Gerresheimer – führender Partner der Pharma- und Healthcare-Industrie

Die Gerresheimer AG ist nach Konzernangaben einer der führenden Partner der Pharma- und Healthcare-Industrie und produziert mit rund 10.000 Mitarbeitern in Europa, Nord- und Südamerika und Asien Spezialprodukte aus Glas und Kunststoff. Der Konzern wird von Christian Fischer als CEO geleitet und hat seinen Sitz in Düsseldorf.

Produktportfolio, Segmente, Geschäftsbereiche und Regionen

Das Produktportfolio umfasst pharmazeutische Verpackungen, Produkte zur Verabreichung von Medikamenten, wie zum Beispiel Ampullen sowie Flaschen und Behältnisse für flüssige und feste Medikamente mit Verschluss- und Sicherheitssystemen, Inhalatoren, Injektionsfläschchen, Insulin-Pens, vorfüllbare Spritzen und Verpackungen für die Kosmetikindustrie.

Den höchsten Umsatzanteil hat mit 83 Prozent der Pharma- und Healthcare-Bereich. Das internationale Geschäft von Gerresheimer gliedert sich in zwei Geschäftsbereiche, nämlich Plastics & Devices und Primary Packaging Glass. Die wichtigste Region ist mit 57 Prozent Umsatzanteil Europa.

Aktuelle Analysen zur Aktie

Bankhaus Lampe, Berenberg, Commerzbank, Credit Suisse, Deutsche Bank, DZ Bank, Goldman Sachs, Hauck & Aufhäuser, HSBC, Independent Research, JPMorgan, Kepler Cheuvreux, LBBW, MainFirst und Metzler haben Studien zur Aktie gefertigt. Die Kursziele liegen im Tief bei 62,00 EUR (Deutsche Bank vom 05.09.2017) und im Hoch bei 99,40 EUR (JPMorgan vom 31.08.2017). Das Durchschnittskursziel der 15 Analysen liegt bei 73,89 EUR. Zum Zeitpunkt dieser Analyse ging die Aktie mit einem Schlusskurs von 65,26 EUR aus dem Xetra-Handel.

Details zur Aktie

Die Aktie notiert seit dem 11.06.2007 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse und ist in den MDAX einbezogen. Der erste Preis wurde mit 40,00 Euro taxiert. Insgesamt sind 31,4 Mio. Aktien ausstehend und der Markt bewertet den Konzern derzeit mit 2,05 Mrd. EUR. Die Aktie kostete in den letzten 52 Wochen 78,25 EUR im Hoch und 59,61 EUR im Tief. In den letzten fünf Jahren konnte die Aktie eine Performance von rund 68 Prozent erzielen. Im Vergleichszeitraum erreichte der MDAX rund 133 Prozent. Das Wertpapier von Gerresheimer ist somit ein deutlicher Underperformer.

Aktionärsstruktur

Die wichtigsten institutionellen Aktionäre sind mit 5,07 Prozent BNP Paribas Investment Partners, mit 4,73 Prozent Franklin Advisory Services, mit 4,31 Prozent Templeton Investment Counsel, mit 3,23 Prozent APG Asset Management und mit 3,01 Prozent Old Mutual. Unterhalb der 3-Prozent-Meldeschwelle sind noch BlackRock, Highclere International Investors, Edinburgh Partners und die Norges Bank zu finden. Der Streubesitz beträgt aktuell 100 Prozent.

Fundamentaldaten

Bei Gerresheimer bilanziert man jeweils zum 30.11. nach IFRS in Euro (EUR). Das Unternehmen konnte im Jahr 2016 einen Umsatz von 1,376 Mrd. EUR ausweisen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei 146,9 Mio. EUR und das Zinsergebnis lag bei einem Minus von 33,5 Mio. EUR. So konnte 2016 ein Jahresüberschuss in Höhe von 121,6 Mio. EUR erzielt werden. Der Gewinn je Aktie lag bei 3,87 EUR. 2016 wurden 33,0 Mio. EUR an die Aktionäre ausgeschüttet und somit 1,05 EUR je Anteilsschein, das entspricht etwas mehr als einem Viertel des Jahresüberschusses. Diese Dividendenpolitik kann als sehr konservativ beschrieben werden.

Für 2016 wies der Konzern liquide Mittel in Höhe von 118,4 Mio. EUR aus. Das wirtschaftliche Eigenkapital lag bei 726,2 Mio. EUR und die Gesamtverbindlichkeiten bei 1,6 Mrd. EUR. Die Bilanzsumme betrug 2,4 Mrd. EUR und die Eigenkapitalquote lag 2016 bei 32,1 Prozent. Laut Geschäftsbericht sind 10.508 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt.

Bilanzprognosen für 2017 und 2018

Die Umsätze könnten 2017 1,38 Mrd. EUR und 2018 1,45 Mrd. EUR betragen. Das EBIT wird für 2017 mit 182,57 Mio. EUR und für 2018 mit 201,00 Mio. EUR prognostiziert. Der Gewinn je Aktie könnte 2017 bei 4,11 EUR und 2018 bei 4,49 EUR liegen. 2017 könnte die Dividende je Aktie bei 1,10 EUR liegen, 2018 sogar bei 1,15 EUR. Der Cashflow für 2017 könnte sich auf 7,38 EUR belaufen und sich 2018 auf 7,41 EUR erhöhen.

Das Nettovermögen je Aktie könnte sich 2017 bei 25,53 EUR und 2018 bei 28,21 EUR einpendeln. Für 2017 wird eine Nettoverschuldung in Höhe von 762,83 Mio. EUR prognostiziert, die sich 2018 auf 708,00 Mio. EUR leicht abmildern soll.

Die Gerresheimer AG publiziert am 11.10.2017 den Quartalsfinanzbericht zum dritten Quartal.

Langfristige Chartanalyse der Gerresheimer Aktie

Die Aktie der Gerresheimer AG konnte sich in den vergangenen fünf Handelsjahren prinzipiell recht gut entwickeln. Von 37,50 EUR ging es mehrfach bis in den Bereich von 77,50 EUR und kürzlich sogar bis kurz vor den Widerstand bei 80,00 EUR. Der charttechnische Verlauf ließ einen reibungslosen Trendhandel jedoch weniger zu. Mehrfach wurde der Aufwärtstrend durch stärkere Abwärtsmoves unterbrochen, ein nachhaltiges Stopmanagement war so nicht möglich. Zudem fällt bei der Analyse auf, dass die Kernaufwärtsbewegung bereits Ende 2015 vorbei war und der Wert sich seitdem vorwiegend in einer größeren Seitwärtsrange aufhält, mit einer Untergrenze etwa im Bereich von 62,50 Euro und einer Obergrenze im Bereich von 77,50 Euro. Somit wechselten sich seit Anfang 2016 die Trendvorteile regelmäßig ab. Dies stellt aus einer längerfristigeren Sicht kein interessantes Terrain für nachhaltige Trades dar.

Der aktuelle Schlusskurs zum Freitagabend war im Bereich von 65,00 Euro abzulesen und lag somit nahe der unteren Grenze der Seitwärtszone. Blickt man auf die Unterstützung des genannten Seitwärtsbereichs, wäre es eine Überlegung, den Wert in Richtung 73,00 Euro zu kaufen. Höhere Ziele wären aufgrund des geringeren Trendvorteils derzeit weniger interessant. Sollte sich die Situation jedoch in den kommenden Tagen oder Wochen drehen und die Unterstützung von 62,50 Euro brechen, schwindet der aktuelle leichte Longtrendvorteil und ein weiteres Fallen der Kurse wird wahrscheinlicher. Käufe wären dann vorerst nicht mehr interessant, da ein Absacken in Richtung 52,50 Euro nicht auszuschließen wäre.

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