100 notierte zum Handelsschluss bei 6.758,54 Punkten und der neue Rekordstand beträgt 6.763,98 Punkte. Der breit gefasste S&P 500 schloss mit 2.786,24 Punkten und der neue Rekordstand liegt jetzt bei 2.787,85 Punkten.

Der Euro notierte nach US-Börsenschluss bei 1,2202 US-Dollar. Eine Feinunze Gold war am Spotmarkt für 1.337,63 US-Dollar zu haben und Rohöl der Nordseesorte Brent kostete zum US-Handelsschluss im März-Kontrakt 69,87 US-Dollar das Fass.

Der Euro-Bund-Future schloss am Freitag an der EUREX mit 160,54 Punkten. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen liegt aktuell bei 0,57 Prozent. Der Spread zwischen zehnjährigen deutschen Bunds und zehnjährigen US-Staatsanleihen (2,55 Prozent Rendite) liegt derzeit bei 198 Basispunkten.

Die Bundesfinanzagentur emittiert am Mittwoch, den 17. Januar 2018 Kapitalmarktinstrumente (Bund) mit einer dreißigjährigen Laufzeit und mit einem Volumen von 1,5 Mrd. EUR. Es handelt sich um eine Aufstockung.

S&P 500 überdreht dramatisch – Steuert die Fed-Rally 2018 dem Ende zu?

„Der marktbreite US-Leitindex S&P500 hat seit der Finanzkrise kaum korrigiert“, stellt Dirk Friczewsky, Finanzanalyst für LYNX Broker, fest . „Seit dem Tief von 2008 stieg der Index von 752,44 bis auf 2.767,56 Punkte. Dazu kommt eine technisch deutlich überkaufte Marktlage – das schreit förmlich nach 10 bis 20 Prozent Korrektur“, so Friczewsky.

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